Die Deutsche Agentur für Transfer und Innovation soll den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft beleben. Erste Eckpunkte finden sich im Papier des Bundesministerium für Bildung und Forschung. Tagesspiegel Background berichtet über die Hintergründe.
Die aktualisierte Version des Open-Data-Musterdatenkatalogs der Bertelsmann Stiftung enthält 2.000 Datensätze mehr als vorher – eine deutliche Zunahme. Schaut man, was hinter dieser Zahl steckt, sieht die Lage allerdings nicht so rosig aus.
Deutschlands Verwaltung gilt zwar weiterhin in weiten Teilen als effizient, die Krisen der vergangenen Jahre und die kommenden Herausforderungen könnten sie aber an ihre Grenzen bringen, befürchten Expert:innen. Drei von ihnen haben ein Netzwerk gegründet und versuchen gegenzusteuern.
Diese Woche steht im Verkehrsausschuss die Verordnung zum autonomen Fahren erneut auf der Agenda. Einige Bundesländer wünschen Änderungen am aktuellen Entwurf. Dabei geht es auch darum, dass Kommunen und die Menschen vor Ort bei der Genehmigung von Betriebsbereichen beteiligt werden sollen.
Kommunalverwaltungen nutzen Drohnen immer häufiger. Sie erkennen, dass die unbemannten Mini-Flugzeuge Aufgaben oft effektiver erledigen als Menschen. Zudem genießen Behörden beim Einsatz von Drohnen gesetzliche Privilegien. Doch ohne Sachverstand in der Verwaltung geht es nicht. Ein Überblick.
Der Softwarehersteller Palantir arbeitet seit Jahren mit den US-Geheimdiensten und galt lange Zeit als besonders verschwiegen und intransparent. Im Zuge von Börsengang und Expansionsplänen ändert der Konzern seine Strategie. In Deutschland konnten bereits erste Behörden als Kund:innen gewonnen werden.
Neben Radfahren ist zu Fuß gehen die wohl nachhaltigste Form der Fortbewegung. Voraussetzung dafür ist eine sichere und komfortable Fußgängerinfrastruktur. Der Walkability-Index „Walkie“ hilft Städten bei der smarten Planung von Fußwegen. Freiburg ist die Pilotkommune.
Am 15. Mai wird in Nordrhein-Westfalen der neue Landtag gewählt. Das knappe Rennen zwischen CDU und SPD ist noch nicht entschieden. Der amtierende FDP-Digitalminister sieht das Bundesland bei der Verwaltungsdigitalisierung und der Cybersicherheit auf einen guten Weg – die Opposition sieht das anders.
Wo und wie lässt sich digitale Technik im Unterricht sinnvoll einsetzen? Damit beschäftigt sich der auf drei Jahre angelegte Berliner Schulversuch „Hybride Formen des Lehrens und Lernens“, an dem 18 Schulen teilnehmen. Digitale Endgeräte in der Natur, flexible Lernzeiten und -orte und vieles mehr werden von den Schüler:innen erprobt und gestaltet.
Das ukrainische Ministerium für digitale Transformation hat in den vergangenen Jahren ein neues Ökosystem für die digitale Verwaltung entwickelt. Seit Kriegsausbruch liegen viele Projekte auf Eis. Die Bürgerinnen und Bürger haben jetzt ganz andere Bedürfnisse, gefragt sind Ad-hoc-Lösungen, berichtet die stellvertretende Ministerin Valeriya Ionan.
Ältere Menschen werden in der digitalen Welt immer noch vernachlässigt. Dabei liegt es in der gesellschaftlichen Verantwortung, Menschen jeden Alters dabei zu helfen, sich im Digitalen zurecht zu finden. Das ist zumindest der Grundgedanke hinter dem saarländischen Projekt „virtuelles Mehrgenerationenhaus“.
In den vergangenen Jahren ist Beteiligung der Bürger:innen für Kommunen immer wichtiger geworden. Kein Wunder, dass es immer mehr digitale Technologien gibt, die dabei unterstützen sollen – von zahlreichen Partizipations-Plattformen über AR-Anwendungen und Visualisierung bis zu Wahl-Software. Das alleine reicht aber nicht für erfolgreiche Prozesse.
Die Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement und 30 Städte, Gemeinden und Landkreise trafen sich vergangenen Freitag zum ersten Mal, um über die Beschlüsse des Bund-Länder-Gremiums IT-Planungsrat zu diskutieren. Die komplexen Inhalte und Zusammenhänge rund um das Onlinezugangsgesetz sollen so künftig kommunal „übersetzt“ werden.
Auch Landkreise und Kommunen müssen sich vor kriminellen Hackerangriffen schützen. Damit das funktioniert, muss die jeweilige Behördenleitung dafür sensibilisiert sein. Das Präsidium des Landkreistages hat hierfür einen Leitfaden veröffentlicht – ein Appell an alle Landrät:innen.
Als „Klimaschutz aus der Luft“ bezeichnet die Stadt Münster die Thermografiebefliegung, die sie im vergangenen Jahr durchgeführt hat. Mithilfe der entstandenen Wärmebilder können Hauseigentümer:innen genau sehen, wie gut ihre Dächer gedämmt sind – und wo es Nachholbedarf gibt.
Der gemeinnützige Verein Code Door hat eine Software entwickelt, die Menschen ohne IT-Vorkenntnisse Programmieren beibringt. Ursprünglich zur Unterstützung junger Geflüchteter entwickelt, nutzen inzwischen mehr als 40 NGOs und zahlreiche Unternehmen die KI-basierte Plattform. Auch auf kommunaler Ebene setzt sich Code Door für digitale Bildung ein.
Bad Hersfeld will beim Thema Smart City Vorreiter sein. Erst gestern nahm die hessische Stadt einen Preis für ein smartes Beleuchtungssystem in den USA entgegen. Bürgermeister Thomas Fehling erklärt im Interview, was hinter dem Projekt steckt, warum er ein Problem mit Beratern hat und wie der Bund seine Förderprogramme ändern sollte.
Das Konzept der Donut-Ökonomie hat in der vergangenen Dekade Aufsehen erregt: In vielen Bereichen wird es mittlerweile angewandt – auch in Städten. Wenn auch noch nicht in deutschen. Eine neue Studie zeigt: Die Methode kann auch für deutsche Kommunen eine Bereicherung sein.
An Einzelprojekten in den Bereichen Smart City und Digitalisierung mangelt es Stuttgart grundsätzlich nicht. Was bislang aber fehlt, ist eine Vision, die die Einzelprojekte zu einem stringenten Ganzen bündelt. Diese Vision soll nun entstehen – inklusive eines neuen Amts für hunderte Mitarbeiter.
Ridehailing und Ridepooling können zur grünen Verkehrswende und der Reduzierung des Individualverkehrs beitragen. Die starke Regulierung in Deutschland macht es vielen Anbietern jedoch weiterhin schwer, ihre Geschäftsmodelle umzusetzen. Kooperationen mit dem ÖPNV sind derzeit die einzig rentable Möglichkeit.
In der Region Emscher-Lippe können Mitarbeiter der Kommunalverwaltungen bei vielen Projekten mittlerweile auf eine Vor-Ort-Begehung verzichten. Grund dafür ist ein digitales Abbild, das von sämtlichen Städten und Gemeinden der Region gemeinschaftlich angefertigt wurde.
Privatpersonen können seit dem Jahr 2019 Autos online an- und abmelden, im kommenden Jahr soll die Wirtschaft folgen. Wer den neuen digitalen Verwaltungsservice entwickeln darf, darüber entbrannte aber ein Streit, an dem ein kommunaler IT-Dienstleister aus Bayern, das Land Baden-Württemberg und das Bundesverkehrsministerium beteiligt sind.
In Hamburg wird daran gearbeitet, Wohnungen in Zukunft digital anzumelden. Doch die Leistung ist komplizierter, als sie aussieht: Denn nicht nur der Eintrag im Melderegister, sondern auch der Personalausweis muss dazu angepasst werden. Dabei wird der Online-Dienst selbst zur Behörde.
Welche offenen Daten braucht eine offene Stadt? Um diese Frage zu beantworten, hat die Open Data Informationsstelle der Technologiestiftung Berlin nun einige Kerndatensätze entwickelt. Die Datensätze bieten Informationen zu zehn Bereichen des kommunalen Handelns.
Mehr als 55 Millionen Menschen sind weltweit von Demenz betroffen. Die Krankheit stellt nicht nur Betroffene und Angehörige, sondern auch ganze Gemeinden vor eine wachsende Herausforderung. Im öffentlichen Raum ist es vor allem eine Berufsgruppe, die gefordert ist: Polizist:innen. Das österreichische E-Learning-Projekt „Einsatz Demenz“ soll sie unterstützen.
Als Zusammenschluss öffentlicher IT-Dienstleister will Govdigital künftig in allen Bereichen digitaler Verwaltung in Deutschland mitmischen. Das Vehikel soll dafür sorgen, dass Services im Rahmen des Onlinezugangsgesetzes nachgenutzt werden und eine föderale Cloud aufgebaut wird. Wie das funktioniert, erzählt der neue Govdigital-Chef Martin Schallbruch.
Drohnen, ob bemannt oder nicht, werden die urbane Mobilität in Zukunft mitprägen. Beim Projekt Medifly in Hamburg zeigt sich, welche Vorteile sie gegenüber herkömmlichen Arten des Transports haben. In Zukunft soll es einen Regelbetrieb geben.
Die Gigabitstrategie ist eines der ersten großen Projekte von Digitalminister Volker Wissing. Vergangene Woche hat der FDP-Politiker die Eckpunkte vorgestellt. Doch die für Kommunen wohl relevanteste Frage bleibt weiterhin offen: Wie geht es mit der Förderung für den Gigabit-Ausbau weiter?
Transformation und Partizipation sind zwei der politischen Schlagworte bei der Digitalisierung der Kommunen. In den jüdischen Gemeinden ist beides längst gelebte Realität – dank einer Digitalisierungsoffensive der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland.
Die Vision der Fab Cities klingt utopisch: Städte sollen künftig alles, was sie brauchen, selbst produzieren – mithilfe von freier Software, offenen Daten und lokalen Werkstätten. Hamburg probiert es aus.
Mehr Austausch, auch mit den Kommunen, würde den Ausbau der digitalen Infrastruktur in Deutschland beschleunigen, sagt Hannes Ametsreiter, CEO von Vodafone Deutschland. Im Interview verrät er außerdem, was er von der Gigabit-Strategie Berlins hält und was neu am heute startenden 5G Plus Netz ist.
Die Bereiche Smart City und Smart Region spielten in den ersten hundert Tagen der neuen Regierung keine große Rolle – sie waren überlagert von Krisen. Im Bauministerium gibt es erste personelle Änderungen, ein Förderprogramm wird pausiert. Zuständigkeiten zwischen den Ressorts sind indes noch nicht final geklärt. Beim Netzausbau soll es endlich vorangehen.
Überall in Deutschland bereiten sich Kommunen gerade auf die Ankunft Geflüchteter aus der Ukraine vor. Digitale Tools und Plattformen spielen dabei eine große Rolle – oft fehlt es allerdings noch an Übersetzungen. Die Zivilgesellschaft nutzt vor allem Messenger-Dienste, um sich zu organisieren.
Daten bündeln und attraktiv aufbereiten, um den Standort zu stärken: dieses Anliegen verfolgen die Stadt Offenburg und das Start-up Famigo. Attraktiv sind die Tools in erster Linie für Familien vor Ort. Profitieren könnten aber auch Unternehmen, denn für Fachkräfte sind die bereitgestellten Informationen ebenso nützlich.
Frauen auf dem Land haben mit vielen unterschiedlichen Herausforderungen zu kämpfen: der schwierigen Balance zwischen Familie und Beruf, schlechtes Netz und fehlende Mobilitätsangebote. Digitale Angebote und innovative Konzepte können Abhilfe schaffen. Das braucht allerdings einen Plan.
Die schwedische Forscherin Carina Listerborn gilt als eine der führenden Expert:innen für feministische Stadtplanung in Europa. Im aktuellen Smart-City-Diskurs vermisst sie Lösungen mit einem greifbaren gesellschaftlichen Nutzen. Die wichtigen sozialen Fragen, so sagt sie, würden noch nicht beantwortet.
Städte wurden noch vor kurzem hauptsächlich von Männern für Männer entwickelt. Doch seit einiger Zeit hat das ein Ende: Mit strategischen Maßnahmen – dem Gender Mainstreaming – soll mehr Geschlechtergerechtigkeit geschaffen werden. Und die Städte so lebenwerter für alle werden.
In der Bundeshauptstadt bildet das Frauen Computer Zentrum Berlin seit 1984 Frauen im IT-Bereich aus. Der Verein will Ungleichheiten und Diskriminierung in der beruflichen Bildung und auf dem Arbeitsmarkt gleichermaßen beseitigen.
Seit mehr als einem Jahr arbeitet die Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft (MIG) an der Schließung von Funklöchern. Nun soll als erstes Förderprojekt im Bayerischen Wald ein Funkturm gebaut werden.
Die EU plant Kontrollmechanismen von KI-Systemen. Die geforderten Prüfungen umzusetzen, wird in der föderalen Bundesrepublik besonders komplex. Anita Klingel hat an einem Expert:innenpapier zum Thema mitgeschrieben und erklärt welche Rolle die Kommunen im Bereich KI einnehmen werden.
Kommende Woche tagt der IT-Planungsrat. Bund und Länder stellen aus kommunaler Sicht viele Weichen. Maßgebliche Themen sind die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes, die Registermodernisierung, die föderale Verwaltungscloud-Strategie, die Gründung eines Zentrums für Digitale Souveränität oder auch der Bereich IT-Sicherheit.
Der ländliche Raum kann von der Pandemie und der neu entdeckten Landlust profitieren – aber nur, wenn die digitale Infrastruktur dort nicht schlechter ist als in den Städten. Doch der Glasfaserausbau ist auf dem Land immer noch teurer und langwieriger als in der Stadt – teilweise auch, weil sich Kommunen selbst im Weg stehen.
Gelsenkirchen ist Smart-City-Modellkommune des Bundes, gleichzeitig auch eine der digitalen Leuchttürme NRWs. Dafür verantwortlich zeichnet Manfred vom Sondern, Chief Digital Officer der Stadt. Im Interview erzählt er von den zahlreichen geförderten Projekten – und welche besondere Rolle die Fußball-Arena von Schalke 04 dabei spielt.
Die neue Bundesregierung will laut Koalitionsvertrag ein Mobilitätsdatengesetz schaffen. Konkrete Initiativen gibt es noch nicht. Tagesspiegel Background analysiert, was ein solches Gesetz regeln sollte, was auf die Branche zukommen könnte – und welche Widerstände zu erwarten sind.
Unzählige Unfälle, regelmäßige Konflikte mit anderen Verkehrsteilnehmenden: E-Roller haben keinen guten Ruf. Die Anbieter wollen das ändern – und legen nun konkrete Vorschläge vor, wie sich das Chaos ordnen ließe. Nicht alle kommen gut an, wie eine Exklusiv-Umfrage für Tagesspiegel Background zeigt.
Die Pandemie gab ländlichen Coworking-Spaces einen Boost. Das Versprechen: Die Sehnsucht nach der Natur und der Ruhe mit dem Job in der Großstadt zu verbinden. In einigen Kommunen haben sich Vorzeigeprojekte entwickelt, die Ampel will ebenfalls Mittel aufstocken. Ein Forschungsprojekt soll ab dem nächsten Jahr Erkenntnisse aus dem Reallabor liefern.
NRW will seine Kommunen ab sofort besser vor Cybergefahren warnen. Gleichzeitig grübeln Kommunalvertreter:innen und Cybersicherheitsexpert:innen über IT-Sicherheit in Gemeinden und Städten. Lohnt es noch, die Bürger:innendaten vor Ort zu behalten?
Smart Cities in der EU haben ähnliche Ziele – und stehen vor ähnlichen Herausforderungen. Die Online-Konferenz „Connected in Europe“ machte den Auftakt für ein neues Netzwerk-Programm.
Morgen treffen sich die für digitale Verwaltung zuständigen Abteilungsleiter von Bund und Ländern. Unter anderem beraten sie über ein „OZG 2.0“, also eine Neuerfindung des 2017 beschlossenen Onlinezugangsgesetzes. Tagesspiegel Background kennt den Stand der Debatte.
Um die E-Roller-Flut in den Städten einzudämmen, bitten immer mehr Kommunen die Verleiher zur Kasse und schreiben Obergrenzen für die Flotten vor, zuletzt Brühl. Jetzt ziehen sich die meisten Anbieter aus der NRW-Kommune zurück. Der Ruf nach neuer Regulierung wird lauter.
Eine Online-Plattform soll in NRW für mehr Bürger:innenbeteiligung sorgen. Die Testphase hat gezeigt: Das kann funktionieren – mit passender lokaler Strategie.
Lasse Gerrits ist wenig optimistisch, dass Technologie die oft beschworene Lösung für zahlreiche Probleme sein kann. Seit Jahren forscht er zum Zusammenhang von Technologie und Gesellschaft. Und sagt, dass noch viel Forschung in digitale Technologien fließen und viel Wissen in Stadtverwaltungen aufgebaut werden muss, bevor sie dort eingesetzt werden.
SAP, Arvato und Microsoft wollen gemeinsam Clouddienste für den öffentlichen Sektor anbieten. Nun soll Infrastruktur aufgebaut werden, die der Staat prüfen kann. Der arbeitet parallel an einem nationalen Hyperscaler. Tagesspiegel Background kennt die Pläne.
Mit sozialen Innovationen das Zusammenleben verbessern – das war die Idee des BMBF-Wettbewerbs „Gesellschaft der Ideen“. Nun wurden die zehn besten Konzepte ausgezeichnet. Der Einsatz digitaler Technologien spielt bei allen eine zentrale Rolle.
Die kommunalen Spitzenverbände wollen im Bereich Smart City künftig gemeinsame Sache mit der Wissenschaft und anderen Institutionen machen und Themen vorgeben. Sie gründeten gestern ein „Board der Boards“, in dem Aktivitäten rund um smarte Städte und Regionen gebündelt werden.
Die Daseinsvorsorge im ländlichen Raum mit Hilfe der Digitalisierung zu stärken und das Land so attraktiver machen, auch für Städter:innen – das hat sich die Initiative „Digitale Landpionier:innen“ zum Ziel gesetzt. Mit konkreten Empfehlungen an die Politik, die nun in einem Papier veröffentlicht worden sind, soll es erreicht werden.
Nur wenn die Menschen mitziehen, gelingt es Städten, den Kfz-Verkehr zu beruhigen und attraktive öffentliche Räume zu schaffen. Das zeigte sich auch in London, wo man niederländische Konzepte umsetzte. Das Fahrrad dabei kommunikativ in den Mittelpunkt zu rücken, entpuppte sich allerdings zunächst als Hindernis.
Hessens Digitalministerin Kristina Sinemus (CDU) setzt auf Querschnittsarbeit. Neben der Budgethoheit bei Digitalem geht es dabei stark um digitale Infrastruktur als Basis für smarte Regionen. Ein eigenes Förderprogramm soll zudem einen Schub für die Kommunen bringen. Beim Bund sei das Bauministerium der falsche Ort für Smart Cities, kritisiert sie.
Im vergangenen März fand der Hackathon Update Deutschland statt. Dabei wollte die öffentliche Verwaltung gemeinsam mit Zivilgesellschaft, Privatwirtschaft und Wissenschaft Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen finden. Nun zeigt eine Studie, was solche Hackathons der Verwaltung bringen können – und stellt erfolgreiche Projekte vor.
Die lange vermissten Regeln für die IT-Sicherheit beim Onlinezugangsgesetz, sind seit vergangener Woche da. Sicherheitsexpert:innen sehen die Verordnung des Bundesinnenministeriums kritisch, die Kommunen fordern Unterstützung bei der Umsetzung.
Anna Kassautzki ist nicht nur die Wahlkreisnachfolgerin von Angela Merkel. Die SPD-Politikerin ist auch stellvertretende Vorsitzende im Ausschuss für Digitales im Bundestag – und kommt vom Land. Für den ländlichen Raum sieht sie in der Digitalisierung eine große Chance. Wenn denn der Ausbau der Infrastruktur klappt.