überraschend kam es gestern Abend in einer vorgezogenen Aufsichtsratssitzung bei Volkswagen zum Durchbruch: Europas größter Autobauer wird weitgehend umgebaut. Nach wochenlangem Ringen hat sich das Gremium einstimmig für ein Sanierungskonzept ausgesprochen, mit dem der Vorstand um Konzernchef Oliver Blume die Rendite bis 2030 auf neun Prozent erhöhen will. Dabei fallen rund 50.000 Arbeitsplätze weg, die Zahl der Modelle wird zusammengestrichen und das Beteiligungsportfolio verschlankt. Mehr dazu lesen Sie in den Nachrichten.
In Wahlkampfzeiten fordern Parteien allerhand: Die Linke möchte Wohnkonzerne enteignen – und die SPD neuerdings Mineralölkonzerne zerschlagen. So steht es in einem Wirtschaftspapier der Bundestagsfraktion, in dem auch ein Spritpreisdeckel nach luxemburgischem Vorbild gefordert wird. Die Union signalisiert Offenheit für strukturelle Eingriffe, lehnt Preisdeckel und eine Übergewinnsteuer jedoch ab, berichtet Jutta Maier.
Zum Schluss haben wir noch eine Einladung zum heutigen High Noon für Sie: Von 12 bis 13 Uhr diskutieren Background-Chefredakteurin Charlotte Morré und Nana Brink, Redaktionsleiterin des diese Woche gestarteten Background Sicherheit & Verteidigung, mit den Experten Tobias Lindner von PwC Germany und Generalleutnant a.D. Martin Schelleis darüber, wie gut Deutschland auf hybride Bedrohungen vorbereitet ist. Sie können sich hier kostenfrei anmelden.