Die deutsche Wallet ist das Produkt, an dem sich Digitalminister Karsten Wildberger messen lassen will. Ein Blick hinter die Kulissen zeigt: Das Projekt ist chaotisch, von Interessenkonflikten durchzogen und bereits heftig in Zeitverzug.
Die Bevölkerung wächst zunehmend in urbanen Gebieten und stellt diese damit vor wachsende Herausforderungen. Die Grenze zwischen dem Wunsch nach mehr Online-Prozessen und der Gefahr einer digitalen Kluft ist schmal. Expert:innen aus Berlin, Neu-Delhi, Nairobi und Mexiko-Stadt bieten Lösungen, wie digitale Stadtentwicklung inklusiv wird.
Luca Piwodda ist mit 26 Jahren ehrenamtlicher Bürgermeister der Kleinstadt Gartz an der Oder. Im Interview sagt er, dass er sich manchmal wie ein Insolvenzverwalter fühlt und warum er trotzdem weitermacht. Helfen würde ein Regelbefreiungsgesetz, zudem fordert er kommunale Vertreter im Bundesrat.
Drei Beschlüsse zum Bürokratieabbau verkündete NRW-Ministerpräsident Wüst Anfang Mai als Ergebnis des Entlastungskabinetts. Bundesdigitalminister Wildberger lobte die Fortschritte – und sieht sie als Vorbild für Bund und Länder. Opposition, Kommunen und Verbände bewerten das jedoch anders.
On-Demand-Angebote gelten oft als zu teuer – doch in der Region Hannover wächst „Sprinti“ rasant. Erfolgsrezepte wie eine einfache Ausschreibung und eine „Kannibalisierungsregel“ machen den Rufbus wirtschaftlicher. Dennoch hoffen die Region Hannover und auch die Stadt Leipzig auf einen autonomen Betrieb.
Eine Studie des BBSR hat urbane digitale Zwillinge genau unter die Lupe genommen und das „Erfahrungswissen aus der kommunalen Praxis" zusammengetragen. Was nach der Förderung kommt, ist zentrales Thema der Studie – denn nach dem Geldsegen zum Einstieg muss es ja irgendwie auch weitergehen.
Govtech Deutschland will vom Berliner „Campus“ zum zentralen Infrastrukturanbieter für die deutsche Verwaltung werden – und liefert mit einem 250-Millionen-Cloud-Rahmenvertrag nun erstmals greifbare Ergebnisse. Doch viele offene Fragen bleiben.
Abruptes Ende nach nur gut zwei Monaten im Amt: Berlins umstrittener Digitalstaatssekretär Matthias Hundt bittet um Entlassung. Zuvor war bekannt geworden, dass die Dresdner Staatsanwaltschaft wegen mutmaßlicher Insolvenzstraftaten ermittelt. Hundt spricht von einer „Medienkampagne“.
Auch Zürich schaut sich nach Alternativen zu Microsoft um. Die Stadt hat daher Open Desk unter die Lupe genommen, allerdings erfüllt das Softwarepaket des deutschen Zendis nicht alle Anforderungen an die Büroorganisation. Mehr Erkenntnisse soll nun ein Praxistest bringen.
Schon wieder gibt es eine neue pädagogische Cloud: acht Länder bieten einen Ersatz für AWS, Azure & Co. Was die neue Cloud-Infrastruktur mit den anderen Lernwolken zu tun hat.
Bund, Länder und Kommunen haben ein gemeinsames Expertengremium auf den Weg gebracht. Es soll dafür sorgen, dass Arbeits- und Sozialverwaltung digitaler werden. Die Arbeit beginnt mit einer Roadmap.
Mehr leistungsfähige und praktisch einsetzbare Open-Source-Lösungen fordert Thomas Jarzombek. Im Interview spricht der parlamentarische Staatssekretär im Digitalministerium über die Rolle des Zendis, das geplante Digitalcenter und warum man bei den Souveränitätsdiskussionen die Wirtschaft stärker mitdenken muss.
Etteln in Ostwestfalen sieht aus wie viele Dörfer. Eines hat es aber vielen voraus: 2024 wurde der 1800-Einwohner-Ort zum smartesten Ort der Welt gekürt, noch vor Hongkong. Das Geheimnis dahinter hat weniger mit reiner Technik zu tun, als gedacht.
Die Abhängigkeit vom US-Datenbankspezialist Oracle ist so hoch wie bei Microsoft. Noch intransparenter dagegen die Übersicht über die Kosten. Erstmals gibt es nun Zahlen für die meisten Bundesländer, ein umfassendes Monitoring fehlt jedoch weiter.
Bei der fünften DMK fassen die Landesdigitalminister:innen unter anderen Beschlüsse zur föderalen Modernisierungsagenda, zum Gründen in 24h und zum Datenschutz. Der als Gast anwesende Bundesdigitalminister Wildberger lobt den Kulturwandel. Nur bei einem Thema gab es keine Einigung.
Bei der Digitalminister:innenkonferenz am Mittwoch steht die Frage auf der Agenda, wie Bürger:innen und Behörden in Zukunft miteinander kommunizieren: per Mail, Messenger oder doch über das zentrale Bürgerpostfach?
Am Mittwoch treffen sich die Digitalminister:innen der Länder mit Karsten Wildberger (CDU) in Hamburg. Auf ihrer Konferenz reicht das Themenfeld von besseren Abstimmungsprozessen bei Vorhaben wie dem Deutschland-Stack über Verbindlichkeit beim Digital-Only-Grundsatz bis zu einem Reallabor Law as Code. Die Beschlussvorschläge und Streitpunkte im Überblick.
Bremen ist im Hannovertempo unterwegs: Die Hansestadt ist im Smart-City-Ranking des Bitkom um 29 Plätze nach oben geschossen. Staatsrat Martin Hagen gibt sich damit nicht zufrieden. Haushaltszwänge sind für ihn keine Entschuldigung, er will es für die Bürger möglichst einfach machen.
Das Digitalministerium gibt es nun genau seit einem Jahr. Zu den Großprojekten des Ministeriums zählt der Deutschland-Stack und die Eudi-Wallet. Vertreter der kommunalen Spitzenverbände ziehen erstmals Bilanz über die Zusammenarbeit mit einem eigenständigen Ministerium für Digitalisierung.
Tagesspiegel Background hat alle Bundesländer gefragt, was sie für Microsoft zahlen. Zehn haben geantwortet. Alle Zahlen und Hintergründe.
Diesen Monat will die Hamburger Hochbahn eigentlich die neue Max-Gesellschaft vorbereiten, obwohl Verbünde über fehlende Abstimmung und Einflussverlust klagen. Eine Grundsatzentscheidung wird verschoben, die Kosten der bisherigen Switch-App steigen weiter – und die Frage bleibt offen, ob Max je zur Branchenlösung wird.
Im März hat das Bundesdigitalministerium einen Hub mit KI-Agenten für Kommunen gestartet – und in rund einem Monat soll es mit der Pilotphase schon wieder vorbei sein. Für Start-ups ein angemessener Zeitraum, um sich auszuprobieren, sagen die einen. Andere fragen sich, ob es neue Leuchttürme braucht und wie nachhaltig Kommunen davon tatsächlich profitieren.
Seit 2019 hat der Bund 73 Städte und Gemeinden gefördert, damit sie digitaler werden. Spätestens 2030 endet das Programm mit der Evaluierung, 2028 fließt bereits das letzte Geld. In den Kommunen beginnt bald das Sortieren. Was bleibt, was geht und wer trägt die Kosten?
Urbane Datenplattformen und City-Apps waren vor den Modellprojekten Smart Cities (MPSC) kaum verbreitet, sagt Anne-Marie Kilpert vom Fraunhofer IESE. Aktuell läuft die Förderung aus. Ob die Nachnutzung funktioniert, hängt ihrer Meinung nach nicht vom Geld ab. Was von den 73 Modellprojekten bleibt und wo sie sich mehr Austausch seitens der Politik wünscht.
Matthias Hundt soll als Chief Digital Officer die Verwaltungsreform retten und Berlin digitalisieren. Doch kann er das überhaupt? Weggefährten haben ernste Zweifel – und wundern sich, wie Kai Wegner auf ihn kam.
Der Bund schickt in drei Ländern Teams in die Kommunen, um OZG-Altlasten flächendeckend auszurollen. Doch die digitalen Dienste stehen in vielen Kommunen schon online. Wie viel haben die Roll-in-Teams wirklich zu tun?
Gründen ist in Deutschland ein langer Prozess und viele sind davon genervt. Die Bundesregierung will das ändern, auch in der föderalen Modernisierungsagenda ist das Thema als sogenanntes Hebelprojekt aufgelistet. Nur: Es gibt mehrere Ideen davon, wie das klappen soll. Wie sehen diese aus?
Die Verbändeanhörung zum Digitale-Identitäten-Gesetz ist abgeschlossen. Die Stellungnahmen zeigen: Das Vorhaben wird grundsätzlich begrüßt, aber an zentralen Punkten ist noch Nacharbeit nötig.
Mit der Deutschland-App hofft das Digitalministerium auf den großen Wurf für die digitale Verwaltung. Doch noch bevor ein Prototyp vorliegt, wird bereits heftig über die neue Anwendung diskutiert.
Frankreich macht, Deutschland testet noch. Um technologisch unabhängiger zu werden, will Frankreich seine Verwaltung auf Open Source umstellen. Mit Open Desk vom Zendis gibt es hierzulande sogar eine eigene Alternative, häufig aber nur im Test. Was Open-Source-Vorreiter Schleswig-Holstein von Bedenken anderer Bundesländer hält und Anbieter dazu sagen.
Das Bundesdigitalministerium und Niedersachsen schicken Roll-in-Teams in die Kommunen des Landes. Entsprechende Verträge sind am Freitag unterzeichnet worden. Damit hat der Bund nun auch ein SPD-Land in die Initiative aufgenommen und sie für alle Bundesländer geöffnet.
Cyberkriminelle nutzen DDoS-Angriffe, um Webseiten und Online-Services von Kommunen zu überlasten. Mit einem neuen Leitfaden sollen kleine Städte, Gemeinden und Verwaltungen ohne großes IT-Team in die Lage kommen, sich optimal auf den Ernstfall einzustellen.
SAP und T-Systems entwickeln ein Prototyp der geplanten Deutschland-App. Erste Gespräche mit Kommunen, in denen die App getestet werden soll, laufen bereits.
Brandenburg will bis Juni einen KI-Assistenten für die gesamte Landesverwaltung bereitstellen. Die Entscheidung fiel auf LLMoin von Dataport. Klingt simpel. Ist es nicht.
Die deutschen Register sind in einem desolaten Zustand. Wenn sich an Organisation und Technik nichts ändert, könnten Registeranschluss und -betrieb den Staat in zehn Jahren rund 8,5 Milliarden Euro kosten. Mindestens. Aber es gibt Wege aus der Kostenfalle.
Ionos und Nextcloud haben eine Microsoft-Alternative entwickelt. Euro-Office soll Zweifler vom Wechsel bei der Bürosoftware überzeugen und tritt damit vor allem in Konkurrenz zu Open Desk.
Eine Ländergruppe aus Berlin, Bayern und NRW hat gestern ihren Vorschlag vorgelegt, wie künftig Unternehmen in 24 Stunden angemeldet werden könnten. Sie berufen sich bei dem Vorhaben auf einen Beschluss der MPK. Es gibt aber noch andere Vorschläge, wie das Projekt, das auch für Kommunen wichtig sein wird, gelingen kann und welche Debatten es rundherum gibt.
Damit Entscheider in der kommunalen Verwaltung, bei Feuerwehr, Polizei und andere Einsatzkräfte mehr Erfahrung im Umgang mit Katastrophen bekommen, hat die Fraunhofer-Gesellschaft ein Übungslabor eröffnet. Bisher ist unklar, wie es finanziell mit dem Projekt weitergeht.
Hamburg gilt in Deutschland als vorbildlich was die Digitalisierung betrifft. Dafür, dass das auch so bleibt, ist Annika Busse als neue CIO seit November 2025 mit zuständig. Welche Projekte sich andere Länder von der Hansestadt abschauen können und was ihre Ziele im Amt sind.
OVH Cloud ist einer der wichtigsten Anbieter von Cloud-Services in Europa und mit seinen Leistungen auch für Länder und Kommunen interessant, die immer mehr Daten in den virtuellen Raum verlagern. Gründer Octave Klaba erklärt, was er sich vom öffentlichen Sektor im Hinblick auf Cloud erwartet und was seine Unternehmensarchitektur mit „Paranoia“ zu tun hat.
Nach kontroversen Verhandlungen im Vorfeld, war sich der IT-Planungsrat bei der Sitzung in Rostock-Warnemünde einig. Die Digitalverantwortlichen aus Bund und Ländern haben die D-Stack-Standards für verbindlich erklärt. Das ist aber nicht das Aus von ländereigenen Software-Lösungen.
Die Abhängigkeiten in der deutschen Verwaltung von Microsoft sind hoch. Das Office-Programm des US-Konzerns ist nach wie vor der Standard und die meist einzig genutzte Bürosoftware in den Ländern, wie eine Umfrage von Tagesspiegel Background ergab. Doch das Interesse an Open-Source-Alternativen wie Libre Office und Open Desk des Zendis steigt.
Trotz Skepsis in vielen Verbünden treiben BVG und Hochbahn ihre gemeinsame Max-App voran. Die Plattform soll den ÖPNV bundesweit bündeln – doch Kostenfragen und Sorgen um Machtverluste bremsen bei der Partnersuche.
Es fehlt Geld, der Deutschland-Stack soll nicht verpflichtend werden, die Landtagswahlen werfen ihre Schatten voraus. Was die CIOs von Bund und Ländern auf der Frühjahrssitzung des IT-Planungsrats besprechen.
Der Deutschland-Stack soll die digitale Infrastruktur von Bund, Ländern und Kommunen vereinheitlichen – verbindlich für alle. So zumindest der Plan. Am Mittwoch will der IT-Planungsrat das Vorhaben beschließen. Doch die neusten Unterlagen zeigen, dass von der Verbindlichkeit kaum etwas bleibt.
Die niedersächsische Landeshauptstadt gehört seit Jahren zu den Vorreitern, wenn es darum geht, Pflege und Bewässerung von Parks, Straßenbäumen und Grünanlagen digital zu planen und zu steuern. Jetzt nimmt Hannover an einem vom Bund geförderten KI-Leuchtturmprojekt teil, um den Klimaschutz weiter voranzutreiben.
Duisburg baut selbst, Bamberg tut sich mit Kassel zusammen, Ahaus hat schon 300 Anwendungen am Start – und Worms nutzt dieselbe App wie Istanbul. City-Apps boomen, aber eine einheitliche Lösung gibt es nicht. Warum das so ist und ob das überhaupt ein Problem ist, zeigt ein Blick hinter die Kulissen des kommunalen App-Markts.
Ohne Digitalisierung hat die Berliner Verwaltung keine Zukunft. Ausgerechnet das zuständige Landesunternehmen steckt aktuell in einer Notlage. Intern brodelt es heftig unter den Angestellten.
Als Nino Haase 2023 Bürgermeister von Mainz wurde, fand er noch handschriftliche Zeitkarten vor. Jetzt gäbe es 60 Prozent digitale Bürgeramts-Leistungen, eine neue KI-Richtlinie – und die Erkenntnis, dass Bürokratie perfekte Trainingsdaten liefert. Ein Bericht über Kulturwandel, Cloud-Entscheidungen und die Frage, wie Compliance zum Ermöglicher wird.
Auf dem Land fahren meist keine Bahnen, und der Bus kommt selten. Das Amt Süderbrarup in Schleswig-Holstein hat darum ein „smartes Dorfshuttle“ getestet, das Menschen flexibel von A nach B bringen soll.
Thüringen arbeitet mit dem BMDS an Pilotprojekten für die Registermodernisierung und die digitale Rechtssetzung. Im Interview beschreibt Staatssekretärin und CIO Milen Starke den Stand. Zudem erklärt sie, welche KI das Land nun nutzt und wie es mit Open Source umgeht.
Nach Baden-Württemberg wählt auch Rheinland-Pfalz im März einen neuen Landtag. Umfragen deuten auf ein Ende der Ampel und eine Große Koalition unter CDU-Führung hin. Digitalpolitisch sind die Parteien relativ nah beieinander und wollen die Verwaltung digitalisieren, Bürokratie abbauen sowie KI fördern und einsetzen.
KI-Uni, Digitalministerium, Bürger-App oder Smartphone-Verbot in der Schule: Was CDU, Grüne, SPD, FDP, AfD und Linke für den Südwesten planen. Eine Übersicht.
Im Rahmen eines Smart-City-Förderprojektes werden im Gütersloher Stadtzentrum Besucherzahlen mit Infrarot-Geräten gemessen. Die Daten haben eine breite Relevanz, unter anderem für das Bauwesen, die Stadtreinigung znd den Einzelhandel. Doch neue Ideen müssen vorerst auf den Haushaltsbeschluss warten.
Hamburg ist in diesem Jahr Vorsitzland der Digitalministerkonferenz, geleitet wird sie von Staatsrat Jan Pörksen. Welche Ziele er sich dafür gesetzt hat und was andere Länder sich von Hamburg – nicht nur in Sachen KI – abschauen können, erzählt er im Interview.
Anträge für die Studienförderung des Bundes kann man schon seit 2021 digital stellen. Aber die elektronische Akte fürs Bafög lässt auf sich warten. In vier Ländern müssen digitale Anträge wohl bis 2029 ausgedruckt werden.
Immer mehr Städte investieren in digitale Plattformen, um Umwelt- und Verkehrsdaten zu erfassen. Viele der erhobenen Daten bleiben technisch, abstrakt und für Bürger:nnen wenig interessant. Frankfurt am Main zeigt, dass es auch anders geht.
Die Bundesregierung hat einen Deutschland-Stack für die gesamte Verwaltung versprochen – auch für Länder und Kommunen. Doch Kommunalvertreter fremdeln mit dem Stack und dem Konsultationsverfahren. Von einer schwierigen Beziehung.
Während Bayern und Hessen digitale Verwaltungsleistungen in Partnerschaft mit dem Bund nun über Roll-in-Teams in die Fläche bringen wollen, verweisen andere Bundesländer auf schon gelebte Praxis – und den Kommunalpakt, der genau das seit drei Jahren vorsieht. Wie groß ist das Interesse der Länder, wo es sie schon gibt, an den Roll-in-Teams des Bundes?
Parkbest digitalisiert Parkleitsysteme – bisher mit digitaler Infrastruktur made in USA. Jetzt zieht das Start-up seine Daten nach Europa um. Gründer Jonas Langbehn erklärt, wie der Umzug von Google Cloud zu französischer OVH-Infrastruktur funktioniert und weshalb Kommunen zunehmend auf digitale Souveränität achten müssen.
Der Kölner Dom hat einen digitalen Zwilling. Er soll helfen, das Bauwerk zu erhalten. Wie funktioniert das und was unterscheidet ihn von anderen digitalen Zwillingen?
Die Fitko arbeitet an einem neuen Marktplatz für die IT-Beschaffung des Staates. Aus dem Portalsammelsurium soll ein anschlussfähiges Plattformsystem werden. Nach schlechten Erfahrungen mit proprietärer Software setzt man nun auf offene Systeme.
Die Entwicklung digitaler Zwillinge spielt in vielen deutschen Städten eine immer größere Rolle. Auch Dortmund hat einige im Einsatz, Bürger:innen können sie schon heute nutzen. Für die städtische Verwaltung bringt die Technologie einige Vorteile.
Mit Verwaltungsmodernisierung in Sachsen beschäftigt sich Daniela Dylakiewicz schon lange. Seit rund einem Jahr ist sie Amtschefin der Staatskanzlei und CIO – und muss für Sachsen einiges an Rückstand aufholen. Wie sie das angehen will und welche Pläne es für zusätzliche Digitalgelder gibt, erzählt sie im Interview.
Während die Bundesregierung noch an einer neuen Definition digitaler Souveränität arbeitet, misst München sie bereits. Ein neuer Score zeigt, wie abhängig die städtische IT tatsächlich ist – und wo die Grenzen kommunalen Handelns liegen.
Die Regierungskommission schlägt einen umfassenden Umbau des Sozialstaats vor. Geplant sind ein zentrales Sozialportal, mehr Datenaustausch zwischen Behörden und die Zusammenführung von Leistungen.