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Die norddeutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchten nun Proben aus dem Ostatlantik, die während einer Expedition mit dem Forschungsschiff Polarstern von Bremerhaven über Kapstadt bis zur Antarktis gewonnen wurden. Die Analysen erlauben Rückschlüsse auf die Schwefelmenge im Meer. „Wir wissen jetzt, dass es mindestens 6,7 Milliarden Tonnen gelösten organischen Schwefel im Ozean gibt, der aus den Überresten der marinen Organismen stammt und über dessen Rolle wir nun mehr lernen müssen“, erklärt Professor Boris Koch (AWI). Ein anderes Ergebnis der Studie ist, dass diese Schwefelverbindungen bevorzugt als Energiequelle von Bakterien genutzt werden, organische Schwefelverbindungen also schneller abgebaut werden als organische Kohlenstoffverbindungen ohne Schwefel.

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