Frauenanteil in der Gründerszene stagniert

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Der Anteil der Frauen, die in Deutschland ein Startup gegründet haben, ist im vergangenen Jahr kaum gestiegen. Wie der Startup-Verband gestern im Female Founders Monitor 2019 veröffentlichte, liegt er bei etwa 15 Prozent – 0,5 Prozentpunkte über dem Wert von 2017. Insgesamt wurden rund 3.750 Gründerinnen und Gründer befragt, die sich auf rund 1.550 Startups verteilen. „Wir brauchen eine andere Vielfalt und zu dieser Vielfalt gehören selbstverständlich auch Frauen“, sagte die ehemalige Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries, die auch Schirmherrin des Startup-Unternehmerinnen-Netzwerks ist. Die Politik müsse dazu in die Verantwortung genommen werden.

Als Grund für die geringe Anzahl von Startup-Gründerinnen nennt der Monitor eine geringere Vernetzung von Frauen zu Förderern. Außerdem bekämen Gründerinnen von Investoren weniger Risikokapital als Männer. Die Zahlen zeigten zudem, dass Frauen stärker als Männer familiär eingebunden sind, erklärte die Vorsitzende des Startup-Unternehmerinnen-Netzwerk, Janina Mütze. Mütter arbeiten im Schnitt neun Stunden weniger in der Woche als Väter. dpa

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