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Govtech : Steckbrief: Das bayerische Start-up Omobi

Clemens Deyerling
Clemens Deyerling, Co-Gründer Omobi. Foto: Omobi

Das Start-up Omobi will digitale Sammeltaxis für den ländlichen Raum etablieren – als Alternative zu leeren Linienbussen. Einen ersten großen Auftrag gibt es im bayerischen Murnau am Staffelsee.

von Clemens Deyerling

veröffentlicht am

Den Kühlschrank hat Clemens Deyerling voller Marmelade. In Murnau am Staffelsee sind viele Menschen offenbar sehr dankbar, weil der 38-Jährige mit seinem Start-up Omobi ein digitales Sammeltaxi anbietet. Ridepooling kennt man sonst vor allem aus großen Städten wie Berlin und Hamburg. Doch Deyerling sieht den größten Bedarf dafür im ländlichen Raum. Große Linienbusse seien auf dem Land oft fast leer unterwegs, sagt der Unternehmer, weil sie nicht die ganze Fläche abdecken könnten und zu selten führen. Als der Markt Murnau plante, einen Linienbus einzurichten, der im Kreis ums Stadtzentrum fährt, schlug er mit seinem Partner Robert Schotten deshalb einen digital organisierten Bedarfsverkehr vor und bekam den Zuschlag. Damit lässt sich die Stadt Murnau mit ihren 12.000 Einwohner:innen viel besser abdecken und über den Bahnhof mit der nahegelegenen Großstadt München verbinden, ist Deyerling überzeugt.

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