haben wir gerade genügend Krankenhäuser oder kann Deutschland eine Strukturreform anpacken, bei der es – wie von Experten schon lange gefordert – um Zentralisierung und Spezialisierung geht? Der Blick zu unserem Nachbarn im Norden zeigt: Auch mit wenigen Krankenhäusern lässt sich die Coronakrise bewältigen. Nantke Garrelts hat sich angesehen, was von diesem Konzept auch in Deutschland funktionieren könnte und wo Probleme ganz sicher auftauchen würden.
Warum Zellen unterschiedlich reagieren, wenn sich die Lunge aufgrund einer Infektion mit SARS-CoV-2 entzündet, das erforscht Markus Landthaler. Der Professor ist der Verantwortliche der Corona-Task-Force am Max-Delbrück-Centrum für molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft und berichtet Dana Bethkenhagen von einem außergewöhnlichen Zusammenrücken der weltweiten Forschungseinrichtungen.
In der Coronakrise zeigt sich auch, wie flexibel und kreativ Politik zu sein vermag. Der Berliner Senat prüft gerade, ob nicht vielleicht auch Hotels zur Unterbringung von Covid-19-Infizierten einsetzbar wären. Doch die Idee stößt nicht überall auf Zustimmung. So glaubt die SPD-Gesundheitspolitikerin Marja-Liisa Völlers, dass das Konzept seine Grenzen hat. Laurin Meyer beschreibt, welche das sein könnten.
In der Krise schlägt die Stunde der Innovation. So vergeht auch kaum ein Tag, an dem nicht irgendein neues digitales Tool im Kampf gegen Covid-19 vorgestellt wird. Zentral oder dezentral, Tracing, Tracking oder Tagebuch. Aber mal ehrlich: Blicken Sie in diesem Dschungel noch durch? Als kleine Orientierungshilfe haben wir mal, mit kundiger Hilfe unserer Kollegen des Backgrounds Digitalisierung, eine Übersicht über die wichtigsten Akteure und Projekte zusammengestellt. Und keine Sorge: Sie müssen sich das nicht alles herunterladen.
Bleiben Sie gesund!