noch vor wenigen Monaten wurde kontrovers diskutiert, ob sie überhaupt eingeführt werden soll. Nun kursieren Eckpunkte des Finanzministeriums für eine Zuckersteuer ab 2027. Offenbar wittert das Ministerium eine Chance, die Kassen des Bundeshaushaltes zu füllen – die Pläne gehen nämlich deutlich über die Empfehlungen der Finanzkommission Gesundheit vom März hinaus.
So sollen nicht nur besonders zuckerhaltige Getränke, sondern auch ihre Zero-Äquivalente sowie Fruchtschorlen und Milchersatzprodukte unter die Zuckersteuer fallen. Auch die Schwelle, ab der die Steuer greifen soll, liegt unter der empfohlenen Menge. Widerstand aus der CDU ließ nicht lange auf sich warten. Und das CSU-geführte Agrarministerium hat bereits sein Veto eingelegt. Natascha Koch und Theresa Crysmann haben die Details.