Blockchain-Geschäftsmodelle in der Energiewirtschaft

Blockchain könnte die Tendenz der Energiewende zur Dezentralität unterstützen. Das wird aus den ersten Anwendungen deutlich, die die Software bereits einsetzen.

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Eine der ersten Anwendungen der Blockchain in der Energiewirtschaft war Usizo von Bankymoon. Der Name spielt auf den ehemaligen Generalsekretär der Vereinten Nationen Ban Ki-Moon an. Über eine App können Zahlungen an Blockchain-kompatible Smart Meter in Schulen in Südafrika geleistet werden, die dann den Stromfluss freischalten.


Die RWE-Tochter Innogy entwickelte zusammen mit Slock.it aus Mittweida den Prototyp Blockcharge zum Laden von Elektroautos. Er besteht aus einer App, die den Nutzer autorisiert und den Ladevorgang visualisiert. Die Blockchaintechnologie von Ethereum dahinter sucht automatisch den besten Preis und managt die Zahl- und Ladevorgänge. Das macht einzelne Verträge zwischen dem, der lädt und dem, der den Strom liefert, überflüssig.


Als erste Handelsplattform mit Blockchaintechnologie bezeichnet sich das niederländische Unternehmen Enerchain. Hier können Privatpersonen miteinander Strom handeln, ohne eine Intermediär zu brauchen. Pionier auf diesem Gebiet war eine Erzeugergemeinschaft in Brooklyn, New York.


Weitere Anwendungen stehen auf der Website des Consultants Frank Bolten. Eine Studie von PwC für die Verbraucherzentrale NRW enthält weitere Beispiele.

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