ob sich der Kanzler in dieser Woche vielleicht dann doch mal zu den Hitzeextremen im Land und den damit verbunden Gesundheitsgefahren für die Bevölkerung äußern wird? Auch in den nächsten Tagen soll es wieder glühend heiß werden Deutschland, teilweise sind erneut Temperaturen bis zu 40 Grad angekündigt. „Ich werde selbstverständlich (...), wenn sich diese Wetterentwicklungen fortsetzen, die Lage weiter beobachten und dazu gegebenenfalls auch öffentlich etwas sagen“, hatte Friedrich Merz (CDU) bei seiner Sommerpressekonferenz Mitte Juli angekündigt. Doch bislang ist der Regierungschef bei dem Thema komplett auf Tauchstation. Politische Aktivitäten gibt es lediglich wegen der gestörten Schifffahrt und ihrer wirtschaftlichen Folgen, hier lud Verkehrsminister Steffen Bilger eilig zur Niedrigwasser-Konferenz. Von Krisentreffen zum Schutz der Menschen in der Hitze jedoch keine Spur.
Geheimdienste wie der britische MI5, das FBI und der Bundesverfassungsschutz warnen bereits seit 2022 öffentlich vor einem strukturellen Risiko: dem aus ihrer Sicht von der chinesischen Staatsregierung geförderten Know-how-Abfluss aus westlicher Grundlagenforschung nach China. Deutsche Wissenschaftler verweisen auf die im Grundgesetz verankerte Forschungsfreiheit. Doch die Diskrepanz, wie verschiedene Nationen mit dem geopolitischen Thema umgehen, könnte kaum größer sein. Thomas Gabrielczyk gibt einen Überblick.