Wie sich der O-LKW für die Logistikbranche rechnet

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Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) sagte auf der Siemens-Teststrecke im brandenburgischen Groß-Dölln, der Logistikverband BGL sei „höchst interessiert“ an den O-LKW. Ihr sei aber auch klar, dass es wegen der Zusatzkosten für die Lastwagen zunächst eine Anschubfinanzierung geben müsse. Neben den klassischen Förderprogrammen für umweltverträglichere LKW sei es auch vorstellbar, für jeden mit Strom gefahrenen Kilometer auf die LKW-Maut zu verzichten.


Hasso Grünjes, Projektleiter eHighway bei Siemens, verwies aber auch auf die Einsparung bei den Treibstoffkosten: Über 100.000 Kilometer gerechnet, sei Strom mehr als 20.000 Euro günstiger als Diesel. In Schweden rentiere sich der O-LKW schon im Minenverkehr.


Damit die Lastwagen auch abseits der Oberleitungen problemlos fahren können, haben sie eine Batterie an Bord, die sich während der Fahrt an der Leitung auflädt. Außerdem nutzen sie einen Verbrennungsmotor, der aber nicht nur mit herkömmlichem Diesel, sondern auch mit Gas oder Biokraftstoffen betrieben werden kann.


Nach Berechnungen des Umweltministeriums ist E-Mobilität mit Oberleitungen energieeffizienter als rein batterieelektrisches Fahren. Und die Effizienz des heutigen Verkehrs mit Verbrennungsmotoren sowie den Einsatz von synthetischen Kraftstoffen, die mit Hilfe von Ökostrom hergestellt werden, schlägt der O-LKW um Längen.

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