In einer Woche beschließt die Regierung ihre KI-Strategie. Wie aber kann Deutschland gegen die USA und China bestehen? Und was plant die EU? Die Mitglieder der KI-Enquete diskutieren.
Milla soll eine Antwort auf den Fachkräftemangel sein. Ein Arbeitskreis der Unionsfraktion hat das Konzept für die Plattform entwickelt, die ein Beitrag zur Nationalen Weiterbildungsstrategie ist und bis zu drei Milliarden Euro pro Jahr kosten könnte.
Lissabon ist in dieser Woche die Hauptstadt der Digitalisierung. Zehntausende kommen zum Websummit. Darunter sind gleich vier EU-Kommissare, aber nicht ein einziger deutscher Minister.
Die DSGVO schützt personenbezogene Daten. Aber wem gehören die Daten, die Sensoren und Maschinen produzieren? Dazu gibt es noch wenige Antworten. Die Deutsche Stiftung Eigentum und die Familienbetriebe Land und Forst haben danach gesucht.
Die Politik drängt die Bundesnetzagentur zu Änderungen bei der Vergabe der 5G-Frequenzen. Nun gibt es erste Hinweise, wie die Behörde reagiert: Mit Versorgungsauflagen auch für Landstraßen und günstigeren Zahlungsbedingungen für die Mobilfunkanbieter.
„Wunderbar together“ – unter diesem Motto werben Auswärtiges Amt, Goethe-Institut und BDI in den USA für Deutschland. Viele der Aktionen des „Deutschlandjahres“ beschäftigen sich mit der Digitalisierung. Auch die re:publica ist auf Tour.
EU-Sonder- und Regierungsberaterin Heike Schweitzer fordert eine neue Kommission für Deregulierung. Auch Amazons Produkte Prime und Alexa hat die Wettbewerbsexpertin im Blick.
Das Zieljahr 2022 für die Digitalisierung der Verwaltung rückt näher, doch noch ist nicht bei allen Dienstleistungen klar, welche Länder sich um sie kümmern sollen.
Nach dem Gutachten zum Verbraucher-Scoring geht die Debatte zum Umgang mit algorithmischen Entscheidungssystemen weiter – auch in der Datenethikkommission.
Große Tech-Unternehmen werben Deutschlands beste Nachwuchskräfte für KI ab, warnt DFKI-Forscher Christoph Igel. Er fordert Hybrid-Modelle für Forscher, Eliteschulen mit Digitalschwerpunkt und bessere Vorbilder.
Großbritannien will bei der Digitalsteuer nicht auf die EU warten. Die Briten wollen Google, Facebook und Co. bereits ab 2020 in die Pflicht nehmen. Europäische Tech-Konzerne versuchen währenddessen noch eine europäische Lösung zu verhindern.
Droht in Deutschland ein Super-Scoring-System wie in China? Der Sachverständigenrat warnt vor Risiken und fordert eine bessere Aufsicht sowie eine Task Force beim Kanzleramt.
Mit der österreichischen Ratspräsidentschaft wird es wohl keine Einigung in den Verhandlungen zur E-Privacy-Verordnung geben. Worauf Unternehmen sich einstellen müssen, ist weiter unklar.
Mit mehr als 100 Veranstaltungen laden Wissenschaftler und Vertreter von Politik und Gesellschaft zum interdisziplinären Austausch nach Berlin. Im Fokus: Vorträge und Diskussionen zu technischer Innovation und Digital-Forschung.
In Hamburg und Berlin wird über das weitere Vorgehen auf dem Weg zur digitalen Verwaltung beraten. Auch Grundsatzfragen sind zwischen Bund und Ländern noch umstritten.
Eine britische Innovationsstiftung wirbt für einen gemeinwohlorientierten Ansatz bei der Digitalisierung. Damit liebäugeln inzwischen auch Vertreter von Regierung und Opposition in Deutschland.
Wie Normen und Standards digitale Innovationsprozesse unterstützen können, das zeigte gestern ein Experten-Workshop beim DIN-Verein zu Serious Games im Gesundheitswesen.
Einmal deutsches E-Government und zurück: Die Stipendiaten von Tech4Germany beenden heute ihre zehnwöchige Reise und planen schon, wie sie das System weiter von innen „disrupten“ können.
Das DFKI feiert sein 30-jähriges Jubiläum in Berlin. CEO Wahlster weiß um die negativen Folgen des KI-Hypes, Wirtschaftsminister Altmaier träumt derweil von folgsamen Pflegerobotern.
Das Elterngeld soll „in Zukunft“ auch online beantragt werden können – das hat Bundesfamilienministerin Giffey (SPD) gestern angekündigt. Das Projekt ist ein Beispiel dafür, wie kompliziert die Digitalisierung der Verwaltung wird.
Die Informationsfreiheitsbeauftragten haben neue Ideen, wie Algorithmen kontrolliert werden können - auch das BSI will dabei eine wichtige Rolle spielen.
Nach der Klausurtagung der KI-Enquete-Kommission ist weiterhin offen, wie sich das Gremium strukturiert - dabei helfen sollen die nächsten drei Sitzungen.
Deutschland braucht eine nationale Blockchain-Strategie, fordert die Acatech – und macht Vorschläge, wie die Chancen für den Standort genutzt werden sollten.
Soll die Stiftung Datenschutz weiter existieren, müsste sich die Politik bald auf eine langfristige Finanzierung einigen – am besten noch in den Haushaltsverhandlungen für 2019.
Der Digitalpakt Schule bleibt zwischen Bund und Ländern umstritten. Es geht um die geplante Grundgesetzänderung, Breitbandausbau und viel Geld.
Deutschland braucht eine nationale Blockchain-Strategie, fordert die Acatech - und macht Vorschläge, wie Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft die Chancen für den Standort nutzen sollten.
Das DFKI feiert morgen sein 30-jähriges Jubiläum – und bekommt dazu eine neue Chefin.
Heute startet die Denkfabrik des Bundesarbeitsministeriums. Der Auftakt wird fast wie eine Filmpremiere gefeiert.
Kurz vorm Ende der Frist für Stellungnahmen bei der Bundesnetzagentur wird prominent diskutiert: Wie wird Deutschland zur Gigabit-Gesellschaft? Die Telekom will heute einen Plan vorstellen.
Diese Sitzung der Kultusministerkonferenz könnte die entscheidende sein: Bund und Länder, so ist aus Verhandlungskreisen zu hören, stehen kurz vor einer Einigung beim Digitalpakt. Einige Punkte sind aber immer noch strittig.
Heute legt der Normenkontrollrat seinen Jahresbericht vor. Der Vorsitzende Ludewig warnt vor mangelndem Engagement einiger Bundesländer und zu wenig Personal im zuständigen BMI.
Jedes Ministerium muss zum Digitalministerium werden – so hat Dorothee Bär mal auf die Frage geantwortet, warum es kein eigenes Ministerium für das Thema gibt. Nach dem Landwirtschaftsministerium hat nun ein weiteres Ministerium seinen Organisationsplan für die Digitalisierung umgebaut: Das Bundesforschungsministerium schafft in den Fachabteilungen eine neue Ebene – für Grundsatzfragen, Digitalisierung und Transfer.
Welche Rolle Roland Berger bei der KI-Strategie der Regierung spielt, war bisher wenig transparent – nun zeigt eine Anfrage, wie die Firma auch inhaltlich Einfluss nimmt.
Nach dem Update für den Schutz personenbezogener Daten durch die Datenschutz-Grundverordnung, kommt nun der „free flow of data“ – und den wollen eigentlich alle.
Der Gesundheitskarte drohte bereits das Aus. Doch nun bringt das Bundesgesundheitsministerium mit zwei neuen Gesetzentwürfen wieder Schwung in das Thema E-Health.
Heute Mittag treffen sie sich zur ersten Sitzung: Die Mitglieder der Enquete-Kommission zur Künstlichen Intelligenz. Tagesspiegel Background Digitalisierung hat mit ihnen über ihre Erwartungen gesprochen.
Die Datenschätze der Wissenschaft sollen besser genutzt werden. Deshalb krempelt die Helmholtz-Gemeinschaft ihre Struktur um. Dazu baut sie das größte Forschungszentrum für IT-Sicherheit auf.
Gesichtserkennung im Supermarkt? Was technisch möglich ist, kommt bei Kunden nicht immer gut an. Wie „Corporate Digital Responsibility“ zum Wettbewerbsvorteil wird.
In fünf Ministerien wurde über die KI-Strategie diskutiert. Welcher Experte war in welcher Runde dabei? Ein Überblick.
Kann ein Online-Modelieferant Vorbild für die Energiewirtschaft sein? Die Branche diskutiert in Berlin darüber, wie sich Blockchain oder KI in einem hochregulierten Markt nutzen lassen – und bekommt beruhigende Erkenntnisse präsentiert. Aber auch eindringliche Warnungen.
Die Bundesregierung erarbeitet derzeit eine nationale KI-Strategie. Reichlich spät, bemängeln Kritiker. Bei einer weiteren Zukunftstechnologie soll das nicht passieren – deshalb folgt morgen ein erstes Regierungsprogramm dazu.
Erst Grundgesetzänderung, dann Geld – so sieht es der Fahrplan der Koalition für den Digitalpakt Schule vor. Doch dafür sind Stimmen aus der Opposition nötig. FDP und Grünen geht der Regierungsvorschlag nicht weit genug. Sie beraten heute über einen gemeinsamen Antrag.
Mit welchen Experten berät die Regierung über die KI-Strategie? Mehrere Ministerien wollten das nicht sagen. Nun liegt die vollständige Liste vor. Und sie zeigt: Vor allem Männer aus Wirtschaft und Wissenschaft reden mit.
Nach der Sitzung ist vor dem nächsten Entwurf: Mitglieder des Beirates der Bundesnetzagentur erwarten, dass die Bedingungen für die Vergabe der 5G-Frequenzen geändert werden. Telefónica sieht sich benachteiligt – und will klagen.
Die Kartellbehörden brauchen neue Kompetenzen in der digitalen Welt, fordert ZEW-Präsident Achim Wambach. Vorschläge soll die Kommission Wettbewerbsrecht 4.0 liefern.
Das Bundesinnenministerium ist bei der Digitalisierung der Verwaltung einen kleinen Schritt weiter: Der öffentliche Beta-Test für das Portal des Bundes ist gestartet. Noch ist der Funktionsumfang aber stark eingeschränkt.
Eines steht fest: die Zukunft des Mobilfunks lautet 5G. Doch wie schnell kann es ein flächendeckendes Netz geben? Darüber sind sich Politik, Netzbetreiber und die Bundesnetzagentur nicht einig.
Bei Digitalthemen setzt die Ministerin keine Akzente, lautet der Vorwurf der Opposition. Dabei stehen die großen Digital-Milliarden für Bildung ohnehin nicht in ihrem Haushalt.
Die Regierung verkündet stolz den Start ihrer Expertenworkshops zur KI-Strategie - doch die Teilnehmer will sie nicht nennen. Auch die Rolle der Beratungsfirma Roland Berger ist unklar.
Für die EU-Kommission ist das Ende ihrer Amtszeit in Sicht. Bei seiner Rede zur Lage der Union hat EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker das Arbeitsprogramm noch einmal ergänzt.
Ein zäher Prozess geht zu Ende. Die Befürworter von Leistungsschutzrecht und Upload-Filtern setzen sich durch – doch damit sind die Verhandlungen nicht zu Ende.
Die Zuschauer der Juncker-Rede können gleich dranbleiben, wenn sie das große Finale der Urheberrechtsdebatte im Europäischen Parlament verfolgen wollen. Dann wird erneut über den von Berichterstatter Axel Voss (CDU) im Namen der EVP-Fraktion verhandelten Vorschlag für ein Verhandlungsmandat und die zahlreichen Änderungsanträge abgestimmt.
Die deutsche Wirtschaft will ihre kleinen und mittelständischen Unternehmen besser mit dem Silicon Valley vernetzen. Deshalb wird das Büro in San Fransisco nun aufgewertet – und erhält erstmals Zuwendungen vom Bundeswirtschaftsministerium. Bei der Eröffnung will Staatsekretär Bareiß auch vom „Mindset“ in der Bay Area lernen.
Gleich zwei Mal geht es heute im Europäischen Parlament um Upload-Filter: Am Vormittag in der „State of the Union"-Rede von Kommissionspräsident Juncker – und am Nachmittag bei den Abstimmungen zum Urheberrecht. Es wird erwartet, dass Juncker eine Gesetzesinititative ankündigt, mit der terroristische Inhalte auf Plattformen innerhalb einer Stunde gelöscht werden müssen.
Mit einem „Zukunftsdialog“ ist die Denkfabrik des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) zum ersten Mal öffentlich sichtbar geworden – obwohl die neue Abteilung offiziell ihre Arbeit noch gar nicht aufgenommen hat. Arbeitsminister Hubertus Heil will bei vier Regionalkonferenzen über die Folgen der Digitalisierung diskutieren. In einem Jahr will er dann Ergebnisse präsentieren.
Die Kommission hat drei Vorsitzende: Martin Schallbruch, Heike Schweitzer und Achim Wambach. Sechs weitere Wissenschaftler sind stimmberechtigt, drei Bundestagsabgeordnete haben lediglich Rederecht.
Neun Wissenschaftler und drei Abgeordnete sollen in den nächsten zwölf Monaten Vorschläge für eine Reform des europäischen Wettbewerbsrechts erarbeiten. Das Ziel: das Arbeitsprogramm der neuen EU-Kommission im nächsten Herbst zu beeinflussen. Die Kommission soll sich sowohl überlegen, wie die Bedingungen für europäische Digitalunternehmen verbessert werden können, sie soll aber auch neue Instrumente für die Kartellbehörden prüfen.
Morgen, genau am 100. Tag nach dem Stichtag zur europaweiten Umsetzung der Verordnung am 25. Mai, tritt Jan Philipp Albrecht ein neues Amt an: Als Nachfolger des Grünen-Vorsitzenden Robert Habeck wird er Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung in der schleswig-holsteinischen Landesregierung. Lina Rusch hat mit über die Datenpolitik der Bundesregierung, den Wechsel von Brüssel nach Kiel und seine Pläne für ein Estland 2.0 in Norddeutschland gesprochen.