Agrar & Ernährung Briefing vom 06.07.2026

Liebe Leserin, lieber Leser,

in Berlin und Brüssel bricht heute die jeweils letzte Sitzungswoche von Bundestag und EU-Parlament vor der parlamentarischen Sommerpause an. Bevor es an den Strand, in die Berge oder in ein schattiges Eckchen im Garten geht, steht allerdings noch einiges an.

So beraten der Agrar- und der Umweltausschuss des EU-Parlaments heute Abend ab 20:30 Uhr erstmals gemeinsam über die Verordnung aus dem Lebens- und Futtermittel-Omnibus – der Teil des Pakets mit dem höchsten Konfliktpotenzial. Die Berichterstatter Herbert Dorfmann (EVP) und Michele Picaro (EKR) wollen die ohnehin umstrittenen Kommissionsvorschläge vielfach noch verschärfen: unbefristete Zulassungen auch für verkaufsfertige Produkte, Genehmigungen für Substitutionskandidaten von bis zu 15 statt sieben Jahren, automatische Zulassungen in ganzen Zonen, weniger nationale Vetomöglichkeiten. Theresa Crysmann hat vor der Debatte die Details geprüft.

Auch die finale Fassung des delegierten Rechtsaktes der EU-Kommission für letzte Änderungen an der EU-Entwaldungsverordnung wird erwartet und dürfte zumindest auf den Fluren des EU-Parlaments für Gesprächsstoff sorgen. Ende der Woche geht es im Bundestag dann unter anderem in erster Lesung um den Regierungsentwurf für eine Novelle des Tierschutzgesetzes - im Fokus: das Tierwohl bei Schlachtungen. Und auch der Agrarausschuss tritt noch einmal zusammen.

Auskömmliche Ausschreibungsmengen für Biogas im künftigen Erneuerbare-Energien-Gesetz und ein Ende des Maisdeckels hat das Landvolk Niedersachsen am Freitag vom Kanzler gefordert. Einen Kompromiss wollen Biomethanerzeuger und Netzbetreiber beim Thema Gasnetzzugang für Biomethananlagen finde. Die unterschiedlichen Positionen der Branche werden in ihren Stellungnahmen zum Vorschlag des Wirtschaftsministeriums deutlich: Während die Produzenten auf ein Biomethannetz setzen, dämpfen Vertreter der Netzbetreiber die Erwartungen. Marius Ochs zeigt die wichtigsten Konfliktlinien auf.

Testen Sie unsere Briefings für Entscheider:innen an der Schnittstelle von Politik, Wirtschaft und Sicherheit.

Testen Sie unsere Briefings für Entscheider:innen an der Schnittstelle von Politik, Wirtschaft und Sicherheit.

Welche Briefings möchten Sie testen? Mehrfachauswahl möglich • 14–30 Tage kostenlos • Endet automatisch
Anrede
Mit dem Klick auf „Kostenlos testen“ bestellen Sie die von Ihnen ausgewählten Briefings kostenlos zur Probe. Die Testzeiträume variieren je Produkt zwischen 14 und 30 Tagen und enden automatisch. Es entstehen keine Kosten. Nach Abschluss der Testphase erhalten Sie weiterhin eine eingeschränkte Vorschau der von Ihnen ausgewählten Briefings per E-Mail (jederzeit abbestellbar). Sie können der Verwendung Ihrer Daten zu Werbezwecken jederzeit widersprechen. Bitte beachten Sie unsere Datenschutzhinweise und die AGB.

Mit bestehendem Konto anmelden

Ihr persönlicher Ansprechpartner für eventuelle Fragen und Anregungen:

Weitere Briefings