Hamburg startet gemeinsam mit einer Denkfabrik ein technisches und rechtliches Experiment mit dem Ziel, dass Unternehmen im städtischen Kontext Daten untereinander und mit der Verwaltung teilen. Das Projekt soll europaweite Strahlkraft entwickeln und greift Ansätze aus Barcelona auf. Mit dabei ist auch die ehemalige Digitalchefin der katalanischen Metropole.
Es gibt wohl nur einen Bahnhof in Deutschland, wo das Motto „Nicht zurückbleiben, bitte!“ gelebt wird: Der Verstehbahnhof in Fürstenberg/Havel, eine offene Werkstatt, Medienproduktionsstudio und Rechenzentrum, bietet Kindern, Jugendlichen und anderen interessierten Menschen aus der Gegend die Möglichkeit, mit digitalen Technologien zu arbeiten.
Jahrzehntelang wurden Planerstellen in Stadtverwaltungen abgebaut. Nun fehlt es an Personal. Eine Aus- und Fortbildungsoffensive soll Abhilfe schaffen. Benötigt würden Fachkräfte, die sich in den Verwaltungen durchsetzen können, sagt eine Fahrradprofessorin.
Jugendliche aus den Kohleregionen Deutschlands haben ein Gutachten mit Vorschlägen für einen nachhaltigen Strukturwandel zusammengetragen. Ausgangspunkt war ein dreitägiger „Planathon“ mehrerer Bundesressorts und der Länder Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr.
Schleswig-Holstein will bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes Tempo aufnehmen. Eine der Maßnahmen, die den schleppenden Prozess beschleunigen sollen, ist die Etablierung eines Online-Shops für kommunale Verwaltungen.
Alle paar Jahre lässt das Bundeswirtschaftsministerium den Digitalisierungsstand deutscher Kommunen abfragen. Heute wird die vierte Ausgabe der Studienreihe veröffentlicht. Tagesspiegel Background liegt sie vorab vor. Es zeigt sich ein gemischtes Bild: Zwar hat die Coronapandemie kurzfristig einiges bewegt, viele Probleme bleiben aber bestehen.
Im Interview erklärt der Ulmer Oberbürgermeister Gunter Czisch, warum seine Stadt als digitaler Vorreiter gilt, was mit den vielen Fördermillionen von Bund und Land passiert ist, auf welche Akteure es bei der Smart City ankommt – und ob er den Streit mit den Ehrenamtlichen vom Verschwörhaus bereut.
Die Potsdamer Staatskanzlei will 71 innovative und nachhaltige Projekte im ländlichen Raum fördern. Doch viele Gemeinden gingen auch leer aus. Das neue Programm läuft bis 2024. Ob es danach fortgesetzt wird, ist noch unklar.
Nachdem der erste Entwurf eines Konzeptes für die Deutsche Agentur für Transfer und Innovation dem Haushaltsausschuss nicht ausreichte, will das Bundesforschungsministerium nun nachbessern. Stakeholder-Gespräche im Ministerium sollen in dieser Woche offene Punkte etwa zur Rekrutierung von Regionalcoaches klären.
Das Bauministerium hat sich mit zwei Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag bisher noch nicht befasst: dem Smart-City-Kompetenzzentrum und dem Smart-City-Stufenplan. Innerhalb der nächsten zwölf Monate sollte etwas passieren, fordert der bau- und wohnungspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Daniel Föst im Interview.
Die Bundesregierung will mit der Gigabitstrategie Schwung in den Glasfaserausbau bringen. Unter anderem sollen Kommunen dafür von neuen Verlegemethoden überzeugt werden.
Auf der Plattform „Gieß den Kiez“ können Berliner:innen eintragen, wann sie Bäume in ihrer Nachbarschaft gegossen haben. Knapp 3.000 Freiwillige beteiligen sich aktiv und haben die Bäume schon mit mehr als einer Million Liter Wasser versorgt.
Im Interview mit Tagesspiegel Background spricht Bundes-CIO Markus Richter darüber, wie sich seine Rolle seit der Ampel verändert hat, warum die Gremienstruktur beim Bund ein Update braucht, wie es mit dem Onlinezugangsgesetz und der Registermodernisierung weitergeht und ob der Bereich IT-Sicherheit gestärkt werden muss.
Ein Jahr nach der folgenschweren Cyberattacke auf die IT-Infrastruktur des Landkreises Anhalt-Bitterfeld zieht dessen Chief Digital Officer Sabine Griebsch Bilanz. Sie appelliert an Kommunen, das Bewusstsein für die Gefahr zu schärfen. Denn IT-Sicherheit sei noch immer ein weitgehend „unsichtbares Thema“.
Neckarsulm (Baden-Württemberg) betreibt mit Hilfe eines Hamburger Start-ups ein Luftmessnetz. Die Daten der zehn Sensoren liefern der Verwaltung eine Entscheidungsgrundlage für Maßnahmen zur Luftreinhaltung.
In ihrem Antrittsinterview sprechen Lutz Goebel, der neue Chef des Nationalen Normenkontrollrats (NKR), und Malte Spitz, eines der neuen Ratsmitglieder, darüber, warum das Kontrollgremium frischen Wind braucht, mehr Lösungsvorschläge machen muss – und wie es um die geplanten Digitalchecks steht, die im kommenden Jahr starten.
Der Haushaltsentwurf für das kommende Jahr steht. Der Einzelplan für das Bundesbauministerium lässt auf eine neue Förderrunde schließen. Generell sieht es danach aus, als ob die Mittel für kommunale Digitalisierung aufgestockt werden.
Die Friedrich-Ebert-Stiftung und Verdi haben anhand zweier Online-Services untersucht, wie sich digitale Prozesse auf den Arbeitsalltag der öffentlich Beschäftigten in Kommunen auswirkt. Der Fokus der Studie liegt auf der internetbasierten Kfz-Zulassung und digitalen Familienleistungen. Die Auswirkungen des E-Government halten sich bislang in Grenzen.
Mit der Digitalstrategie setzt sich die Bundesregierung verpflichtende Ziele für die Digitalisierung. Im Bereich Bauen, Verwaltung, Stadtentwicklung, Landwirtschaft und Bildung betreffen die Vorhaben vor allem auch Kommunen.
Bund und Länder hielten sich beim Onlinezugangsgesetz bisher zurück, was klare Zeitpläne bis Ende des Jahres betrifft. Dass im Frühjahr eine Liste mit besonders wichtigen Verwaltungsleistungen beschlossen wurde, die digitalisiert werden sollen, hat den Druck erhöht. Kürzlich wurde der Umsetzungsstand ermittelt. Tagesspiegel Background liegt er vor.
73 Smart-City-Modellprojekte werden aktuell vom Bund gefördert. Sie pilotieren digitale Lösungen für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Jetzt sollen auch die nicht-geförderten Kommunen von dem Wissen und den Erfahrungen profitieren. Eine neue Initiative soll dabei helfen, eine zweite noch in diesem Jahr starten.
In ländlichen Regionen Ostdeutschlands herrscht ein Mangel an kulturellen und künstlerischen Angeboten für junge Menschen. Die fehlende Attraktivität dieser Orte und Perspektivlosigkeit der Heranwachsenden führen nicht selten zu Abwanderung. Das Fabmobil, ein fahrendes Kunst- und Designlabor, bringt nun Technologie zu den Menschen vor Ort.
Im beschaulichen Hattersheim am Main arbeitet man derzeit engagiert darauf zu, digitale Vorzeigekommune zu werden. Dabei soll vor allem die Bevölkerung mitgenommen werden. Beim Digitaltag konnten Bürger:innen deshalb ein Rechenzentrum besuchen. Die Kooperation mit der Leitkommune Frankfurt sei ausbaufähig, kritisieren indes die Verantwortlichen.
In Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein geht jeweils eine neue schwarz-grüne Regierung an den Start. Den Koalitionsverträgen zufolge soll sich für digitale Verwaltung und Smart Cities in beiden Ländern mehr tun.
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hält in Berlin aktuell seinen Kommunalkongress ab. Im Fokus steht auch die Digitalisierung: Laut einer Studie, die der kommunale Spitzenverband durchgeführt hat, brachte Corona zwar einen kleinen Schub im Bereich Smart City & Region – viele Baustellen bleiben aber bestehen.
Heiratswillige Paare können sich in Wiesbaden seit eineinhalb Jahren per Smartphone zur Hochzeit anmelden. Seit das Standesamt das Video-Ident-Verfahren eingeführt hat, kommt kaum noch jemand persönlich ins Standesamt.
Ein halbes Jahr vor der Umsetzungsfrist des Onlinezugangsgesetzes, fehlt es dem Bund und den Ländern immer noch an einer umfassenden Strategie, wie es weitergeht mit der digitalen Verwaltung. Debattiert wird in der morgigen Sitzung unter anderem, wie künftig der Betrieb von Online-Services finanziert werden soll.
Wie sieht die Zukunft von Smart Cities und Smart Regions in Deutschland aus? Mit Antworten darauf lässt die Bundesregierung auf sich warten. Sie setzt zunächst auf die Evaluation bestehender Programme. Das geplante Smart-City-Kompetenzzentrum scheint keine Zukunft zu haben. Das geht aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage hervor.
Bei der Verwaltungsdigitalisierung dreht sich vieles um Services und Produkte – die technische Infrastruktur steht dabei oft im Hintergrund. Damit müsse Schluss sein, der öffentliche Sektor brauche eine konkrete Strategie für die Bereitstellung von Schnittstellen, fordern Public Germany und Sopra Steria in einer Studie, die morgen veröffentlicht wird.
In ländlichen Regionen, vor allem im Wald, gibt es oft kein Internet. Das kann bei einem Waldbrand verheerende Folgen haben. Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte „Waldbrand-App“ soll seit vergangenem Jahr mit ihrer digitalen Offline-Android-Map bei Feuerwehreinsätzen helfen.
Mit der Citykey-App will die Telekom Kommunen eine standardisierte App anbieten, die Bürger:innen einen einfachen Zugang zu ihrer Stadt ermöglichen soll. Terminvereinbarungen, Verwaltungsleistungen, Mängelmelder sind im Angebot enthalten. Die ersten Städte machen bereits mit, die Nutzerzahlen bleiben bisher aber gering.
Der Cyberangriff auf einen IT-Dienstleister in Hessen sorgt für Störungen bei verschiedenen kommunalen Dienstleistungen. Betroffene Unternehmen wie die Frankfurter Entsorgungs- und Service-Gruppe (FES) und die Mainzer Stadtwerke sehen die Versorgungssicherheit jedoch nicht gefährdet.
Das bisherige Vorzeige-Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und digitalem Ehrenamt ist gescheitert: Die Ehrenamtlichen des Verschwörhauses in Ulm müssen ausziehen. Aus dem Fall lassen sich einige Lehren für andere Projekte ziehen.
Gestern startete der Nachhaltigkeitskongress des Bundesbauministeriums. Im Fokus steht die Frage, wie Gebäude künftig energieeffizient gebaut und saniert werden können. Auf die Kommunen wartet eine Mammutaufgabe – in der Stadt Wuppertal stehen schon Prototypen.
Daten, Partizipation, Citizen Science: Das Projekt „Landinventur“ verbindet mehrere aktuelle Smart-City-Trends. Es geht darum, ein neues Bild vom ländlichen Raum zu bekommen. Bei der Republica hat das Projekt sich vorgestellt.
Das Rathaus steht allen Bürger:innen offen, aber in der Regel gehen nur wenige hin. Die Kieler Verwaltung dreht den Spieß deshalb um. Mit dem mobilen Tiny Rathaus fährt sie zu den Menschen. Dabei entstehen spannenden Begegnungen und die Chance auf partizipative Stadtentwicklung.
Wie sehen die Städte der Zukunft aus? Eine Reihe an Forschungsprojekten geht dieser Frage nach und entwickeln in Reallaboren konkrete Maßnahmen. Die Ergebnisse werden jetzt in einer virtuellen Tour vorgestellt.
Wie die Erde vor Millionen von Jahren aussah, wissen die meisten von uns nur aus Geschichtsbüchern. Der Geopark Grenzwelten macht es anhand von Augmented Reality möglich, virtuell in die Erdgeschichte einzutauchen und Pflanzen, Tiere und Landschaften von vor 250 Millionen Jahren zu erleben.
Wenn Städte „smart“ werden wollen, gilt das auch für die Mobilität. Viele Kommunen treiben deshalb Projekte mit dem Ziel voran, den Verkehr zu verflüssigen und vernetzen. Anstelle des Autos könnten in einigen Jahren emissionsfreie „People Mover“ das Straßenbild bestimmen, die mit der Verkehrsinfrastruktur kommunizieren und ohne Fahrer auskommen.
Corona hat nicht nur Schwachstellen im Pflege- und Gesundheitswesen aufgezeigt, sondern auch Mängel bei der technischen Ausstattung in Frauenhäusern und Fachberatungsstellen aufgedeckt. Charlotte Binder, Referentin für das Projekt „Hilfesystem 2.0“ der Frauenhauskoordinierung, will das ändern. Dabei gibt es noch genug zu tun, die Politik ist gefordert.
Die anstehende Bundeskonferenz Bildungsmanagement sammelt Erfahrungen mit kommunalem, datenbasierten Bildungsmanagement und blickt in die Zukunft. Transferagenturen, Kompetenzzentren, Kreise und Städte stellen sich und ihre Projekte vor.
Der Österreicher Robert Krimmer lebt seit acht Jahren in Estland, am Skytte Institut der University of Tartu ist er Professor für E-Governance. International zählt er zu den wichtigsten Stimmen im Bereich Digital Government. Den digitalen Wandel in Deutschland hält er für gescheitert.
Wer sorgt in der Gesellschaft für Innovationen? Start-ups, Forschungsinstitute und Unternehmen, so lautet die geläufige Antwort auf diese Frage. In Bielefeld hat man eine andere gefunden. Im Rahmen des Konzepts Open Innovation City werden alle zu Innovator:innen, auch die Verwaltung und die Bürger:innen.
Riga, die größte Stadt des Baltikums will Tempo machen bei der Smart-City-Entwicklung und startet einen Innovations-Fonds und eine neue Digitalagentur. Dabei setzt die Stadt auf eine enge Zusammenarbeit mit Startups.
Wenn Städte mit Auftragnehmern an Smart-City-Projekten arbeiten, haben sie oft selbst keinen Zugriff auf die Daten oder dürfen sie nicht weiter verwenden. Bonn und Münster haben das Thema deshalb zum festen Bestandteil von IT-Vergabeverfahren gemacht. Die juristischen Feinheiten werden noch diskutiert.
Das FIM-System soll im föderalen Deutschland für Standards und einheitliche Prozesse in der Verwaltung sorgen. Das Ziel: Nicht nur E-Government erleichtern, sondern auch den Vollzug von Gesetzten verbessern. Wo es dabei aus kommunaler Sicht noch hakt, haben Expert:innen nun in einem Bericht aufgeschrieben, der Tagesspiegel Background vorab vorliegt.
Mit dem Digitalrat soll in Zukunft ein kleines, aber hochkarätig besetztes Gremium das Digitalministerium in Sachsen-Anhalt beraten. Kommunen sind in dem Rat aber nicht vertreten. Das Sorgt für Kritik.
Die Italienerin Francesca Bria war bis vor zwei Jahren Chief Technology and Innovation Officer in Barcelona. Im Interview erklärt sie, welche Rolle Deutschland und Europa für die Digitalisierung spielen und warum Kommunen und Bottom-up-Prozesse beim digitalen Wandel so wichtig sind.
Vier Fraunhofer-Institute kooperieren für ein neues Forschungszentrum für öffentliche Sicherheit. Finanziert vom Bund und dem Land Berlin wird dort künftig durch Modelle und Simulationen erforscht, wie Behörden und Sicherheitskräfte vorausschauend und effizient auf Katastrophen und Massenpanik reagieren können.
Die letzte Meile mit autonomen Shuttles zurücklegen? Ein Projekt in Karlsruhe hat gezeigt, wie das fukntionieren kann. Die Besonderheit: Drei Mini-Busse nahmen am ganz normalen Verkehr teil – und trafen sämtliche Entscheidungen eigenständig.
Die Open Government Partnership, eine internationale Initiative für offenes Verwaltungshandeln, weitet ihr lokales Programm aus. Detmold und Hamburg sind die ersten beiden deutschen Mitglieder. In einem nächsten Schritt müssen sie nun lokale Aktionspläne vorlegen.
In Mecklenburg-Vorpommern steht eine große Organisationsreform der Landes-IT an. Die zuständige Staatssekretärin Ina-Maria Ulbrich (SPD) spricht im Interview über die Zentralisierung in einer neuen Behörde, neues Arbeiten in der Verwaltung und die Zukunft des Onlinezugangsgesetzes.
Japans Gesellschaft soll digitaler werden, dafür stößt die Regierung nun ein Reformprogramm an. Neben digitalen Diensten soll auch das Stadt-Land-Gefälle angegangen werden. Digitalministerin Karen Makishima spricht im Interview über die erste Bilanz der neuen Digitalagentur und die Vision einer einheitlichen Verwaltungs-Cloud bis 2025.
Ohne die Vernetzung und Modernisierung der deutschen Registerlandschaft, ist eine durchgängig digitale Verwaltung schwer möglich. Dem Mammutprojekt, das 2025 abgeschlossen sein soll, stehen aber noch viele Hürden bevor. Die kommunale Ebene nimmt eine Schlüsselrolle ein, dort liegen viele wichtige Daten der Bürger:innen.
In vielen Städten wird der Tag der Nachbarn diese Woche mit lokalen Aktionen begangen. Ausgerichtet wird er von der Stiftung der Plattform nebenan.de, einem der Vorreiter der digitalen Nachbarschaftshilfe in Deutschland. Auch aus der Zivilgesellschaft kommen viele Impulse.
Digitalisierung und Natur können sich hervorragend ergänzen. Ein Projekt in Niedersachsen macht es vor: Mit Hilfe von AR möchte Bad Iburg Besucher:innen des Baumwipfelpfads bessere Informationen über Wald, Pflanzen und Tiere mitgeben.
Japans Gesellschaft soll digitaler werden, dafür stößt die Regierung nun ein Reformprogramm an. Digitalministerin Karen Makishima spricht im Interview über die erste Bilanz der neuen Digitalagentur und die Vision einer einheitlichen Verwaltungs-Cloud bis 2025, Aushandlungsprozesse bei den digitalen Identitäten und vertrauenswürdige Dateninfrastrukturen.
Das sogenannte Verschwörhaus ist in Ulm nicht nur beliebter Treff der digitalaffinen Zivilgesellschaft, sondern deutschlandweit zu einem Aushängeschild der Zusammenarbeit von Verwaltung und Ehrenamt geworden. Doch nun, sechs Jahre nach der Gründung, hängt der Haussegen gewaltig schief. Gestritten wird auch mit rechtlichen Mitteln.
Zum Tag der Städtebauförderung stellen sich am Samstag zahlreiche lokale Projekte vor, die von der Städtebauförderung profitieren. Darunter finden sich auch einige digitale Beispiele. Die sind allerdings oft an eine bunte Mischung verschiedener Fördertöpfe gebunden.
Das Bund-Länder-Programm „Innovative Hochschule“ fördert Forschung, die besonders erfolgreich Wissen in die lokale Wirtschaft und Gesellschaft trägt. Für die zweite Runde des Förderprogramms sind jetzt 29 Projekte ausgewählt worden.
Die Wissenschaft öffnet sich zunehmend für Bürger:innen. Kommunen können diesen Austausch unterstützen – und selbst davon profitieren. Um aktuelle Projekte, Chancen und Herausforderungen geht es am Donnerstag und Freitag beim Forum Citizen Science. Tagesspiegel Background berichtet vorab.
Wer auf dem Land wohnt, muss zum Teil noch weite Strecken mit dem Auto zurücklegen, um Bestellungen abzuholen oder Retouren aufzugeben. Das ist nicht nur umständlich, sondern auch klimaschädlich. In der Region Uckermark soll ein Transportangebot mit Linienbussen das Problem lösen.
In den meisten deutschen Kommunen wird die Logistik bei der Verkehrs- und Stadtplanung noch ignoriert. Dabei wird der Wirtschaftsverkehr in der Stadt der Zukunft eine zentrale Rolle spielen. Ein an der Uni Magdeburg entwickelter Ansatz plädiert dafür, in Quartieren zu denken.
Selbstbedienungsmärkte, die 24 Stunden geöffnet sind, erleben einen Boom. Die modernen Tante Emma Läden bringen Einkaufsmöglichkeiten aufs Dorf zurück – und stärken so die Nahversorgung in ländlichen Räumen. Doch in Bayern stört das die Sonntagsruhe.
Bund und Länder einigten sich in einer Sondersitzung des IT-Planungsrats auf den sogenannten OZG-Booster. Damit soll der Zugang zu besonders wichtigen Verwaltungsleistungen bis Ende des Jahres online verfügbar sein. Was die beschlossene Liste für die tagtägliche Arbeit bei der Entwicklung der Services bedeutet, darüber herrscht aber Unklarheit.
Die Stadt Zürich erweckt ihre Geschichte zum Leben, von der Jungsteinzeit über das Mittelalter bis in die Neuzeit – und all das dreidimensional. Die Modelle haben nicht nur historischen Reiz. Sie erleichtern auch die Arbeit der Verwaltung und haben sogar für die Gaming-Branche Relevanz.