Auch in diesem Jahr fällt die Erntebilanz wieder besorgniserregend aus. Die Klimakrise setzt der deutschen Landwirtschaft zusehends zu. Digitale Technologien können hier helfen. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft fördert ein Großvorhaben zur Digitalisierung und Zukunftsfähigkeit der Ressourcenerzeugung.
Der gerade durchgeführte Zensus liefert Daten, die für Kommunen wichtig sind. Etwa, weil die Einwohnerzahlen bei der Verteilung der Mittel des kommunalen Finanzausgleichs eine Rolle spielen. Das Vorhaben läuft aber nicht ganz reibungsfrei ab, wie die Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Union zeigen.
Die Föderale IT-Kooperation spielt eine zentrale Rolle, um eine flächendeckende digitale Verwaltung umzusetzen. Das scheitert aber oft an der inflexiblen Finanzierung, kritisiert unter anderem der Bundesrechnungshof. Eventuell muss der IT-Staatsvertrag zwischen Bund und Ländern nochmal angepasst werden, um für Besserung zu sorgen.
Dieses Jahr wurden deutsche Hitzerekorde gemeldet, die Böden mancher öffentlicher Plätze erreichten mehr als 60 Grad – auch in Erfurt. Guido Spohr arbeitet beim dortigen Umwelt- und Naturschutzamt und erforscht in einem Modellprojekt gemeinsam mit Dresden, wie Städte gekühlt werden können. Das Projekt erhielt den deutschen Nachhaltigkeitspreis.
Die Bundesregierung räumt in der Beantwortung einer Kleinen Anfrage der CDU/CSU-Fraktion ein, dass es bereits eine erste Leistung auf der OZG-Booster-Liste gibt, die bis Ende des Jahres nicht umsetzbar ist. Befürchtete Verzögerungen bei der Registermodernisierung werden ebenfalls bestätigt. Und die Mittel aus dem Konjunkturpaket fließen weiterhin sehr zäh.
Die Verwaltung leidet an dem massiven Fachkräftemangel. Besonders krass ist die Situation bei Digitalexpert:innen. Eine Strategie dagegen sind Austauschprogramme, in denen Talente aus der Wirtschaft für kurze Zeit in die Verwaltung wechseln und dort ihr Wissen weitergeben. Morgen erscheint eine Studie, die weltweit Programme verglichen hat.
Das Thema Gesundheit ist auch für smarte Städte eine Herausforderung. Mehr als die Hälfte der Erwachsenen und fast jedes dritte Kind in Europa leiden an Übergewicht. Das interaktive Spiel „Beat the Street“ aus Großbritannien nimmt sich dem Problem an – und verwandelt Städte in eine große, aktive Spielwiese.
Der überarbeitete Entwurf für die Digitalstrategie enthält einige Neuerungen im Bereich Smart Cities und digitale Verwaltung. Das Bauministerium hat seine Ziele etwa dahingehend konkretisiert, dass die Koordinierungs- und Transferstelle Smart Cities (KTS) endgültig als Kompetenzzentrum nach dem Koalitionsvertrag eingerichtet werden soll.
Im Zuge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine kamen viele ukrainische Geflüchtete nach Deutschland. Der Bund schuf für sie in relativ kurzer Zeit eine Plattform als zentrale Anlaufstelle für Informationen. Unter anderem kann dort online ein Aufenthaltstitel beantragt werden. Doch nicht alle Bundesländer nutzen den Service.
Dass so viele Ressorts in der Vergangenheit im Bereich Smart City und Smart Region aktiv waren, wurde in den Ampel-Verhandlungen als Problem erkannt. Kommunen brauchen eine bessere Übersicht, Förderprogramme sollen sich besser voneinander abgrenzen, lautete das Ziel. Bisher hat sich allerdings noch nicht viel getan. Das BMBF startete nun ein neues Programm.
In den nächsten Monaten fahren erste Autos selbstständig auf den Straßen. Wie bereiten sich Prüfstellen wie der Tüv Süd vor, um solche Systeme auf Zuverlässigkeit zu prüfen? Ein Ortsbesuch in Ungarn.
Im Rahmen des von der Stadt Wien geförderten Aktionsprogramms „Grätzloase“ gestalten Bürgerinnen und Bürger ihre Nachbarschaft neu. Kern des guten Gelingens ist ein konstruktiver Antrags- und Genehmigungsprozess, in den die Fachabteilungen der Stadt früh involviert sind.
Die Bilanz der ersten Phase der interkommunalen Kooperation im Rahmen des deutsch-französischen Zukunftswerks fällt positiv aus. Jetzt laufen die Vorbereitungen für die zweite Phase, in der die nachhaltige Stadt- und Raumplanung im Mittelpunkt steht.
Automatische Jalousien, Klimamonitoring und Krisenerkennung: Smarte Technik kann Senior:innen das Leben im eigenen Haus erleichtern. Doch den Weg dorthin muss die Politik erst noch ebnen, so Anton Zahneisen, Leiter des Forschungsprojekts „9x selbstbestimmt Wohnen in Oberfranken“ im Interview. Was es braucht, sei eine kommunale Gesamtstrategie.
Das Breitbandportal soll die Prozesse beim Glasfaserausbau beschleunigen. Technisch steht die Lösung nun. Ob der bundesweite Rollout im Rahmen des Onlinezugangsgesetzes klappen zeitnahe klappen wird, ist noch unklar. Aktuell testen nur wenige Pilotkommunen die Anwendung. Zudem gibt es auf kommunaler Ebene noch offene Fragen zur Finanzierung.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) soll im Bereich Cybersicherheit künftig zur Zentralstelle für Bund, Länder und Kommunen werden. BSI-Präsident Arne Schönbohm spricht im Interview über die Vorteile einer einheitlichen Anlaufstelle und mögliche Angriffe auf Energieversorger und Kommunen in den kommenden Monaten.
Die Verwaltung müsse es der Privatwirtschaft nachmachen und ihre Services auf Plattformen anbieten, fordern Expert:innen des Beratungsunternehmens Init in einem Papier, das heute veröffentlicht wird und Tagesspiegel Background vorab vorliegt. Der Bund sieht noch Herausforderungen in der praktischen Umsetzung.
Die Lebensrealitäten junger Menschen verlagern sich zunehmend in den digitalen Raum. Diese Entwicklung stellt auch die Sozialarbeit vor neue Herausforderungen. Das Projekt „Digital Streetworker“ des Bayerischen Jugendrings zeigt, wie zeitgemäße Kinder- und Jugendarbeit funktionieren kann.
Recycling ist gut und wichtig für die Umwelt. Doch manchmal ist es gar nicht so einfach zu wissen, was in welche Tonne gehört – vor allem als Tourist im Ausland. Die Junker-App, eine Anwendung, die von drei Informatiker:innen aus Bologna entwickelt wurde, will in Italien und bald in weiteren Staaten Europas Abhilfe schaffen.
Quartiere sind ein wichtiger Baustein der lokalen Energiewende. Viele Kommunen zerbrechen sich den Kopf darüber, wie sie Wohngebiete mit alternativen Energieträger versorgen können. Ebenso in Stuttgart: Im neuen „Neckarpark“ werden Heizwärme und Warmwasser aus der Kanalisation gewonnen. Ein Vorreiterprojekt für die baden-württembergische Landeshauptstadt.
Die Registermodernisierung ist eine der tragenden Säulen der modernen Verwaltung. Doch obwohl das Projekt noch in den Startlöchern steckt, ist der Zeitplan wohl nicht zu halten. Auf kommunaler Ebene herrscht Unsicherheit, wer die anfallenden Kosten bezahlen soll.
Martin Raubal leitet das internationale Vorreiterprojekt „Digital Underground“ in Singapur. Die digitale Kartierung des Untergrunds könnte dem Stadtstaat bei zukünftigen Bauprojekten Zeit und Kosten sparen und die Sicherheit der Arbeiter erhöhen. Eine Herausforderung besteht in der Verknüpfung von bestehenden mit neu erfassten Daten.
Nur noch ein paar Wochen, dann ist Oktober. Mehr Abwasserüberwachung in den Kommunen soll helfen, der befürchteten Coronawelle im Herbst zu begegnen. Berliner Forscher sind gedanklich schon weiter.
Stadtviertel, die durch Spielstraßen und neue U-Bahnlinien aufgewertet werden, bergen die Gefahr, finanziell schlechter gestellte Menschen an den Stadtrand zu drängen. Doch das ist kein Automatismus, sagen Forscher. Und warnen vor einfachen Schlüssen.
Das brandenburgische Bad Belzig ist gemeinsam mit einer Nachbargemeinde eines der Smart-City-Modellprojekte des Bundes. Der kleine Ort begreift sich allerdings mehr als Smart Village. Die Herausforderungen sind andere als in der Großstadt – von der Nähe zu Berlin profitiert man aber stark.
Standards werden im Smart-City-Bereich noch zu selten vorgegeben, obwohl viele Fördergelder fließen. Das kritisiert Joachim Schonowski, der Kommunen bei der Digitalisierung berät und beim Deutschen Institut für Normung einen Smart-City-Kreis leitet. Der Bund könnte zudem überdenken, ob er den richtigen Ansatz bei der Förderung digitaler Kommunen verfolgt.
Die Smart-Village-App bündelt wichtige Informationen für Bürger:innen kleiner Städte in Brandenburg. Entwickelt wurde sie zusammen mit der Stadt Bad Belzig. Mittlerweile arbeiten 20 Kommunen mit der Open-Source-Anwendung und erweitern ihre Funktionen kontinuierlich.
Die geplante Ladeinfrastruktur für Nutzfahrzeuge könnte zu spät kommen, fürchtet Hermes-Manager Marco Schlüter im Interview mit Tagesspiegel Background. Kommunale Verwaltungen müssten zudem zentrale Ansprechpartner:innen bereitstellen und bei der Quartiersplanung Impulse von Paketunternehmen aufnehmen.
Ein Konglomerat aus Forschung, Wirtschaft und Politik arbeitet seit 2019 an der Zukunft der Landwirtschaft vor dem Hintergrund des Klimawandels. Beim Projekt „Land-Innovation-Lausitz“ geht es aber nicht nur um die Erprobung neuer Agrartechnologien, sondern auch darum, diese zur Marktreife zu bringen.
Im gleichen Maße wie der weltweite Hunger steigt, wachsen auch die Metropolen des Globalen Südens immer weiter an. Die Städte besonders armer Länder setzt das zunehmend unter Druck. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit sieht einen möglichen Lösungsansatz darin, vor Ort Digitalisierung zu fördern.
München will nicht länger Stau-Hauptstadt sein. Um bei der Verkehrswende schneller voranzukommen, hat die Stadt Strukturen verändert. Katrin Habenschaden, Zweite Bürgermeisterin Münchens, hat mit Tagesspiegel Background über Erfolge und Grenzen gesprochen. Von der neu gewählten CDO erwartet sie neuen Schwung bei der Digitalisierung.
Digitale Lösungen bergen im energieintensiven Gebäudesektor großes Einsparpotenzial. Start-ups haben das erkannt. Die Energiekrise lässt die Nachfrage nach ihren Dienstleistungen wachsen. Grund zur Euphorie sieht der Bundesverband Deutsche Start-ups allerdings noch nicht.
Hamburg startet gemeinsam mit einer Denkfabrik ein technisches und rechtliches Experiment mit dem Ziel, dass Unternehmen im städtischen Kontext Daten untereinander und mit der Verwaltung teilen. Das Projekt soll europaweite Strahlkraft entwickeln und greift Ansätze aus Barcelona auf. Mit dabei ist auch die ehemalige Digitalchefin der katalanischen Metropole.
Es gibt wohl nur einen Bahnhof in Deutschland, wo das Motto „Nicht zurückbleiben, bitte!“ gelebt wird: Der Verstehbahnhof in Fürstenberg/Havel, eine offene Werkstatt, Medienproduktionsstudio und Rechenzentrum, bietet Kindern, Jugendlichen und anderen interessierten Menschen aus der Gegend die Möglichkeit, mit digitalen Technologien zu arbeiten.
Jahrzehntelang wurden Planerstellen in Stadtverwaltungen abgebaut. Nun fehlt es an Personal. Eine Aus- und Fortbildungsoffensive soll Abhilfe schaffen. Benötigt würden Fachkräfte, die sich in den Verwaltungen durchsetzen können, sagt eine Fahrradprofessorin.
Jugendliche aus den Kohleregionen Deutschlands haben ein Gutachten mit Vorschlägen für einen nachhaltigen Strukturwandel zusammengetragen. Ausgangspunkt war ein dreitägiger „Planathon“ mehrerer Bundesressorts und der Länder Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr.
Schleswig-Holstein will bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes Tempo aufnehmen. Eine der Maßnahmen, die den schleppenden Prozess beschleunigen sollen, ist die Etablierung eines Online-Shops für kommunale Verwaltungen.
Alle paar Jahre lässt das Bundeswirtschaftsministerium den Digitalisierungsstand deutscher Kommunen abfragen. Heute wird die vierte Ausgabe der Studienreihe veröffentlicht. Tagesspiegel Background liegt sie vorab vor. Es zeigt sich ein gemischtes Bild: Zwar hat die Coronapandemie kurzfristig einiges bewegt, viele Probleme bleiben aber bestehen.
Im Interview erklärt der Ulmer Oberbürgermeister Gunter Czisch, warum seine Stadt als digitaler Vorreiter gilt, was mit den vielen Fördermillionen von Bund und Land passiert ist, auf welche Akteure es bei der Smart City ankommt – und ob er den Streit mit den Ehrenamtlichen vom Verschwörhaus bereut.
Die Potsdamer Staatskanzlei will 71 innovative und nachhaltige Projekte im ländlichen Raum fördern. Doch viele Gemeinden gingen auch leer aus. Das neue Programm läuft bis 2024. Ob es danach fortgesetzt wird, ist noch unklar.
Nachdem der erste Entwurf eines Konzeptes für die Deutsche Agentur für Transfer und Innovation dem Haushaltsausschuss nicht ausreichte, will das Bundesforschungsministerium nun nachbessern. Stakeholder-Gespräche im Ministerium sollen in dieser Woche offene Punkte etwa zur Rekrutierung von Regionalcoaches klären.
Das Bauministerium hat sich mit zwei Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag bisher noch nicht befasst: dem Smart-City-Kompetenzzentrum und dem Smart-City-Stufenplan. Innerhalb der nächsten zwölf Monate sollte etwas passieren, fordert der bau- und wohnungspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Daniel Föst im Interview.
Die Bundesregierung will mit der Gigabitstrategie Schwung in den Glasfaserausbau bringen. Unter anderem sollen Kommunen dafür von neuen Verlegemethoden überzeugt werden.
Auf der Plattform „Gieß den Kiez“ können Berliner:innen eintragen, wann sie Bäume in ihrer Nachbarschaft gegossen haben. Knapp 3.000 Freiwillige beteiligen sich aktiv und haben die Bäume schon mit mehr als einer Million Liter Wasser versorgt.
Im Interview mit Tagesspiegel Background spricht Bundes-CIO Markus Richter darüber, wie sich seine Rolle seit der Ampel verändert hat, warum die Gremienstruktur beim Bund ein Update braucht, wie es mit dem Onlinezugangsgesetz und der Registermodernisierung weitergeht und ob der Bereich IT-Sicherheit gestärkt werden muss.
Ein Jahr nach der folgenschweren Cyberattacke auf die IT-Infrastruktur des Landkreises Anhalt-Bitterfeld zieht dessen Chief Digital Officer Sabine Griebsch Bilanz. Sie appelliert an Kommunen, das Bewusstsein für die Gefahr zu schärfen. Denn IT-Sicherheit sei noch immer ein weitgehend „unsichtbares Thema“.
Neckarsulm (Baden-Württemberg) betreibt mit Hilfe eines Hamburger Start-ups ein Luftmessnetz. Die Daten der zehn Sensoren liefern der Verwaltung eine Entscheidungsgrundlage für Maßnahmen zur Luftreinhaltung.
In ihrem Antrittsinterview sprechen Lutz Goebel, der neue Chef des Nationalen Normenkontrollrats (NKR), und Malte Spitz, eines der neuen Ratsmitglieder, darüber, warum das Kontrollgremium frischen Wind braucht, mehr Lösungsvorschläge machen muss – und wie es um die geplanten Digitalchecks steht, die im kommenden Jahr starten.
Der Haushaltsentwurf für das kommende Jahr steht. Der Einzelplan für das Bundesbauministerium lässt auf eine neue Förderrunde schließen. Generell sieht es danach aus, als ob die Mittel für kommunale Digitalisierung aufgestockt werden.
Die Friedrich-Ebert-Stiftung und Verdi haben anhand zweier Online-Services untersucht, wie sich digitale Prozesse auf den Arbeitsalltag der öffentlich Beschäftigten in Kommunen auswirkt. Der Fokus der Studie liegt auf der internetbasierten Kfz-Zulassung und digitalen Familienleistungen. Die Auswirkungen des E-Government halten sich bislang in Grenzen.
Mit der Digitalstrategie setzt sich die Bundesregierung verpflichtende Ziele für die Digitalisierung. Im Bereich Bauen, Verwaltung, Stadtentwicklung, Landwirtschaft und Bildung betreffen die Vorhaben vor allem auch Kommunen.
Bund und Länder hielten sich beim Onlinezugangsgesetz bisher zurück, was klare Zeitpläne bis Ende des Jahres betrifft. Dass im Frühjahr eine Liste mit besonders wichtigen Verwaltungsleistungen beschlossen wurde, die digitalisiert werden sollen, hat den Druck erhöht. Kürzlich wurde der Umsetzungsstand ermittelt. Tagesspiegel Background liegt er vor.
73 Smart-City-Modellprojekte werden aktuell vom Bund gefördert. Sie pilotieren digitale Lösungen für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Jetzt sollen auch die nicht-geförderten Kommunen von dem Wissen und den Erfahrungen profitieren. Eine neue Initiative soll dabei helfen, eine zweite noch in diesem Jahr starten.
In ländlichen Regionen Ostdeutschlands herrscht ein Mangel an kulturellen und künstlerischen Angeboten für junge Menschen. Die fehlende Attraktivität dieser Orte und Perspektivlosigkeit der Heranwachsenden führen nicht selten zu Abwanderung. Das Fabmobil, ein fahrendes Kunst- und Designlabor, bringt nun Technologie zu den Menschen vor Ort.
Im beschaulichen Hattersheim am Main arbeitet man derzeit engagiert darauf zu, digitale Vorzeigekommune zu werden. Dabei soll vor allem die Bevölkerung mitgenommen werden. Beim Digitaltag konnten Bürger:innen deshalb ein Rechenzentrum besuchen. Die Kooperation mit der Leitkommune Frankfurt sei ausbaufähig, kritisieren indes die Verantwortlichen.
In Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein geht jeweils eine neue schwarz-grüne Regierung an den Start. Den Koalitionsverträgen zufolge soll sich für digitale Verwaltung und Smart Cities in beiden Ländern mehr tun.
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hält in Berlin aktuell seinen Kommunalkongress ab. Im Fokus steht auch die Digitalisierung: Laut einer Studie, die der kommunale Spitzenverband durchgeführt hat, brachte Corona zwar einen kleinen Schub im Bereich Smart City & Region – viele Baustellen bleiben aber bestehen.
Heiratswillige Paare können sich in Wiesbaden seit eineinhalb Jahren per Smartphone zur Hochzeit anmelden. Seit das Standesamt das Video-Ident-Verfahren eingeführt hat, kommt kaum noch jemand persönlich ins Standesamt.
Ein halbes Jahr vor der Umsetzungsfrist des Onlinezugangsgesetzes, fehlt es dem Bund und den Ländern immer noch an einer umfassenden Strategie, wie es weitergeht mit der digitalen Verwaltung. Debattiert wird in der morgigen Sitzung unter anderem, wie künftig der Betrieb von Online-Services finanziert werden soll.
Wie sieht die Zukunft von Smart Cities und Smart Regions in Deutschland aus? Mit Antworten darauf lässt die Bundesregierung auf sich warten. Sie setzt zunächst auf die Evaluation bestehender Programme. Das geplante Smart-City-Kompetenzzentrum scheint keine Zukunft zu haben. Das geht aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage hervor.
Bei der Verwaltungsdigitalisierung dreht sich vieles um Services und Produkte – die technische Infrastruktur steht dabei oft im Hintergrund. Damit müsse Schluss sein, der öffentliche Sektor brauche eine konkrete Strategie für die Bereitstellung von Schnittstellen, fordern Public Germany und Sopra Steria in einer Studie, die morgen veröffentlicht wird.
In ländlichen Regionen, vor allem im Wald, gibt es oft kein Internet. Das kann bei einem Waldbrand verheerende Folgen haben. Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte „Waldbrand-App“ soll seit vergangenem Jahr mit ihrer digitalen Offline-Android-Map bei Feuerwehreinsätzen helfen.
Mit der Citykey-App will die Telekom Kommunen eine standardisierte App anbieten, die Bürger:innen einen einfachen Zugang zu ihrer Stadt ermöglichen soll. Terminvereinbarungen, Verwaltungsleistungen, Mängelmelder sind im Angebot enthalten. Die ersten Städte machen bereits mit, die Nutzerzahlen bleiben bisher aber gering.
Der Cyberangriff auf einen IT-Dienstleister in Hessen sorgt für Störungen bei verschiedenen kommunalen Dienstleistungen. Betroffene Unternehmen wie die Frankfurter Entsorgungs- und Service-Gruppe (FES) und die Mainzer Stadtwerke sehen die Versorgungssicherheit jedoch nicht gefährdet.
Das bisherige Vorzeige-Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und digitalem Ehrenamt ist gescheitert: Die Ehrenamtlichen des Verschwörhauses in Ulm müssen ausziehen. Aus dem Fall lassen sich einige Lehren für andere Projekte ziehen.
Gestern startete der Nachhaltigkeitskongress des Bundesbauministeriums. Im Fokus steht die Frage, wie Gebäude künftig energieeffizient gebaut und saniert werden können. Auf die Kommunen wartet eine Mammutaufgabe – in der Stadt Wuppertal stehen schon Prototypen.