Digitalisierung & KI Briefing vom 20.07.2020

Liebe Leserin, lieber Leser,

nutzen Sie eigentlich schon TikTok? Die Video-App wird immer populärer und könnte langsam sogar Instagram den Rang ablaufen. Auch im US-Wahlkampf werden die „TikTok-Teens“ schon zum Faktor. Doch der rasante Aufstieg von Chinas derzeit wohl größtem Exportschlager könnte bald gestoppt werden: Schon in den kommenden Wochen wollen die USA über ein Verbot entscheiden. Wegen Sicherheitsbedenken untersagen auch immer mehr Unternehmen und Behörden die Nutzung auf Dienstgeräten. Bei den TikTok-Pionieren im deutschen Politikbetrieb kommt die App daher nun auch auf den Prüfstand. Oliver Voß erklärt, welche berechtigten Bedenken es gibt oder ob TikTok eher der nächste geopolitische Spielball nach Huawei wird. Fazit: Wer sensible Informationen auf seinem Smartphone hat, sollte zumindest bestimmte Vorsichtsmaßnahmen treffen.  

Fragen der Datensicherheit stellen sich auch bei Sprachassistenten immer wieder. Trotzdem werden die smarten Helfer auch im Gesundheitswesen immer mehr berücksichtigt und eingesetzt. Gunnar Göpel berichtet über die aktuellen Möglichkeiten der Spracherkennung, die Hürden sowie nationale und internationale Projekte, bei denen sie zum Einsatz kommt.

Die Milliarden für das Onlinezugangsgesetz (OZG) aus dem Konjunkturpaket bieten viele Möglichkeiten. Wichtig ist aber, diese auch geschickt zu nutzen. Die Spezialisten für Verwaltungsdigitalisierung, Christian Kuczera und Falk Lepie, wünschen sich beispielsweise einen Inkubator für OZG-Standardsoftware. Wie der aussehen könnte und wie der Staat auch sonst mehr Start-up wagen kann, schreiben sie in ihrem Standpunkt. 

Angelika Kneidl beschäftigt sich mit Bewegungsströmen von Menschen. Ein Schlüsselerlebnis war dabei die Loveparade-Katastrophe, nun in der Corona-Pandemie können solche Simulationen womöglich Leben retten. Sarah Schaefer stellt die Gründerin das Start-ups Accurate vor.   

Wir wünschen einen guten Start in die Woche!

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