Bundeskanzler Friedrich Merz ist gestern zum EU-Arktis-Gipfel nach Finnland gereist. Dort will er heute mit Staats- und Regierungschefs über die geopolitisch immer wichtiger werdende Region beraten. Infolge des Klimawandels entstehen neue Seewege und Zugänge zu Rohstoffen. Das weckt das Interesse von China, Russland und den USA. In Berlin wächst nach dem Wahl-Debakel der CDU in Sachsen-Anhalt derweil der Druck auf den Kanzler – und könnte mit den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin am kommenden Sonntag noch zunehmen.
Ungeachtet der Turbulenzen innerhalb der Bundesregierung will das Verkehrsministerium noch im Herbst ein wichtiges Vorhaben voranbringen – und mit der DB InfraGO die Leistungsvereinbarung für die nächsten fünf Jahre abschließen. Die LV InfraGO wird sich stark am Schweizer Vorbild orientieren. Der Entwickler des dortigen Systems, Peter Füglistaler, berät die deutschen Verhandler. Jens Tartler hat mit ihm gesprochen.