„Deutschland ist offen für Investitionen, Deutschland ist offen für Geschäfte, und Deutschland ist bereit, schneller zu wachsen.“ Mit diesen Worten hat Bundeskanzler Friedrich Merz gestern auf dem heute zu Ende gehenden „Invest in Germany“-Gipfel versucht, ausländische Unternehmen nach Deutschland zu locken. Eine halbe Billion Euro werde die Bundesregierung in den kommenden Jahren in Infrastruktur, grüne Energie und Klimaschutz investieren, versprach er.
Dazu gehört auch der Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft. Nur kommt dieser nicht richtig in Gang, denn die Nachfrage nach dem sauberen Brennstoff ist kaum existent. Das möchte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche nun mit einem Zehn-Punkte-Papier angehen. Gleich der erste dieser Punkte ist die Förderung der Wasserstoff-Infrastruktur durch Differenzverträge.
Passend dazu hat das BMWE gestern das Präqualifikationsverfahren für die nächste Gebotsrunde der CO2-Differenzverträge gestartet. Erstmals werden auch Technologien wie CCS oder Wasserstoff durch eigene Budgets gefördert – letzterer mit mindestens 1,5 Milliarden Euro. Steven Hanke berichtet.