hui, was für ein Wochenschlussspurt ist das gewesen! Am Mittwoch einigen sich die schwarz-roten Spitzenkoalitionäre auf ein ambitioniertes, an manchen Stellen vielleicht sogar unnötig überambitioniertes Reformprogramm (Krankschreibung!) für Deutschland.
Am Freitag sickerte dann auch der Haushaltentwurf der Bundesregierung für 2027 durch – der wiederum die ganze Malaise deutlich macht, in dem der deutsche Staat steckt: Jede Kraftanstrengung – und sei es die eines auch nur scheinbar freischwebenden „Sondervermögens“ – stürzt unweigerlich eines Tages auf die Finanzrealitäten zurück. Und nötigt vor allem zu einem: dem Sparen.
Entsprechend wird gestrichen im Bundesfinanzministerium, und zwar auch am Klimaschutz, wie Alina Rapoport in ihrem Bericht zum Klimafonds KTF zeigt. Und Thomas Wendel hat aufgeschrieben, welche Reformbeschlüsse des Koalitionsausschusses gefasst hat, die wichtig sind für den Finanzsektor.
Dazu gibt's den montäglichen Terminkalender sowie nicht minder wichtige Kurznachrichten, etwa zur Veröffentlichung der finalen Nachhaltigkeitsberichtsstandards für Unternehmen, die ESRS, durch die Europäische Kommission.
Keine Frage: Die politische Sommerpause dräut. Jetzt pushen Brüssel, Straßburg und Berlin noch alles heraus, was an Regulierungen geht.