nicht nur im und auf dem Meer wird es eng, sondern bald auch darunter. Wo heute schon Windparkbetreiber, Naturschutz, Fischerei, zivile Schifffahrt und Marine einander den Platz streitig machen, sollen in den kommenden Jahren Speicherkapazitäten für CO2 tief im Meeresgrund erschlossen werden. Das dafür taugliche Gestein ist knapp. Wessen Treibhausgas also soll Zutritt bekommen, und wer muss sich um andere Lösungen kümmern?
Das Bundeswirtschaftsministerium lässt in seinen Förderbedingungen unter anderem CO2 zu, das in Gaskraftwerken und bei der Herstellung blauen Wasserstoffs anfällt. Mitglieder der Deutschen Allianz Meeresforschung halten das für völlig falsch. Warum, hat der CCS-Experte Klaus Wallmann Jannik Grimmbacher im Gespräch erläutert.