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Bärbel Bas : SPD will bei Gesundheitspolitik auf die Bremse treten

Karl Lauterbachs Nachfolgerin Bärbel Bas fordert ein „Innehalten“ beim Gesetzesmarathon. Bei Krankenhausstrukturen, Pflegekostendeckelung und Patientenrechten will sie hingegen schnell nachverhandeln.

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Karl Lauterbach (SPD) und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) waren ein produktives Duo in der Gesundheitspolitik – für einige zu produktiv. Nun scheint es, dass man im kommenden Jahr zumindest bei den Sozialdemokraten ein wenig auf die Bremse treten will. Das jedenfalls kündigte am Mittwoch die für Gesundheitspolitik zuständige SPD-Fraktionsvizin Bärbel Bas an, sie folgte Ende September Karl Lauterbach in dieses Amt, als der sich wegen seiner Bewerbung um den Parteivorsitz zurückzog. „Wir brauchen dringend eine Bestandsaufnahme der Gesetze, die wir bisher gemacht haben“, sagte sie, dazu gehöre auch ein „Innehalten“. Jeden Monat der bisherigen Legislaturperiode habe es im Schnitt ein neues gesundheitspolitisches Gesetz gegeben, so Bas. Niemand wisse, was dies an Folgen und Kosten auslösen werde. „Die meisten Gesetze wirken erst ab dem kommenden Jahr.“ Einen Bereich stellte Bas dabei besonders heraus: die Pflege in den Kliniken. „Ich habe den Eindruck, dass hier strukturell gerade sehr viel passiert, allerdings unkontrolliert.“ Sie fürchte, dass im kommenden Jahren „Versorgungsstrukturen verloren gehen, die wir dringend brauchen“.

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