Auch die Eilentscheidung des Verwaltungsgerichts Köln zugunsten der DB InfraGO hält Italo nicht vom Markteintritt 2028 im Fernverkehr ab. Die Milliardeninvestitionen stehen. Die Bundesnetzagentur will die Trassenvergabe durch die DB InfraGO „weiterhin aufmerksam verfolgen“.
Speditionen sollen ihre ungenutzten Depot-Ladepunkte für andere Flotten öffnen und im Gegenzug auf ein bundesweites Ladenetz zugreifen können. BGL und Depotcharge wollen so die hohen Kosten des öffentlichen Ladens drücken – doch bei Achslasten und Längengrenzen bleiben regulatorische Hürden.
Busse und Bahnen haben 2025 deutlich mehr Menschen befördert als im Vorjahr. Vor allem auf der Schiene sorgt das Deutschlandticket für Wachstum. Ob der Trend anhält, hängt nicht zuletzt von Investitionen und einem attraktiven Ticketpreis ab. Während die Branche auf einen den Modernisierungspakt wartet, verschiebt der Bund ein geplantes Auftakttreffen.
Der Verkehrsausschuss hat die Neubaustrecke zwischen Hamburg und Hannover auf den Weg gebracht. Zugleich soll die Bestandsstrecke für rund 250 Millionen Euro ausgebaut werden. Doch beim dritten Gleis und bei der Frage, ob die neue Trasse tatsächlich gebaut wird, bleibt der Streit bestehen.
Chinas Wirtschaftsmacht ist für die EU zum Problem geworden. Brüssel will sich in Zukunft härter dagegen wehren. Handelskommissar Maros Šefčovič reist in diesen Tagen nach Peking. Es soll unter anderem um die Ausfuhr von Hybridautos gehen.
Die Lobbyarbeit der europäischen Autoindustrie hat sich aus Sicht der Branche gelohnt: Das ursprünglich für 2035 geplante Verbrenner-Aus dürfte in diesem Herbst vom EU-Parlament und EU-Rat abgeräumt werden. Verhandelt wird noch, wie weit die Aufweichung der geltenden Regulierung gehen soll.
Für die Verwertung von Altreifen wird eine neue Technik eingesetzt. Hersteller und benachbarte Branchen haben langfristige Verträge abgeschlossen. Die Kosten sinken, aber die Regulierung ist nicht immer hilfreich.
Verkehrsminister Steffen Bilger setzt sich für eine EU-Zulassung von Teslas Fahrassistenzsystem ein. Zugleich drängen Italo und Flixtrain auf den deutschen Fernverkehrsmarkt – trotz maroder Schieneninfrastruktur. Auf der Background-Fachkonferenz diskutierten Fachleute, welche Chancen und Risiken die aktuellen Entwicklungen bergen.
Die Reform soll den Führerschein bezahlbarer machen und Übungsfahrten mit Angehörigen ermöglichen. Bei einer Anhörung im Bundestag warnen Fahrlehrerverbände vor Sicherheitsrisiken und Qualitätsverlusten – Befürworter halten Einsparungen von 1000 Euro oder mehr für möglich.
Der Bund legt erstmals einen Infraplan für die Schiene vor. Das 160-seitige Dokument bündelt Maßnahmen und Kennzahlen, bleibt aber bei Priorisierung und Finanzierung unvollständig. Für die Branche ist das ein Anfang, aber noch kein vollzogener Systemwechsel.
Weltweit dürfte die Zahl der Flugreisenden bis 2034 deutlich steigen, doch Deutschland profitiert davon bislang kaum: Viele Verbindungen liegen noch unter dem Vor-Corona-Niveau. Die Luftfahrtbranche sieht hohe Standortkosten als Grund für den Rückgang. Forscher halten dagegen, die strukturellen Probleme seien nicht durch die EU-Klimaregeln verursacht.
Nach Berlin, München, Frankfurt, Köln/Bonn und Düsseldorf wird an diesem Montag auch am Stuttgarter Flughafen ein neues System zur Drohnendetektion in Betrieb genommen. Das Ziel: Die Ausstattung aller 15 internationalen Flughäfen und ein Live-Lagebild. Experten warnen vor Kompetenzgerangel und Lücken im Luftraum.
Das Bundesjustizministerium legt zwei Entwürfe für Änderungen im Verkehrsrecht vor. Neben neuen Regeln für Schäden an Leasingfahrzeugen geht es um höhere Haftungsgrenzen und eine Entlastung der Schlichtungsstellen bei Streit mit Airlines.
Der Fall der Bonner Nordbrücke zeigt, wie dringend Deutschland seine maroden Bauwerke sanieren muss. Sensorik und digitale Zwillinge könnten dabei helfen, Schäden früher zu erkennen und Brücken gezielter zu überwachen. Ein internationales Konsortium will seine Technologie nun auch hierzulande einsetzen.
Mit einer Strategie für die Raffinerien in Deutschland will das Bundeswirtschaftsministerium die Branche sichern. Die Unternehmen haben begonnen, Produktionskapazität abzubauen. Wie sie sich auf klimaneutrale Produkte umstellen, aber vorerst noch die Fossilsprit-Versorgung gewährleisten können, ist ungewiss.
Verkehrsminister Steffen Bilger treibt den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Mehrfamilienhäusern voran. Außerdem will er sich auf EU-Ebene dafür einsetzen, dass E-Lkw überall in Europa geladen werden können. Die Branche klagt darüber, dass viele Stromnetzbetreiber nur noch 50 Kilowatt Leistung garantieren.
EU-Berichterstatter Matteo Ricci will den CO2-Preis für Luft- und Seeverkehr beibehalten, die ETS-Einnahmen aber in die Branchen zurücklenken. Die Luftfahrtverbände BDL und FNAM lehnen eine Ausweitung des ETS ab und fordern mehr Spielraum bei nachhaltigen Kraftstoffen.
Früher kämpfte die Fahrradbranche in Brüssel um Beachtung, jetzt will sie beim Industry Acceleration Act mitreden. Auf dem European Cycling Summit lieferten Kommission und Parlament konkrete Antworten. Decathlon und Jobrad zeigen, woran es in der Praxis hakt und was schon jetzt gut funktioniert.
Der neue Preis für das Deutschlandticket steht: Für 2027 wird er auf 66,80 Euro festgesetzt. Während der Verband der Verkehrsunternehmen die neue Preisformel begrüßt, warnen Verbraucherschützer vor einer Preisspirale. Umweltverbände und Opposition attestieren der Bundesregierung falsche Anreize.
Das politische Ziel, mit der Kaufprämie vor allem Haushalte mit niedrigeren Einkommen zu fördern, die günstigere Elektroautos anschaffen, wird erreicht. Unklar ist, wie die Prämie klima- und industriepolitisch wirkt. Emissionen und Investitionslast verteilen sich künftig stärker auf Geringverdiener.
Schiene zu 90 Prozent ausgelastet, Genehmigungen zu langsam, Brücken zu schwach: Am ersten Tag der Connecting Europe Days in Brüssel erklären drei Generäle, woran Europas militärische Mobilität hakt. Der Bund verkündet am selben Tag Investitionen in Bremerhaven als Nato-Hub und in Transportflugzeuge.
Die Großstädte ersticken im Dauerstau. In Deutschlands am dichtesten bebauter Metropole, München, ist es besonders eng. Hier leben im Schnitt 4844 Menschen auf einem Quadratkilometer, mehr als in jeder anderen deutschen Gemeinde. Parkplätze sind knapp, der öffentliche Raum ebenso. Die Stadt versucht, die Interessen auszugleichen.
Die Vorbereitungen für den Nationalen Aktionsplan klimafreundliche Schifffahrt dauerten knapp zweieinhalb Jahre. Der Aktionsplan fokussiert sich auf alternative Antriebs- und Energiesysteme, erneuerbare klimafreundliche Energieträger, Flottenmodernisierung und grüne Schifffahrtskorridore.
Radwege, Kiezblocks, Bäume: Kommunen investieren in die Verkehrswende – doch viele Projekte verschwinden wieder, sobald Fördermittel auslaufen oder politische Mehrheiten wechseln. Das kostet nicht nur Geld, sondern erschüttert auch das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger. Wie Projekte trotzem gelingen können.
Bundestag und Bundesrat haben den Weg für einen neuen Tankrabatt frei gemacht. Die Vorbereitung für einen Preisdeckel laufen. Die Länderkammer befasste sich unter anderem auch mit E-Scooter-Unfällen, Autoposing und der Drohnen-Abwehr.
Wer Bahn fährt, weiß: Telefonieren und im Netz surfen ruckelt an vielen Stellen noch. Bis 2035 muss die Bahn ihren Bahnfunk entlang des Schienennetzes erneuern. Aus Sicht der Bundesregierung eine Chance, Bahn- und Mobilfunknetz stärker zu verknüpfen und zu verbessern. Ein Gesetz soll dabei helfen.
Der Bund hat den Ländern bereits einige Hundert Millionen aus dem neuen Sondervermögen überwiesen. Bundesweite Transparenz, wie die Gelder konkret verwendet werden sollen, fehlt jedoch bisher. Tagesspiegel Background hat bei den Finanzministerien der Bundesländer nachgefragt, welche Projekte dort geplant sind.
Beim Industrial Accelerator Act ist weiter offen, wessen Produkte europäisches Geld bekommen sollen. Im Wettbewerbsrat am Donnerstag lagen die Mitgliedstaaten erneut weit auseinander. Zumindest ein Land versuchte, die Mitte zu finden. Auch die Revision des Emissionshandels landete erstmals bei diesem Gipfel auf der Tagesordnung.
Die geplante Kreditfähigkeit der Autobahn GmbH stößt bei Verbänden auf ein geteiltes Echo. Umweltverbände warnen vor zusätzlichen Schulden und mehr Straßenneubau, während die Bau- und Verkehrswirtschaft die Reform grundsätzlich begrüßt, aber verbindlichere Finanzierungszusagen des Bundes fordert.
Auf der IFA nehmen vernetzte High-End-E-Bikes und Autos eine immer größere Rolle ein. Konkurrieren will Geschäftsführer Leif Lindner mit Fahrrad- oder Automessen aber nicht. Er hat den Wandel von einer angestaubten Consumer-Elektronik- zur Technikmesse vollzogen – und rät der Fahrradbranche, nicht nur auf die Traditionalisten zu hören.
Die geplante Führerscheinreform soll die Ausbildung günstiger und digitaler machen. Doch bei der Laienausbildung, dem Versicherungsschutz und dem geplanten Transparenzregister sind zentrale Fragen ungeklärt. Auch die Länder und die Branche sehen noch erheblichen Regelungsbedarf.
Der geplante Spritpreisdeckel der Bundesregierung stößt bei Ökonomen, Kartellamt und Mineralölwirtschaft auf Skepsis. Sie warnen vor falschen Preissignalen, weniger Wettbewerb und möglichen Versorgungsengpässen. Die SPD-Politikerin Isabel Cademartori verteidigt das Vorhaben.
Beim Industrial Accelerator Act ist offen, wessen Produkte als europäisch genug gelten. Deutschland wirbt in einem Non-Paper für einen weiten Anwendungsbereich – verlangt im Gegenzug aber Reziprozität und scharfe Kontrollen gegen Umgehung. Heute berät der Wettbewerbsrat über den Stand.
Der Kostendruck und die schleppende Elektrifizierung machen den Autozulieferern zu schaffen. Nach einem Jahr mit roten Zahlen und reduzierten Erwartungen fällt die erste Hälfte von 2026 stabiler aus. Aber neue Kostentreiber kündigen sich an – und der Marktanteil der Chinesen liegt nahe 50 Prozent.
Auf der Messe Innotrans haben EU-Verkehrskommissar Apostolos Tzitzikostas und Bundesverkehrsminister Steffen Bilger dargestellt, wie sie den Verkehrsträger Schiene qualitativ auf ein deutlich höheres Niveau bringen wollen. Die Bahnindustrie leidet unter Protektionismus auf wichtigen Märkten.
Vor der Verkehrsministerkonferenz streiten die Länder und die Verkehrsbranche über den richtigen Umgang mit Robotaxis. Während mehrere Länder längere und flexiblere Erprobungen fordern, hält der VDV das geltende Recht für ausreichend und warnt vor einem möglichen Sparmodell für den ÖPNV. Zugleich verschärft sich der Konflikt über die ÖPNV-Finanzierung.
Die erste von zwei Initiativen der Bundesregierung zum Abbau von Bürokratie im Verkehr hat die Ausschüsse im Bundesrat passiert. In den Empfehlungen wird deutlich: Nicht alle Vorschläge des Bundes treffen bei den Ländern auf Wohlgefallen. Diskussionsbedarf gibt es vor allem bei Fahrplänen, Tarifen, dem ruhenden Verkehr und bei der Mikromobilität.
Alstom und Siemens setzen auf automatisierte Züge, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz. Doch während das deutsche Unternehmen vergleichsweise zuversichtlich nach vorne blickt, kämpft Alstom mit einer Krise. Beim Medientag setzt der französische Konzern größtenteils auf Offenheit.
Die CDU und die SPD haben deutlich verloren, die Linke zugelegt, die Grünen sind ein möglicher Koalitionspartner – und könnten das Verkehrsressort beanspruchen. Damit könnte Berlin vor einem Kurswechsel stehen: weg vom Vorrang für Autoinfrastruktur, hin zu mehr Radverkehr und ÖPNV.
Beim informellen Verkehrsrat in Dublin dominiert die Energiekrise: Brüssel denkt über ein Sondertreffen nach, Paris will koordinieren. Verkehrsminister Bilger hält eine gemeinsame EU-Preisentlastung für unrealistisch, schmiedet aber mit Österreich und Luxemburg eine Allianz für strombasiertes Kerosin.
Aufgrund der hohen Spritpreise senkt die Bundesregierung die Energiesteuer auf Benzin und Diesel bis zum Jahresende, es soll zudem eine Mehrwertsteuersenkung geben. Ein Spritpreisdeckel soll spätestens Anfang 2027 kommen. Der einkommensbezogene Direktauszahlungsmechanismus soll realisiert werden.
Für Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm sucht Volkswagen nach Alternativen: Rüstung, deutsch-chinesische Joint Ventures, Kreislaufwirtschaft. Die IG Metall hält mehrere Wege für gangbar, Ökonomen widersprechen. Beide Seiten vermissen eine Strategie. Und die Zeit dafür wird knapp.
Das Bundesverkehrsministerium sorgt sich wegen Problemen bei der Sanierung um die DB Cargo. In Brüssel heißt es aber, man könne über die Umsetzung von Beihilfebeschlüssen reden, auch über den Zeitplan. Ein deutscher Experte spricht sich dafür aus, DB Cargo zu zerlegen.
Die Bilanz der Berliner Verkehrssenatorin Ute Bonde fällt schlecht aus. Statt die gravierenden Probleme in der Hauptstadt zu lösen, lenkt sie mit Plänen für eine Magnetschwebebahn ab. Vom Koalitionspartner SPD und selbst vom eigenen CDU-Fraktionschef wird Bonde kritisiert.
Jürgen Kerner, zweiter Vorsitzender der IG Metall, im Background-Interview über den Auto-Aktionstag der Gewerkschaft am kommenden Montag, fehlende Innovationen und Investition und den Umgang mit chinesischen Herstellern.
Eine Abschreibung von rund 260 Millionen Euro bringt das Gewinnziel von DB Cargo für dieses Jahr in Gefahr. Nun will die Frachtsparte der Deutschen Bahn bei der EU-Kommission mehr Zeit für ihre Sanierung erbitten.
Die schwarz-rote Koalition will den Weg für die umstrittene Neubaustrecke Hannover–Hamburg freimachen. Ein vertraulicher Beschlussentwurf sieht zwar zusätzliche Maßnahmen im Bestandsnetz vor. Niedersachsen hält sie jedoch für unzureichend und lehnt die neue Trasse weiterhin ab.
Total Energies baut mit einem Preisdeckel für Super- und Diesel-Kraftstoff seinen Marktanteil in Frankreich aus. In Deutschland wollen die Mineralölkonzerne dem Beispiel nicht folgen. Der Preiskampf sei hier härter und die Marktmacht geringer. Die Bundesregierung will schnell handeln.
Flughäfen haben ihre eigenen Emissionen weitgehend im Griff. Das eigentliche Problem beginnt auf der Startbahn. Rotterdam versucht nun, Passagiere schon bei der Buchung dafür zahlen zu lassen, dass mit nachhaltigem Kerosin geflogen wird – mit einem Trick aus der Verhaltensökonomie. Die ersten Zahlen überraschen, doch der Hebel bleibt klein.
Neben den großen Lkw-Herstellern sind auf der Messe IAA Transportation auch mehr als 30 Start-ups aus 13 Ländern vertreten. Die fünf Finalisten für den Award beschäftigen sich mit E-Antrieben, Sensortechnik und autonomem Fahren. Auch die Nicht-Nominierten bieten interessante Lösungen.
Die stark gestiegenen Spritpreise setzen Politik, Verbraucher und Verkehrsbranche unter Druck. Bundeskanzler Friedrich Merz kündigt Maßnahmen an, doch welches Instrument zum Einsatz kommen soll, ist noch offen. Während die SPD einen Preisdeckel fordert, wirbt Wirtschaftsministerin Katherina Reiche für Direktauszahlungen.
A100 oder Verkehrswende, Magnetschwebebahn oder Neun-Euro-Ticket: CDU, AfD und BSW wollen den Straßenverkehr stärken, Grüne und Linke Radverkehr und ÖPNV ausbauen. Die SPD versucht, dazwischen ihren eigenen Kurs zu behaupten. Was die Parteien in Berlin versprechen.
Die deutschen Lkw-Hersteller betonen, dass sie weder vor Tesla noch den chinesischen Konkurrenten Angst haben. Zum Start der IAA Transportation klagen sie aber über die EU-Regulierung und Probleme mit Netzanschlüssen. Eine neue Studie zeigt, was China in puncto Elektrifizierung besser macht.
China gilt als Vorbild für eine Verkehrswende im Eiltempo – von Elektrobussen über Metros bis hin zu elektrischen Zweirädern. Der Verkehrsexperte Liu Daizong erklärt, wie das Land neue Technologien in den Markt gebracht hat und warum das Modell angesichts sinkender Immobilienpreise und veränderter Mobilität an Grenzen stößt.
Noch im Herbst wollen das Verkehrsministerium und die DB InfraGO ihre Leistungsvereinbarung für die nächsten fünf Jahre abschließen. Die LV InfraGO wird sich stark am Schweizer Vorbild orientieren. Der Entwickler des dortigen Systems, Peter Füglistaler, berät die deutschen Verhandler. Background hat mit ihm gesprochen.
Die drei Berichterstatter des Europäischen Parlaments verschärfen den Industrial Accelerator Act auch an einer für die Autoindustrie empfindlichsten Stelle: Ein Klein-Elektrofahrzeug soll nur noch dann als in der EU hergestellt gelten, wenn auch die Batterie von hier stammt. Chinas Reaktion gilt als sicher.
E-Scooter und Sharing-Apps sind out – jetzt wetten Investoren auf Batterien, KI und robuste Lieferketten. Europas Mobility-Start-ups mangelt es dabei nicht an Ideen, sondern an Kapital für den Sprung zum Scale-up. Was der Kontinent dagegen setzen kann, verrät Denise Xifara vom europäischen Innovationsnetzwerk EIT Urban Mobility.
Nach jahrelangen Verhandlungen bekommt Berlin eine neue Langstreckenverbindung in die Vereinigten Arabischen Emirate. Für Stuttgart und Lufthansa ist die Entscheidung hingegen eine Niederlage. Verdi kritisiert den Deal mit dem Golfstaat.
Die Autobahn GmbH soll Kredite aufnehmen dürfen und ab 2028 von einem Teil der Lkw-Maut profitieren. Die Bundesregierung sieht darin den Weg zu schnelleren Sanierungen. Kritiker dagegen warnen vor höheren Zinsen, ÖPP und einer dauerhaften finanziellen Überforderung der Gesellschaft.
Am 20. September wird in Mecklenburg-Vorpommern ein neues Landesparlament gewählt. Manuela Schwesig bleibt wohl Ministerpräsidentin. Neben Häfen und Tourismus setzen die Parteien ihre verkehrspolitischen Schwerpunkte auf Busse und Bahnen.
Das Bundesverkehrsministerium will die Korridorsanierungen überarbeiten und die LV InfraGO noch in diesem Jahr voranbringen. Bei den Trassenpreisen setzt die Politik auf Verbesserungen im bestehenden System. Die Branche begegnet den Ankündigungen skeptisch und fordert vom Bund endlich klare Steuerung und Verlässlichkeit.
Die EU-Kommission hat die Regeln für das öffentliche Beschaffungswesen deutlich verschlankt. Zudem sollen in öffentlichen Ausschreibungen ab bestimmten Schwellenwerten mindestens 30 Prozent der Gewichtung der Angebote auf Qualitätskriterien entfallen müssen, bei „von Natur aus arbeitsintensiven Aufträgen“ sogar 50 Prozent.
Nach der Landtagswahl verliert Sachsen-Anhalt fast seine gesamte verkehrspolitische Fachebene: Ministerin Lydia Hüskens und drei Fraktionssprecher scheiden aus. Nur die AfD bringt ihr Ausschusspersonal fast komplett zurück. Ein Überblick, wer künftig im Verkehrsausschuss sitzen könnte.
Bundesverkehrs- und Bundesfinanzministerium haben sich auf einen Gesetzentwurf zur künftigen Finanzierung der Autobahn GmbH verständigt. Der neue Referentenentwurf schafft damit die Grundlage für eine verlässlichere Finanzierung, schwächt aber zugleich eine bisher konkrete Haushaltszusage ab.
Eine Studie des Deutschen Verkehrssicherheitsrats zeigt deutlich erhöhte Unfallzahlen bei Fahrradkurieren von Essenslieferdiensten. Diese verweisen auf Schulungen und Audits – und die Grenzen von Kontrollen. Die Kooperation mit Subunternehmern ermögliche erst, die Belieferung von Randlagen wirtschaftlich abzubilden.
Die ursprünglichen Ziele der Generalsanierungen sind nach Einschätzung der Bahnbranche und des Bundesverkehrsministeriums bislang nicht erreicht worden. Minister Steffen Bilger kündigt zwar Verbesserungen an – bleibt bei den konkreten Plänen und Konsequenzen aber vage.