Background Mobilität & Transport - Ausgabe vom 13.02.2020 Liebe Leserin, lieber Leser,

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Robert Hackenfort

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Presseschau

Ölriese BP will sich neu aufstellen - "Müssen uns neu erfinden" de.reuters.com
BMW: Gute Nachrichten aus China boerse.ard.de
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Nissan fordert 83 Millionen Euro von Ghosn sueddeutsche.de
Zuversicht trotz Virusangst: So stellt sich die Hannover Messe auf handelsblatt.com
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Boeing says Southeast Asia needs 4,500 new planes over 20 years bworldonline.com
Laut Boeing 737MAX: Rückkehr auf Normalniveau dauert bei zwei Jahre kleinezeitung.at
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Bundestag gibt weitere Gelder für deutsch-französischen Kampfjet frei de.reuters.com
Deutsche Bahn: Den Shitstorm umfahren zeit.de
Tempolimit: Verbände fordern Tempolimit auf Autobahnen und Tempo 30 innerorts heise.de
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Oberleitungsbus für Berlin: Auf der Straße mit Strom von oben taz.de
Kühne+Nagel: Mehr Einsatz für Klimaschutz logistra.de
Frachtcontainer: Giftige Gase gefährden Verbraucher sueddeutsche.de
UK could ban sale of petrol and diesel cars in 12 years, says Shapps theguardian.com
California bullet train adds another $1.3 billion to projected price tag latimes.com
Why Britain's hated Pacer trains just won't go away cnn.com
Uber and Lyft's Financials Reveal Two Ride-Hailing Strategies wired.com

Umfrage

Leben die Berliner in einer Blase? Der Eindruck ensteht, vergleicht man die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage aus der Hauptstadt zu Fahrdiensten wie Uber, Moia, Clevershuttle oder Berlkönig mit einer deutschlandweiten Befragung. Während rund 50 Prozent der Berliner dafür sind, dass der BVG-Fahrdienst Berlkönig nicht abgeschafft wird, haben die meisten Deutschen solche Taxi-Alternativen noch nie genutzt. 

Demnach gaben 88 Prozent der Befragten in Deutschland an, noch nie mit einem Fahrdienst wie Uber, Moia, Clevershuttle oder Berlkönig gefahren zu sein, die per App bestellbar sind und günstigere Preise als reguläre Taxis anbieten. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag von Tagesspiegel Background hervor. Den meisten Zuspruch bekommen solche Angebote in Großstädten (25 Prozent) und bei Nutzern im Alter von 18 bis 29 Jahren (19,1 Prozent). In Kommunen mit niedriger Bevölkerungsdichte und bei Nutzern über 65 Jahren ist die Nachfrage hingegen gering (5,3 und 4,2 Prozent).

Mehrheit gegen Finanzierung mit Steuergeld

Dazu passt, dass die Mehrzahl der Befragten (68,8 Prozent) dagegen ist, solche privaten Fahrdienste mit Steuergeld zu unterstützen, wenn sie Lücken im öffentlichen Nahverkehr schließen. Diese Aufgabe wird ihnen in bisherigen Diskussionen insbesondere für den ländlichen Raum zugewiesen. Nur 18,6 Prozent der Deutschen befürworten eine öffentliche Finanzierung der Fahrdienste, 12,6 Prozent sind unentschieden. Am größten fällt die Zustimmung bei Wählern von Grünen und FDP aus (rund 23 Prozent), CDU-Sympathisanten können sich mit 15,2 Prozent am wenigsten dafür erwärmen.

Diese Ergebnisse dürften die Debatte um die Reform des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) befeuern. Die Neuauflage des PBefG soll eine rechtliche Grundlage für neue Mobilitätsdienste schaffen, von denen nach wie vor viele nur mit Ausnahmegenehmigung fahren.

Experten wie Alexander Möller, Berater und Partner bei Roland Berger, sind sich sicher: Für die Betreiber ist ein On-Demand-Angebot nur wirtschaftlich, wenn es voll in den ÖPNV integriert ist. Offenbar sehen das die von Civey Befragten anders – außer in Berlin. Viele Berlinerinnen und Berliner setzen sich dafür ein, dass der Berliner Senat jährlich einen zweistelligen Millionenbetrag zuschießt, um den Berlkönig, das Sammeltaxi der BVG, weiter zu finanzieren. jma, jak