Nord Stream 2 ist mehr als eine neue Erdgas-Pipeline. Das Projekt ist eine energiepolitische Sackgasse, samt einem immensen europapolitischen Flurschaden, der gerade Deutschland noch teuer zu stehen kommen könnte. So argumentiert Annalena Baerbock in ihrem Standpunkt.
Die deutsche Autobranche steckt in der größten Glaubwürdigkeitskrise seit ihrer Existenz. Und die Politik steht tatenlos daneben. Das muss anders werden.
Komplizierter als beim jetzt beschlossenen Mieterstromgesetz geht es kaum: Der Gesetzgeber erlässt Netzkosten, verteilt EEG-Förderung, kassiert aber gleichzeitig EEG-Umlage. Und das Finanzamt droht Wohnungsbaugesellschaften mit dem Entzug von Steuervorteilen. Das zeigt, wie sanierungsbedürftig das Energierecht ist.
Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) verlangt eine Mobilitätswende für das Klima und für die Menschen. Michael Müller-Görnert formuliert in seinem Standpunkt seine verkehrspolitischen Forderungen an eine neue Bundesregierung
Tesla legt schon wieder vor: Das erste bezahlbare Elektro-Auto kommt wieder vom amerikanischen Quereinsteiger. Für Eicke Weber sind das Entwicklungen, die die deutsche Autoindustrie in Existenznot bringen können.
Warum sich der Naumann-Stipendiat Martin Maslaton über den Koalitionsvertrag in Nordrhein-Westfalen ärgert, und was er dem FDP-Vorsitzenden Christian Linder deshalb gerne einmal mitteilen würde. Ein Standpunkt als Offener Brief.
Damit erneuerbare Energien eine sichere Stromversorgung gewährleisten können, müssen viel mehr Daten in immer kürzerer Zeit verarbeitet werden, schreibt Martin Grundmann in seinem Standpunkt.
Warum Patrick Graichen die Zeit für eine Überwindung des Lagerdenkens bei der Energiewende für gekommen hält, begründet er in seinem Standpunkt.
Wird das Verteilnetz zur bestimmenden Größe der Stromversorgung in der Energiewende, oder braucht es mehr Kooperation der verschiedenen Netzebenen? Das fragt Ines Zenke in ihrem Standpunkt.
Warum die großtechnische Beeinflussung des Klimas wohl kaum dazu beitragen wird, die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erfüllen, begründen Mark Lawrence und Stefan Schäfer vom IASS in ihrem Standpunkt.
Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Brennelementesteuer ist klar, dass eine Besteuerung von Kohlendioxid nur mit einer Änderung des Grundgesetzes möglich ist, argumentiert Hartmut Gaßner in seinem Standpunkt
Warum mit Politik und konventionellen Politikinstrumenten dem Verkehr nicht beizukommen ist, begründet Andreas Troge in seinem Standpunkt
Der Magdeburger Umweltökonom Joachim Weimann hält den europäischen Emissionshandel für das effizienteste Instrument für die Minderungen von Kohlendioxid-Emissionen. In seinem Standpunkt begründet er, warum er das so sieht.
Nach dem G-20-Gipfel sollte der deutsch-französische Ministerrat am 13. Juli in Paris die Gelegenheit nutzen, um sich zum Energiewende-Motor in der Europäischen Union zu machen. Das nützt beiden Ländern, Europa und dem Klima, argumentiert Andreas Kuhlmann in seinem Standpunkt.
Die marktliberale Politik der Europäischen Kommission gefährdet den Ausbau der erneuerbaren Energien, schreibt Uwe Nestle in seinem Standpunkt.
Beim G-20-Gipfel in Hamburg sind Rückschläge vermieden worden. Aber die Durchbrüche wurden vertagt, schreibt Dirk Messner in seinem Standpunkt.
Die Staats- und Regierungschef der G20-Staaten müssen in Hamburg ein klares Signal für erneuerbare Energien und gegen fossile Brennstoffe geben, meint Fritz Brickwedde, Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie.
Ohne China ändert sich in Afrika wenig. Deshalb sollte Deutschland bei Investitionen in eine klimafreundliche Infrastruktur in Afrika eng mit Peking zusammenarbeiten, schreibt Rainer Quitzow in seinem Standpunkt.
Dass die Energiewende nicht das Wahlkampfthema Nummer eins sein wird, ist schon absehbar. Dass aber Energieeffizienz in den Parteiprogrammen gar nicht, oder allenfalls als Behauptung vorkommt, findet Christian Noll in seinem Standpunkt dann doch enttäuschend.
Die beiden Ökonomen, Andreas Löschel und Christoph Schmidt, hoffen darauf, dass die globalen Politikexperimente zur Energiewende verglichen werden, um voneinander zu lernen.
In seinem Standpunkt diskutiert Christoph Bals, warum er die Trump-Rede zum Ausstieg aus dem Paris-Abkommen für eine Chance für die Europäer hält
Wie die Sektorkopplung konkret umgesetzt werden kann, darüber wissen viele Stadtwerke bereits einen ganze Menge, argumentiert Andreas Feicht in seinem Standpunkt.
Der Geschäftsführer des ADAC, Alexander Möller, antwortet mit seinem Standpunkt auf den Gastkommentar des Berliner Verkehrsforschers Weert Canzler.
Kommunale Unternehmen werden unterschätzt. Warum das ein Fehler ist, schreibt Michael Ebling in seinem Standpunkt.
WWF-Chef Eberhard Brandes ordnet die Macht des amerikanischen Präsidenten ein: Sie ist nicht so groß, dass er den Weltenlauf ändern kann, analysiert er in seinem Standpunkt.
Es ist einfacher, Zustimmung für Investitionen in erneuerbare Energien zu bekommen als in Energieeffzienz, bedauert Andreas Kuhlmann in seinem Standpunkt.
Warum Rainer Hinrichs-Rahlwes den Protest der Europäer gegen den "klimapolitischen Amoklauf" der USA nicht 100 Prozent überzeugend findet - und was er der Staatengemeinschaft gegen Lippenbekenntnisse empfiehlt, schreibt er in seinem Standpunkt.
Die Energieökonomin Claudia Kemfert analysiert in ihrem Standpunkt die "fossile Energien-Kehrtwende", die sich vor allem in den USA - aber nicht nur da - abspielt.
Eine echte Verkehrswende bedeutet viel mehr, als schlicht alle Pkw auf E-Motoren umzustellen. Unser ganzer Umgang mit Mobilität muss sich verändern, wenn wir unsere Klimaziele einhalten wollen.
Frontalangriff gegen den Klimaschutz international, in der Europäischen Union und in Bundesländern. Christian Noll argumentiert in seinem Standpunkt: Es ist nicht nur Donald Trump.
Für Hans-Josef Fell ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz ein Beitrag zum Subventionsabbau für fossile Energien. In seinem Standpunkt wägt er das EEG gegen den Emissionshandel und eine CO2-Steuer ab.
Mit dem Austritt der USA aus dem Klimaabkommen werden die Klimafinanzflüsse nach Lateinamerika schrittweise zurückgehen. Wer könnte eine US-Klimafinanzierungslücke in Lateinamerika schließen, fragt Christian Hübner in seinem Standpunkt.
Trotzdem kann er nicht seine volle Wirkung entfalten, argumentiert der Leiter der Deutschen Emissionshandelsstelle Michael Angrik in seinem Standpunkt. Woran das liegt, und warum er trotzdem hoffnungsfroh ist.
Wir stecken fest: Im wahrsten Sinne des Wortes kommen wir bei der Energiewende im Verkehr nicht voran. Da würde ein „Erneuerbares Mobilitätsgesetz“ helfen.
Dena-Chef Andreas Kuhlmann analysiert in seinem Standpunkt, warum die Ausstiegsandrohung des amerikanischen Präsidenten auch eine Chance für das Paris-Abkommen sein kann.
In der ersten Ausschreibungsrunde für die Windenergie an Land haben unerwartet viele Bürgerenergiegesellschaften den Zuschlag erhalten. Das klingt gut, der Ausbau der Windkraft dürfte 2019 dadurch jedoch deutlich einbrechen. Kann die Regierung noch reagieren? Ein Standpunkt von Martin Maslaton.
Die Elektrotechnikerin Kathrin Goldammer vom Reiner Lemoine Institut macht sich in ihrem Standpunkt Gedanken darüber, wie ein Stromnetz aussehen muss, das Millionen Elektroautos antreiben soll.
Der Emissionshandel allein wird nicht reichen, um die Pariser Klimaziele zu erreichen. Deshalb schlägt Fritz Brickwedde, der Präsident des Bundesverbands Erneuerbare Energien, eine nationale CO2-Steuer auf fossile Brennstoffe vor.
Die Verwaltungsrechtlerin Ines Zenke blickt in ihrem Standpunkt für Background Energie und Klima auf den rasanten Wandel der Energiewelt und die künftigen Herausforderungen der Energiewende.
Am 24. Mai endet die Geschichte der Braunkohleverstromung in Berlin. Das entlastet das Pro-Kopf-Budget der Berliner im Jahr um 180 Kilogramm. Warum das nicht die einzige Klimabaustelle ist, schreibt Günther Müller von Vattenfall in seinem Standpunkt für den Tagesspiegel Background.
Mit der Abschaltung des Kraftwerks Klingenberg steigt Berlin aus der Braunkohle aus. Aber aus Berlin eine klimaneutrale Großstadt zu machen, braucht einen Komplettumbau des Energiesystems schreiben die Senatorinnen Regine Günther und Ramona Pop.
Background-Standpunkt: Warum der WWF-Finanzexperte Matthias Kopp die Finanzmärkte auf Abwegen sieht, und Unternehmen dringend rät, Klimarisiken Ernst zu nehmen.
Der frühere Präsident des Solarforschungsinstituts Fraunhofer ISE, Eicke Weber, schreibt im Gastkommentar für den Tagesspiegel-Background, warum er der deutschen Autoindustrie rät, sich schnell auf die neue Mobilität einzustellen.
Vor allem die Veränderungen auf dem chinesischen Markt treiben die Autoindustrie in ihre größte Herausforderung seit der Erfindung das Automobils. Christian Hochfeld über die Treiber der Veränderung bei der Mobilität.
Dialog und Wirtschaftsbeteiligung sind Erfolgsfaktoren für die Energiewendeforschung, schreibt Brigitte Zypries, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, in einem Gastbeitrag.
Die Energie-Ökonomin Claudia Kemfert setzt sich in ihrem neuen Buch mit den Angriffen der Verteidiger des fossilen Energiesystems auf das Neue auseinander. Ein Vorabdruck: Die Energiewende ist ein Friedensprojekt
Nach dem EU-Referendum der Briten herrscht lähmende Unsicherheit im europäischen Emissionshandel.