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Bundestagswahl : Gesundheit für jeden Zweiten wahlrelevant

Abseits von Pflege, Corona und Bürgerversicherung spielte Gesundheitspolitik im Wahlkampf kaum eine Rolle: Dabei liegt das Thema vielen Wählern am Herzen, wie eine Background-Umfrage zeigt. Vor allem gilt das für Grünen- und Linkenwähler.

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SPD drei Prozent, Union fünf, Grüne fünf, FDP sechs, Linke fünf, AfD sieben: Geht es um die Anteile, die Gesundheits- und Pflegepolitik in den Wahlprogrammen im Bundestag vertretenen Parteien einnehmen, dann tummeln diese sich alle um die Fünf-Prozent-Marke. Und im Programm der nach heutigem Stand aussichtsreichsten Partei liegen sie sogar deutlich darunter. Das deckt sich durchaus mit den gefühlten Werten aus den drei TV-Triellen, in denen Gesundheitspolitik jeweils in wenigen Minuten und nur sehr oberflächlich abgehandelt wurde – und steht in starkem Kontrast zu der Tatsache, dass Gesundheitsschutz die komplette zweite Hälfte der nun endenden Legislaturperiode bestimmte. Vor allem aber unterschätzen die Parteien (oder die sie befragenden Medien) offenbar die Rolle, die Gesundheitspolitik bei den Wählern spielt.

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