die regionalen Open Government Labore, die Plattform Open Code oder die digitale Beteiligungsplattform in NRW: All das sind Projekte aus den Nationalen Aktionsplänen (NAP), die Deutschland sich im Rahmen der Open Government Partnership (OGP) vorgenommen hat. Aktuell arbeiten Bund und Länder an der Umsetzung des dritten NAP. Morgen soll das Bundeskabinett den Zwischenstand diskutieren. Helen Bielawa berichtet mit Fokus auf die Länder-Ebene zusammen, welche Fortschritte es gibt und wo die Verantwortlichen hinter dem Zeitplan liegen.
Auch die Wissenschaft öffnet sich in Richtung Gesellschaft: Vielerorts entstehen aktuell neue Citizen-Science-Projekte, in denen Forschende und Bürger:innen gemeinsam Fragestellungen rund um die eigene Stadt nachgehen. Vergangene Woche haben die Initiative „Wissenschaft im Dialog“ und das Naturkundemuseum Berlin zum ersten Mal drei Citizen-Science-Projekte ausgezeichnet und mit jeweils 50.000 Euro belohnt. Manfred Ronzheimer stellt die Gewinnerprojekte vor, die sich mit lokaler Sprachkultur, dem Leben am Stadtrand und mit klimagerechtem Bauen beschäftigen.
In vielen Unternehmen ist sie schon längst üblich, in der Verwaltung noch nicht: Eine Software, die Arbeitszeit konkreten Projekten zuordnet. In baden-württembergischen Herrenberg mussten Mitarbeitende bisher immer abends händisch aufschreiben, wie viel Zeit sie womit verbracht haben. Damit ist jetzt Schluss. Stefan Kraus, Leiter des dortigen Amts für Technik, Umwelt und Grün (TUG), berichtet in seinem heutigen Werkstattbericht, wie sich die Arbeitsprozesse durch das neue Tool ändern werden.
Neue Werkzeuge für smarte Wohnungen und Gebäude gibt es bereits viele – vom intelligenten Thermostat bis zur vernetzten Glühbirne. Doch bisher fehlt es dem entstehenden Ökosystem an technischen Standards, zudem kooperieren die beteiligten Firmen zu wenig. Das hat eine Studie ergeben, die kommende Woche erscheint. Matthias Punz hat sie vorab gelesen, mehr dazu in den Meldungen.