Brüssel will Mandat für Verhandlungen mit Russland

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Dänemark und Schweden hatten sich in einem Brief an die EU-Kommission gewandt und die Brüsseler Behörde aufgefordert, gegen Nord Stream 2 politisch vorzugehen. In der Antwort, die dem Tagesspiegel Background vorliegt, kommen Vizepräsident Maros Sefcovic und Energiekommissar Miguel Arias Canete den Skandinaviern entgegen: Nord Stream 2 würde die Position eines Lieferlandes (Russland) weiter stärken und zu einer Konzentration von Lieferwegen führen.


Weiter dringen die beiden Brüsseler Spitzenpolitiker darauf, dass ein spezieller EU-Rechtsrahmen für Offshore-Leitungen geschaffen wird. Sie streben ein Mandat für Verhandlungen mit Russland über Nord Stream 2 an. Dafür brauchen sie im Europäischen Rat eine sogenannte verstärkte qualifizierte Mehrheit. Das heißt, 72 Prozent der Mitgliedsstaaten, die mindestens 65 Prozent der EU-Bevölkerung repräsentieren, müssen zustimmen.

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