Die DSGVO feiert in dieser Woche ihren ersten Geburtstag – doch nicht allen ist zum Feiern zumute. Vor allem der Mittelstand kritisiert Benachteiligungen und fordert, auf Sanktionen zu verzichten.
Derzeit bauen sowohl das BMI als auch das BMWi parallel Informationsplattformen für Smart Cities auf. Wie konnte es zu dieser Doppelung kommen?
Die USA gehen weiter gegen chinesische Netzausrüster vor, europäische Stakeholder geben sich davon unbeeindruckt. Über eine Ausbau-Beteiligung von Huawei in Deutschland sollen weiterhin herstellerneutrale Kriterien entscheiden.
Morgen reist Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller nach Tokio. Dabei geht es nicht nur um neue Digitalprojekte, sondern auch um einen Appell an Abe.
In Berlin wird heute eine Initiative des BMBF für ein Quanteninformationsnetzwerk vorgestellt. Laut Experten macht Deutschland Fortschritte bei der Erforschung von Quantentechnologien. Daraus könnte langfristig ein Wettbewerbsvorteil für die Industrie entstehen.
Das Große Löschen ist ausgeblieben beim Netzwerkdurchsetzungsgesetz. Ideen, wie das Hate-Speech-Gesetz weiterentwickelt werden kann, gibt es trotzdem genügend.
Jens Spahn (CDU) hat gestern seinen Entwurf für das Gesetz zur Digitalisierung der Gesundheitsversorgung vorgestellt. Ärzte sollen mit Honorar-Kürzungen zum Anschluss an die Telematikinfrastruktur motiviert werden.
Die Wissenschaftsakademien des Papstes empfangen heute und morgen Digital-Experten zum Austausch über Ethik und Technik. Der Akademie-Präsident hat konkrete Ideen, wie ein katholisch orientierter Umgang mit Risiken und Chancen aussehen soll.
Google eröffnet in München ein globales Zentrum für Datenschutz – 100 weitere Entwickler sollen eingestellt werden. Doch auch Berlin geht nicht ganz leer aus.
Roboter können dem Menschen helfen. Aber selbst Staatssekretär Christian Luft hat Zweifel am Fortschritt. Beim „Digital Future Science Match“ wurde auch diskutiert, welche Antworten es auf die Sorgen vor dem Siegeszug der Technik gibt.
Die Verwaltung soll sich digitalisieren. Doch in den Amtsstuben sitzen kaum Leute, die etwas davon verstehen. Die Frage stellt sich: Woher sollen in den nächsten Jahren die vielen Nachwuchstalente kommen, die die Verwaltung braucht?
Twitter-Nutzer werden auf Basis einer neuen Richtlinie zum Schutz der Europawahl gesperrt, darunter der netzpolitische Sprecher der SPD, Sven Kohlmeier, und die „Jüdische Allgemeine“. Wird die Meldefunktion politisch instrumentalisiert?
Algorithmen können gut rechnen, Erläutern ist nicht ihre Stärke. US-Forscher haben es ihnen jetzt beigebracht – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum digitalen Assistenzarzt.
Zweimal KI zum Anfassen: Erstmals organisiert das BMWi heute die „Tage der digitalen Technologien“ – das BMBF lädt ab Donnerstag auf die MS Wissenschaft.
Ab kommendem Jahr sollen Konsumenten weniger für zahlreiche elektronische Publikationen bezahlen – eine ermäßigte Umsatzsteuer soll dies möglich machen.
Vor sechs Monaten wurde die KI- und Umsetzungsstrategie der Regierung verabschiedet. Christoph Meinel, HPI-Chef und Gastgeber der Kabinettsklausur, kritisiert das Tempo. Auch in Berlin müsse im Bereich Digital Health mehr passieren.
Emmanuel Macron will eine strengere Social-Media-Regulierung in Europa – Mark Zuckerberg gefällt das. Er war Freitag zu Gast im Elysee-Palast. Auch bei zwei weiteren Veranstaltungen in Paris geht es diese Woche um Fragen der Tech-Regulierung.
Der Mediziner und Experte für Gesundheits-Apps, Urs-Vito Albrecht, erklärt im Interview mit Tagesspiegel Background, was die neue Medizinprodukte-Verordnung für Apps bedeutet und warum er Nutzern weiter zur Vorsicht rät.
Im Innenministerium traf sich die Datenethikkommission gestern zu einer öffentlichen Sitzung. Schon in fünf Monaten soll der Abschlussbericht vorliegen. Klar wurde, dass die Kommission noch eine Menge Arbeit zu bewältigen hat.
Die neue Behörden-App der österreichischen Bundesregierung leitete hunderte Wahlkartenanträge nicht weiter. Die Opposition vermutet gar politisches Kalkül – und fürchtet eine Wahlanfechtung.
100 neue KI-Professuren will die Regierung fördern, ein Teil soll über eine neue Humboldt-Professur für Künstliche Intelligenz laufen. Doch wie werden die übrigen Lehrstühle besetzt?
Bei der Vorstellung seines Tätigkeitsberichtes spricht der Bundesdatenschutzbeauftragte vor allem über die Umsetzung der DSGVO und kritisiert die Sicherheitsbehörden.
Eines der wichtigsten Themen auf der am Mittwoch zu Ende gegangenen re:publica war die Plattformregulierung. Konsens war, dass sich etwas ändern muss. In der Wahl der Mittel gingen die Meinungen jedoch auseinander.
Hamburg will sich im nationalen wie internationalen Wettbewerb verstärkt als Gründerzentrum positionieren. Deshalb wird nun ein neues Innovationszentrum für die „Stadt der Zukunft“ gebaut.
Als die EU-Kommission 2014 antrat, konnte vom Binnenmarkt für Daten noch nicht die Rede sein, nun nimmt er langsam Formen an. Eine Bilanz.
Die Fraunhofer-Gesellschaft feiert heute Abend ihr 70-jähriges Bestehen. Finanziell steht die Forschungsorganisation gut da, die nächste disruptive Technologie ist dagegen noch nicht gefunden.
Auf der re:publica diskutierte CDU-Europapolitiker Axel Voss gestern mit dem Konferenz-Gründer Markus Beckedahl über das Urheberrecht. Einig wurden sie sich nicht. Aber womöglich haben sich beide nicht zum letzten Mal getroffen.
Die digitale Weiterbildungsplattform „Milla“ soll ab Spätsommer in einen ersten Modellversuch gehen, so die Pläne der CDU. In einem Entwurf zur Nationalen Weiterbildungsstrategie der Regierung ist von dem Projekt hingegen keine Rede.
Der Euro als Blockchain-Währung? Die Technologien sind da, aber es hapert an der Umsetzung, heißt es auf der Konferenz der Europäischen Zentralbank in Frankfurt. Ohne paneuropäische Lösung für den Zahlungsverkehr können Banken nicht aufholen.
Umweltministerin Svenja Schulze ist die Digitalisierung nicht nachhaltig genug. Deshalb will sie eine Strategie auflegen, die notfalls auch mit Verboten arbeitet. Details werden heute bei der re:publica erwartet.
Der Digitalpakt rückt näher, das erste Geld soll im neuen Schuljahr fließen. Das ist dringend notwendig, wie eine Umfrage zeigt. Nur jede dritte Schule hat Zugang zu schnellem Internet. Ob der Digitalpakt das richten kann, ist unklar.
Bundespräsident Steinmeier ist einer von zahlreichen SPD-Politikern auf der re:publica. Er ist jedoch der einzige Redner, der von den Veranstaltern eingeladen wurde – Digitalstaatsministerin Bär reagierte prompt auf Twitter.
Die neue Parlamentsgruppe E-Sport und Games gestaltet den fraktionsübergreifenden Austausch im Bundestag. Die Liste der offenen Regulierungsaufgaben ist lang – auch, weil die Zuständigkeiten in der Regierung unübersichtlich sind.
Die Staatsanwaltschaft Frankfurt feiert einen Ermittlungserfolg im Darknet. Ist die geplante Verschärfung des IT-Sicherheitsgesetztes also doch sinnvoll? Experten sagen: Statt neuer Gesetze müssen Ermittler besser geschult werden.
Mehrfach hat sich der Bundespräsident bereits zu den Folgen der Digitalisierung für die Demokratie geäußert. Erstmals eröffnet er heute nun die re:publica. Was von seinem Auftritt zu erwarten ist.
Das einstige Bloggertreffen lockt nun sogar den Bundespräsidenten. Doch obwohl so viel Politprominenz zur re:publica kommt, wie nie zuvor, bleibt Europas größte Digitalkonferenz auch ein reizvolles Biotop.
Ina Schieferdecker, Direktorin des Fraunhofer FOKUS, gibt ihren Posten als Sprecherin des Netzwerks Smart City Berlin auf. Kritiker bemängeln den fehlenden Umsetzungswillen der Politik.
Was in Deutschland bei der Digitalisierung der Verwaltung Aufbruchsstimmung erzeuge, sei in Europa lediglich Durchschnittstempo, berichtet der Normenkontrollrat in seinem zweiten „Monitor Digitale Verwaltung“.
Wie können mittelständische Unternehmen KI einsetzen, ohne die eigenen Führungskräfte zu IT-Experten weiterbilden zu müssen? Das Forschungsprojekt „Prävention 4.0“ möchte zeigen, wie das funktionieren kann. Heute werden die Empfehlungen vorgestellt.
In Dubai findet heute und morgen erstmals die KI-Konferenz „AI Everything“ statt. Um im globalen Wettbewerb mitzuhalten, setzen die Emirate auch auf Deutschland. Mit Wirtschaftsminister Altmaier gab es bereits ein Treffen.
Eine EU-Richtlinie fordert zertifizierte Vergleichsplattformen für Konten. Doch Deutschland reißt seit sechs Monaten die Deadline – auch weil Prüfstellen wie der TÜV selbst im Zertifizierungsprozess für die neue Aufgabe feststecken.
Vorm Münchner Landgericht wird heute das Urteil im Rechtsstreit zwischen Unternehmerin Cathy Hummels und dem Verband Sozialer Wettbewerb erwartet. Worüber streiten die gegnerischen Parteien? Ein Überblick.
Olaf Göing, Chefarzt am Berliner Sana Klinikum, testet die Apple Watch bei Herzpatienten – mit bisher sehr guten Ergebnissen. Doch noch gibt es Hürden, Tracker in der Praxis einzusetzen.
Der Kreml arbeitet an einer Nationalisierung des digitalen Raums. Ein neues Informationsgesetz soll gegen westliche Cyberattacken schützen. Die Opposition befürchtet allerdings, dass das Gesetz gegen politische Gegner eingesetzt wird.
Noch immer können Schulen keine Mittel aus dem Digitalpakt beantragen, da noch nicht alle Länder die nötige Verwaltungsvereinbarung unterschrieben haben. In Bayern wurde Schulen bereits empfohlen, IT-Projekte zurückzustellen.
Der Internetprovider Unitymedia darf bei seinen Kunden ein zweites, öffentliches WLAN installieren – ohne diese vorher fragen zu müssen. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden. Was bedeutet dies für die Heimnetzwerke in Deutschland?
Das Finanz- und das Wirtschaftsministerium erarbeiteten die Blockchain-Strategie der Bundesregierung. Erste Zahlen zur Online-Konsultation zeigen das große Interesse von Start-ups, Verbänden und Industrie am Thema.
Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) berief eine Expertenrunde für kommunale Entwicklungspolitik ein. Eines der Ziele: Städte und Gemeinden sollen ihr digitales Know-how verstärkt in unterentwickelte Regionen der Welt exportieren.
Die Nato übt mit 1.200 IT-Experten aus fast 30 Ländern Angriffe auf ihre Infrastruktur abzuwehren. Im Fokus des fiktiven Cyberangriffs steht dabei der Schutz kritischer Infrastruktur.
Bis Ende Juni müssen Arztpraxen und Krankenhäuser in Deutschland an die Telematikinfrastruktur angebunden sein. Doch in der Ärzteschaft regt sich Widerstand – Haftungsfragen bei Datenschutz und Datensicherheit sind noch immer ungeklärt.
Der Essenslieferdienst Lieferando hat gleich drei deutsche Konkurrenten übernommen - nun beobachtet das Kartellamt den Markt. Gruppenchef Jitse Groen spricht über die Integration und mögliche Bedenken.
Vor mehr als zwei Jahren planten Deutschland und Frankreich eine Gemeinschaftsinitiative für Start-up-Investitionen, mit der mehr Wagniskapital bereitgestellt werden soll. Seither folgten jedoch nur weitere Absichtserklärungen.
Welche Erfahrungen haben Sie mit der DSGVO gemacht?
Noch immer haben kaum Ärzte die Möglichkeit gesundheitsrelevante Daten digital abzurufen. Der Marburger Bund fordert daher Tempo bei der elektronischen Patientenakte – und schlägt vor, sie wie ein Ausweisdokument zu organisieren.
Vor der Europawahl am 26. Mai ist die Sorge vor Manipulationsversuchen groß. Die großen Plattformbetreiber bemühen sich derzeit, ihr Image zu verbessern. Doch es bleibt noch einiges zu tun, findet die EU-Kommission.
Familienministerin Franziska Giffey will den Jugendschutz modernisieren – noch in diesem Jahr. Neben der inhaltlichen Herausforderung erwartet sie ein Bund-Länder-Gerangel um Regulierungskompetenzen.
Schon einmal scheiterte die geplante Übernahme der Zahlungsabwicklung an einer fehlenden Banklizenz. Nun folgt der zweite Versuch, dabei emanzipiert sich Ebay auch von Paypal.
Dank DSGVO und Urheberrecht wurde in den vergangenen Monaten hitzig über europäische Digitalpolitik debattiert. Für welche künftigen Digitalprojekte kämpfen die Parteien im Europawahlkampf?
Das Weizenbaum-Institut Berlin ist unter neuer Leitung: Anfang April übernahm Herbert Zech die Leitung und arbeitet jetzt an zukünftigen wissenschaftlichen Strategie des Forschungsinstituts.
Legal Techs werben damit, Schadenersatzansprüche von Verbrauchern schnell und unkompliziert durchzusetzen. Kritiker sehen darin aber den Missbrauch einer Inkassodienstleistung. Die Regierung prüft die Anpassung von Gesetzen.
Unternehmen sollen Lohnkosten für Forschungsausgaben bald als Gutschrift vom Finanzamt erstattet bekommen, plant das Bundesfinanzministerium. Das soll unter anderem auch digitale Innovationen fördern. Neu ist, dass auch Großunternehmen davon profitieren sollen.
NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) fordert neue IT für die Polizei. Einzelne Beamte seien nicht in der Lage die Datenmengen, die unter anderem im Missbrauchsfall von Lügde sichergestellt wurden, zu sichten. Welche Lösungen gibt es?
Das Gesundheitsministerium hält an Papier fest: Obwohl das elektronische Rezept kommt, will Spahn nicht auf analoge Verschreibungen verzichten. Die Grünen warnen vor nationalen Insellösungen.
Verspätungen, Zugausfälle, Technikpannen: Die Deutsche Bahn würde gerne Probleme loswerden und in eine digitale Zukunft aufbrechen. Doch für das Projekt „Digitale Schiene Deutschland“ braucht sie ungewöhnliche neue Partnerschaften – und viel Geld.
Ende vor Ostern? Bei der 5G-Auktion wird eigentlich nur noch um einen einzelnen Block gekämpft – tritt ein Anbieter zurück, wäre die Versteigerung sofort beendet.
Die Bundesregierung findet die Regelungen der neuen EU-Urheberrechtsrichtlinie zu Uploadfiltern offenbar genauso schwierig wie viele der Kritiker – und stimmte gestern doch dafür. Ein Beschwichtigungsversuch per Protokollerklärung.