Im Smart-Development-Hackathon des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung wurde der hessische Drohnen-Hersteller Wingcopter zum Gewinner gekürt. Mit den Drohnen soll die Medikamentenversorgung abgelegener Gebiete ausgebaut werden.
In der von der EU-Kommission gerade vorgestellten Farm-to-Fork-Strategie nehmen gesundheitspolitische Erwägungen eine große Rolle ein: Eine gesündere Ernährung und damit auch niedrigere Krankheitslast soll durch Steueranreize gefördert werden. In Deutschland stößt der Plan auf Skepsis.
Die neuen Personaluntergrenzen haben die Situation in den Kliniken eher verschlechtert als verbessert. Das ist das überraschende Ergebnis einer Online-Umfrage unter Pflegekräften, deren Ergebnisse dem Tagesspiegel Background vorliegen. Der Stress habe dadurch noch mehr zugenommen und die Fehler häuften sich, klagt eine Mehrheit der Befragten.
Über 500.000 Wearable-Nutzer haben die Datenspende-App des RKI und des App-Entwicklers Thryve auf dem Smartphone. Fast sechs Wochen nach dem Launch haben die Wissenschaftler genügend Daten für eine Baseline – und beobachten starke regionale Unterschiede.
Die Deutsche Transplantationsgesellschaft hat am Anfang der Epidemie damit gerechnet, dass die Spenderzahlen einbrechen würden. Doch bislang kam es nur zu regionalen Schwankungen. Um klären zu können, inwieweit Organtransplantierte stärker durch Covid-19 gefährdet sind, braucht es nun vor allem eines: Daten.
Zwei Drittel der Deutschen halten eine zweite Infektionswelle für wahrscheinlich. Das Robert Koch-Institut kündigte gestern an, eine Studienreihe zu starten, um herauszufinden, wie genau sich das Coronavirus verbreitet. Im baden-württembergischen Kupferzell geht es los, dort werden 2.000 Menschen systematisch auf Antikörper untersucht.
Seit Monaten dreht sich alles um SARS-CoV-2, Millionen sind oder waren mit dem Virus infiziert, Zehntausende sind daran gestorben. Doch wie gelingt es dem Virus, in den menschlichen Körper einzudringen und sich dort zu vermehren? Das Innovation Lab des Tagesspiegels hat den Weg nachgezeichnet – im wahrsten Sinne des Wortes.
Remdesivir soll in Europa eine bedingte Marktzulassung für die Behandlung von Covid-19-Patienten bekommen. Während die Euphorie weltweit wächst, warnt Wolf-Dieter Ludwig, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, vor falschen Hoffnungen.
Zwischen 2010 und 2017 gab es eine Zunahme der Diagnose durch Kinderärzte um 40 Prozent, zeigt der neue Zi-Versorgungsmonitor. Auch bei Störungen der Entwicklung und des Sozialverhaltens gab es einen deutlichen Anstieg.
Um die Schwächen des öffentlichen Gesundheitsdienstes zu überwinden, wird aus der SPD der Ruf nach einer Grundgesetzänderung laut. Der Bund soll Rahmenbedingungen und Aufgaben der unter Länderhoheit arbeitenden Gesundheitsämter einheitlich regeln dürfen und für die erforderliche Modernisierung zahlen, so die Forderung.
Der österreichische Intensivmediziner Rudolf Likar hat als Intensivkoordinator Kärntens einen guten Einblick in den Kampf gegen SARS-CoV-2. In seinem Buch „Bereit für das nächste Mal“ fordert er einen Umbau des Gesundheitssystems und kritisiert die bisherige Pandemievorsorge.
Der Bund hat den Kassenärztlichen Vereinigungen offenbar Hunderttausende schadhafter Atemschutzmasken geliefert. Wie viele davon in Arztpraxen landeten, weiß keiner so genau. Seither wurden die Kontrollen aber deutlich verschärft. Und inzwischen hat sich die Versorgungslage auch entspannt.
Der Großteil der bisher 8.000 an Covid-19 Verstorbenen in Deutschland litt an Vorerkrankungen. Doch eine systematische Erfassung dieser Daten fehlt, beklagen Epidemiologen. Baden-Württemberg hat die umfangreichsten Daten zu bieten: Sie deuten an, dass fast alle Toten vorerkrankt waren.
Bei der Digitalisierung kommen die Bedürfnisse der Patienten zu kurz, finden die Grünen. Sie fordern mehr Mitspracherechte und stärkere Orientierung an den Zielgruppen, die von elektronischer Patientenakte und eRezept besonders profitieren könnten: chronisch erkrankte, alte und pflegebedürftige Menschen.
Zentraler Wettbewerbsfaktor, Motor für wirtschaftliches Wachstum und Grundlage von Innovationen sind Forschungsdaten. In einem Referentenentwurf aus dem Gesundheitsministerium finden sich jetzt Regelungen zum Umgang damit. Zum gleichen Thema wurde auch beim BDI diskutiert.
Der Pharma-Riese Sanofi provoziert die Welt und deutete an, dass ein möglicher Corona-Impfstoff zuerst in den USA zur Verfügung steht. Während der Konzern nun von „einem Missverständnis“ spricht, ist die Botschaft angekommen: Die Pharmaindustrie will auch aus Europa mehr Förderung.
Im letzten Serienteil über die Corona-Ausbreitung geht es um das zögerliche Handeln der westlichen Länder. Vor allem die USA haben zu viel Zeit vergehen lassen, um die schnelle und immense Ausbreitung von SARS-CoV-2 verhindern zu können. Doch das Funktionieren der internationale Zusammenarbeit bedeutet einen Hoffnungsschimmer.
In Neustrelitz testet das Biotech-Unternehmen Centogene Gymnasiasten auf SARS-CoV-2. Gespräche mit weiteren Bundesländern laufen. Centogene-Chef Rolfs ist überzeugt, dass nach den Sommerferien deutschlandweit getestet werden könnte – wenn andere Labore mitzögen. Deren Verband winkt ab.
Nicht genug damit, dass die gesetzlichen Krankenkassen jetzt in ein Milliarden-Minus zu rutschen drohen. Die Coronakrise könnte zusätzlich auch ihren mühsam austarierten Finanzausgleich bis 2022 durcheinander wirbeln. Sorgen machen müssen sich vor allem kleinere Kassen und Versicherer in Bundesländern mit besonders vielen Corona-Fällen.
Während über Coronapartys kaum noch gesprochen wird, bestimmen zuletzt immer häufiger andere Veranstaltungen mit zu vielen Menschen auf zu wenig Raum die Diskussion: Demonstrationen gegen die Coronaregeln. Unsere Umfrage zeigt: Eine Spaltung der Gesellschaft halten die Bürger für nicht unwahrscheinlich.
Der dritte Teil unserer Serie erzählt, wie beim Kampf gegen Corona in China die staatliche Kontrolle praktisch ausgehebelt und weltweit parallel an dem neuartigen Virus geforscht wurde. Und wie die WHO zu ihrem Lob kam, China habe sein Wissen „transparent mit der globalen Gesundheitsgemeinschaft geteilt“.
Die Arbeitsbelastung der meisten Klinikärzte ist in der Coronakrise gesunken. Das ist das Ergebnis einer Umfrage durch den Marburger Bund. In der Intensivmedizin zeigt sich jedoch ein anderes Bild. Und eine Mehrheit der Mediziner sieht nach wie vor die Gefahr einer Systemüberforderung.
Die ganze Welt leidet mittlerweile unter SARS-CoV-2. Hätte China schneller reagieren und so die Pandemie aufhalten können? Im zweiten Teil unserer Serie geht es um die Versuche der chinesischen Regierung, den Ausbruch der Epidemie zu vertuschen und den Wettlauf um die Entschlüsselung des neuartigen Coronavirus.
Die neue Obergrenzenregelung für SARS-CoV-2-Neuinfektionen verdeutlicht die große Bedeutung der Gesundheitsämter. Deren IT-Modernisierung wurde lange verschleppt. Jetzt ist aufholen geboten, sonst wird das nichts mit Track and Trace.
Ende 2019 nahm in China die Corona-Pandemie ihren Ausgang: In einer vierteiligen Serie rekonstruieren wir den Ausgang einer der schlimmsten Weltkrisen seit dem 2. Weltkrieg. Im ersten Teil geht es um die Entdeckung des neuartigen Virus durch chinesische Wissenschaftler und die internationale Skepsis gegenüber deren Arbeit.
In Berlin wollte ein Gesundheitsamt einen psychisch gesunden Quarantäne-Verweigerer in der Psychiatrie unterbringen. Die Klinik wies das Ansinnen ab. Trotzdem stellt sich die Frage: Wohin mit Menschen, die sich nicht an die Quarantäne-Auflagen der Behörden halten wollen?
Alle offenen Fragen zu den Gesundheitsapps schienen geklärt. Werden Politiker und Akteure aber nach dem richtigen App-Store für diese Anwendungen gefragt, dann wird schnell klar: Hier muss noch diskutiert werden. Ob die Dienste von Apple und Google geeignet sind, bezweifeln viele. Eine deutsche oder europäische Lösung scheint aber ebenfalls unrealistisch.
Mit dem Ausstieg aus dem Lockdown tritt die Corona-Krise in eine neue Phase. Epidemiologische Erwägungen werden politischen weichen, der Staat muss gegen das Auseinanderbrechen der Gesellschaft ankämpfen. Ein Schlüssel dafür: Kinder und ihre Familien.
Heute treffen sich Kassen-Funktionäre mit Jens Spahn zur Krisenkonferenz und drängen auf Bundeszuschüsse. Internen Schätzungen zufolge droht 2020 ein Finanzloch von mehr als 14 Milliarden Euro. Ohne Steuerhilfe würden Beiträge durch die Decke gehen und den Aufschwung nach Corona gefährden.
Rheumatologen fürchten, dass Medikamente knapp werden, weil sie auch gegen Covid-19 helfen könnten. Augenärzte appellieren an Patienten, trotz Corona in die Praxen zu kommen. Wie die Regelversorgung unter der Pandemie leidet.
Die Coronakrise hat die Bemühungen von Gesundheitsminister Jens Spahn, die Vor-Ort-Apotheken zu stärken, ausgebremst. Nun nimmt er neu Anlauf und will in den nächsten Tagen mit dem EU-Binnenmarktkommissar telefonieren.
Die Schüler der 14. Mittelschule Wuhan müssen schon morgens vor dem Schulgebäude den ersten Test bestehen. Ein Bericht über strenge Kontrollen bei der Wiedereröffnung der Schulen, regionale Unterschiede, die „Prüfung des Lebens“ und Propaganda.
Jens Spahn will beim geplanten Corona-Immunitätspass auf das Urteil des Ethikrats warten, das Gremium wählt im Mai einen neuen Vorsitz. Peter Dabrock, der dieses Amt gerade abgegeben hat, skizziert im Interview eine mögliche Alternative zum Pass und warnt vor „Moralisierungen“ in der Corona-Krise.
Bei der verheißungsvollen genomischen Medizin hängt die Bundesrepublik hinterher: Das soll sich ändern, unter anderem mit dem BMG-Projekt „genomDE“. Experten beklagen, dass die Chancen der Genomforschung in Deutschland zu lange unterschätzt wurden.
Der GKV-Spitzenverband bereitet sich auf die Krisensitzung mit dem Gesundheitsminister Spahn am kommenden Montag vor. Er will, dass die Kassen wieder Kredite aufnehmen dürfen. Der Bund soll Defizite des Gesundheitsfonds über einen Steuerzuschuss auffangen.
Der Verband der forschenden Pharmahersteller zählt inzwischen 115 Impfstoffprojekte weltweit gegen den Corona-Virus SARS-CoV-2. Die Deutschen wünschen sich mehr Unabhängigkeit von Pharmaindustrie.
Seit Montag öffnen die Schulen in Deutschland wieder ihre Türen – langsam und schrittweise. Auf Hygienemaßnahmen wie Abstand halten und Händewaschen soll dabei genauso geachtet werden wie auf den Schutz von Risikogruppen. Doch der Umgang mit letzteren ist in den Ländern höchst unterschiedlich geregelt.
Die Grünen fordern die Bundesregierung auf, eine gesetzliche Grundlage für die digitale Kontaktverfolgung zu schaffen. Ein Rechtsgutachten von Greenpeace und der Gesellschaft für Freiheitsrechte stützt diese Forderung. Auf Regierungsseite sieht man wenig Bedarf für ein App-Gesetz.
Ist der R-Wert bei der Steuerung der Covid-Pandemie das Maß aller Dinge? Nein. Ein Multiparameter-Monitoring ist nötig. Neben dem R-Wert und den Neuinfektionen sind die Zahl der Patienten, die beatmet werden müssen und die Zahl der Todesfälle wichtige Parameter.
Deutschland wird in diesem Sommer an die heimischen Küsten drängen. Während sich Rostocks Oberbürgermeister auf so viel Besuch freut und „Platz schaffen“ will, sorgen sich einige Einheimische vor sogenannten Superspreadern wie in Ischgl.
Er wolle das Plädoyer des Ethikrats abwarten, sagte der Minister gestern bei der Vorstellung eines neuen Antikörpertests von Roche. Dieser soll bald millionenfach durchgeführt werden und den Weg aus dem Lockdown erleichtern. Gesetzliche und private Krankenkassen reagieren zurückhaltend.
Zahnärzte erhalten keine Corona-Zuschüsse, sondern nur einen Kredit. So steht es in der gestern veröffentlichten Schutzschirm-Verordnung. Dürfen sie dann wenigstens Kurzarbeitergeld für ihre Praxis-Beschäftigten beantragen? Darüber sind sich Gesundheits- und Arbeitsminister nicht einig, sie befinden sich noch in Gesprächen mit der Bundesagentur.
Der Gesundheitsökonom Günter Neubauer rät zum Abbau der stationären Überkapazitäten in der Regelversorgung bei gleichzeitiger Einführung einer europäischen Notfallreserve. Die aktuelle Situation zeige, dass die Europäische Union zu lange brauche, um auf einen Krisenfall angemessen zu reagieren.
Bei der Diskussion um die elektronische Patientenakte ist oft von europäischen Vorbildern die Rede. Dänemark integriert seit 15 Jahren verschiedenste Systeme in seiner Akte. Die Devise dabei lautet: Zuerst lokal testen, dann auf das ganze Land ausweiten.
Zum Jahresanfang verfügten Kassen und Gesundheitsfonds noch über hohe Rücklagen. Doch infolge der Corona-Hilfen und wegbrechender Beitragseinnahmen droht der Fonds nun erstmals mit mindestens fünf Milliarden Euro unter Wasser zu geraten. Am 11. Mai will Jens Spahn mit den Kassen über einen Rettungsschirm verhandeln.
Andrew Ullmann ist Professor für Infektiologie und sitzt für die FDP im Bundestag. Im Interview spricht er über die neue Rolle, die Wissenschaftler in der Politik gerade einnehmen, und welche falschen Erwartungen das wecken kann. Den Kurs seiner Partei in der Coronakrise unterstützt er: Debatten zum Ausstieg aus dem Lockdown seien unverzichtbar.
Über ein Internet-Portal können sich Pflegekräfte außer Dienst für Coronaeinsätze in Heimen oder Kliniken melden. Mehr als tausend haben sich dort schon registrieren lassen. Sie werden wegen der Personalengpässe händeringend gesucht.
Einige Unternehmen überlegen, wie sie ihre Angestellten wieder im Büro arbeiten lasssen können, ohne deren Gesundheit zu gefährden. Helfen könnten dabei aggregierte Gesundheitsdaten der Mitarbeiter, die über das betriebliche Gesundheitsmanagment erhoben wurden. Der DGB warnt derweil Gesundheit für Profitinteressen zu instrumentalisieren.
Jiang Youwei ist Oberbürgermeister der nordchinesischen Großstadt Shenyang und spricht im Interview über die Bürden des Coronavirus. Das Reich der Mitte hat mit den dramatischen Veränderungen in der Autoindustrie zu kämpfen und erste Antworten auf die Frage gefunden, wie es weitergehen soll.
Zeitarbeitsfirmen haben in der Coronakrise eigentlich eine wachsende Nachfrage von Pflegekräften erwartet und rechneten bereits mit steigenden Entgelten. Einige Zeitarbeitsfirmen verzeichnen nun jedoch Nachfragerückgänge bei Pflegehelfern von 70 Prozent und müssen selbst Kurzarbeit anmelden.
Jens Spahn drängt die Kliniken, trotz Coronakrise nun wieder stärker in die Regelversorgung zurückzukehren – und macht dafür sehr genaue Vorgaben. Die Krankenhausfunktionäre ärgert das, sie wollen sich nicht so stark hineinreden lassen. Im Grundsatz begrüßen sie aber den Vorstoß des Ministers, der auch weiterhin Priorisierungen vorsieht.
Die Bundesregierung hat 49 Unternehmen mit der Produktion von Schutzmasken beauftragt. Mitte August sollen sie spätestens vorliegen. Die Zertifizierung der Masken könnte mit dem Zeitplan in Konflikt geraten, weil die meisten Unternehmen keine Erfahrungen mit Medizinprodukten haben.
Um Kapazitäten für Covid-19-Patienten zu schaffen, haben so gut wie alle Bundesländer Verordnungen über die Versorgungsleistungen von Krankenhäusern erlassen. Der Medizinrechtler Thomas Schlegel kritisiert, dass diese oft zu vage formuliert sind und für große Unsicherheit unter Ärztinnen und Ärzte sorgen.
Die große Mehrheit der Deutschen macht sich Sorgen, dass es im Sommer erneut zu Ausgangsbeschränkungen kommt. Sie fürchtet, dass das Coronavirus noch einmal Anlauf nimmt und eine zweite Infektionswelle auslöst.
Tracing-App, Symptom-Checker, digitaler Gesundheitspass – wer blickt da noch durch? Mit Hilfe der Kollegen des Tagesspiegel Backgrounds Digitalisierung fassen wir die wichtigsten Projekte und Anwendungen im digitalen Kampf gegen Corona für Sie zusammen.
Der Berliner Senat prüft, Hotels zur Unterbringung von Corona-Infizierten anzumieten. Gesundheitspolitiker befürworten den Vorstoß, Epidemiologen sind skeptisch. Denn Betroffene müssten dann zusätzlich zur Quarantäne auch ihre gewohnte Umgebung verlassen.
Zentralisierung von Krankenhäusern und Bettenabbau – eine schlechte Idee in Zeiten von Corona? So argumentiert momentan die Deutsche Krankenhausgesellschaft. Das Beispiel Dänemark zeigt aber: Große und wenige Kliniken können auch durchaus Vorteile bieten.
Kliniken und Ärzte erhalten in der Coronakrise Ausgleichszahlungen für freigehaltene Betten und ausbleibende Patienten. Doch die Kehrseite sind wachsende Defizite in der Versorgung. Das trifft vor allem Patienten der Psychiatrie und von Tageskliniken.
Seit einem Monat ist die App von Charité und Data4Life online, auch die Regierung setzt jetzt auf sie. Die App soll weltweit eingesetzt werden, ganz ähnliche Pläne verfolgt der private Anbieter Ada. Schaden die Parallel-Angebote der digitalen Pandemie-Eindämmung?
Wie viele Ärzte und Pflegekräfte sind mit dem Coronavirus infiziert? Die Bundesregierung hat dazu keinen Überblick. Die Linkspartei nennt das „fahrlässig“. Auch Bundesärztekammer und Marburger Bund fordern eine systematische Erfassung.
Markus Landthaler ist der Verantwortliche der Corona-Task-Force am Max-Delbrück-Centrum für molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft. Er erlebt gerade eine besonders enge Zusammenarbeit der weltweiten Forschung.
Nahrungsergänzungsmittel mit pflanzlichen Inhaltsstoffen muten oft natürlich und gesundheitsfördernd an. Dabei befinden sie sich seit zehn Jahren in einer regulatorischen Grauzone, die ihnen Behörden auf EU-, Bundes- und Landesebene lassen.
Deutschland spricht gerade vor allem über die medizinische Versorgung der Älteren und Vorerkrankten. Dabei geht es schon heute darum, die Grundsteine für eine gesunde Bevölkerung von morgen zu legen. Doch die Kinder- und Jugendmedizin ist nicht überall gut aufgestellt und erreicht nicht alle Familien.
Die Menschen weltweit hoffen darauf, dass es bald einen Corona-Impfstoff gibt – und setzen dabei große Hoffnungen in China. Dafür gibt es gute Gründe, in dem Land forschen gleich mehrere Unternehmen nach geeigneten Kandidaten.
Demnächst will das BfArM das Portal freischalten, auf dem Hersteller digitaler Gesundheitsanwendungen die GKV-Erstattung beantragen können. Im August könnte das DiGA-Verzeichnis stehen. Wie viele Anträge es geben wird, vermag das BMG nicht einzuschätzen.
Inzwischen ist nun auch in Deutschland die erste klinische Studie in Deutschland für einen Coronavirus-Impfstoff genehmigt worden. Doch weltweit gibt es noch zwei andere Unternehmen, die damit bereits beginnen durften. Eines davon ist der chinesische Impfstoffhersteller CanSino Biologics, der bis vor kurzem nur Insidern bekannt war.