Bei der Zukunftsfähigkeit für das vernetzte Auto werden deutsche Autohersteller von den Wettbewerbern aus China überholt. Wie sich Software für Autos mit Künstlicher Intelligenz schneller entwickeln und absichern lässt, untersucht ein jüngst gestartetes EU-Forschungsprojekt.
Die Schienenkorridore durch Serbien haben sowohl für die EU als auch für Russland und China strategische Bedeutung. Unter der bisherigen Regierung war das Land sehr abhängig von den beiden Diktaturen. Das hatte auch Folgen für die Sicherheit. Die neue Regierung wird das voraussichtlich ändern.
Die Fahrzeuge sind marktreif, doch der Hochlauf von Wasserstoff im Güterverkehr stockt. Bei der European Hydrogen Week forderten Air Liquide und Volvo Korridore, Anreize und Tempo bei der Umsetzung. Die Spediteure halten dagegen: Jenseits weniger Länder fehle das Netz, und genau hier müsse Brüssel ansetzen.
Das Geschäft in China erholt sich nicht wieder, Volkswagen und Mercedes suchen nach neuen „Profitpools“. Chancen sehen sie unter anderem in Südostasien. Doch auch hier gilt: Die Chinesen sind schon da.
Zwei Ministerien, zwei Apps, ein Dokument: Der digitale Führerschein soll noch in diesem Jahr starten, danach kann die Plastikkarte zu Hause bleiben. Doch wie die Verkehrskontrolle der Zukunft aussehen soll, ist weniger klar.
Bis zum 1. Januar 2027 soll ein Spritpreisdeckel stehen. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche sprach nun offenbar mit den Ländern, als nächstes sollen die Mineralölkonzerne befragt werden. Dem Koalitionspartner SPD reißt unterdessen der Geduldsfaden. Und ob der Deckel bei den Verbrauchern ankommt, ist unter Ökonomen weiterhin umstritten.
Im Aufsichtsrat von Volkswagen kündigt sich ein weiterer Schlagabtausch zwischen Arbeitnehmern und der Kapitalseite über die Zukunft der deutschen Werke an. Der Anlass: die geplante US-Fabrik von Audi und die möglichen Folgen der Investition für den Standort Deutschland.
Brücken, Tunnel, Bahnstrecken: Nach dem Hitzesommer soll auch die EU-Verkehrsinfrastruktur klimafest werden. Die Kommission setzt in ihrem Klimaresilienzplan aber auf Datenwerkzeuge statt auf verbindliche Ziele. Das Parlament kritisiert: Eine Risikokarte ist noch lange kein Risikoplan.
Die Kritik am Auftritt von Audi-Chef Gernot Döllner bei einer Wahlkampfveranstaltung mit Donald Trump wird immer schärfer. Die betriebswirtschaftliche Entscheidung für das neue Werk in den USA ist aber auch für die Arbeitnehmerseite nachvollziehbar. Gerade BMW ist mit seiner Produktion vor Ort deutlich im Vorteil.
Brüssel verbietet E-Scooter in 19 Drogen-Hotspots, ob geliehen oder privat. Auslöser sind Schießereien, bei denen Roller als Fluchtfahrzeug dienten. Bolt hält die Regel für unverhältnismäßig, ein Kriminologe erwartet, dass Dealer einfach ausweichen. Für Leihroller gilt ab Januar ohnehin das Aus.
Bahngleise, Stellwerke und Anlagen verschleißen selbst in der Schweiz viel schneller, als sie von Ingenieuren und Bautrupps erneuert werden können. Der Musterknabe SBB droht zum Problemfall zu werden.
Spanien verlangt seit Oktober digitale Frachtdokumente, doch viele Lkw fahren weiter mit Papier. Für die EU, die ab Juli 2027 nachzieht, ist das ein Warnsignal: Kunden sind nicht vorbereitet, Systeme passen nicht zusammen, und die Kommission bringt wichtige Regeln erst jetzt auf den Weg.
BYD, Geely, Leapmotor oder CATL – die großen Auto- und Batteriehersteller aus China produzieren längst in Europa. Der Versuch der EU, die heimische Industrie mit „Made-in-Europe“-Vorgaben gegen die Konkurrenz zu schützen, könnte die Ansiedlungen noch beschleunigen.
Bei der Verkehrsministerkonferenz hat Bundesminister Steffen Bilger die Forderung der Länder nach mehr Geld für den Nahverkehr zurückgewiesen. Auch ein Ticket für Gelegenheitsfahrer wird vorerst nicht kommen. Kritik gab es an Bahnchefin Evelyn Palla, die zu Gast war.
Industrie- und Verkehrsausschuss haben dem Kompromiss der Mitte-Plattform zum Verbrenner-Aus zugestimmt: Auch nach 2035 bleiben neue Verbrenner möglich, mit grünem Stahl sinkt der CO2-Grenzwert um bis zu 87,5 Prozent. Die Sozialdemokraten hatten kurz gewackelt, die Grünen sind empört. Was nun denkbar ist.
Schon das Wirtschaftsministerium unter Habeck hat die Mineralölwirtschaft zum Dialog geladen, nun tut das auch Katherina Reiche. Die heutigen Probleme der Raffinerien haben sich schon damals abgezeichnet. Geändert haben sich vor allem die geopolitischen Rahmenbedingungen und ihre Implikationen.
Die Logistikbranche reagiert mit Multi-Sourcing, Local-for-Local und dem neuen Geschäftsfeld Verteidigung auf unsichere Zeiten. Unterdessen sieht DB-Cargo-Chef Bernhard Osburg die Schiene an ihren Kapazitätsgrenzen und fordert von der Politik ein Resilienzkonzept für Niedrigwasser.
Hamburg will Hunderte Robotaxis von fünf Betreibern zulassen und hat dafür mögliche Anbieter wie Waymo, Moia und Bolt zu einem Workshop eingeladen. Auf der Agenda stehen Sicherheit, Datenstandards und vor allem die heikle Preisfrage im Verhältnis zu Taxis und ÖPNV.
Beim Ausgeben der 100 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen stehen die Länder unter Druck. Das führt vielerorts zu fragwürdigen Effekten. Was Kommunen mit den hohen Summen machen, die Länder ihnen weiterreichen, bleibt oft im Dunkeln. Das zeigen Projektübersichten und Statements der Bundesländer.
Die Bundesregierung will Menschen von gestiegenen Energiekosten entlasten. Doch ausgerechnet einen Fonds aus Brüssel, der sich speziell an Haushalte mit geringem Einkommen richtet, hat Berlin bisher links liegen lassen. Warum?
Die Verkehrsminister der Länder beraten bei ihrer Herbstkonferenz über die Zukunft des Nahverkehrs – und fordern mehr Geld vom Bund. Doch der will keine zusätzlichen Regionalisierungsmittel anbieten. Nordrhein-Westfalen und Hamburg präsentieren derweil eine neue Ticketidee.
Nach der deutsch-französischen Einigung zieht das Europaparlament nach: Die Mitte-Plattform hat sich wohl vorläufig auf ein gelockertes Verbrenner-Aus verständigt. Der Verkehrsausschuss soll am Donnerstag abstimmen. Die Grünen sprechen von Chaos, die Stahlindustrie wirbt für eine feste Kompensationsquote.
Bis Jahresende sollen rund 170 Autobahnbrücken modernisiert sein, das Ziel lag bei 400 pro Jahr. Während das Bundesverkehrsministerium auf die wachsende Brückenfläche verweist, sehen Bundesrechnungshof und BUND den Sanierungsstau weiter wachsen. Background zeigt, warum die Halbzeitbilanz je nach Perspektive ganz unterschiedlich ausfällt.
Personalmangel, veraltete Technik und steigender Verkehr belasten den griechischen Luftraum. Die Folgen reichen über die Landesgrenzen hinaus – auch bis nach Deutschland. Eine Modernisierung läuft, doch die Kapazitätslücke dürfte sich nicht so schnell schließen.
Wem gehören die Daten vernetzter Geräte? Während die Bundesregierung im Digitalen Omnibus die Interessen der Hersteller stärkt, kämpfen Start-ups und Verbraucher für den Datenzugang. Vor allem die Autoindustrie mauert, und die Bundesnetzagentur kommt nicht hinterher.
In die bisher schleppende Digitalisierung der Schiene kommt Bewegung. Bei einem Treffen in Frankfurt haben das Bundesverkehrsministerium und die DB InfraGO auch die Branche eingebunden. Die dringend notwendige Digitalisierungsstrategie soll bis Jahresende stehen.
Das deutsch-französische Abkommen zur Stärkung der europäischen Automobilindustrie will beides: mehr „Made in Europe“ und mehr Spielraum für die Autohersteller. Die einen würdigen die Vorschläge als notwendigen Realismus in der Regulierung, die anderen warnen vor einer Vollbremsung mitten in der Antriebswende.
Der Bundesrechnungshof hält die Bedarfspläne für Schiene, Straße und Wasserstraße für überholt. Die Kosten steigen schneller, als das Verkehrsministerium Projekte umsetzen kann. Nach Einschätzung des Rechnungshofs sind nicht alle Projekte realisierbar. Das BMV kontert.
Am Montag stimmt das EU-Parlament über die Abänderung der EU-Rohstoffverordnung ab, die Details für das geplante Europäische Zentrum für kritische Rohstoffe enthält. Während das Parlament dem Antrag mit hoher Wahrscheinlichkeit zustimmen wird, schwelt laut EU-Abgeordneten innerhalb der EU-Kommission ein Streit über die Ausformung des Zentrums.
Das Bundesverkehrsministerium konkretisiert seinen Reformprozess für die Bahn. Der Eisenbahninfrastrukturfonds soll nächstes Jahr fertig werden – ebenso wie das Zielnetz 2035. Erste Anforderungen an das Netz kommen aus der Politik und der Bahnbranche.
Vier führende Binnenschiffer haben die Allianz Wasserstraße gegründet und fordern vor den Haushaltsbeschlüssen im November mehr Geld für Schleusen, Kanäle und Flüsse. Ihr Ziel: den Rhein auch bei Niedrigwasser verlässlich schiffbar halten.
Nach der Kündigung von zehn Tarifverträgen durch den Vorstand bereiten IG Metall und Betriebsrat Streiks im VW-Konzern für Anfang 2027 vor. Das Werk im sächsischen Zwickau hat die geringsten Überlebenschancen.
Der Industrieverband Motorrad warnt davor, den Führerschein B 196, mit dem Autofahrer 125er fahren dürfen, aufwendiger und teurer zu machen. Mit Unfallstatistiken lasse sich das nicht begründen. Die Mehrheit der Bundesländer hat der Verband offenbar hinter sich.
Auf dem Pariser Autosalon bekommen gerade die kleinsten Elektro-Modelle die größte Aufmerksamkeit. Die versprochenen, extrem niedrigen Einstiegspreise werfen die Frage auf, ob die Hersteller seriös kalkulieren. Im Rahmen der künftigen EU-Regulierung könnte die Rechnung für einige Autobauer aufgehen.
In drei Jahren müssen Häfen ihre Liegeplätze für die Stromversorgung von Schiffen fitmachen. In Bilbao setzt der Hafen auf Kooperation und wird selbst zum Stromerzeuger und Netzbetreiber. Deutschland liegt gut im Rennen, doch Bund und Länder streiten über die Hafenfinanzierung.
Lateinamerikaner gehören zu jenen Fachkräften in Deutschland, die ihren Führerschein nach sechs Monaten mit Theorie- und Praxisprüfung umschreiben lassen müssen. Eine branchenübergreifende Initiative will Erleichterungen für Anwerbeländer erreichen. Aus der CDU kommt Unterstützung.
Rund 33.000 Kilometer Schienennetz, 2200 registrierte Vorfälle im ersten Halbjahr und 5000 Beamte im Einsatz: Ein Netz, das sich nicht lückenlos überwachen lässt, braucht einen anderen Schutz. Die Bahn setzt auf gezielte Maßnahmen statt Totalschutz sowie auf Priorisierung, Partnerschaft mit der Bundespolizei und Resilienz.
Das Verkehrssicherstellungsgesetz soll die nötige Leistungsfähigkeit garantieren, falls im Spannungsfall Militärs und Material durch Deutschland Richtung Nato-Ostflanke verlegt werden müssten. Eine wichtige Vorschrift für den Transportsektor wurde gerade überarbeitet – trotzdem bleiben Probleme.
Bund und Deutsche Bahn wollen bis 2031 nur noch 13 statt 21 Hauptstrecken grundlegend sanieren. Die Branche begrüßt den Kurswechsel grundsätzlich, fordert aber mehr Mitsprache. Grüne und VCD warnen vor Verzögerungen und langfristig höheren Kosten.
Welche Verkehrsträger besonders stark von den Milliarden aus dem neuen Sondervermögen profitieren, variiert bei den mittelgroßen Bundesländern sehr. Während einige einen Fokus auf Schienen oder Häfen planen, überwiegt anderswo der Straßenbau – oder ein Überblick fehlt noch komplett.
Auch die Eilentscheidung des Verwaltungsgerichts Köln zugunsten der DB InfraGO hält Italo nicht vom Markteintritt 2028 im Fernverkehr ab. Die Milliardeninvestitionen stehen. Die Bundesnetzagentur will die Trassenvergabe durch die DB InfraGO „weiterhin aufmerksam verfolgen“.
Speditionen sollen ihre ungenutzten Depot-Ladepunkte für andere Flotten öffnen und im Gegenzug auf ein bundesweites Ladenetz zugreifen können. BGL und Depotcharge wollen so die hohen Kosten des öffentlichen Ladens drücken – doch bei Achslasten und Längengrenzen bleiben regulatorische Hürden.
Busse und Bahnen haben 2025 deutlich mehr Menschen befördert als im Vorjahr. Vor allem auf der Schiene sorgt das Deutschlandticket für Wachstum. Ob der Trend anhält, hängt nicht zuletzt von Investitionen und einem attraktiven Ticketpreis ab. Während die Branche auf einen den Modernisierungspakt wartet, verschiebt der Bund ein geplantes Auftakttreffen.
Der Verkehrsausschuss hat die Neubaustrecke zwischen Hamburg und Hannover auf den Weg gebracht. Zugleich soll die Bestandsstrecke für rund 250 Millionen Euro ausgebaut werden. Doch beim dritten Gleis und bei der Frage, ob die neue Trasse tatsächlich gebaut wird, bleibt der Streit bestehen.
Chinas Wirtschaftsmacht ist für die EU zum Problem geworden. Brüssel will sich in Zukunft härter dagegen wehren. Handelskommissar Maros Šefčovič reist in diesen Tagen nach Peking. Es soll unter anderem um die Ausfuhr von Hybridautos gehen.
Die Lobbyarbeit der europäischen Autoindustrie hat sich aus Sicht der Branche gelohnt: Das ursprünglich für 2035 geplante Verbrenner-Aus dürfte in diesem Herbst vom EU-Parlament und EU-Rat abgeräumt werden. Verhandelt wird noch, wie weit die Aufweichung der geltenden Regulierung gehen soll.
Für die Verwertung von Altreifen wird eine neue Technik eingesetzt. Hersteller und benachbarte Branchen haben langfristige Verträge abgeschlossen. Die Kosten sinken, aber die Regulierung ist nicht immer hilfreich.
Verkehrsminister Steffen Bilger setzt sich für eine EU-Zulassung von Teslas Fahrassistenzsystem ein. Zugleich drängen Italo und Flixtrain auf den deutschen Fernverkehrsmarkt – trotz maroder Schieneninfrastruktur. Auf der Background-Fachkonferenz diskutierten Fachleute, welche Chancen und Risiken die aktuellen Entwicklungen bergen.
Die Reform soll den Führerschein bezahlbarer machen und Übungsfahrten mit Angehörigen ermöglichen. Bei einer Anhörung im Bundestag warnen Fahrlehrerverbände vor Sicherheitsrisiken und Qualitätsverlusten – Befürworter halten Einsparungen von 1000 Euro oder mehr für möglich.
Der Bund legt erstmals einen Infraplan für die Schiene vor. Das 160-seitige Dokument bündelt Maßnahmen und Kennzahlen, bleibt aber bei Priorisierung und Finanzierung unvollständig. Für die Branche ist das ein Anfang, aber noch kein vollzogener Systemwechsel.
Weltweit dürfte die Zahl der Flugreisenden bis 2034 deutlich steigen, doch Deutschland profitiert davon bislang kaum: Viele Verbindungen liegen noch unter dem Vor-Corona-Niveau. Die Luftfahrtbranche sieht hohe Standortkosten als Grund für den Rückgang. Forscher halten dagegen, die strukturellen Probleme seien nicht durch die EU-Klimaregeln verursacht.
Nach Berlin, München, Frankfurt, Köln/Bonn und Düsseldorf wird an diesem Montag auch am Stuttgarter Flughafen ein neues System zur Drohnendetektion in Betrieb genommen. Das Ziel: Die Ausstattung aller 15 internationalen Flughäfen und ein Live-Lagebild. Experten warnen vor Kompetenzgerangel und Lücken im Luftraum.
Das Bundesjustizministerium legt zwei Entwürfe für Änderungen im Verkehrsrecht vor. Neben neuen Regeln für Schäden an Leasingfahrzeugen geht es um höhere Haftungsgrenzen und eine Entlastung der Schlichtungsstellen bei Streit mit Airlines.
Der Fall der Bonner Nordbrücke zeigt, wie dringend Deutschland seine maroden Bauwerke sanieren muss. Sensorik und digitale Zwillinge könnten dabei helfen, Schäden früher zu erkennen und Brücken gezielter zu überwachen. Ein internationales Konsortium will seine Technologie nun auch hierzulande einsetzen.
Mit einer Strategie für die Raffinerien in Deutschland will das Bundeswirtschaftsministerium die Branche sichern. Die Unternehmen haben begonnen, Produktionskapazität abzubauen. Wie sie sich auf klimaneutrale Produkte umstellen, aber vorerst noch die Fossilsprit-Versorgung gewährleisten können, ist ungewiss.
Verkehrsminister Steffen Bilger treibt den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Mehrfamilienhäusern voran. Außerdem will er sich auf EU-Ebene dafür einsetzen, dass E-Lkw überall in Europa geladen werden können. Die Branche klagt darüber, dass viele Stromnetzbetreiber nur noch 50 Kilowatt Leistung garantieren.
EU-Berichterstatter Matteo Ricci will den CO2-Preis für Luft- und Seeverkehr beibehalten, die ETS-Einnahmen aber in die Branchen zurücklenken. Die Luftfahrtverbände BDL und FNAM lehnen eine Ausweitung des ETS ab und fordern mehr Spielraum bei nachhaltigen Kraftstoffen.
Früher kämpfte die Fahrradbranche in Brüssel um Beachtung, jetzt will sie beim Industry Acceleration Act mitreden. Auf dem European Cycling Summit lieferten Kommission und Parlament konkrete Antworten. Decathlon und Jobrad zeigen, woran es in der Praxis hakt und was schon jetzt gut funktioniert.
Der neue Preis für das Deutschlandticket steht: Für 2027 wird er auf 66,80 Euro festgesetzt. Während der Verband der Verkehrsunternehmen die neue Preisformel begrüßt, warnen Verbraucherschützer vor einer Preisspirale. Umweltverbände und Opposition attestieren der Bundesregierung falsche Anreize.
Das politische Ziel, mit der Kaufprämie vor allem Haushalte mit niedrigeren Einkommen zu fördern, die günstigere Elektroautos anschaffen, wird erreicht. Unklar ist, wie die Prämie klima- und industriepolitisch wirkt. Emissionen und Investitionslast verteilen sich künftig stärker auf Geringverdiener.
Schiene zu 90 Prozent ausgelastet, Genehmigungen zu langsam, Brücken zu schwach: Am ersten Tag der Connecting Europe Days in Brüssel erklären drei Generäle, woran Europas militärische Mobilität hakt. Der Bund verkündet am selben Tag Investitionen in Bremerhaven als Nato-Hub und in Transportflugzeuge.
Die Großstädte ersticken im Dauerstau. In Deutschlands am dichtesten bebauter Metropole, München, ist es besonders eng. Hier leben im Schnitt 4844 Menschen auf einem Quadratkilometer, mehr als in jeder anderen deutschen Gemeinde. Parkplätze sind knapp, der öffentliche Raum ebenso. Die Stadt versucht, die Interessen auszugleichen.
Die Vorbereitungen für den Nationalen Aktionsplan klimafreundliche Schifffahrt dauerten knapp zweieinhalb Jahre. Der Aktionsplan fokussiert sich auf alternative Antriebs- und Energiesysteme, erneuerbare klimafreundliche Energieträger, Flottenmodernisierung und grüne Schifffahrtskorridore.
Radwege, Kiezblocks, Bäume: Kommunen investieren in die Verkehrswende – doch viele Projekte verschwinden wieder, sobald Fördermittel auslaufen oder politische Mehrheiten wechseln. Das kostet nicht nur Geld, sondern erschüttert auch das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger. Wie Projekte trotzem gelingen können.
Bundestag und Bundesrat haben den Weg für einen neuen Tankrabatt frei gemacht. Die Vorbereitung für einen Preisdeckel laufen. Die Länderkammer befasste sich unter anderem auch mit E-Scooter-Unfällen, Autoposing und der Drohnen-Abwehr.
Wer Bahn fährt, weiß: Telefonieren und im Netz surfen ruckelt an vielen Stellen noch. Bis 2035 muss die Bahn ihren Bahnfunk entlang des Schienennetzes erneuern. Aus Sicht der Bundesregierung eine Chance, Bahn- und Mobilfunknetz stärker zu verknüpfen und zu verbessern. Ein Gesetz soll dabei helfen.