Europas Batteriebranche hängt an einer von China dominierten Kobalt-Lieferkette, die in der Demokratischen Republik Kongo beginnt. Die Regierung in Kinshasa versucht, mehr Kontrolle und Wertschöpfung bei Kobalt und Kupfer zu gewinnen. Das hat Folgen für den Weltmarkt.
Wegen des extremen Niedrigwassers am Rhein wird über zusätzliche Transportkapazitäten auf der Straße diskutiert. Der Handelsverband HDE drängt darauf, Lang-Lkw dauerhaft in den Regelbetrieb zu übernehmen. Doch der Logistikbranche fehlen weiterhin mehr als 100.000 Fahrer.
Neuerdings bietet das tschechische Zugunternehmen Leo Express eine Verbindung von Frankfurt bis nach Przemyśl in Polen an. München–Prag soll im Dezember folgen. 2020 fuhr Leo Express schon einmal Züge für Flixtrain in Deutschland – und ging pleite.
Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul will die Polizei schlanker machen – doch einige seiner Vorschläge stoßen auf scharfe Kritik: Verkehrssicherheitsexperten warnen, dass der Verzicht auf mobile Geschwindigkeitskontrollen und die Reduzierung der Unfallaufnahme das Frühwarnsystem für Gefahrenstellen aushöhlt und Menschenleben gefährdet.
Das extreme Niedrigwasser setzt die Logistik unter Druck. Verkehrsminister Steffen Bilger will deshalb zusätzliche Kapazitäten auf der Schiene schaffen, eine Lockerung des Sonn- und Feiertagsfahrverbots prüfen und die Korridorsanierungen der Bahn neu bewerten. Verbände fordern mehr Geld für niedrigwassertaugliche Schiffe.
Drohnensichtungen an deutschen Flughäfen haben sich binnen eines Jahres fast verdoppelt – in Leipzig flog eine Drohne mit Sprengladung fast unbemerkt aufs Vorfeld. Sicherheitsexperten sagen, die Technik dafür gebe es längst, schon für wenige hundert Euro im Monat. Politiker streiten weiter, wer im Ernstfall zuständig ist.
Verkehrsminister Steffen Bilger hat Wirtschafts- und Verbändevertreter heute zu einem Krisentreffen geladen. Seine Länderkollegen fordern ein Förderprogramm für Niedrigwasser-Schiffe und eine beschleunigte Umsetzung der Rhein-Ausbaumaßnahmen. Und auf der Schiene gibt es offenbar noch ungenutzte Kapazitäten.
Vor dem heutigen Spitzentreffen per Videoschalte erhöhen die Minister aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern den Druck auf den Bund. Hamburg und Nordrhein-Westfalen drohen mit steigenden Ticketpreisen und einem reduzierten Angebot im Schienennahverkehr.
Das Bundesverkehrsministerium regelt per Gesetzentwurf die nationale Durchsetzung von ReFuelEU Aviation: Das Luftfahrt-Bundesamt soll künftig Bußgelder gegen Airlines und Flughäfen verhängen und Verstöße gegen die Betankungspflicht mit bis zu 1332 Euro pro Tonne sanktionieren. Der Branchenverband BDL mahnt Nachbesserungen an.
Europa hinkt beim Aufbau einer eigenen Batterieindustrie hinterher, fast alle großen Zellfabriken hierzulande gehören asiatischen Konzernen. Stefan Wolf, Geschäftsführer des Batterieverbundes Klib, erklärt im Background-Interview, warum Deutschland trotz Milliardenförderung den Anschluss verliert und was die USA und China besser machen.
Das seit 1. August geltende neue Recht auf Reparatur hat für die Kfz-Branche eine unangenehme Folge: Verbraucher können längere und weitreichende Gewährleistungsrechte geltend machen. Autohändler warnen vor unkalkulierbaren Risiken und Haftungsfallen. Die Bundesregierung postuliert das Ende der Wegwerfkultur.
Ab 2027 zahlen alle Autofahrer in Belgien für die Straße – auch Ausländer. So ist zumindest der Plan. Die Steuerkompensation für Inländer erinnert dabei an die gescheiterte deutsche Pkw-Maut. Das Bundesverkehrsministerium warnt vor Mehrbelastungen für deutsche Fahrer, Branchenverbände fordern eine Kilometermaut statt einer Pauschale.
Vertrieb und neutrale Reiseinformation in einer App – das war das uneingelöste Versprechen des DB Navigators. Jetzt kommt mit DB Info eine weitere Applikation. Was nach Flickwerk klingt, könnte funktionieren, Österreich macht es vor. Die Frage ist, ob die Deutsche Bahn die richtigen Schlüsse zieht.
In Mitteldeutschland entsteht als Kompensation für den Kohleausstieg ein Großforschungszentrum für die Chemieindustrie. Autobauer und Luftfahrtindustrie sind an nachhaltigen Kunststoffen interessiert.
Für die anstehende Preiserhöhung des Deutschlandtickets greift zum Jahreswechsel das erste Mal der neue Preisindex. Bei der Formel für die Berechnung hat sich die Branche gegenüber der Politik an den entscheidenden Stellen durchgesetzt. Viele der Faktoren stehen bereits jetzt fest und lassen eine erste Schätzung zu.
Das erste Halbjahr 2026 war für die deutschen Autobauer ein Tiefpunkt. Die Geschäftszahlen von BMW, Mercedes-Benz und Volkswagen verdeutlichen, wie hart die Transformation die deutschen Hersteller trifft. Doch die Krisenprofile unterscheiden sich. Es geht um Jobs, Deutschland und den Elektro‑Kurs.
Die Chemie zwischen US-Präsident Donald Trump und Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron ist zwar nicht die beste. Das hindert beide Länder jedoch nicht daran, ihre Kräfte zu bündeln, um in Südfrankreich einen Industriepark für Seltene Erden aufzubauen. Deutschland setzt dagegen vor allem auf Recycling.
Brandenburgs Verkehrsminister Robert Crumbach erwartet von der Sonder-Verkehrsministerkonferenz der Länder am Donnerstag ein klares Signal des Bundes zur Finanzierung des Schienennahverkehrs. Wegen der höheren Trassenpreise drohen den Ländern zusätzliche Kosten in Millionenhöhe. Parallel streiten DB InfraGO und Bundesnetzagentur über die Einnahmen für 2027.
Gleich am ersten Tag seiner Amtszeit fordert ein breites Bündnis vom Verkehrsminister eine klare Haltung zum Ticketing-Vorschlag der EU. Der Gesetzgebungsprozess steht dabei noch am Anfang, sowohl im EU-Parlament als auch im EU-Rat: Am Montag endet zunächst die Konsultation, bei der Verbände ihre Punkte zur Sprache bringen konnten.
Irland prüft ein Verbot, Griechenland verschärft die Regeln, Brüssel will den Verleih ab 2027 komplett untersagen: Die Sharing-Branche bekommt angesichts zahlreicher Unfälle mit E-Scootern immer mehr Gegenwind. Sie verweist auf die Vorteile geteilter Roller – und setzt zugleich verstärkt auf E-Bikes.
In Europa brennen bereits so große Flächen wie nie zuvor – und die eigentliche Waldbrandsaison hat noch gar nicht begonnen. Europas Löschflugzeugflotten sind überaltert, Ersatzteile knapp und neue Maschinen erst in einigen Jahren verfügbar. Start-ups wittern deshalb ihre Chance: Sie rüsten bestehende Flugzeuge um oder entwickeln neue Löschflieger.
Das Bundeskartellamt soll besser verstehen können, wie Kraftstoff-Großhändler und Raffinerien ihre Preise bilden. Deshalb verpflichtet der Gesetzgeber die Unternehmen, über Monate und ohne konkreten Verdacht sensible Daten offenzulegen. Kritiker warnen bereits vor staatlichen Preisobergrenzen.
China kontrolliert die Verarbeitung kritischer Rohstoffe, die EU sucht Gegenmittel: An diesem Mittwoch endet die Konsultation zum geplanten Critical Raw Materials Centre. Vier Stellungnahmen zeigen, wie unterschiedlich Brüssel den Aufbau angehen könnte.
Auf den designierten Verkehrsminister Steffen Bilger warten große Aufgaben: Verbände fordern mehr Tempo bei der Sanierung von Bahn, Straßen und Brücken, ausreichende Investitionsmittel sowie einen grundlegenden Kurswechsel in der Verkehrspolitik.
Die Autohersteller brauchen Daten aus dem realen Straßenverkehr, um ihre Fahrerassistenzsysteme noch besser zu machen. Deshalb fordern sie Änderungen an der EU-Regulierung. Der zuständige Experte aus dem VW-Konzern erklärt, wie sich die Schäden durch Unfälle um 80 Prozent reduzieren lassen.
Steffen Bilger soll neuer Bundesverkehrsminister werden. Der Abgeordnete aus Baden-Württemberg kennt das Ressort bereits – nun muss er die Folgen der missglückten Kabinettsumbildung bewältigen und zugleich zentrale Probleme bei Bahn, Infrastruktur und Verkehrsfinanzierung lösen.
Hormus blockiert, Rotes Meer unsicher: Die Spannungen im Nahen Osten treffen deutsche Autobauer und Reedereien gleichermaßen. Fahrzeugexporte in die Golfregion stocken, Schiffe weichen auf lange Umwege aus.
Die EU-Kommission hatte für das 21. Sanktionspaket gegen Russland ein Transportverbot für Flüssigerdgas aus Sibirien vorgeschlagen. Der EU-Rat hat anders entschieden. Griechenland setzte sich durch. Dahinter stehen die Interessen der LNG-Reederei Dynagas.
Wenn die Kapazitäten nicht ausgelastet sind, macht die Rückkehr zur 40-Stunden-Woche keinen Sinn. Doch die Arbeitgeber pushen das Thema mit Blick auf den anstehenden Tarifkonflikt.
Die Elektrifizierung der Firmenflotten macht große Fortschritte. Aber die Mobilitätskonzepte der Unternehmen beschränken sich nicht nur auf E-Autos. Die Bandbreite ist groß und bezieht andere Verkehrsträger mit ein, wie zwei Untersuchungen zeigen.
Zwei Berichte, mehr als 200 Seiten – und eine ernüchternde Bilanz: Fünf Jahre nach der Novelle des Personenbeförderungsgesetzes fehlen belastbare Daten, Barrierefreiheit bleibt ein Versprechen und On-Demand-Verkehr ist weitgehend bedeutungslos.
Die automatisierten Fahrradtürme des Schweizer Unternehmens V-Locker galten als Vorzeigeprojekt. Nach dem Insolvenzantrag stehen die Anlagen in Bonn und anderen Städten vor einer ungewissen Zukunft. Das wirft die Frage auf, wie sinnvoll teure Fahrradparkhäuser tatsächlich sind.
Mehr als 90 Prozent der staatlichen E-Auto-Prämien entfallen auf rein-elektrische Fahrzeuge. Der Anteil von PHEVs wird auch im Dienstwagensegment nicht mehr wachsen, schätzt die Bundesregierung. Noch dynamischer als der Pkw-Markt werden Busse elektrifiziert.
Die Bundesregierung legt heute voraussichtlich einen Evaluierungsbericht zur Reform des Personenbeförderungsrechts vor. Doch die eigentliche Debatte fängt gerade erst an: Branche, Länder und neue Lobbyakteure streiten darüber, welche Regeln es für die Zukunft der Fahrdienstbranche braucht.
Zwischen Lyon und Turin wird eine neue 270 Kilometer lange Zugstrecke gebaut. Teil davon ist auch der 57,5 Kilometer lange und damit weltweit längste Mont-Cenis-Basistunnel. Gebohrt wird mithilfe des deutschen Unternehmens Herrenknecht.
Reisende werden in der Gastronomie zur Kasse gebeten. Die horrenden Preise sind aber für Kartellbehörden und Verbraucherschützer kein Anlass, aktiv zu werden. Die Anbieter rechtfertigen die Preisaufschläge mit den Besonderheiten der Standorte.
Statt Sprit zu subventionieren, macht Litauen Zugfahrten günstiger. Die Zahl der Fahrgäste steigt, selbst nach Ende der Aktion blieb das Niveau hoch. Auch wenn das Modell nicht direkt auf Deutschland übertragbar ist, lohnt sich ein genauer Blick.
Die EU-Kommission reformiert den Emissionshandel und nimmt dabei auch den Luftverkehr stärker in den Blick. Künftig sollen mehr in der EU startende Flüge unter den CO2-Preis fallen, während die Industrie längere Übergänge und kostenlose Zertifikate behalten soll. Zustimmung und Kritik fallen entsprechend unterschiedlich aus.
Niedersachsen sanktioniert als erstes Bundesland Tankstellen, die gegen die Mittagspreisregel verstoßen. Unterdessen gibt es zum Start der Ferienzeit wieder kräftige Preissprünge, und die Betreiber sind sauer über die Zapfsäulen-Empfehlungen des Kartellamts.
Lohnverzicht sichert in einem Hochlohnland keine Arbeitsplätze, sagt Barbara Resch, IG Metall-Chefin in Baden-Württemberg. Irgendwo in der Welt würden Autos immer günstiger produziert. Aber: Die Gewerkschaft sei zu einem Beitrag bereit – vorausgesetzt, es gebe „eine große, gemeinsame Anstrengung“ mit den Arbeitgebern.
Krach- und Krawallmacher im Straßenverkehr sollen künftig wirksamer ausgebremst werden. Bremen und Berlin mobilisieren den Bundesrat und fordern die Bundesregierung zum Handeln auf. Es fehlt an Rechtsnormen, technischer Ausstattung und Personal.
Der Klimafonds soll in den kommenden Jahren mehr Programmausgaben stemmen – doch ausgerechnet im Mobilitätsbereich wird gekürzt: Es gibt weniger Geld für Radwege, ÖPNV und alternative Nutzfahrzeuge. Zugleich verschafft sich der Bund mit Rücklagen, höheren CO2-Preis-Erlösen und pauschalen Minderausgaben neuen Spielraum.
Dublin hat den EU-Ratsvorsitz und wichtige Dossiers vor der Brust. Beim ersten Auftritt im EU-Verkehrsausschuss skizzierte Staatsminister Sean Canney am Mittwoch den Fahrplan für sechs Monate: Automotive Package, militärische Mobilität, Fahrgastrechte. Genervt ist er von den stockenden Verhandlungen zum mehrjährigen Finanzrahmen.
Die neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen einen drastischen Anstieg der Unfallzahlen bei Kindern und Jugendlichen auf E-Scootern. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat und die Gesellschaft der Kinder- und Jugendchirurgen sehen dringenden Handlungsbedarf.
Während Wirtschaftsministerin Reiche auf kanadisches Flüssiggas setzt, zeigt eine neue Studie: Heimisches Bio-LNG aus Gülle, Mist und Haushaltsabfällen könnte den Schwerlastverkehr klimafreundlicher machen. Doch komplizierte Regularien, fehlende Förderung und Wettbewerbsnachteile hemmen die deutsche Branche massiv.
Rund 10 Milliarden Euro Erfüllungsaufwand will die Regierung seit Legislaturbeginn eingespart haben. Am heutigen Mittwoch tagt das Entlastungskabinett und trägt 600 Millionen Euro zu dieser Summe bei, auch durch Änderungen im Verkehrsbereich. Außerdem kündigt der Digitalminister ein Berichtsentlastungsgesetz an.
Angesichts niedriger Pegelstände setzen Thyssenkrupp Steel und das Binnenschifffahrtsunternehmen HGK Shipping auf Niedrigwasserschiffe, um die Lieferketten aufrechtzuerhalten. Das Infrastruktur-Zukunftsgesetz soll Vorhaben wie die Rheinvertiefung beschleunigen.
Mercedes investiert mehr als eine Milliarde Euro in Kecskemét – und macht die ungarische Provinz zur Auto-Hochburg. Auch VW und BMW fertigen in dem Land. Was heißt das für den Standort Deutschland?
Vor dem EU-ETS-Review am 17. Juli liefert eine neue ICCT-Studie zehn Ausweitungs-Szenarien für den Luftverkehr. Sie zeigen, dass Carbon Leakage mit maximal 3,1 Prozent begrenzt bleibt, während sich je nach Design bis zu 14,3 Milliarden Euro Jahreseinnahmen erzielen ließen. Fazit: Ausweichen lohnt sich kaum, eine Ausweitung des ETS dagegen sehr wohl.
Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung ist in Europa einzigartig. Die Kombination aus Grundlagenforschung, Sicherheit und Standardisierung setzen die Expert:innen stark bei Batterien ein. Auch die UN und die Nasa nutzen das Berliner Know-how.
Die Deutsche Bahn schafft eine neue Informations-App und lässt den Navigator bei DB Fernverkehr. Kritiker:innen sehen darin nicht nur einen Bruch mit der Bahnstrategie, sondern auch eine gezielte Vorsichtsmaßnahme gegen künftige EU-Vorgaben.
In seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause hat der Bundesrat wichtige verkehrspolitische Beschlüsse gefasst. Es ging um das Infrastruktur-Zukunftsgesetz, Brücken, Trassenpreise, Ladeinfrastruktur in Gebäuden, Berufskraftfahrer, Autoposer und die digitale Abfertigung von Fluggästen.
In der deutschen Automobilindustrie wird trotz Sparzwang und Wettbewerbsdruck immer noch gut bezahlt. Die Annahme, in der Branche gehe es dabei besonders üppig zu, lässt sich aber nicht halten – abgesehen von der Vorstandsetage.
Die EU-Kommission will E-Autos zu einer tragenden Säule des Stromsystems machen – inklusive Pflicht zum bidirektionalen Laden ab 2027. Der VDA hält das für kontraproduktiv und fordert bessere Rahmenbedingungen statt Vorgaben. Grünen-Politiker und Umweltverbände sehen das wie gewohnt anders.
Einst war sie ambitioniert gestartet, inzwischen hat die Bundesregierung das Fördergeld für die Transformation der Autoindustrie zusammengestrichen. Gleichzeitig erweist sich die Erschließung neuer Geschäftsfelder als schwieriger als erwartet.
Begleitet von Protesten der Arbeitnehmer und der IG Metall, hat der VW-Aufsichtsrat am Donnerstag über die radikalen Sparpläne des Vorstands beraten. Politiker der Regierungskoalition werfen dem Konzern Verantwortungslosigkeit vor. Experten warnen vor Überkapazitäten und einer China-Offensive im Sommer.
„Das werden wir niemals akzeptieren“: Brüssel will keine internationalen Klimaschutz-Zertifikate in den Emissionshandel spülen – und hat durchblicken lassen, welche Entnahmetechnologien es in den ETS 1 aufnehmen will und welche Geschwindigkeit für den Taktgeber beim Klimaschutz im Gespräch ist, den LRF.
Kurzfristige Gleiswechsel sollen schneller angezeigt, Daten besser gebündelt und Fahrgäste verlässlicher informiert werden. Das neue Sofortprogramm der Bahn setzt auf praktische Verbesserungen. Dennoch lösen der Verbleib des DB Navigators beim Fernverkehr und eine zusätzliche App Kritik aus.
Sogenannte Rider haben laut einer neuen Studie im Schnitt fast einen Unfall pro Jahr, und damit ein vielfach höheres Risiko als Beschäftigte in anderen Verkehrsberufen. Besonders gefährlich sind die ersten Berufsjahre, abendliche Stoßzeiten und der Druck durch die Plattform-Algorithmen.
Beim autonomen Fahren richtet sich der Blick oft auf Fahrzeuge und Plattformen. Doch der eigentliche Milliardenmarkt entsteht im laufenden Betrieb der Flotten. Genau dort könnte sich entscheiden, wer in Deutschland künftig an Robotaxis verdient. Die ersten Unternehmen bringen sich in Stellung.
Die EU-Kommission hat im vorgeschlagenen Industrial Accelerator Act keine Beschaffungsvorgaben für Stahl aus EU-Produktion vorgesehen – anders als bei Aluminium und anderen energieintensiven Industrie-Erzeugnissen. Das wollen die EU-Staaten offenbar nicht hinnehmen, zeigt eine Beschlussvorlage.
Auf der Agenda der letzten Plenarsitzung des EU-Parlaments vor der Sommerpause stand ein Thema, das keine Pause kennt: die Zukunft der europäischen Autoindustrie. Eine Einigung ist frühestens im vierten Quartal zu erwarten – wenn überhaupt. In Straßburg verlagerte sich die Debatte weg vom Antriebsstreit, hin zu Jobs und Managementverantwortung.
Waymo tastet sich nach Deutschland vor – doch der Marktstart ist vorerst nicht in Sicht. Denn nicht die Technik ist derzeit das größte Hindernis, sondern eine Regulierung, die selbst Behörden, Industrie und Länder mittlerweile für zu langsam und zu kompliziert halten.
Der Haushalt 2027 stößt im maritimen Sektor auf ein gemischtes Echo: Während die Hafenwirtschaft fehlende Bundesmittel für Seehäfen und Kürzungen bei Innovation und Schienengüterverkehr kritisiert, begrüßen Binnenschifffahrt und Wasserstraßen-Initiative die zusätzlichen Investitionen in Flüsse, Kanäle und Bundeswasserstraßen.
Nach der Vorstellung des Entwurfs für den Bundeshaushalt 2027 sprechen Branchenverbände, Opposition und Umweltorganisationen von einem verkehrs- und klimapolitisch fatalen Signal. Der Plan verspricht zwar höhere Mittel für Neu- und Ausbau der Schiene, kürzt aber an anderer Stelle.