Verkehr & Smart Mobility

Anke Rehlinger

Anke Rehlinger
Anke Rehlinger, Energieministerin des Saarlands,

von Maya Morlock

veröffentlicht am 06.03.2020

aktualisiert am 08.03.2020

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Anke Rehlinger hat ein Gespür für populäre Themen: „Nachtzüge sind eine prima Sache, um auch lange Strecken organisatorisch hinzubekommen“, kritisierte die saarländische SPD-Verkehrsministerin und Vorsitzende der Verkehrsministerkonferenz im Januar. Das war kurz nachdem die Bahn die Mehrwertsteuer-Senkung im Fernverkehr umgesetzt hatte und alle Welt über Flug-Alternativen sprach. Vor der Verkehrsministerkonferenz im Herbst, als E-Scooter für Negativ-Schlagzeilen sorgten, machte sich Rehlinger für eine stärkere Kontrolle der elektrischen Kleinstfahrzeuge stark. 

Noch bis Ende des Jahres ist die 43-Jährige Vorsitzende des hochrangigsten deutschen Gremiums der Landesverkehrsminister und -Senatoren, die im Frühjahr und Herbst konferieren. Die Mobilitätswende hält die Kommunen und damit auch Rehlinger ordentlich in Atem: Der Bund fördert ÖPNV, Elektrifizierung, Digital- und Radwegeprojekte so stark wie nie zuvor, doch das Geld wird nur sehr langsam abgerufen, weil es den Kommunen insbesondere an planerischem Personal fehlt.
Ein Meilenstein in der verkehrspolitischen Arbeit Rehlingers, die zudem Vize-Vorsitzende der Bundes-SPD ist, war die Gründung des Netzwerks für städtische Mobilität mit dem Bundesverkehrsministerium und dem Deutschen Städtetag. Die Plattform mit dem sperrigen Kürzel „NaKoMo“ funktioniert ähnlich wie Facebook und soll helfen, Behörden, Verwaltung und Wirtschaft miteinander ins Gespräch zu bringen.

Die studierte Juristin ist Mutter eines Sohnes und begeisterte Leichtathletin, bis heute hält sie den saarländischen Rekord im Kugelstoßen. Die Saarländerin, die Reden gerne mit der Grußformel „Glück auf“ beendet, setzt sich in ihrer Heimat für einen sozialverträglichen Strukturwandel ein. Eine sozial-ökologische Wende will sie aber auch im Verkehr erreichen. Zu den größten Arbeitgebern im Saarland zählen übrigens der Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen und Autobauer FordJutta Maier

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