Daten, Partizipation, Citizen Science: Das Projekt „Landinventur“ verbindet mehrere aktuelle Smart-City-Trends. Es geht darum, ein neues Bild vom ländlichen Raum zu bekommen. Bei der Republica hat das Projekt sich vorgestellt.
Das Rathaus steht allen Bürger:innen offen, aber in der Regel gehen nur wenige hin. Die Kieler Verwaltung dreht den Spieß deshalb um. Mit dem mobilen Tiny Rathaus fährt sie zu den Menschen. Dabei entstehen spannenden Begegnungen und die Chance auf partizipative Stadtentwicklung.
Wie sehen die Städte der Zukunft aus? Eine Reihe an Forschungsprojekten geht dieser Frage nach und entwickeln in Reallaboren konkrete Maßnahmen. Die Ergebnisse werden jetzt in einer virtuellen Tour vorgestellt.
Wie die Erde vor Millionen von Jahren aussah, wissen die meisten von uns nur aus Geschichtsbüchern. Der Geopark Grenzwelten macht es anhand von Augmented Reality möglich, virtuell in die Erdgeschichte einzutauchen und Pflanzen, Tiere und Landschaften von vor 250 Millionen Jahren zu erleben.
Wenn Städte „smart“ werden wollen, gilt das auch für die Mobilität. Viele Kommunen treiben deshalb Projekte mit dem Ziel voran, den Verkehr zu verflüssigen und vernetzen. Anstelle des Autos könnten in einigen Jahren emissionsfreie „People Mover“ das Straßenbild bestimmen, die mit der Verkehrsinfrastruktur kommunizieren und ohne Fahrer auskommen.
Corona hat nicht nur Schwachstellen im Pflege- und Gesundheitswesen aufgezeigt, sondern auch Mängel bei der technischen Ausstattung in Frauenhäusern und Fachberatungsstellen aufgedeckt. Charlotte Binder, Referentin für das Projekt „Hilfesystem 2.0“ der Frauenhauskoordinierung, will das ändern. Dabei gibt es noch genug zu tun, die Politik ist gefordert.
Die anstehende Bundeskonferenz Bildungsmanagement sammelt Erfahrungen mit kommunalem, datenbasierten Bildungsmanagement und blickt in die Zukunft. Transferagenturen, Kompetenzzentren, Kreise und Städte stellen sich und ihre Projekte vor.
Der Österreicher Robert Krimmer lebt seit acht Jahren in Estland, am Skytte Institut der University of Tartu ist er Professor für E-Governance. International zählt er zu den wichtigsten Stimmen im Bereich Digital Government. Den digitalen Wandel in Deutschland hält er für gescheitert.
Wer sorgt in der Gesellschaft für Innovationen? Start-ups, Forschungsinstitute und Unternehmen, so lautet die geläufige Antwort auf diese Frage. In Bielefeld hat man eine andere gefunden. Im Rahmen des Konzepts Open Innovation City werden alle zu Innovator:innen, auch die Verwaltung und die Bürger:innen.
Riga, die größte Stadt des Baltikums will Tempo machen bei der Smart-City-Entwicklung und startet einen Innovations-Fonds und eine neue Digitalagentur. Dabei setzt die Stadt auf eine enge Zusammenarbeit mit Startups.
Wenn Städte mit Auftragnehmern an Smart-City-Projekten arbeiten, haben sie oft selbst keinen Zugriff auf die Daten oder dürfen sie nicht weiter verwenden. Bonn und Münster haben das Thema deshalb zum festen Bestandteil von IT-Vergabeverfahren gemacht. Die juristischen Feinheiten werden noch diskutiert.
Das FIM-System soll im föderalen Deutschland für Standards und einheitliche Prozesse in der Verwaltung sorgen. Das Ziel: Nicht nur E-Government erleichtern, sondern auch den Vollzug von Gesetzten verbessern. Wo es dabei aus kommunaler Sicht noch hakt, haben Expert:innen nun in einem Bericht aufgeschrieben, der Tagesspiegel Background vorab vorliegt.
Mit dem Digitalrat soll in Zukunft ein kleines, aber hochkarätig besetztes Gremium das Digitalministerium in Sachsen-Anhalt beraten. Kommunen sind in dem Rat aber nicht vertreten. Das Sorgt für Kritik.
Die Italienerin Francesca Bria war bis vor zwei Jahren Chief Technology and Innovation Officer in Barcelona. Im Interview erklärt sie, welche Rolle Deutschland und Europa für die Digitalisierung spielen und warum Kommunen und Bottom-up-Prozesse beim digitalen Wandel so wichtig sind.
Vier Fraunhofer-Institute kooperieren für ein neues Forschungszentrum für öffentliche Sicherheit. Finanziert vom Bund und dem Land Berlin wird dort künftig durch Modelle und Simulationen erforscht, wie Behörden und Sicherheitskräfte vorausschauend und effizient auf Katastrophen und Massenpanik reagieren können.
Die letzte Meile mit autonomen Shuttles zurücklegen? Ein Projekt in Karlsruhe hat gezeigt, wie das fukntionieren kann. Die Besonderheit: Drei Mini-Busse nahmen am ganz normalen Verkehr teil – und trafen sämtliche Entscheidungen eigenständig.
Die Open Government Partnership, eine internationale Initiative für offenes Verwaltungshandeln, weitet ihr lokales Programm aus. Detmold und Hamburg sind die ersten beiden deutschen Mitglieder. In einem nächsten Schritt müssen sie nun lokale Aktionspläne vorlegen.
In Mecklenburg-Vorpommern steht eine große Organisationsreform der Landes-IT an. Die zuständige Staatssekretärin Ina-Maria Ulbrich (SPD) spricht im Interview über die Zentralisierung in einer neuen Behörde, neues Arbeiten in der Verwaltung und die Zukunft des Onlinezugangsgesetzes.
Japans Gesellschaft soll digitaler werden, dafür stößt die Regierung nun ein Reformprogramm an. Neben digitalen Diensten soll auch das Stadt-Land-Gefälle angegangen werden. Digitalministerin Karen Makishima spricht im Interview über die erste Bilanz der neuen Digitalagentur und die Vision einer einheitlichen Verwaltungs-Cloud bis 2025.
Ohne die Vernetzung und Modernisierung der deutschen Registerlandschaft, ist eine durchgängig digitale Verwaltung schwer möglich. Dem Mammutprojekt, das 2025 abgeschlossen sein soll, stehen aber noch viele Hürden bevor. Die kommunale Ebene nimmt eine Schlüsselrolle ein, dort liegen viele wichtige Daten der Bürger:innen.
In vielen Städten wird der Tag der Nachbarn diese Woche mit lokalen Aktionen begangen. Ausgerichtet wird er von der Stiftung der Plattform nebenan.de, einem der Vorreiter der digitalen Nachbarschaftshilfe in Deutschland. Auch aus der Zivilgesellschaft kommen viele Impulse.
Digitalisierung und Natur können sich hervorragend ergänzen. Ein Projekt in Niedersachsen macht es vor: Mit Hilfe von AR möchte Bad Iburg Besucher:innen des Baumwipfelpfads bessere Informationen über Wald, Pflanzen und Tiere mitgeben.
Japans Gesellschaft soll digitaler werden, dafür stößt die Regierung nun ein Reformprogramm an. Digitalministerin Karen Makishima spricht im Interview über die erste Bilanz der neuen Digitalagentur und die Vision einer einheitlichen Verwaltungs-Cloud bis 2025, Aushandlungsprozesse bei den digitalen Identitäten und vertrauenswürdige Dateninfrastrukturen.
Das sogenannte Verschwörhaus ist in Ulm nicht nur beliebter Treff der digitalaffinen Zivilgesellschaft, sondern deutschlandweit zu einem Aushängeschild der Zusammenarbeit von Verwaltung und Ehrenamt geworden. Doch nun, sechs Jahre nach der Gründung, hängt der Haussegen gewaltig schief. Gestritten wird auch mit rechtlichen Mitteln.
Zum Tag der Städtebauförderung stellen sich am Samstag zahlreiche lokale Projekte vor, die von der Städtebauförderung profitieren. Darunter finden sich auch einige digitale Beispiele. Die sind allerdings oft an eine bunte Mischung verschiedener Fördertöpfe gebunden.
Das Bund-Länder-Programm „Innovative Hochschule“ fördert Forschung, die besonders erfolgreich Wissen in die lokale Wirtschaft und Gesellschaft trägt. Für die zweite Runde des Förderprogramms sind jetzt 29 Projekte ausgewählt worden.
Die Wissenschaft öffnet sich zunehmend für Bürger:innen. Kommunen können diesen Austausch unterstützen – und selbst davon profitieren. Um aktuelle Projekte, Chancen und Herausforderungen geht es am Donnerstag und Freitag beim Forum Citizen Science. Tagesspiegel Background berichtet vorab.
Wer auf dem Land wohnt, muss zum Teil noch weite Strecken mit dem Auto zurücklegen, um Bestellungen abzuholen oder Retouren aufzugeben. Das ist nicht nur umständlich, sondern auch klimaschädlich. In der Region Uckermark soll ein Transportangebot mit Linienbussen das Problem lösen.
In den meisten deutschen Kommunen wird die Logistik bei der Verkehrs- und Stadtplanung noch ignoriert. Dabei wird der Wirtschaftsverkehr in der Stadt der Zukunft eine zentrale Rolle spielen. Ein an der Uni Magdeburg entwickelter Ansatz plädiert dafür, in Quartieren zu denken.
Selbstbedienungsmärkte, die 24 Stunden geöffnet sind, erleben einen Boom. Die modernen Tante Emma Läden bringen Einkaufsmöglichkeiten aufs Dorf zurück – und stärken so die Nahversorgung in ländlichen Räumen. Doch in Bayern stört das die Sonntagsruhe.
Bund und Länder einigten sich in einer Sondersitzung des IT-Planungsrats auf den sogenannten OZG-Booster. Damit soll der Zugang zu besonders wichtigen Verwaltungsleistungen bis Ende des Jahres online verfügbar sein. Was die beschlossene Liste für die tagtägliche Arbeit bei der Entwicklung der Services bedeutet, darüber herrscht aber Unklarheit.
Die Stadt Zürich erweckt ihre Geschichte zum Leben, von der Jungsteinzeit über das Mittelalter bis in die Neuzeit – und all das dreidimensional. Die Modelle haben nicht nur historischen Reiz. Sie erleichtern auch die Arbeit der Verwaltung und haben sogar für die Gaming-Branche Relevanz.
Die Deutsche Agentur für Transfer und Innovation soll den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft beleben. Erste Eckpunkte finden sich im Papier des Bundesministerium für Bildung und Forschung. Tagesspiegel Background berichtet über die Hintergründe.
Die aktualisierte Version des Open-Data-Musterdatenkatalogs der Bertelsmann Stiftung enthält 2.000 Datensätze mehr als vorher – eine deutliche Zunahme. Schaut man, was hinter dieser Zahl steckt, sieht die Lage allerdings nicht so rosig aus.
Deutschlands Verwaltung gilt zwar weiterhin in weiten Teilen als effizient, die Krisen der vergangenen Jahre und die kommenden Herausforderungen könnten sie aber an ihre Grenzen bringen, befürchten Expert:innen. Drei von ihnen haben ein Netzwerk gegründet und versuchen gegenzusteuern.
Diese Woche steht im Verkehrsausschuss die Verordnung zum autonomen Fahren erneut auf der Agenda. Einige Bundesländer wünschen Änderungen am aktuellen Entwurf. Dabei geht es auch darum, dass Kommunen und die Menschen vor Ort bei der Genehmigung von Betriebsbereichen beteiligt werden sollen.
Kommunalverwaltungen nutzen Drohnen immer häufiger. Sie erkennen, dass die unbemannten Mini-Flugzeuge Aufgaben oft effektiver erledigen als Menschen. Zudem genießen Behörden beim Einsatz von Drohnen gesetzliche Privilegien. Doch ohne Sachverstand in der Verwaltung geht es nicht. Ein Überblick.
Der Softwarehersteller Palantir arbeitet seit Jahren mit den US-Geheimdiensten und galt lange Zeit als besonders verschwiegen und intransparent. Im Zuge von Börsengang und Expansionsplänen ändert der Konzern seine Strategie. In Deutschland konnten bereits erste Behörden als Kund:innen gewonnen werden.
Neben Radfahren ist zu Fuß gehen die wohl nachhaltigste Form der Fortbewegung. Voraussetzung dafür ist eine sichere und komfortable Fußgängerinfrastruktur. Der Walkability-Index „Walkie“ hilft Städten bei der smarten Planung von Fußwegen. Freiburg ist die Pilotkommune.
Am 15. Mai wird in Nordrhein-Westfalen der neue Landtag gewählt. Das knappe Rennen zwischen CDU und SPD ist noch nicht entschieden. Der amtierende FDP-Digitalminister sieht das Bundesland bei der Verwaltungsdigitalisierung und der Cybersicherheit auf einen guten Weg – die Opposition sieht das anders.
Wo und wie lässt sich digitale Technik im Unterricht sinnvoll einsetzen? Damit beschäftigt sich der auf drei Jahre angelegte Berliner Schulversuch „Hybride Formen des Lehrens und Lernens“, an dem 18 Schulen teilnehmen. Digitale Endgeräte in der Natur, flexible Lernzeiten und -orte und vieles mehr werden von den Schüler:innen erprobt und gestaltet.
Das ukrainische Ministerium für digitale Transformation hat in den vergangenen Jahren ein neues Ökosystem für die digitale Verwaltung entwickelt. Seit Kriegsausbruch liegen viele Projekte auf Eis. Die Bürgerinnen und Bürger haben jetzt ganz andere Bedürfnisse, gefragt sind Ad-hoc-Lösungen, berichtet die stellvertretende Ministerin Valeriya Ionan.
Ältere Menschen werden in der digitalen Welt immer noch vernachlässigt. Dabei liegt es in der gesellschaftlichen Verantwortung, Menschen jeden Alters dabei zu helfen, sich im Digitalen zurecht zu finden. Das ist zumindest der Grundgedanke hinter dem saarländischen Projekt „virtuelles Mehrgenerationenhaus“.
In den vergangenen Jahren ist Beteiligung der Bürger:innen für Kommunen immer wichtiger geworden. Kein Wunder, dass es immer mehr digitale Technologien gibt, die dabei unterstützen sollen – von zahlreichen Partizipations-Plattformen über AR-Anwendungen und Visualisierung bis zu Wahl-Software. Das alleine reicht aber nicht für erfolgreiche Prozesse.
Die Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement und 30 Städte, Gemeinden und Landkreise trafen sich vergangenen Freitag zum ersten Mal, um über die Beschlüsse des Bund-Länder-Gremiums IT-Planungsrat zu diskutieren. Die komplexen Inhalte und Zusammenhänge rund um das Onlinezugangsgesetz sollen so künftig kommunal „übersetzt“ werden.
Auch Landkreise und Kommunen müssen sich vor kriminellen Hackerangriffen schützen. Damit das funktioniert, muss die jeweilige Behördenleitung dafür sensibilisiert sein. Das Präsidium des Landkreistages hat hierfür einen Leitfaden veröffentlicht – ein Appell an alle Landrät:innen.
Als „Klimaschutz aus der Luft“ bezeichnet die Stadt Münster die Thermografiebefliegung, die sie im vergangenen Jahr durchgeführt hat. Mithilfe der entstandenen Wärmebilder können Hauseigentümer:innen genau sehen, wie gut ihre Dächer gedämmt sind – und wo es Nachholbedarf gibt.
Der gemeinnützige Verein Code Door hat eine Software entwickelt, die Menschen ohne IT-Vorkenntnisse Programmieren beibringt. Ursprünglich zur Unterstützung junger Geflüchteter entwickelt, nutzen inzwischen mehr als 40 NGOs und zahlreiche Unternehmen die KI-basierte Plattform. Auch auf kommunaler Ebene setzt sich Code Door für digitale Bildung ein.
Bad Hersfeld will beim Thema Smart City Vorreiter sein. Erst gestern nahm die hessische Stadt einen Preis für ein smartes Beleuchtungssystem in den USA entgegen. Bürgermeister Thomas Fehling erklärt im Interview, was hinter dem Projekt steckt, warum er ein Problem mit Beratern hat und wie der Bund seine Förderprogramme ändern sollte.
Das Konzept der Donut-Ökonomie hat in der vergangenen Dekade Aufsehen erregt: In vielen Bereichen wird es mittlerweile angewandt – auch in Städten. Wenn auch noch nicht in deutschen. Eine neue Studie zeigt: Die Methode kann auch für deutsche Kommunen eine Bereicherung sein.
An Einzelprojekten in den Bereichen Smart City und Digitalisierung mangelt es Stuttgart grundsätzlich nicht. Was bislang aber fehlt, ist eine Vision, die die Einzelprojekte zu einem stringenten Ganzen bündelt. Diese Vision soll nun entstehen – inklusive eines neuen Amts für hunderte Mitarbeiter.
Ridehailing und Ridepooling können zur grünen Verkehrswende und der Reduzierung des Individualverkehrs beitragen. Die starke Regulierung in Deutschland macht es vielen Anbietern jedoch weiterhin schwer, ihre Geschäftsmodelle umzusetzen. Kooperationen mit dem ÖPNV sind derzeit die einzig rentable Möglichkeit.
In der Region Emscher-Lippe können Mitarbeiter der Kommunalverwaltungen bei vielen Projekten mittlerweile auf eine Vor-Ort-Begehung verzichten. Grund dafür ist ein digitales Abbild, das von sämtlichen Städten und Gemeinden der Region gemeinschaftlich angefertigt wurde.
Privatpersonen können seit dem Jahr 2019 Autos online an- und abmelden, im kommenden Jahr soll die Wirtschaft folgen. Wer den neuen digitalen Verwaltungsservice entwickeln darf, darüber entbrannte aber ein Streit, an dem ein kommunaler IT-Dienstleister aus Bayern, das Land Baden-Württemberg und das Bundesverkehrsministerium beteiligt sind.
In Hamburg wird daran gearbeitet, Wohnungen in Zukunft digital anzumelden. Doch die Leistung ist komplizierter, als sie aussieht: Denn nicht nur der Eintrag im Melderegister, sondern auch der Personalausweis muss dazu angepasst werden. Dabei wird der Online-Dienst selbst zur Behörde.
Welche offenen Daten braucht eine offene Stadt? Um diese Frage zu beantworten, hat die Open Data Informationsstelle der Technologiestiftung Berlin nun einige Kerndatensätze entwickelt. Die Datensätze bieten Informationen zu zehn Bereichen des kommunalen Handelns.
Mehr als 55 Millionen Menschen sind weltweit von Demenz betroffen. Die Krankheit stellt nicht nur Betroffene und Angehörige, sondern auch ganze Gemeinden vor eine wachsende Herausforderung. Im öffentlichen Raum ist es vor allem eine Berufsgruppe, die gefordert ist: Polizist:innen. Das österreichische E-Learning-Projekt „Einsatz Demenz“ soll sie unterstützen.
Als Zusammenschluss öffentlicher IT-Dienstleister will Govdigital künftig in allen Bereichen digitaler Verwaltung in Deutschland mitmischen. Das Vehikel soll dafür sorgen, dass Services im Rahmen des Onlinezugangsgesetzes nachgenutzt werden und eine föderale Cloud aufgebaut wird. Wie das funktioniert, erzählt der neue Govdigital-Chef Martin Schallbruch.
Drohnen, ob bemannt oder nicht, werden die urbane Mobilität in Zukunft mitprägen. Beim Projekt Medifly in Hamburg zeigt sich, welche Vorteile sie gegenüber herkömmlichen Arten des Transports haben. In Zukunft soll es einen Regelbetrieb geben.
Die Gigabitstrategie ist eines der ersten großen Projekte von Digitalminister Volker Wissing. Vergangene Woche hat der FDP-Politiker die Eckpunkte vorgestellt. Doch die für Kommunen wohl relevanteste Frage bleibt weiterhin offen: Wie geht es mit der Förderung für den Gigabit-Ausbau weiter?
Transformation und Partizipation sind zwei der politischen Schlagworte bei der Digitalisierung der Kommunen. In den jüdischen Gemeinden ist beides längst gelebte Realität – dank einer Digitalisierungsoffensive der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland.
Die Vision der Fab Cities klingt utopisch: Städte sollen künftig alles, was sie brauchen, selbst produzieren – mithilfe von freier Software, offenen Daten und lokalen Werkstätten. Hamburg probiert es aus.
Mehr Austausch, auch mit den Kommunen, würde den Ausbau der digitalen Infrastruktur in Deutschland beschleunigen, sagt Hannes Ametsreiter, CEO von Vodafone Deutschland. Im Interview verrät er außerdem, was er von der Gigabit-Strategie Berlins hält und was neu am heute startenden 5G Plus Netz ist.
Die Bereiche Smart City und Smart Region spielten in den ersten hundert Tagen der neuen Regierung keine große Rolle – sie waren überlagert von Krisen. Im Bauministerium gibt es erste personelle Änderungen, ein Förderprogramm wird pausiert. Zuständigkeiten zwischen den Ressorts sind indes noch nicht final geklärt. Beim Netzausbau soll es endlich vorangehen.
Überall in Deutschland bereiten sich Kommunen gerade auf die Ankunft Geflüchteter aus der Ukraine vor. Digitale Tools und Plattformen spielen dabei eine große Rolle – oft fehlt es allerdings noch an Übersetzungen. Die Zivilgesellschaft nutzt vor allem Messenger-Dienste, um sich zu organisieren.
Daten bündeln und attraktiv aufbereiten, um den Standort zu stärken: dieses Anliegen verfolgen die Stadt Offenburg und das Start-up Famigo. Attraktiv sind die Tools in erster Linie für Familien vor Ort. Profitieren könnten aber auch Unternehmen, denn für Fachkräfte sind die bereitgestellten Informationen ebenso nützlich.