An der Universität der Bundeswehr in München hat das BMI am Donnerstag seine Eckpunkte für eine angepasste Nationale Wirtschaftsschutzstrategie vorgestellt. Vorgesehen sind mehr Verzahnung, Kooperation und Austausch.
Lange warteten die Vertreter der Gesundheitsberufe auf Vorschläge. Nun zeichnet sich ab: Das BMG plant eine Teilakademisierung der Physiotherapieausbildung und eine verpflichtende Ausbildungsvergütung. Das geht aus einem neuen Referentenentwurf hervor.
In einem Schreiben an die BÄK skizziert das BMG detailliert die stufenweise Inbetriebnahme des Organ- und Gewebespenderegisters ab Mitte März. Krankenhausärzte wie Bürger werden sich vor allem mit komplex anmutenden digitalen Neuerungen beschäftigen müssen. Am Erfolg des Registers hat offenbar selbst das BMG Zweifel.
Um Arzneimittelstudien schneller zu bewerten, will das BMG den weitgehend ehrenamtlich tätigen Ethikkommissionen eine Bundesethikkommission vor die Nase setzen und über deren Mitglieder und Satzung bestimmen. Das geht aus dem kürzlich veröffentlichten Entwurf des MFG hervor. Doch es regt sich Widerstand.
Auch wenn nun immerhin ein Termin für den Vermittlungsausschuss steht, hängt das Krankenhaustransparenzgesetz noch immer in der Luft. Derweil hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) Neuigkeiten zum KHVVG verraten. Die Länder sollen bei diesem Vorhaben weniger Einfluss erhalten.
In der SPD-Fraktion waren es vornehmlich Innenpolitiker, die gegen das CanG rebellierten. Ende Februar könnte der Bundestag nun den Weg für die geplante Cannabis-Legalisierung freimachen – trotz der Gegenstimmen. Aber werden die Länder ebenfalls mitspielen? Ein Stimmungsbild.
Mit einer Gesetzesänderung will die Bundesregierung Frauen, die sich in einem Schwangerschaftskonflikt befinden, sowie das Personal entsprechender Einrichtungen vor sogenannten Gehsteigbelästigungen schützen. Außerdem sollen dem Destatis künftig mehr Daten zur Verfügung gestellt werden.
Mit dem MFG sollen die Bedingungen für die forschenden Arzneimittelhersteller in Deutschland deutlich besser werden. Wie aus dem nun bekannt gewordenen Referentenentwurf hervorgeht, soll dies unter anderem durch Zentralisierungen bei Genehmigungsverfahren ermöglicht werden.
Seit Monaten hängt das GVSG im Kabinett, jetzt will Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) den Knoten durchschlagen – und lädt den Entwurf mit weiteren Vorhaben zusätzlich auf. Die FDP stellt sich weiter gegen die Gesundheitskioske und wünscht sich umfassende Entbudgetierung.
Gut gemeint, aber nicht konsequent genug. Mit dieser Kritik reagierten Gesundheitsexperten auf die am Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossene Ernährungsstrategie der Bundesregierung. Kein Wunder: Von schärferen Kennzeichnungsregelungen, geringeren Steuern für Obst und Gemüse oder Herstellerabgaben auf Süßgetränke ist in dem Konzept nichts zu finden.
Im Januar 2025 soll die Notfallreform in Kraft treten – und als Teil eines Gesamtpakets aus Krankenhaus-, Notfall- und Rettungsdienstreform das Gesundheitssystem effizienter, besser und nachhaltig finanzierbar machen. Doch die Liste der noch offenen Fragen ist auch nach der Vorstellung der Eckpunkte durch Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) lang.
Die Phase der Kostendämpfung im Gesundheitswesen hat gerade erst begonnen. Mit Strukturreformen will Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) das Gesundheitssystem nun effizienter machen und so die Finanzen der Gesetzlichen Krankenversicherung wieder in den Griff bekommen. Doch reicht das aus?
Das neue Jahr beginnt mit der Verpflichtung zum E-Rezept und der erfolgreichen Einführung digitaler Identitäten. Weiter warten heißt es währenddessen auf das Gematik-Gesetz. Auch das digitale Organspenderegister wird sich wohl erheblich verzögern. Ein Überblick, was für die Digitalisierung im Gesundheitswesen 2024 zu erwarten ist.
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) will alle in der Hausarztpraxis erbrachten Leistungen vergüten und durch den Wegfall der Budgetbereinigung auch für eine Entbürokratisierung sorgen. Das geht aus einem vergangene Woche vorgestellten Maßnahmenpaket des BMG zur Stärkung der ambulanten ärztlichen Versorgung hervor.
Viel Rückhalt und Zustimmung erfährt Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) für seine Pläne, den Pflegekräften mehr Rechte und Kompetenzen einzuräumen. Nun müssen die vor Weihnachten veröffentlichten Eckpunkte jedoch in einen Gesetzentwurf überführt werden und dabei gibt es eine Menge zu beachten, wie vor allem die Ärzteschaft betont.
Die CDU wird in Hessen in den kommenden fünf Jahren nicht mehr mit den Grünen, sondern mit der SPD regieren. Auch das Gesundheitsressort werden die Christdemokraten verantworten. In ihrem Koalitionsvertrag sprechen sich die Regierungspartner unter anderem für eine solide Finanzierung der Krankenhausreform durch den Bund und eine stärkere Regulierung investorengeführter MVZ aus.
Eine Zeitlang schien es, als ob die vom BMG geplanten Gesetze zur Digitalisierung im Gesundheitswesen auf der Wartebank landen würden. Am Donnerstag hat der Bundestag jedoch sowohl das DigiG als auch das GDNG verabschiedet. Zuvor hatte sich der Gesundheitsausschuss auf Änderungen verständigt. Bei diesen geht es unter anderem um Daten aus Wearables und um eine ePA ab 15 Jahren.
Mit einer Verschärfung im DigiG werden niedergelassene Ärzte ab 2025 verpflichtet, die ePA zu befüllen. Mit dem aktuellen Stand der Technik, sagen die Hausärzte, würden Praxen dann vom Mehraufwand "überrollt". Die Ampel indes setzt auf Innovationen bei PVS-Systemen – und offenbar auch eine Marktbereinigung. Auch die Ärzte sehen die PVS-Anbieter in der Pflicht.
Die BMG-Pläne für ein neues Medizinforschungsgesetz sehen unter anderem vor, dass bestimmte klinische Studien künftig nur noch von einer eigens eingerichteten Stelle beim BfArM, einer Bundes-Ethik-Kommission, ethisch begutachtet werden müssen. Dagegen wehren sich vfa und AKEK: Sie befürchten staatliche Bevormundung.
"Pflegebedürftige im Krankenhaus" lautet der Schwerpunkt des diesjährigen Pflegereports der Barmer. Die Zahl der vermeidbaren Krankenhausaufenthalte ist gewaltig, weshalb sich die Bundesregierung darum bemüht, ambulante Versorgungsstrukturen auszubauen. Der Pflegereport zeigt, dass insbesondere Pflegebedürftige davon profitieren dürften.
Der EHDS soll bald Realität werden. Am Dienstag haben sich die zuständigen Ausschüsse des EU-Parlaments auf eine Position geeinigt, die noch vom Plenum bestätigt werden muss. Es geht um zusätzliche Datenschutzvorgaben, aber auch um mehr Spielraum bei der Gesundheitsakte, wie ein Blick in den Bericht zeigt. Auch der Ministerrat steht offenbar kurz vor einem Durchbruch.
Kurz nach dem letzte Woche abgehaltenen Pharmagipfel im BKAmt hat das BMG einen aktualisierten Entwurf für die Pharmastrategie vorgelegt. Dieser sieht einige Konkretisierungen und Ergänzungen gegenüber der älteren Version von Mitte September vor. Bei der Umsetzung der Maßnahmen soll dem geplanten Medizinforschungsgesetz eine entscheidende Rolle zukommen.
Voraussichtlich am 13. Dezember wird der Gesundheitsausschuss des Bundestags die letzten Änderungen am Entwurf des CanG beschließen, mit denen dieser tags darauf verabschiedet werden kann. Vor allem Konsumenten und die Medizinalcannabis-Industrie dürften sich über die Änderungsanträge der Ampel-Fraktionen freuen. Der Konsum soll nun etwa an mehr Orten möglich sein.