Aufgrund der hohen Spritpreise senkt die Bundesregierung die Energiesteuer auf Benzin und Diesel bis zum Jahresende, es soll zudem eine Mehrwertsteuersenkung geben. Ein Spritpreisdeckel soll spätestens Anfang 2027 kommen. Der einkommensbezogene Direktauszahlungsmechanismus soll realisiert werden.
Für Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm sucht Volkswagen nach Alternativen: Rüstung, deutsch-chinesische Joint Ventures, Kreislaufwirtschaft. Die IG Metall hält mehrere Wege für gangbar, Ökonomen widersprechen. Beide Seiten vermissen eine Strategie. Und die Zeit dafür wird knapp.
Das Bundesverkehrsministerium sorgt sich wegen Problemen bei der Sanierung um die DB Cargo. In Brüssel heißt es aber, man könne über die Umsetzung von Beihilfebeschlüssen reden, auch über den Zeitplan. Ein deutscher Experte spricht sich dafür aus, DB Cargo zu zerlegen.
Die Bilanz der Berliner Verkehrssenatorin Ute Bonde fällt schlecht aus. Statt die gravierenden Probleme in der Hauptstadt zu lösen, lenkt sie mit Plänen für eine Magnetschwebebahn ab. Vom Koalitionspartner SPD und selbst vom eigenen CDU-Fraktionschef wird Bonde kritisiert.
Jürgen Kerner, zweiter Vorsitzender der IG Metall, im Background-Interview über den Auto-Aktionstag der Gewerkschaft am kommenden Montag, fehlende Innovationen und Investition und den Umgang mit chinesischen Herstellern.
Eine Abschreibung von rund 260 Millionen Euro bringt das Gewinnziel von DB Cargo für dieses Jahr in Gefahr. Nun will die Frachtsparte der Deutschen Bahn bei der EU-Kommission mehr Zeit für ihre Sanierung erbitten.
Die schwarz-rote Koalition will den Weg für die umstrittene Neubaustrecke Hannover–Hamburg freimachen. Ein vertraulicher Beschlussentwurf sieht zwar zusätzliche Maßnahmen im Bestandsnetz vor. Niedersachsen hält sie jedoch für unzureichend und lehnt die neue Trasse weiterhin ab.
Total Energies baut mit einem Preisdeckel für Super- und Diesel-Kraftstoff seinen Marktanteil in Frankreich aus. In Deutschland wollen die Mineralölkonzerne dem Beispiel nicht folgen. Der Preiskampf sei hier härter und die Marktmacht geringer. Die Bundesregierung will schnell handeln.
Flughäfen haben ihre eigenen Emissionen weitgehend im Griff. Das eigentliche Problem beginnt auf der Startbahn. Rotterdam versucht nun, Passagiere schon bei der Buchung dafür zahlen zu lassen, dass mit nachhaltigem Kerosin geflogen wird – mit einem Trick aus der Verhaltensökonomie. Die ersten Zahlen überraschen, doch der Hebel bleibt klein.
Neben den großen Lkw-Herstellern sind auf der Messe IAA Transportation auch mehr als 30 Start-ups aus 13 Ländern vertreten. Die fünf Finalisten für den Award beschäftigen sich mit E-Antrieben, Sensortechnik und autonomem Fahren. Auch die Nicht-Nominierten bieten interessante Lösungen.
Die stark gestiegenen Spritpreise setzen Politik, Verbraucher und Verkehrsbranche unter Druck. Bundeskanzler Friedrich Merz kündigt Maßnahmen an, doch welches Instrument zum Einsatz kommen soll, ist noch offen. Während die SPD einen Preisdeckel fordert, wirbt Wirtschaftsministerin Katherina Reiche für Direktauszahlungen.
A100 oder Verkehrswende, Magnetschwebebahn oder Neun-Euro-Ticket: CDU, AfD und BSW wollen den Straßenverkehr stärken, Grüne und Linke Radverkehr und ÖPNV ausbauen. Die SPD versucht, dazwischen ihren eigenen Kurs zu behaupten. Was die Parteien in Berlin versprechen.
Die deutschen Lkw-Hersteller betonen, dass sie weder vor Tesla noch den chinesischen Konkurrenten Angst haben. Zum Start der IAA Transportation klagen sie aber über die EU-Regulierung und Probleme mit Netzanschlüssen. Eine neue Studie zeigt, was China in puncto Elektrifizierung besser macht.
China gilt als Vorbild für eine Verkehrswende im Eiltempo – von Elektrobussen über Metros bis hin zu elektrischen Zweirädern. Der Verkehrsexperte Liu Daizong erklärt, wie das Land neue Technologien in den Markt gebracht hat und warum das Modell angesichts sinkender Immobilienpreise und veränderter Mobilität an Grenzen stößt.
Noch im Herbst wollen das Verkehrsministerium und die DB InfraGO ihre Leistungsvereinbarung für die nächsten fünf Jahre abschließen. Die LV InfraGO wird sich stark am Schweizer Vorbild orientieren. Der Entwickler des dortigen Systems, Peter Füglistaler, berät die deutschen Verhandler. Background hat mit ihm gesprochen.
Die drei Berichterstatter des Europäischen Parlaments verschärfen den Industrial Accelerator Act auch an einer für die Autoindustrie empfindlichsten Stelle: Ein Klein-Elektrofahrzeug soll nur noch dann als in der EU hergestellt gelten, wenn auch die Batterie von hier stammt. Chinas Reaktion gilt als sicher.
E-Scooter und Sharing-Apps sind out – jetzt wetten Investoren auf Batterien, KI und robuste Lieferketten. Europas Mobility-Start-ups mangelt es dabei nicht an Ideen, sondern an Kapital für den Sprung zum Scale-up. Was der Kontinent dagegen setzen kann, verrät Denise Xifara vom europäischen Innovationsnetzwerk EIT Urban Mobility.
Nach jahrelangen Verhandlungen bekommt Berlin eine neue Langstreckenverbindung in die Vereinigten Arabischen Emirate. Für Stuttgart und Lufthansa ist die Entscheidung hingegen eine Niederlage. Verdi kritisiert den Deal mit dem Golfstaat.
Die Autobahn GmbH soll Kredite aufnehmen dürfen und ab 2028 von einem Teil der Lkw-Maut profitieren. Die Bundesregierung sieht darin den Weg zu schnelleren Sanierungen. Kritiker dagegen warnen vor höheren Zinsen, ÖPP und einer dauerhaften finanziellen Überforderung der Gesellschaft.
Am 20. September wird in Mecklenburg-Vorpommern ein neues Landesparlament gewählt. Manuela Schwesig bleibt wohl Ministerpräsidentin. Neben Häfen und Tourismus setzen die Parteien ihre verkehrspolitischen Schwerpunkte auf Busse und Bahnen.
Das Bundesverkehrsministerium will die Korridorsanierungen überarbeiten und die LV InfraGO noch in diesem Jahr voranbringen. Bei den Trassenpreisen setzt die Politik auf Verbesserungen im bestehenden System. Die Branche begegnet den Ankündigungen skeptisch und fordert vom Bund endlich klare Steuerung und Verlässlichkeit.
Die EU-Kommission hat die Regeln für das öffentliche Beschaffungswesen deutlich verschlankt. Zudem sollen in öffentlichen Ausschreibungen ab bestimmten Schwellenwerten mindestens 30 Prozent der Gewichtung der Angebote auf Qualitätskriterien entfallen müssen, bei „von Natur aus arbeitsintensiven Aufträgen“ sogar 50 Prozent.
Nach der Landtagswahl verliert Sachsen-Anhalt fast seine gesamte verkehrspolitische Fachebene: Ministerin Lydia Hüskens und drei Fraktionssprecher scheiden aus. Nur die AfD bringt ihr Ausschusspersonal fast komplett zurück. Ein Überblick, wer künftig im Verkehrsausschuss sitzen könnte.
Bundesverkehrs- und Bundesfinanzministerium haben sich auf einen Gesetzentwurf zur künftigen Finanzierung der Autobahn GmbH verständigt. Der neue Referentenentwurf schafft damit die Grundlage für eine verlässlichere Finanzierung, schwächt aber zugleich eine bisher konkrete Haushaltszusage ab.
Eine Studie des Deutschen Verkehrssicherheitsrats zeigt deutlich erhöhte Unfallzahlen bei Fahrradkurieren von Essenslieferdiensten. Diese verweisen auf Schulungen und Audits – und die Grenzen von Kontrollen. Die Kooperation mit Subunternehmern ermögliche erst, die Belieferung von Randlagen wirtschaftlich abzubilden.
Die ursprünglichen Ziele der Generalsanierungen sind nach Einschätzung der Bahnbranche und des Bundesverkehrsministeriums bislang nicht erreicht worden. Minister Steffen Bilger kündigt zwar Verbesserungen an – bleibt bei den konkreten Plänen und Konsequenzen aber vage.
Während sich AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund auf eine Regierungsübernahme in Sachsen-Anhalt vorbereitet, sehen Wirtschaft und Wissenschaft konkrete Gefahr für den Standort. Besonders deutlich wird Thyssenkrupp.
Nach dem vorläufigen Aus für Europas wichtigstes Lithiumprojekt in Serbien richtet sich der Blick nach Bolivien: Präsident Rodrigo Paz will sein Land für westliche Investoren öffnen und Chinas sowie Russlands umstrittene Verträge prüfen. Für Deutschland und die EU könnte sich damit eine neue Chance auf Lithium aus dem Salar de Uyuni ergeben.
Der Volkswagen-Aufsichtsrat stellt sich hinter Vorstandschef Oliver Blumes Renditeziel: Bis 2030 soll die Umsatzrendite auf neun Prozent steigen, weltweit sollen 50.000 Stellen wegfallen. Zugleich werden Investitionen gekürzt und alternative Nutzungen für die Werke in Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm geprüft.
Mit dem Ende der parlamentarischen Sommerpause beginnt die Beratung zahlreicher verkehrspolitischer Vorhaben. Es geht unter anderem um E-Mobilität, nachhaltige Flugkraftstoffe, die Deutsche Bahn, Luftsicherheit und Luftreinhaltung. Ein Überblick.
Baden-Württemberg erhöht vor dem Besuch von Präsident Scheich Mohammed bin Zayed Al Nahyan den Druck auf die Bundesregierung: Das Bundesland drängt in einem Schreiben auf zusätzliche Verkehrsrechte für Direktflüge zwischen Stuttgart und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Diese machen Deutschland einen Kompromissvorschlag.
Milliarden für den Strukturwandel, doch auf der Schiene kommt der Ausbau nur langsam voran. Das Geld ist eingeplant, gebaut wird vielerorts noch lange nicht. Auf der Strecke Leipzig–Chemnitz ringt Sachsen um eine finanzierbare Lösung – und wartet auf Unterstützung vom Bund.
In einem Wirtschaftspapier fordert die SPD-Fraktion, marktmächtige Mineralölkonzerne notfalls zu entflechten und einen Spritpreisdeckel nach luxemburgischem Vorbild einzuführen. Die Union signalisiert Offenheit für strukturelle Eingriffe, lehnt Preisdeckel und Übergewinnsteuer jedoch ab.
DKV Mobility will sich vom klassischen Anbieter von Tankkarten und Mautservices zur digitalen Mobilitätsplattform für Flotten entwickeln. CEO Sebastian Klauke setzt dabei auf Künstliche Intelligenz, erneuerbare Energien, datenbasierte Services für Speditionen und Fuhrparkbetreiber – und neue Köpfe.
Bis zu 30 Prozent des innerstädtischen Verkehrs entfallen auf die Suche nach einem Stellplatz. Arrive-Deutschland-Chefin Heidi Wildemann erklärt, wie Eye-Tracking und automatisierte Kontrollen den Verkehr entlasten sollen – und warum Deutschland bei der Parkraumbewirtschaftung noch hinter Paris und Kopenhagen liegt.
Der Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle hat Schwachstellen in der Drohnenabwehr offenbart. Kritis-Betreiber und Verbände fordern deshalb, stärker einbezogen zu werden. Das Innenministerium prüft Möglichkeiten, bezeichnet den Sachverhalt allerdings als komplex.
Bei Volkswagen entscheidet der Aufsichtsrat am Freitag über die Konzernstrategie: Konfrontation oder Kompromiss. Rechtsvorstand Manfred Döss und die Familien Porsche und Piëch bestehen auf harter Sanierung – vier Werke und weitere 50.000 Jobs stehen auf dem Spiel.
Der Bundesverband Schienennahverkehr hat Klage gegen den Trassenpreisbescheid 2026 der Bundesnetzagentur eingereicht. Er sieht sich mit Nachzahlungen von 400 Millionen Euro konfrontiert. Durch einen Eilantrag möchte der Verband innerhalb von Wochen Rechtsklarheit erhalten. Er fordert aber auch grundsätzliche Änderungen am Finanzierungssystem.
Die Länder wollen Robotaxis zunächst in einem bundesweit einheitlichen Testbetrieb erproben und den Kommunen weitreichende Steuerungsmöglichkeiten geben. Ein Entwurf für die Verkehrsministerkonferenz sieht Begrenzungen für Genehmigungen und Fahrzeugzahlen vor – und soll den Konflikt zwischen Tech-Branche, Kommunen und Taxigewerbe entschärfen.
Mit einem Whitepaper, das heute vorgestellt wird, will die TU München Einfluss auf die CO2-Flottenregulierung der EU nehmen. Die „Bild“ und CSU-Chef Markus Söder greifen das Thema dankbar auf. Grüne und Umweltschützer halten das Papier für irreführend und veraltet.
Nicht nur in Dresden wird über Kürzungen des ÖPNV-Angebots diskutiert. Bisher ist in Deutschland zwar eine flächendeckende Kürzungswelle ausgeblieben. Doch steigende Kosten und angespannte kommunale Haushalte setzen Busse und Bahnen zunehmend unter Druck. Die Kommunen fordern mehr Geld vom Bund.
Die Elektrifizierung von Schienenstrecken senkt den Energieverbrauch, die Kosten für die Unternehmen und den CO2-Ausstoß. Doch in Deutschland kommt sie kaum voran, weil das Verkehrsministerium und die DB InfraGO keinen Plan haben. Zudem werden die geringen Haushaltsmittel zwischen Verkehrs- und Finanzministerium hin und her geschoben.
Knappe Kassen und steigende Kosten setzen den ÖPNV unter Druck – doch öffentlich-private Partnerschaften sind bislang die Ausnahme. Beispiele aus Bautzen und Heidenheim zeigen, was solche Modelle leisten können und wo ihre Grenzen liegen: Sie versprechen mehr Know-how und Effizienz, lösen aber nicht das Finanzierungsproblem.
Mit der Reform des ETS erweitert die EU-Kommission das System auf kleine Schiffe. Zudem werden Schlupflöcher durch den Stopp in EU-nahen Häfen geschlossen. Doch der ETS alleine wird den Umstieg auf erneuerbare Kraftstoffe nicht-biologischen Ursprungs in der Schifffahrt nicht anreizen, meinen Experten.
Am 13. September finden Kommunalwahlen in Niedersachsen statt. Die Krise des VW-Konzerns dürfte besonders an Werksstandorten wie Hannover, Braunschweig, Emden, Wolfsburg oder Osnabrück nicht ohne Folgen bleiben.
Die neueste Umfrage ergibt keine Alleinregierung der AfD. Eine Minderheitsregierung von CDU, SPD und Grünen wäre auf Unterstützung der Linken angewiesen. In der Verkehrspolitik liegen diese Parteien weit auseinander: Die CDU setzt auf das Auto, die Grünen auf das Fahrrad, SPD und Linke wollen den ÖPNV für viele Menschen günstiger oder unentgeltlich machen.
Autos im Besitz der Städte sind besonders oft elektrisch unterwegs. Trotzdem unterscheiden sich die Antriebsarten der Flotten deutlich. Gleich mehreren Großstädten fehlt ein Überblick über den eigenen Fuhrpark und ein konkreter Zeitplan, bis wann die kommunalen Pkw alle klimaneutral fahren sollen.
Immer mehr Städte wollen für die smarte Stadtplanung wissen, auf welchen Straßen Radfahrer unterwegs sind. Bisher müssen sie dafür Daten der Deutschen Bahn einkaufen. Die Stadt Bamberg wagt sich an eine eigene Lösung. Kann das funktionieren?
In der Diskussion um die Verlagerung von Gütern vom Binnenschiff auf die Schiene heißt es oft, das Netz sei schon jetzt überlastet. Die privaten Güterbahnen widersprechen: Das Verkehrsaufkommen sei viel niedriger als vor wenigen Jahren. Außerdem lasse sich die Kapazität des Netzes besser nutzen.
Der Bund wertet die Regionalisierungsmittel der Länder für 2020 formal als zweckentsprechend eingesetzt. Ob die Länder damit aber tatsächlich mehr für den ÖPNV ausgeben oder lediglich eigene Mittel durch Bundesgeld ersetzen, bleibt offen. Auch die Kritik an den hohen Rücklagen und dem langsamen Mittelabfluss ist damit nicht ausgeräumt.
Bei Volkswagen eskaliert der Streit um den geplanten Abbau von 50.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen und die mögliche Schließung von deutschen Werken. Konzernchef Oliver Blume enttäuscht die Erwartungen der Beschäftigten bei einer außerordentlichen Betriebsversammlung im Stammwerk Wolfsburg.
Der Marktanteil steigt, das Wachstum scheint ungebremst: Chinesische Hersteller bringen immer mehr Plug-in-Hybride auf den europäischen Markt. Im EU-Parlament wird parteiübergreifend für höhere Ausgleichszölle plädiert. Doch bei der CO2-Regulierung von PHEVs geht der politische Streit weiter.
Der Fund einer Seedrohne vor der der rumänischen Gasplattform „Neptun Alpha“ wirft ein Schlaglicht auf die Verwundbarkeit auch deutscher LNG-Terminals. Die Drohnendebatte hat die gefährlichen Waffen bisher weitgehend ignoriert.
Durch den Markteintritt von Italo 2028 soll der Wettbewerb im Fernverkehr auf der Schiene in Deutschland lebhafter werden. Österreich ist da schon weiter, allerdings nur auf bestimmten Korridoren. Marco Ramsbacher, Co-Geschäftsführer des privaten Anbieters Westbahn, gibt im Gespräch mit Tagesspiegel Background Einblick in seine Ausbaupläne.
Schiffe, die ferngesteuert werden oder autonom fahren, könnten ein Problem der Binnenschifffahrt beseitigen: den Mangel an Fachkräfte-Nachwuchs. Doch die Tücken der Regulierung liegen im Detail. Der Gesetzgeber geht deshalb schrittweise vor.
Zu den Olympischen Spielen in Los Angeles 2028 sollen Zuschauer alle Wettkampfstätten mit Bahn, Bus, Rad oder zu Fuß erreichen. In der ganz auf das Auto ausgerichteten Metropole ist das ein ehrgeiziges Ziel. Vor Ort zeigt sich: LA bewegt sich, aber langsamer als versprochen.
Die AfD will Sachsen-Anhalt vor allem als Autofahrerland stärken. Viele Vorhaben lassen sich jedoch nur auf Bundes- oder EU-Ebene realisieren, andere würden enorme Kosten verursachen. Einige Wahlversprechen könnte die Partei womöglich mithilfe des BSW umsetzen.
Nusantara soll Jakarta als neue Hauptstadt Indonesiens ablösen – als nachhaltige Smart City mit emissionsfreier Mobilität. Wegen politischer Wechsel, Finanzierungsproblemen und fehlender Investoren kommt das Projekt jedoch kaum voran, während Jakarta weiter wächst und vor Überflutungen geschützt werden muss.
Volkswagen-Chef Oliver Blume besucht am kommenden Mittwoch das VW-Werk in Zwickau, um sich bei einer Betriebsversammlung den Fragen der Beschäftigten zu stellen. Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter erwartet eine „rationale Entscheidung“. Die Arbeitsproduktivität des Werks sei viel höher als im slowakischen Bratislava, sagt er im Background-Interview.
Im Verkehr Richtung Mittel- und Osteuropa hat der Linienbus enorme Bedeutung. Die Verbindungen sind vielfältig und reichen bis Rumänien, Kaliningrad und Russland. Bei Fahrten in die Ukraine gibt es besondere Sicherheitsvorkehrungen.
Der Klimafonds speist sich derzeit aus Erlösen aus dem Handel mit nationalen und europäischen CO2-Zertifikaten sowie aus der Zuführung aus dem Sondervermögen. Künftig könnte ein weiteres Finanzstandbein hinzukommen: Mittel aus dem Klimasozialfonds. Doch ob das Geld in den KTF wandert, ist noch unklar. Viel wäre es ohnehin nicht.
In Brüssel werden sämtliche E-Scooter und Leihräder aus der Stadt verbannt – ein Gerichtsurteil zwingt die Anbieter zum Rückzug. Betreiber, Nutzer und eine Mobilitätsexpertin kritisieren die Hauruck-Aktion scharf: Ausgerechnet das regulierte, kontrollierbare Angebot verschwinde, während private Tretroller blieben.
Elektrobusse aus China fahren in Thessaloniki schon seit zwei Jahren. Zweifel an der Cybersicherheit der Yutong-Fahrzeuge halten die griechischen Verkehrsbetriebe nicht auf. Mitte Juli trafen weitere 50 Busse ein. Die Chinesen versichern: Die „Over the Air“-Technologie entspricht europäischen Gesetzen.
Die Kaufprämie für E-Autos sollte stärker deutschen Herstellern zugute kommen, sind sich Unions- und SPD-Politiker einig. Bei der Forderung nach einem Preisdeckel gehen die Meinungen in der Koalition auseinander. Die Autobauer werben für Wettbewerb und fürchten Nachteile für ihr Kerngeschäft.
Die DB InfraGO hat am Freitag im sogenannten Italo-Verfahren Klage gegen den Beschluss der Bundesnetzagentur vom 17. Juli 2026 eingereicht und will zusätzlich Eilrechtsschutz beantragen. Die Bahntochter möchte den Markteintritt des Konkurrenten nach eigenen Angaben nicht verhindern.
Zement- und Kalkwerke sowie Müllverbrennungsanlagen sollen künftig ihr CO2 abscheiden statt ausstoßen. Doch das Pipelinenetz kommt zu spät für viele Standorte. Eine neue Prognos-Studie zeigt: Ohne den Schienentransport droht der Hochlauf des Carbon Managements in Deutschland zu scheitern.