Als Landes-CIO ist er sanktioniert worden, weil er einen voll digitalen Prozess für die 200-Euro-Zahlungen für hunderttausende Student:innen baute und der Bund ID Millionen Nutzer:innen bescherte. Wie Bernd Schlömer auf seine Zeit als Sachsen-Anhalts CIO blickt und was die AfD für die Verwaltungsdigitalisierung bedeuten könnte.
Bereits seit einem halben Jahrzehnt können Bürger:innen sich dank der Bund ID theoretisch den Weg aufs Amt sparen. Dennoch nutzt nur ein Bruchteil bisher dieses Angebot. Ein Impulspapier von Next zeigt, woran es hakt – und wie es besser werden könnte.
Sachsen-Anhalt will zentrale Verwaltungsleistungen für Kommunen bündeln. Nach den Analysen und Vorarbeiten wird es nun mit Wohngeld und Hundeanmeldung konkret, auch die Hilfe zur Pflege soll folgen. Doch es gibt noch einige Herausforderungen.
Die Nachfrage nach Open Desk hat das Zendis überfordert, nach Führungswechseln hat die strategische Neuausrichtung begonnen. Das Zentrum will künftig nicht mehr als IT-Dienstleister agieren, sondern sich stärker um Beratung und die Weiterentwicklung des Portfolios kümmern.
Der Bundesrat hat sich erstmals zur Eudi-Wallet positioniert: Die Länder verlangen eine Stärkung der Bund ID und automatisierte Fotoabrufe für Passbehörden und Bußgeldstellen. Die von den Ausschüssen empfohlene Festlegung auf das Noots als einzigen Übermittlungsweg fiel dagegen durch.
Weil sie Aufträge in Millionenhöhe frei vergeben hat, steht Maria Borelli in der Kritik. Ein Wirtschaftsprüfer untersucht aktuell schwerwiegende Vorwürfe.
Demokratie lebt von Beteiligung. Wie diese auch digital erfolgreich ermöglicht werden kann, untersuchen Wissenschaftler:innen in einem gemeinsamen Projekt von Universitäten in Dresden, Düsseldorf, Leipzig und Koblenz. Wie das entwickelte Dashboard für digitale Beteiligung funktioniert und was es zeigt, erklärt Maria Wimmer von der Universität Koblenz.
Nextbike-Chef Sebastian Popp will beweisen, dass Bikesharing in Deutschland mehr kann als bisher. Das Münchner Regionalsystem MyRadl liefert erste positive Zahlen. Doch Berlin zeigt, wie abhängig das Modell von politischem Willen bleibt.
Ein Projekt des IT-Planungsrats hat mit Verwaltungspraktiker:innen ausgelotet, wie das Bundeshaushaltsrecht reformiert werden müsste, um IT-Projekte nicht mehr auszubremsen. Das Ergebnis ist ein Policy Paper mit konkreten Vorschlägen, von Doppelhaushalten bis zu einem „Prototyping-Pfad“ für agile Vorhaben.
Der Antrag ist die Europalette der Verwaltung, der Träger, auf dem jedes Anliegen ins Amt gelangt. Seit Jahren wird er digitalisiert, genutzt wird das Ergebnis kaum. Ausgerechnet jetzt stellt agentische Künstliche Intelligenz die Frage, ob es ihn überhaupt noch braucht.
Das Fachverfahren ist das Herzstück der deutschen Verwaltung. Das Unternehmen Deepset liefert eine Plattform, auf der sich solche Verfahren bauen lassen. Im Kreis Borken spart das bei Pflegeanträgen ein Drittel der Arbeit. Der KI-Baukasten könnte auch Teil des Deutschland-Stacks werden.
Die Entwicklung der Eudi-Wallet wird im Herbst in eine neue Phase eintreten. Dann wird eine Ausgründung der Sprind das Projekt übernehmen, mit dem Ziel daraus ein gemeinnütziges Unternehmen zu machen. Doch das sind noch nicht alle Neuigkeiten. Ein EU-Mitgliedsland will nicht selbst entwickeln, sondern die deutsche Wallet nachnutzen.
Der diesjährige Govtech-Monitor vom Start-up-Verband zeigt, dass Deutschlands Start-ups Lösungen zur Verwaltungsdigitalisierung parat haben. Die Krux liegt an anderer Stelle: Der Staat hat kein Innovations-, sondern ein Beschaffungsproblem.
Die Delos Cloud soll der deutschen Verwaltung souveräne Microsoft-Technologie liefern. Dafür muss das Unternehmen einen langen Prozess durchlaufen. Nun stehen die Übernahme der Rechenzentren und entscheidende Zertifizierungen an. CEO Nikolaus Hagl spricht im Interview über die nächsten Schritte bis zum Spätsommer 2027.
Wie gut Verwaltung funktioniert beeinflusst, wie Bürger:innen den Staat wahrnehmen. Zu viele Services sind noch nicht nutzerfreundlich. Welche Baustellen es gibt und in welchen Städten Menschen schon zufrieden mit der Verwaltung sind, zeigt der Nutzerklima-Test des Vereins UIG.
2024 hatte das BBSR ein Nachschlagewerk mit 30 Smart-City-Beispielen vorgelegt. Jetzt liegt der zweite Teil vor, wieder mit 30 Praxisbeispielen aus deutschen Kommunen. Vier Felder stehen im Mittelpunkt: Wirtschaft, Soziales, Verwaltung und Stadtplanung. Was zeigen die neuen Beispiele?
Dem IT-Planungsrat ist ein Durchbruch gelungen. Bund und Länder haben sich auf die Pflicht geeinigt, fünf Komponenten des Deutschland-Stacks zu verwenden. Im Gegenzug übernimmt der Bund die Kosten für Entwicklung und Betrieb.
Der IT-Planungsrat tagt heute in Frankfurt – auf der Tagesordnung stehen unter anderem eine mögliche Neufassung der Geschäftsordnung und die ungeklärte Frage, wer den Deutschland-Stack langfristig finanziert.
Mecklenburg-Vorpommerns Finanzinister Heiko Geue (SPD) hat für sein Land eine Kooperationsvereinbarung mit dem Bund unterschrieben. Ziel ist es, im Rahmen der Roll-in-Initiative des Bundes, fünf ausgewählte OZG-Leistungen flächendeckend im Land auszurollen.
Das Bundesdigitalministerium feiert seinen Agentic AI Hub. In drei Monaten haben neun Start-ups und 19 Kommunen Verwaltungsvorgänge beschleunigt. Doch wie die Pilotlösungen in die Fläche der 11.000 Kommunen skalieren können, ist offen. Minister Wildberger nennt es die Milliarden-Dollar-Frage.
Auch jene, die bislang noch am wenigsten digitale Angebote nutzen, können von diesen profitieren. Um Senior:innen den Umgang mit Smartphones und Co. näherzubringen, hat die Landesmedienanstalt Rheinland-Pfalz deshalb das Modellprojekt DiBiWohn+ vorgestellt. Es soll die digitale Teilhabe älterer Mitbürger:innen stärken.
Die deutsche Wallet ist das Produkt, an dem sich Digitalminister Karsten Wildberger messen lassen will. Ein Blick hinter die Kulissen zeigt: Das Projekt ist chaotisch, von Interessenkonflikten durchzogen und bereits heftig in Zeitverzug.
Die Bevölkerung wächst zunehmend in urbanen Gebieten und stellt diese damit vor wachsende Herausforderungen. Die Grenze zwischen dem Wunsch nach mehr Online-Prozessen und der Gefahr einer digitalen Kluft ist schmal. Expert:innen aus Berlin, Neu-Delhi, Nairobi und Mexiko-Stadt bieten Lösungen, wie digitale Stadtentwicklung inklusiv wird.
Luca Piwodda ist mit 26 Jahren ehrenamtlicher Bürgermeister der Kleinstadt Gartz an der Oder. Im Interview sagt er, dass er sich manchmal wie ein Insolvenzverwalter fühlt und warum er trotzdem weitermacht. Helfen würde ein Regelbefreiungsgesetz, zudem fordert er kommunale Vertreter im Bundesrat.
Drei Beschlüsse zum Bürokratieabbau verkündete NRW-Ministerpräsident Wüst Anfang Mai als Ergebnis des Entlastungskabinetts. Bundesdigitalminister Wildberger lobte die Fortschritte – und sieht sie als Vorbild für Bund und Länder. Opposition, Kommunen und Verbände bewerten das jedoch anders.
On-Demand-Angebote gelten oft als zu teuer – doch in der Region Hannover wächst „Sprinti“ rasant. Erfolgsrezepte wie eine einfache Ausschreibung und eine „Kannibalisierungsregel“ machen den Rufbus wirtschaftlicher. Dennoch hoffen die Region Hannover und auch die Stadt Leipzig auf einen autonomen Betrieb.
Eine Studie des BBSR hat urbane digitale Zwillinge genau unter die Lupe genommen und das „Erfahrungswissen aus der kommunalen Praxis" zusammengetragen. Was nach der Förderung kommt, ist zentrales Thema der Studie – denn nach dem Geldsegen zum Einstieg muss es ja irgendwie auch weitergehen.
Govtech Deutschland will vom Berliner „Campus“ zum zentralen Infrastrukturanbieter für die deutsche Verwaltung werden – und liefert mit einem 250-Millionen-Cloud-Rahmenvertrag nun erstmals greifbare Ergebnisse. Doch viele offene Fragen bleiben.
Abruptes Ende nach nur gut zwei Monaten im Amt: Berlins umstrittener Digitalstaatssekretär Matthias Hundt bittet um Entlassung. Zuvor war bekannt geworden, dass die Dresdner Staatsanwaltschaft wegen mutmaßlicher Insolvenzstraftaten ermittelt. Hundt spricht von einer „Medienkampagne“.
Auch Zürich schaut sich nach Alternativen zu Microsoft um. Die Stadt hat daher Open Desk unter die Lupe genommen, allerdings erfüllt das Softwarepaket des deutschen Zendis nicht alle Anforderungen an die Büroorganisation. Mehr Erkenntnisse soll nun ein Praxistest bringen.
Schon wieder gibt es eine neue pädagogische Cloud: acht Länder bieten einen Ersatz für AWS, Azure & Co. Was die neue Cloud-Infrastruktur mit den anderen Lernwolken zu tun hat.
Bund, Länder und Kommunen haben ein gemeinsames Expertengremium auf den Weg gebracht. Es soll dafür sorgen, dass Arbeits- und Sozialverwaltung digitaler werden. Die Arbeit beginnt mit einer Roadmap.
Mehr leistungsfähige und praktisch einsetzbare Open-Source-Lösungen fordert Thomas Jarzombek. Im Interview spricht der parlamentarische Staatssekretär im Digitalministerium über die Rolle des Zendis, das geplante Digitalcenter und warum man bei den Souveränitätsdiskussionen die Wirtschaft stärker mitdenken muss.
Etteln in Ostwestfalen sieht aus wie viele Dörfer. Eines hat es aber vielen voraus: 2024 wurde der 1800-Einwohner-Ort zum smartesten Ort der Welt gekürt, noch vor Hongkong. Das Geheimnis dahinter hat weniger mit reiner Technik zu tun, als gedacht.
Die Abhängigkeit vom US-Datenbankspezialist Oracle ist so hoch wie bei Microsoft. Noch intransparenter dagegen die Übersicht über die Kosten. Erstmals gibt es nun Zahlen für die meisten Bundesländer, ein umfassendes Monitoring fehlt jedoch weiter.
Bei der fünften DMK fassen die Landesdigitalminister:innen unter anderen Beschlüsse zur föderalen Modernisierungsagenda, zum Gründen in 24h und zum Datenschutz. Der als Gast anwesende Bundesdigitalminister Wildberger lobt den Kulturwandel. Nur bei einem Thema gab es keine Einigung.
Bei der Digitalminister:innenkonferenz am Mittwoch steht die Frage auf der Agenda, wie Bürger:innen und Behörden in Zukunft miteinander kommunizieren: per Mail, Messenger oder doch über das zentrale Bürgerpostfach?
Am Mittwoch treffen sich die Digitalminister:innen der Länder mit Karsten Wildberger (CDU) in Hamburg. Auf ihrer Konferenz reicht das Themenfeld von besseren Abstimmungsprozessen bei Vorhaben wie dem Deutschland-Stack über Verbindlichkeit beim Digital-Only-Grundsatz bis zu einem Reallabor Law as Code. Die Beschlussvorschläge und Streitpunkte im Überblick.
Bremen ist im Hannovertempo unterwegs: Die Hansestadt ist im Smart-City-Ranking des Bitkom um 29 Plätze nach oben geschossen. Staatsrat Martin Hagen gibt sich damit nicht zufrieden. Haushaltszwänge sind für ihn keine Entschuldigung, er will es für die Bürger möglichst einfach machen.
Das Digitalministerium gibt es nun genau seit einem Jahr. Zu den Großprojekten des Ministeriums zählt der Deutschland-Stack und die Eudi-Wallet. Vertreter der kommunalen Spitzenverbände ziehen erstmals Bilanz über die Zusammenarbeit mit einem eigenständigen Ministerium für Digitalisierung.
Tagesspiegel Background hat alle Bundesländer gefragt, was sie für Microsoft zahlen. Zehn haben geantwortet. Alle Zahlen und Hintergründe.
Diesen Monat will die Hamburger Hochbahn eigentlich die neue Max-Gesellschaft vorbereiten, obwohl Verbünde über fehlende Abstimmung und Einflussverlust klagen. Eine Grundsatzentscheidung wird verschoben, die Kosten der bisherigen Switch-App steigen weiter – und die Frage bleibt offen, ob Max je zur Branchenlösung wird.
Im März hat das Bundesdigitalministerium einen Hub mit KI-Agenten für Kommunen gestartet – und in rund einem Monat soll es mit der Pilotphase schon wieder vorbei sein. Für Start-ups ein angemessener Zeitraum, um sich auszuprobieren, sagen die einen. Andere fragen sich, ob es neue Leuchttürme braucht und wie nachhaltig Kommunen davon tatsächlich profitieren.
Seit 2019 hat der Bund 73 Städte und Gemeinden gefördert, damit sie digitaler werden. Spätestens 2030 endet das Programm mit der Evaluierung, 2028 fließt bereits das letzte Geld. In den Kommunen beginnt bald das Sortieren. Was bleibt, was geht und wer trägt die Kosten?
Urbane Datenplattformen und City-Apps waren vor den Modellprojekten Smart Cities (MPSC) kaum verbreitet, sagt Anne-Marie Kilpert vom Fraunhofer IESE. Aktuell läuft die Förderung aus. Ob die Nachnutzung funktioniert, hängt ihrer Meinung nach nicht vom Geld ab. Was von den 73 Modellprojekten bleibt und wo sie sich mehr Austausch seitens der Politik wünscht.
Matthias Hundt soll als Chief Digital Officer die Verwaltungsreform retten und Berlin digitalisieren. Doch kann er das überhaupt? Weggefährten haben ernste Zweifel – und wundern sich, wie Kai Wegner auf ihn kam.
Der Bund schickt in drei Ländern Teams in die Kommunen, um OZG-Altlasten flächendeckend auszurollen. Doch die digitalen Dienste stehen in vielen Kommunen schon online. Wie viel haben die Roll-in-Teams wirklich zu tun?
Gründen ist in Deutschland ein langer Prozess und viele sind davon genervt. Die Bundesregierung will das ändern, auch in der föderalen Modernisierungsagenda ist das Thema als sogenanntes Hebelprojekt aufgelistet. Nur: Es gibt mehrere Ideen davon, wie das klappen soll. Wie sehen diese aus?
Die Verbändeanhörung zum Digitale-Identitäten-Gesetz ist abgeschlossen. Die Stellungnahmen zeigen: Das Vorhaben wird grundsätzlich begrüßt, aber an zentralen Punkten ist noch Nacharbeit nötig.
Mit der Deutschland-App hofft das Digitalministerium auf den großen Wurf für die digitale Verwaltung. Doch noch bevor ein Prototyp vorliegt, wird bereits heftig über die neue Anwendung diskutiert.
Frankreich macht, Deutschland testet noch. Um technologisch unabhängiger zu werden, will Frankreich seine Verwaltung auf Open Source umstellen. Mit Open Desk vom Zendis gibt es hierzulande sogar eine eigene Alternative, häufig aber nur im Test. Was Open-Source-Vorreiter Schleswig-Holstein von Bedenken anderer Bundesländer hält und Anbieter dazu sagen.
Das Bundesdigitalministerium und Niedersachsen schicken Roll-in-Teams in die Kommunen des Landes. Entsprechende Verträge sind am Freitag unterzeichnet worden. Damit hat der Bund nun auch ein SPD-Land in die Initiative aufgenommen und sie für alle Bundesländer geöffnet.
Cyberkriminelle nutzen DDoS-Angriffe, um Webseiten und Online-Services von Kommunen zu überlasten. Mit einem neuen Leitfaden sollen kleine Städte, Gemeinden und Verwaltungen ohne großes IT-Team in die Lage kommen, sich optimal auf den Ernstfall einzustellen.
SAP und T-Systems entwickeln ein Prototyp der geplanten Deutschland-App. Erste Gespräche mit Kommunen, in denen die App getestet werden soll, laufen bereits.
Brandenburg will bis Juni einen KI-Assistenten für die gesamte Landesverwaltung bereitstellen. Die Entscheidung fiel auf LLMoin von Dataport. Klingt simpel. Ist es nicht.
Die deutschen Register sind in einem desolaten Zustand. Wenn sich an Organisation und Technik nichts ändert, könnten Registeranschluss und -betrieb den Staat in zehn Jahren rund 8,5 Milliarden Euro kosten. Mindestens. Aber es gibt Wege aus der Kostenfalle.
Ionos und Nextcloud haben eine Microsoft-Alternative entwickelt. Euro-Office soll Zweifler vom Wechsel bei der Bürosoftware überzeugen und tritt damit vor allem in Konkurrenz zu Open Desk.
Eine Ländergruppe aus Berlin, Bayern und NRW hat gestern ihren Vorschlag vorgelegt, wie künftig Unternehmen in 24 Stunden angemeldet werden könnten. Sie berufen sich bei dem Vorhaben auf einen Beschluss der MPK. Es gibt aber noch andere Vorschläge, wie das Projekt, das auch für Kommunen wichtig sein wird, gelingen kann und welche Debatten es rundherum gibt.
Damit Entscheider in der kommunalen Verwaltung, bei Feuerwehr, Polizei und andere Einsatzkräfte mehr Erfahrung im Umgang mit Katastrophen bekommen, hat die Fraunhofer-Gesellschaft ein Übungslabor eröffnet. Bisher ist unklar, wie es finanziell mit dem Projekt weitergeht.
Hamburg gilt in Deutschland als vorbildlich was die Digitalisierung betrifft. Dafür, dass das auch so bleibt, ist Annika Busse als neue CIO seit November 2025 mit zuständig. Welche Projekte sich andere Länder von der Hansestadt abschauen können und was ihre Ziele im Amt sind.
OVH Cloud ist einer der wichtigsten Anbieter von Cloud-Services in Europa und mit seinen Leistungen auch für Länder und Kommunen interessant, die immer mehr Daten in den virtuellen Raum verlagern. Gründer Octave Klaba erklärt, was er sich vom öffentlichen Sektor im Hinblick auf Cloud erwartet und was seine Unternehmensarchitektur mit „Paranoia“ zu tun hat.
Nach kontroversen Verhandlungen im Vorfeld, war sich der IT-Planungsrat bei der Sitzung in Rostock-Warnemünde einig. Die Digitalverantwortlichen aus Bund und Ländern haben die D-Stack-Standards für verbindlich erklärt. Das ist aber nicht das Aus von ländereigenen Software-Lösungen.
Die Abhängigkeiten in der deutschen Verwaltung von Microsoft sind hoch. Das Office-Programm des US-Konzerns ist nach wie vor der Standard und die meist einzig genutzte Bürosoftware in den Ländern, wie eine Umfrage von Tagesspiegel Background ergab. Doch das Interesse an Open-Source-Alternativen wie Libre Office und Open Desk des Zendis steigt.
Trotz Skepsis in vielen Verbünden treiben BVG und Hochbahn ihre gemeinsame Max-App voran. Die Plattform soll den ÖPNV bundesweit bündeln – doch Kostenfragen und Sorgen um Machtverluste bremsen bei der Partnersuche.
Es fehlt Geld, der Deutschland-Stack soll nicht verpflichtend werden, die Landtagswahlen werfen ihre Schatten voraus. Was die CIOs von Bund und Ländern auf der Frühjahrssitzung des IT-Planungsrats besprechen.
Der Deutschland-Stack soll die digitale Infrastruktur von Bund, Ländern und Kommunen vereinheitlichen – verbindlich für alle. So zumindest der Plan. Am Mittwoch will der IT-Planungsrat das Vorhaben beschließen. Doch die neusten Unterlagen zeigen, dass von der Verbindlichkeit kaum etwas bleibt.