Die EU-Urheberrechtsreform liegt – mal wieder – auf Eis. Warum der Stillstand den Fortschritt fördert und wieso man die Reform noch einmal gänzlich neu denken sollte, sagt Florian Nöll vom Bundesverband Deutsche Startups.
Die Informatik ist eine Männerdomäne. Wie Universitäten trotzdem mehr Frauen in IT-Studiengänge bringen können, erklärt Isabel Roessler, Senior Projektmanagerin am Gemeinnützigen Centrum für Hochschulentwicklung, in ihrem Standpunkt.
Auf eine Digitalsteuer konnten sich die EU-Mitgliedstaaten bisher nicht einigen. Warum eine Digitalsteuer vor allem aus ökonomischer und finanzrechtlicher Sicht ein Umdenken erfordert, erklärt der Ökonom Johannes Becker in einem Standpunkt.
Die Debatte um Künstliche Intelligenz zwingt uns dazu, unseren eigenen Wertvorstellungen neues Gewicht zu verleihen. Ein Standpunkt von Isabella Hermann, Wissenschaftliche Koordinatorin der AG „Verantwortung: Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz" der Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften.
Deutschen Parteien und die Wahlinfrastruktur – beides braucht aus aktuellem Anlass mehr IT-Sicherheit. Ein Standpunkt von Sven Herpig und Julia Schuetze von der Stiftung Neue Verantwortung.
Der Datenklau an Politikern und Prominenten wiegt schwer, für normale Bürger ist Daten- und Identitätsdiebstahl jedoch Alltag. Warum es jetzt ein Recht auf Datensicherheit braucht, erklärt Sarah Ryglewski, Sprecherin der AG Verbraucherpolitik der SPD.
Was das Digitaljahr 2019 bringt und welche Probleme dringend gelöst werden müssen, um die Digitalisierung voranzubringen, erklärt Bitkom-Präsident Achim Berg in seinem Standpunkt.
Digitale Mobilität erzeugt enorme Mengen an persönlichen Daten. Ulrich Kelber, Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, fordert Wirtschaft und Politik dazu auf, das virtuelle Leben von Autofahrern besser zu schützen.
Computerspiele gewöhnen Nutzer daran, sich von Apparaten steuern zu lassen – ein Vorgeschmack auf die digitalisierte Gesellschaft, sagt Gregor Engelmeier von Equeo, die Smart Learning Solutions anbieten.
Ambitionierte KI-Strategien sind schön und gut – warum es ohne Bildungsreform trotzdem nicht klappt, erklärt Jörg Müller-Lietzkow, Professor für Medienökonomie und Medienmanagement an der Universität Paderborn.
Wenn Sicherheitslücken den Herstellern bekanntgegeben statt von staatlichen Stellen genutzt werden, wird die IT-Sicherheit erhöht, sagt Ninja Marnau, Senior Researcherin am künftigen Saarbrücker Helmholtz-Institut CISPA in ihrer Replik auf Sandro Gayken von der ESMT Berlin.
Mit der Digitalisierung wird sich der Arbeitsmarkt komplett wandeln. Warum uns Roboter trotzdem nicht alle arbeitslos machen, erklärt Jens Südekum, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
100 Prozent Sicherheit wird es in der vernetzten Welt nicht geben – wie man die Resilienz im Internet der Dinge trotzdem erhöhen kann, erklärt Bosch-Geschäftsführer Michael Bolle in einem Standpunkt.
In ihrem Standpunkt zieht Ann Cathrin Riedel, Vorsitzende von LOAD, Bilanz nach zwei Tagen Digital-Gipfel in Nürnberg. Ihr Fazit: Thema verfehlt.
Die öffentliche Verwaltung digitalisiert sich nur schwerfällig – Matthias Daub, Partner bei McKinsey & Company, erklärt in drei Thesen, wie Smart Government schnell umgesetzt werden kann.
Das Internet der Dinge braucht klare Haftungsregeln gegen Hackerangriffe, meint Otmar Lell vom Verbraucherzentrale Bundesverband.
Mathias Oberndörfer, Bereichsvorstand Öffentlicher Sektor bei KPMG, fordert in seinen drei Thesen zur Digitalisierung und KI-Strategie einen Gegenentwurf zum chinesischen KI-Modell und flexible Strategien für innovative Entwicklungen.
Bei Hacker-Angriffen ist der Hacker Schuld, aber wenn der nicht zu fassen ist, wer haftet dann? Thomas Klindt von der Kanzlei Noerr sieht die Verantwortung in erster Linie beim Betreiber, nicht beim Hersteller.
Nadine Schön, Fraktionsvize der CDU/CSU, fordert bessere Transferstrukturen, ein „moderneres“ Datenschutzrecht und europäische Zusammenarbeit für die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz.
Jean-François Gagné, KI-Unternehmer und Geschäftsführer von Element AI aus Montreal, glaubt, dass Kanada und Deutschland die KI-Revolution gemeinsam gestalten können. Ein Standpunkt.
Mario Brandenburg, technologiepolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, reagiert auf Lars Klingbeils Fünf-Punkte-Plan für KI, den er im Background veröffentlicht hat. Brandenburg fordert eine „KI - Made in Germany“, die so erfolgreich wie der „Thermomix“ ist.
Innovationen dürfen nicht ohne Regulierung bleiben - aber auch nicht davon ausgebremst werden. Tobias Knobloch, Projektleiter „Algorithmen fürs Gemeinwohl“ bei der Stiftung für Neue Verantwortung, fordert technisches Verständnis als Grundlage für Regulierung.
Zwei Wochen bevor die Bundesregierung ihre KI-Strategie beschließen will, fordert SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil ein klares Bekenntnis zur Entwicklung der Künstlichen Intelligenz und Investitionen in Milliardenhöhe.
Mit Extrempositionen sei beim Thema Algorithmen-Regulierung kein Staat zu machen, meint der SPD-Bundestagsabgeordnete Ulrich Kelber. Die Anpassung der Spielregeln sei mühsame Detailarbeit, so der Kandidat für die Nachfolge der Bundesdatenschutzbeauftragten.
Die neue Regierung setzt bisher falsche Prioritäten in der Digitalpolitik, kritisiert Alexander Rabe, Geschäftsführer des eco – Verbands der Digitalwirtschaft. In seinem Gastbeitrag fordert er eine bessere Forschungsförderung und mehr Unterstützung für Betreiber von Rechenzentren.
Mit maschineller Textübersetzung sollen alle 24 Amtssprachen in Europa lückenlos in andere übersetzt werden. Noch mangelt es für einige Sprachen an Textdaten um Maschinen ausreichend zu schulen. Über Vorteile und Herausforderungen berichten drei an „QT21“ und „eTranslation“ beteiligte Forscher des DFKI in ihrem Gastbeitrag.
Wie kann die Digitalisierung beim Klimaschutz helfen? Und was tun gegen den großen Stromverbrauch in Rechenzentren? Dieter Janecek, Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion für digitale Tarnsformation, bereitet zur Green-IT politische Initiativen vor. Warum, erklärt er in seinem Gastbeitrag.
Roboter übernehmen immer mehr Routineaufgaben, soziale Arbeit muss deshalb neu definiert werden - dafür wird ein neuer Ansatz in der Bildungspolitik gebraucht, fordert IfW-Präsident Dennis J. Snower.
Seit der Einführung der Datenschutz-Grundverordnung sind vier Monaten vegangen: Omar Tene erklärt, was sich verändert hat, was noch besser werden kann und welche Kompetenzen Datenschutzbeauftragte mitbringen müssen, um ihre Rolle in der modernen digitalen Wirtschaft auszufüllen.
2019 sollen die Frequenzen für 5G versteigert werden – doch zu welchen Bedingungen? Vor und hinter den Kulissen versuchen die drei großen Mobilfunkbetreiber und neue Interessenten die Vorschläge der Bundesnetzagentur jeweils in ihrem Sinne zu verändern. Dass es aber nicht nur um die Interessen der Anbieter gehen sollte, schreibt Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzvb), in seinem Standpunkt.
Das Stromsystem gehört zu den kritischen Infrastrukturen. Störungen führen nicht nur zu einem immensen ökonomischen Schaden, sondern würden mit der Gesundheitsversorgung, der Polizei und dem Verkehr weitere Lebensadern der Gesellschaft massiv einschränken. Was der deutsche und europäische Regulierer tun muss, um das Energiesystem zu sichern, schreiben Christoph Mayer und Sebastian Lehnhoff vom Informatik-Institut OFFIS.
Nordrhein-Westfalen hat alles für eine erfolgreiche Energiewende parat, schreibt LEE NRW-Vorstandsvorsitzender Reiner Priggen in seinem Standpunkt.