Geschlechtssensible Arzneitherapie : Eine Dosis Ungleichheit

Claudia Schmidtke
Claudia Schmidtke ist Sprecherin Universitäres Herzzentrum Lübeck (UHZL) Foto: Olaf Maltzahn/Lübeck

Frauen nehmen häufiger Medikamente ein als Männer – und erleiden zugleich deutlich mehr Nebenwirkungen. Trotzdem werden Arzneimittel in Deutschland nahezu immer in gleicher Dosierung verschrieben. Der Grund: Geschlechtsspezifische Unterschiede in Wirkung, Verstoffwechselung und Verträglichkeit werden in der Arzneimittelzulassung kaum berücksichtigt. Das ist kein Randthema, sondern ein Sicherheitsproblem, schreibt die Gendermedizinerin Claudia Schmidtke.

von Claudia Schmidtke, Universitäres Herzzentrum Lübeck (UHZL)

veröffentlicht am

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