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Analyse : Wambach fordert eine „schlagkräftige Missbrauchsaufsicht“

Die Kartellbehörden brauchen neue Kompetenzen in der digitalen Welt, fordert ZEW-Präsident Achim Wambach. Vorschläge soll die Kommission Wettbewerbsrecht 4.0 liefern.

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Erstmals hat sich gestern im Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) die neue Kommission für Wettbewerbsrecht 4.0 getroffen. Der Co-Vorsitzende Achim Wambach, Chef der Monopolkommission und Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), forderte zuvor im Gespräch mit dem Tagesspiegel „eine schlagkräftige Missbrauchsaufsicht, damit die großen Internetunternehmen nicht über die Stränge schlagen“. Weiter betonte er, dass „wir aber auch unsere Abwehrhaltung aufgeben müssen“. Uber habe in Deutschland nicht Fuß fassen können, Airbnb werde blockiert. „Wir müssen offener werden, wenn wir eigene Internetunternehmen auf die Beine stellen wollen“, erklärte Wambach. In anderen Ländern lasse man diese neuen Unternehmen „erstmal machen statt sie mit Regulierungsauflagen zu blockieren“.

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