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Atomkraft : Arbeitsagentur investiert in Atomkraft-Anteile

Die Bundesregierung hat eingeräumt, dass eine weitere deutsche Behörde Aktien von europäischen Kernkraft-Konzernen kauft. Die Praxis soll laut Koalitionsvertrag beendet werden – läuft aber immer noch weiter. Eine Anfrage hat ergeben, dass auch die Bundesagentur für Arbeit investiert.

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Seit Monaten setzt die Bundesregierung ein von ihr gegebenes Versprechen nicht um: „Beendigung aller Beteiligungen staatlicher Fonds an Atomkraftwerken im Ausland“, heißt es unmissverständlich im Koalitionsvertrag. Aber das Gegenteil ist der Fall. Um mit Aktien höhere Renditen zu erzielen, kaufen zwei Versorgungsfonds des Bundes für Beamte und Soldaten stetig neue Aktien der Atomkonzerne Enel (Sitz in Italien), Iberdrola (Spanien) und Engie (Frankreich). Zuletzt waren rund 120 Millionen Euro in den Firmen angelegt, die direkt oder indirekt zahlreiche Akw betreiben.

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