Eigentlich hätte vom 18. bis 20. März der Kongress für psychosomatische Medizin und Psychotherapie stattgefunden. An dieser Stelle behandeln wir ein Vortragsthema: Eine vergleichende Studie zu Programm und Wirkung in psychosomatischen Tageskliniken und Stationen.
Die Corona-Pandemie wird für Angehörige der Heilberufe zur doppelten Herausforderung: Einerseits ist ihr Beruf meist durch Körperkontakt geprägt, und sie müssen sich selbst und andere vor dem Virus schützen. Andererseits bleiben Patienten weg, was zu finanziellen Ausfällen führt.
Wie lässt sich die Versorgung von chronisch Kranken und Pflegebedürftigen in Zeiten von Corona sicherstellen? Während Gesundheitsminister Jens Spahn der Pflege Entlastung verspricht, fordert die Kassenärztliche Bundesvereinigung Honorarsicherheit für niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten.
Der EU-Abgeordnete und Arzt Peter Liese (CDU) drängt im Interview darauf, dass Deutschland auch italienische Corona-Patienten behandelt und den Nachbarn mit medizinischen Geräten hilft. Zudem muss aus seiner Sicht die Medizinprodukte-Verordnung schnell geändert werden, um die nötige Produktion neuer Beatmungsgeräte nicht zu bremsen.
Die Corona-Krise könnte effizienter bekämpft werden, würden die EU-Staaten enger zusammenarbeiten, beklagt ein Gesundheitskrisen-Koordinator der EU-Kommission. Abgeordnete mehrerer Fraktionen im EU-Parlament fordern Solidarität mit Italien. Gestern tagte erstmals das neue Corona-Expertenteam auf EU-Ebene.
Psychotherapeuten bilden einen wichtigen Anlaufpunkt für ihre Patienten – gefährden in Zeiten von Corona aber sich selbst und ihre Klienten. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat deswegen die Barrieren für Therapie per Video gesenkt.
Ab sofort ist in Deutschland durch eine Pilotlizenz eine breite Nutzung der internationalen Nomenklatur SNOMED CT möglich. Soll die Einführung ein Erfolg werden, braucht es Personal und Kommunikationsbereitschaft auf vielen Ebenen.
Ankündigungen, es könne schon im Sommer ein Impfstoff auf dem Markt sein, widerspricht das Paul-Ehrlich-Institut. Drei Firmen haben derzeit die besten Aussichten, erfolgreich ein Vakzin auf den Markt zu bringen: Sie alle setzen auf das mRNA-Verfahren.
Heute will Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer über die Unterstützung der Bundeswehr bei der Eindämmung von Covid-19 informieren. Die Streitkräfte sollen vor allem Material beschaffen und Bettenkapazitäten erhöhen. Auch das Technische Hilfswerk ist involviert.
In Österreich nutzt die Regierung bereits anonymisierte Mobilfunkdaten um das Virus einzudämmen. Nun hat auch die Deutsche Telekom ihre Daten dem Robert-Koch-Institut zur Verfügung gestellt. RKI-Chef Lothar Wieler arbeitet gleichzeitig an einer Handytracking-Lösung.
Die Bundeswehr sammelt Material und Personal zur Beatmung von Corona-Patienten, die Kliniken schalten eine zentrale Datenbank frei. Private Pflegedienste der Intensivpflege sind bei allen Überlegungen offenbar außen vor. Auch im Bundesrat geht es heute um Beatmungspflege – allerdings nicht im Corona-Kontext.
Die Verkehrswende stockt. Thomas König, im Vorstand des Energiekonzerns Eon für die Netze zuständig, will das ändern. Im Interview schildert er, wie er den Ausbau der Ladeinfrastruktur beschleunigen will und was für eine Regierung es bräuchte, um die Verkehrs- und Energiewende wieder in Schwung zu bringen.
Das MIO-Projekt der KBV geht mit dem Zahnbonusheft heute in die zweite Runde. Es gibt Lob für das bisher Geleistete. Aber die großen Herausforderungen kommen erst.
Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, findet die Maßnahmen gegen das Coronavirus richtig, hat aber noch weitere Ideen. Im Interview rät er zur Spezialisierung einiger Häuser nur auf Covid-19. Zudem lobt er den „Drive“ von Jens Spahn bei der Digitalisierung und ist auch in Sachen Sterbehilfe auf der Seite des Ministers.
Die EU schließt die Grenzen, Frankreichs Präsident spricht von Krieg, und auch Deutschland schränkt das öffentliche Leben wegen der Corona-Krise weiter ein. Eine repräsentative Umfrage zeigt, dass eine große Mehrheit der Deutschen Maßnahmen zur sozialen Distanzierung unterstützt. Aber wie lange noch?
Das Coronavirus bringt das öffentliche Leben weitgehend zum Erliegen, auch ein kompletter Stillstand ist nicht mehr ausgeschlossen. Das Parlament wird auf jeden Fall weiter tagen, betonen die Parlamentarischen Geschäftsführer. Das Grundgesetz soll dafür nicht geändert werden.
Der Medizinische Dienst soll Gesundheitsämtern und Kliniken in der Corona-Krise mit Ärzten aushelfen. Das fordert die Deutsche Krankenhausgesellschaft. Kapazitäten wären da, denn nach Background-Informationen wird erwogen, die MDK-Hausbesuche bei Pflegebedürftigen auszusetzen. Zudem stellen die Kassen den Krankenhäusern nun Sonderzahlungen in Aussicht.
Das Open-Source-Projekt „Faster Than Corona“ will freiwillige Datenspenden nutzen, um mit Hilfe sich anpassender Fragebögen neue Erkenntnisse zum Corona-Virus zu sammeln, die anschließend von wissenschaftlichen Institutionen genutzt werden sollen.
Einige Krankenhäuser greifen zu drastischen Maßnahmen, um gewährleisten zu können, dass keine Covid-19-Infektion ins Klinikum gelangt. Mancherorts müssen werdende Mütter allein in den Kreißsaal und dürfen auch nach der Geburt keinen Besuch empfangen.
Corona legt Deutschland und Europa lahm, die kommenden Wochen und Monate werden für die Gesellschaft eine Zeitenwende bedeuten. Die Gesundheitspolitik muss jetzt Fragen auf Antworten finden, die sehr bald akut werden.
Weil die verschiedenen Daten im Gesundheitswesen noch nicht einheitlich genug strukturiert sind, will der Gesetzgeber zum 1. Januar 2021 die Nomenklatur SNOMED CT zur Verfügung stellen. Dazu sind noch einige Vorarbeiten nötig.
Frauen im Gesundheitswesen sind vor allem an der Basis zu finden. Die Spitzenpositionen bekleiden nach wie vor häufiger Männer, wie die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen zeigt. Doch es gibt auch positive Erkenntnisse: das Bewusstsein für das Thema wächst.
Im Landkreis Freudenstadt haben zwei Hausärzte das erste Drive-In für Corona-Tests eingerichtet. Proben werden hier zu festgelegten Terminen in einer Tiefgarage genommen, die Testpersonen vorab von ihrem Hausarzt überwiesen. Taugt das Modell als Vorbild für ganz Deutschland?
In den Kliniken stellt man sich auf die drohende Welle von Corona-Patienten ein. Ärzte klagen über fehlende Informationen darüber, wie sie mit eigenen Infektionen umgehen sollen. Am Robert Koch-Institut wird nun diskutiert, wie man die Abläufe an die neue Lage anpassen kann.
Hätte Deutschland besser auf die Corona-Pandemie vorbereitet sein können? Schon 2012 wurde die Risikoanalyse „Pandemie durch Virus Modi-SARS“ veröffentlicht. Parallelen zur aktuellen Coronakrise ließen sich FDP-Politiker und Infektiologe Andrew Ullmann zufolge nicht leugnen. Er kritisiert, dass die Pläne jetzt erst angepasst werden.
Die Länder haben ihre Wünsche formuliert und Prüfaufträge erteilt, aber klare Vorgaben und einen Zeitplan für die überfällige Reform der Gesundheitsberufe gibt es immer noch nicht. Das enttäuscht nicht nur Politiker der Opposition.
Heute passiert das umstrittene Reformgesetz den Bundesrat, abschließend gibt es nochmal Kritik aus den Ländern. Sie beklagen, dass ihre Wünsche von Jens Spahn weitgehend ignoriert worden seien und fordern Nachbesserungen zur Verhinderung von Arzneimittel-Engpässen.
Auch und gerade in der Pflege wäre ein sensibler Umgang mit Lesben, Schwulen, Bi-, Trans- und Intersexuellen wichtig. Denn diese Menschen wurden wegen ihrer sexuellen Orientierung oft noch kriminalisiert. Doch noch nicht alle Einrichtungen gehen behutsam mit dem Thema um. Bei der Beseitigung von Diskriminierung soll ein spezielles Siegel helfen.
Fehlende Begeisterung von Patienten für E-Rezept, elektronische Patientenakte und Gesundheits-Apps könnte sich als Schwachstelle in Spahns Digitalisierungsstrategie erweisen. Zumindest ergibt nun eine bisher unveröffentlichte psychologische Marktstudie, dass hier noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten ist.
Dass die Versorgungsbasis nicht bei der Epidemie-Planung eingebunden wird, ärgert die Berliner Hausärztin Andrea Hering. Sie vermisst zudem Fachinformationen für medizinisches Personal und kritisiert, dass die Ärzte sich diese selbst zusammensammeln müssen.
Seit Ende Februar müssen alle Flugreisenden aus Gebieten wie Italien, China, Südkorea und dem Iran sogenannte „Aussteigekarten“ ausfüllen. Damit sollen Infektionsketten des Coronavirus nachvollzogen werden können – doch Amtsärzten an den Flughäfen bringen sie vor allem eins: Unnütze Arbeit.
Seit zwei Jahren verhandeln Brüssel und die Nationalstaaten über eine einheitliche Nutzenbewertung in der EU, heute ist die HTA-Verordnung Thema im Gesundheitsausschuss. Es wird dabei um eine stufenweise Umsetzung gehen.
Auf dem Telemedizinmarkt versuchen sich derzeit Dutzende Anbieter zu positionieren: Viele nutzen dazu gerade auch die Corona-Krise. Bei potenziellen Nutzern gibt es eine verhaltene Zustimmung zu der Technik, die Kassenärzte sind noch deutlich zurückhaltender.
Für das kürzliche Scheitern der Fusionsgespräche zweier Pharmaverbände gibt es einige Gründe, wobei jedoch zwei überwiegen: Die Uneinigkeit über die Organisationsstruktur und der Streit um Geschäftsbereiche und Posten unterhalb der Vorstandsebene.
Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit – wann gibt es geeignete Impfstoffe und Virostatika, die die weitere Ausbreitung des neuen Coronavirus Sars-CoV-2 aufhalten können? Erste Test-Impfungen gegen Corona könnte es schon nächstes Jahr geben, meint Klaus Cichutek, Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts.
Beim Aufbau der Landespflegekammern rumpelt es ordentlich. Niedersachsens Pflegekammer hat nach einem Misstrauensvotum eine neue Präsidentin bekommen. Auch in anderen Ländern kämpfen die Kammern gegen Widerstand. Haben sie überhaupt noch eine Chance?
Der Berufsverband Gastroentrologie warnt vor überlasteten Ärzten. Vor allem junge Mediziner seien mit dem Mangel an Zeit für die Patientenversorgung unzufrieden, jeder fünfte denke sogar über einen Berufswechsel nach. Der Verband fordert deshalb Arztuntergrenzen sowie eine Neuregelung der Kostenerstattung.
Für Schutzkleidung müssen Klinikbetreiber inzwischen bis zu 19-mal mehr bezahlen als vor der Coronakrise. Zusammen mit dem gestiegenen Verbrauch verursache das pro Patient Zusatzkosten von 60 Euro im Monat, rechnet der Evangelische Krankenhausverband vor. Er fordert deshalb nun finanzielle Hilfen durch Politik und Krankenkassen.
Die Sorge, sich mit dem Coronavirus zu infizieren, beeinflusst das öffentliche Leben immer stärker. Wenn es um die Frage geht, ob Messen, Kongresse oder Empfänge stattfinden sollen oder nicht, sind Veranstalter auf sich allein gestellt. Sagen sie vorsorglich ab, bleiben sie auf den Kosten sitzen.
Für Deutschlands Krankenhäuser werden Spenden zunehmend zur wichtigen Einnahmequelle. Immer mehr Kliniken leisten sich deshalb Stabsstellen mit professionellen Fundraising-Teams. Im Durchschnitt erzielen die Häuser damit mehr als das Vierfache ihres Aufwands.
Über Datenschutz und Datennutzung wird bei der elektronischen Patientenakte (ePA) viel gesprochen. Über den Speicherplatz nicht. Feste Vorgaben gibt es nicht. Wird das noch zum Problem?
Beim Institut sind derzeit 41 Stellen unbesetzt, Gesundheitspolitiker fordern mehr Geld und mehr Kompetenzen. Das BMG wehrt sich gegen den Vorwurf, im Ministerium Parallelstrukturen zu etablieren.
In Wissenschaftskreisen denkt man offenbar über die flächendeckende Erfassung von Bewegungsdaten nach, um die Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland besser einzudämmen. Tagesspiegel Background gibt einen Überblick über die technische Machbarkeit und die datenschutzrechtliche Diskussion.
Trotz Reform und zeitnaher Erst-Sprechstunden müssen Menschen mit psychischen Störungen teilweise immer noch übermäßig lang auf ihre Therapien warten. Die Barmer regt deshalb an, weniger Einzelbehandlungen und mehr Gruppentherapien anzubieten. Fachverbände begrüßen den Vorstoß, wünschen sich dafür aber bessere Voraussetzungen.
Weil der Reproduktionsmedizin hierzulande Grenzen gesetzt sind, flüchten kinderlose Paare immer wieder ins Ausland. Am Wochenende erklärt der griechische Arzt Ioannis Zervomanolakis bei einer Kinderwunschmesse in Berlin, wie Leihmutterschaft in Südeuropa funktioniert. Die FDP will unterdessen Eizellspenden in Deutschland legalisieren.
Der Bund übernimmt die Beschaffung von Atemmasken und Schutzkleidung. Der Export solcher Produkte ins Ausland wird verboten. Apotheker dürfen Desinfektionsmittel selber herstellen. Für Kliniken sind die Mindestpersonal-Vorgaben aufgehoben. Mit all dem versucht Jens Spahn, die Coronakrise zu entschärfen. Doch pauschale Schulschließungen sind für ihn tabu.
Das Forschungsministerium stellt heute ein neues Forschungsprojekt vor, das die molekulare Krebstherapie voranbringen soll. Die Universitätsmedizin Göttingen baut dafür aktuell eine Datenbank auf, während Siemens Healthineers die Künstliche Intelligenz beisteuert.
Dänemark hat seit 2010 ein „Gesundheitsjournal“, das vergleichbar mit der geplanten ePA ist. Das Projekt ist erfolgreich – obwohl Hausärzte nur begrenzt Daten senden und es auch nach zehn Jahren keine strukturierte Suche gibt.
Schwangere können Vorsorgeuntersuchungen statt von einem Frauenarzt auch von einer Hebamme durchführen lassen. Doch oft scheitert die geteilte Vorsorge, weil Ärzten der Ultraschall vorbehalten ist. Und um diesen abrechnen zu können, müssen zusätzlich noch andere Leistungen erbracht werden.
Fehlende Atemmasken, Warteschlangen vor Krankenhäusern und eine Politik, die ihre Prognose täglich anpassen muss: Mehr als 50 Prozent der Deutschen glauben, dass die Behörden eher schlecht oder sogar sehr schlecht auf die Ausbreitung des Coronavirus vorbereitet sind. Die KBV müht sich um Gelassenheit.
Während Gesundheitsminister Jens Spahn die Digitalisierung mit Macht vorantreiben will, gibt es Ärzte wie den Allgemeinmediziner Lothar Rudolph, die sich dem Anschluss an die Telematik-Infrastruktur verweigern. Der Mediziner warnt vor Hackerangriffen und einer unkontrollierbaren Verbreitung intimer Patientendaten.
Es gibt ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben – zu diesem Urteil kam das Bundesverfassungsgericht. Sterbehilfevereine wie Dignitas Deutschland müssen Menschen mit konkreten Anfragen jedoch trotzdem vertrösten. Schuld daran ist unter anderem die ärztliche Berufsordnung, die Suizidhilfe verbietet.
Die Zusatzbeiträge vieler Krankenkassen könnten sich 2021 deutlich erhöhen. Nach Informationen aus Kassenkreisen wird der allgemeine Zusatzbeitrag im Jahr der Bundestagswahl von 1,1 auf 1,5 Prozent angehoben werden müssen. Manche Kassen werden noch stärker erhöhen.
Die Gesundheitsversorgung der US-Amerikaner ist ein machtpolitischer Spielball in den Vorwahlen der demokratischen Präsidentschaftsbewerber. Dass überhaupt eines der beiden Reformkonzepte im Falle einer Rückeroberung der Präsidentschaft umgesetzt wird, ist unwahrscheinlich.
Die Corona-Pandemie sorgt jetzt schon vielerorts für Panik. Doch neueste Entwicklungen im Südosten Europas könnten in den kommenden Wochen die Debatte in eine völlig neue, irrationale, Richtung lenken. Aus der medizinischen würde dann eine gesellschaftliche Krise.
Die Telemedizin-Projekte für Intensiv- und Notfallpatienten laufen aus. Und sie laufen erfolgreich, wie alle Beteiligten berichten. Nun hoffen sie, dass die Verantwortlichen der Selbstverwaltung ihr Versprechen wahr machen und die neuen Möglichkeiten rasch in die Regelversorgung überführen.
Vier Jahre lang hat die Unionsfraktion ein Tabakwerbeverbot verhindert, nun soll es endlich was werden. Die Koalition ist sich einig, das Agrarministerium hat seine „Formulierungshilfe“ fertig und verweist auf „hohen Zeitdruck“. Wenn alles klappt, wird das Gesetz noch vor der Sommerpause verabschiedet.
Anders als etwa Sanofi beteiligt sich GlaxoSmithKline nicht an der Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus. Im Interview sagt der CMO für GSK-Impfstoffe, Thomas Breuer, warum sich sein Unternehmen heraushält, welchen Beitrag es stattdessen zur Bekämpfung leistet – und weshalb es bei Impfstoffen immer wieder zu Lieferengpässen kommt.
Wegen des Coronavirus‘ gibt es seit Wochen einen Run auf die Masken, jetzt fehlen sie dort, wo sie besonders wichtig sind: In Arztpraxen und Kliniken. Manche Ärzte suchen schon in Baumärkten nach Alternativen.
Das Universitätsklinikum Essen will als Smart Hospital personalisierte Medizin anbieten. Um die Digitalisierung deutscher Krankenhäuser im Allgemeinen ist es nach Einschätzung von Zuständigen in Essen derweil nicht so gut bestellt.
Auf der Fachtagung Psychiatrie stand der selbstbestimmte Patient im Mittelpunkt. Seine Gesundheitskompetenz solle gestärkt werden, damit er auf Augenhöhe gegenüber Fachpersonal seine Wünsche erklären könne, so das Fazit.
Deutschlands Kliniken sind unbestritten die Gewinner der gerade in Kraft getretenen MDK-Reform. Trotzdem versuchen sie mit zweifelhaften Manövern weitere Änderungen zu ihren Gunsten zu erreichen. Eine Einordnung.
Für die einen ein Schock, für die anderen die erhoffte Korrektur: Das Bundesverfassungsgericht kippt das Verbot geschäftsmäßig betriebener Sterbehilfe. Gesundheitsminister Spahn sucht nun nach verfassungsgemäßen Regelungen, während sein Vorgänger vor Entwicklungen wie in Holland oder Belgien warnt.
Noch müssen gesetzlich Versicherte die Nutzung von ärztlichen Online-Beratungen in der Regel aus eigener Tasche bezahlen. Doch das könnte sich bald schon ändern, zahlreiche Telemedizin-Anbieter streben in die GKV-Erstattung.
Im vergangenen Jahr wechselte er von der Spitze der Bundesärztekammer auf internationales Parkett. Im Interview spricht der Vorstandsvorsitzende des Weltärztebunds, Frank Ulrich Montgomery, über Versäumnisse der Ärzte bei der Digitalisierung, Sterbehilfe und Sondersteuern für die Pharmaindustrie.
Erstmals haben Wissenschaftler die nötigen Personalschlüssel für Pflegeheime errechnet. Ihre Empfehlung lautet, sich dabei stärker am Bedarf und der Bewohnerstruktur zu orientieren. Das bedeutet: Die Fachkraftquote kann ruhig sinken, nötig sind vor allem deutlich mehr Assistenzkräfte für einfache Tätigkeiten.