Mit einem Antrag für eine Bundesförderung über die Modellprojekte Smart Cities ist Aschaffenburg 2020 gescheitert. Nun versucht die bayerische Stadt ihren Ansatz einer „Dialog City“ mit EU-Geldern umzusetzen. Andere europäische Städte sind mit an Bord. Kultur und Stadtgeschichte spielen eine wichtige Rolle, erzählt Bürgermeister Eric Leiderer im Interview.
Eine App soll in Cottbus das Lernen über die Vergangenheit interaktiv gestalten. Der „IWalk“ ist ein digitaler Stadtrundgang zur Geschichte der Jüd:innen und Judenverfolgung. Den technischen Rahmen dafür liefert eine internationale Organisation.
Die Modellprojekte Smart Cities sollen enger zusammenarbeiten. Sechs Workshops sollen den Startschuss für Arbeits- und Entwicklungsgemeinschaften bilden. In dieser Woche geht es los. Das erste Thema: urbane Datenplattformen. Langfristiges Ziel ist es, eine gemeinsame Plattform zu entwickeln.
In Kommunen können sogenannte Digitale Lotsen helfen, Kompetenzen und eine Offenheit für Digitalisierung in den Fachämtern zu verankern. Die Umsetzung ist aber ein Balanceakt: Es sind klare Konzepte und zugleich genügend Freiheiten nötig. Ein neues Papier gibt einen Überblick.
Die Anzahl an offenen Daten auf dem bundesweiten Portal Govdata könnte sich in den nächsten Jahren verdoppeln. Der IT-Planungsrat hat ein Projekt in Auftrag gegeben, das aktuell die Weichen für die Zukunft von Govdata stellt. Erste Ergebnisse liegen bereits vor.
Im hessischen Kassel hat gestern der Kongress „Digitale Städte – Digitale Regionen” stattgefunden. Unter dem Motto „Zielbild Klimaneutralität“ diskutierten zahlreiche regionale, aber auch internationale Gäste zu den Chancen, die Digitalisierung im Bereich Klimaschutz bietet.
Offene Daten entfalten ihr Potenzial erst, wenn sie auch gefunden und genutzt werden. Der Musterdatenkatalog, ein Tool der Bertelsmann-Stiftung, könnte dabei helfen. Schleswig-Holstein nutzt den Katalog dafür als erstes Bundesland. Das ist aber nur ein erster Schritt in Richtung einer neuen Form offener Daten: Linked Data.
Schleswig-Holstein will mit seiner Landesdatenstrategie eine „Datenbereitstellungsoffensive“ in Gang setzen. Digitalminister und Chef der Staatskanzlei Dirk Schrödter (CDU) setzt auf eine veränderte Ausbildung, ein Datenkompetenzzentrum und ein neues Mindset in der Verwaltung.
Der Fall der Caritas der Erzdiözese München und Freising wirft ein Schlaglicht auf die digitale Verletzlichkeit von sozialen Einrichtungen. Dabei zeigen auch zahlreiche Fälle in der Vergangenheit: Es herrscht Handlungsbedarf.
In Dortmund präsentieren in dieser Woche internationale Aussteller Ideen für den neuartigen Anbau von Lebensmitteln. Verschiedene Forschungsprojekte haben in Deutschland schon Projekte gestartet und zeigen, was in Städten möglich ist.
Globale Handelsketten funktionieren nicht mehr wie gewohnt, Energie- und Lebensmittelpreise steigen spürbar. Die vergangenen Monate haben gezeigt, wie abhängig wir von anderen sind. Lokale Produktion könnte helfen. Vanessa Borkmann, Forschungsleiterin am Fraunhofer IAO, sieht Lebensmittelproduktion als Baustein einer smarten urbanen Umgebung.
Sachsens CIO Thomas Popp nennt die offene Frage der Finanzierung und die Zuständigkeiten zwischen Bund, Ländern und Kommunen als größte Herausforderungen bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes. Sein Bundesland werde bis Ende des Jahres zumindest eine Leistung umsetzen.
Mit dem OZG-Booster sollten zumindest einige wichtige Leistungen noch in diesem Jahr flächendeckend digitalisiert werden. Doch auch das klappt nicht. Heute treffen sich Bund und Länder, um zu klären, was 2022 noch geschafft werden kann.
Die Modellprojekte Smart Cities sollen Maßnahmen für alle deutschen Kommunen pilotieren. Bei den geförderten Kommunen wurde jetzt Kritik am Begleitkonsortium, der KTS, laut: Vorgaben seien nachträglich geändert worden und das Gremium sei keine große Hilfe. Das zuständige Bauministerium widerspricht.
Die Fiware Foundation stellt Open-Source-Software-Bausteine für Smart Cities bereit, um auf Echtzeit-Daten zuzugreifen. Über 300 Städte nutzen die Technologie. Chief Executive Officer Ulrich Ahle sieht in Deutschland vor allem Nachholbedarf bei einheitlichen Schnittstellen. Hoffnung macht ihm das Projekt Gaia-X.
Der Verein Wattbewerb e.V. will den Fotovoltaik-Ausbau in deutschen Kommunen vorantreiben. Dafür greift er auf Daten eines Registers zurück, bereitet diese auf und erstellt aktuelle Rankings. Wer seine installierte Leistung als erste Stadt verdoppelt, gewinnt den ersten Durchlauf des Wettbewerbs.
In Berlin tauschen sich in dieser Woche Forschende und Expert:innen aus der Baubranche aus, um über nachhaltiges Bauen und Planen zu diskutieren. Das Natural Building Lab, das die Konferenz ausrichtet, hat bereits einige Ideen dazu entwickelt.
Heute veröffentlicht der Bitkom die Gesamtergebnisse des Smart-City-Rankings. In den Städten wurden sie mit Spannung erwartet – teils mit Vorfreude, teils mit Sorge und teils mit Stirnrunzeln. Die Methodik erscheint einigen intransparent, anderen fragwürdig.
Die Metropolregion Rhein-Neckar gehört zu den Smart-City-Modellprojekten der dritten Staffel. Am vergangenen Donnerstag haben die Verantwortlichen Einblicke in die Strategiephase gegeben, die jetzt zu Ende geht. Ein Schwerpunkt der Smart-Region-Konferenz lag auf der Frage, wie sich die Pilotprojekte auf andere Städte und Regionen übertragen lassen.
Die Berliner Finanzverwaltung hat gemeinsam mit der Technologiestiftung den Haushalt visualisiert und interaktiv durchsuchbar gemacht. Andere Kommunen können die Software frei nachnutzen – dabei gibt es allerdings ein Problem: Vielerorts liegen die Daten nicht im passenden Format vor.
Die digitale Verwaltung in Deutschland läuft schleppend. Die europäische Single-Digital-Gateway-Verordnung setzt dem in Teilen ein zeitliches Limit.
Hunderte Millionen Euro fließen in das Smart-City-Programm der Bundesregierung. Dabei werden aktuell 73 Modellkommunen gefördert. Vor Ort wächst allerdings der Unmut, weil die Vorgaben plötzlich strenger interpretiert werden als noch zum Start der Initiative. Im Fokus der Kritik steht die neue KTS.
Besucher:innen des Bochumer Rathauses können seit dem vergangenen Herbst ein digitales Navigationssystem nutzen, um sich zurechtzufinden. Besonders für Menschen mit Handicap bietet die App einen großen Mehrwert.
Eine nachhaltigere Mobilität wollen eigentlich alle Kommunen – doch häufig hapert es an der Umsetzung. Wie Hürden überwunden werden können und was es vom Bund braucht, darüber diskutierten gestern Experten auf einer Fachtagung des Umweltbundesamtes.
Wissenstransfer über Grenzen hinweg: Seit einigen Monaten tauschen sich im Rahmen des Programms „Vernetzt in Europa“ sechs deutsche Städte mit jeweils einem europäischen Partner über ihre Smart-City-Aktivitäten aus. In der letzten Woche hat eine Delegation aus Krefeld die bulgarische Hauptstadt besucht.
Die Bundesregierung bereitet laut Informationen von Tagesspiegel Background gerade eine Ausschreibung für eine Cloud-Infrastruktur in der Verwaltung vor. Dafür kommen mehrere Kandidaten in Frage. Der Konflikt um die Nutzung von Hyperscalern wird dadurch nicht final geklärt, es soll aber Transparenz und Tempo in den Prozess kommen.
Diese Woche wurden E-Government-Preise für den deutschsprachigen Raum vergeben. Bei der Fachjury hinterließen auch einige kommunale Vorhaben Eindruck. Tagesspiegel Background stellt die Vorzeigeprojekte vor.
Ransomware, DDoS, Sicherheitslücken und verdächtiges Verhalten in IT-Systemen. Die öffentliche Verwaltung in Mecklenburg-Vorpommern hatte in den letzten 12 Monaten immer wieder mit Sicherheitsvorfällen zu kämpfen. Die Regierung will ihre Informationssicherheit nun mit einer neuen Behörde zentraler organisieren.
Das hessische Innenministerium entwickelt im Rahmen des Projekts „Digitale Modellbehörde“ exemplarisch digitale Verwaltungsleistungen. Andere Behörden sollen die Prozesse nachnutzen und die digitale Transformation in den eigenen Häusern dadurch leichter bewerkstelligen können.
Im Ulmer Museum steht eine Box, die mittels Technologie unterschiedliche Sprachen übersetzen kann. Menschen unterschiedlicher Herkunft können sich hier treffen und miteinander reden. Ideen für weitere Anwendungsfelder in der Stadt sind schon da.
Deutschland will all seine Verwaltungsleistungen digitalisieren. Umgesetzt wird das von öffentlichen IT-Dienstleistern. Die Online-Services haben bisher kein Preisschild, es existiert auch kein freier Markt für sie. Nun gibt es einen Vorschlag für die Abrechnung.
Per Drag-and-Drop sollen sich Prozesse im öffentlichen Sektor digitalisieren lassen, dank Low oder No Code. In Hamburg wird eine Low-Code-Plattform für Verwaltungen von Bund, Ländern und Kommunen entwickelt. Auch andere Bundesländer sind aktiv. Experten sehen in dem Ansatz aber kein Allheilmittel.
Im europäischen Projekt „Next2Met“ helfen sich sechs Speckgürtel-Regionen in unterschiedlichen Ländern gegenseitig, um durch Digitalisierung attraktiver zu werden. In Mecklenburg-Vorpommern entsteht daraus aktuell ein internationales Netzwerk zu digitaler Gesundheit. Von anderen Staaten wird Deutschland als Nachzügler wahrgenommen.
Mit der „Digitalen Plattform Stadtverkehr“ will der Berliner Senat Nutzer:innen alle Informationen mit Mobilitätsbezug zur Verfügung stellen, und das möglichst umfassend und aktuell. Eingebunden werden viele externe Quellen über standardisierte Schnittstellen.
Auch in diesem Jahr fällt die Erntebilanz wieder besorgniserregend aus. Die Klimakrise setzt der deutschen Landwirtschaft zusehends zu. Digitale Technologien können hier helfen. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft fördert ein Großvorhaben zur Digitalisierung und Zukunftsfähigkeit der Ressourcenerzeugung.
Der gerade durchgeführte Zensus liefert Daten, die für Kommunen wichtig sind. Etwa, weil die Einwohnerzahlen bei der Verteilung der Mittel des kommunalen Finanzausgleichs eine Rolle spielen. Das Vorhaben läuft aber nicht ganz reibungsfrei ab, wie die Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Union zeigen.
Die Föderale IT-Kooperation spielt eine zentrale Rolle, um eine flächendeckende digitale Verwaltung umzusetzen. Das scheitert aber oft an der inflexiblen Finanzierung, kritisiert unter anderem der Bundesrechnungshof. Eventuell muss der IT-Staatsvertrag zwischen Bund und Ländern nochmal angepasst werden, um für Besserung zu sorgen.
Dieses Jahr wurden deutsche Hitzerekorde gemeldet, die Böden mancher öffentlicher Plätze erreichten mehr als 60 Grad – auch in Erfurt. Guido Spohr arbeitet beim dortigen Umwelt- und Naturschutzamt und erforscht in einem Modellprojekt gemeinsam mit Dresden, wie Städte gekühlt werden können. Das Projekt erhielt den deutschen Nachhaltigkeitspreis.
Die Bundesregierung räumt in der Beantwortung einer Kleinen Anfrage der CDU/CSU-Fraktion ein, dass es bereits eine erste Leistung auf der OZG-Booster-Liste gibt, die bis Ende des Jahres nicht umsetzbar ist. Befürchtete Verzögerungen bei der Registermodernisierung werden ebenfalls bestätigt. Und die Mittel aus dem Konjunkturpaket fließen weiterhin sehr zäh.
Die Verwaltung leidet an dem massiven Fachkräftemangel. Besonders krass ist die Situation bei Digitalexpert:innen. Eine Strategie dagegen sind Austauschprogramme, in denen Talente aus der Wirtschaft für kurze Zeit in die Verwaltung wechseln und dort ihr Wissen weitergeben. Morgen erscheint eine Studie, die weltweit Programme verglichen hat.
Das Thema Gesundheit ist auch für smarte Städte eine Herausforderung. Mehr als die Hälfte der Erwachsenen und fast jedes dritte Kind in Europa leiden an Übergewicht. Das interaktive Spiel „Beat the Street“ aus Großbritannien nimmt sich dem Problem an – und verwandelt Städte in eine große, aktive Spielwiese.
Der überarbeitete Entwurf für die Digitalstrategie enthält einige Neuerungen im Bereich Smart Cities und digitale Verwaltung. Das Bauministerium hat seine Ziele etwa dahingehend konkretisiert, dass die Koordinierungs- und Transferstelle Smart Cities (KTS) endgültig als Kompetenzzentrum nach dem Koalitionsvertrag eingerichtet werden soll.
Im Zuge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine kamen viele ukrainische Geflüchtete nach Deutschland. Der Bund schuf für sie in relativ kurzer Zeit eine Plattform als zentrale Anlaufstelle für Informationen. Unter anderem kann dort online ein Aufenthaltstitel beantragt werden. Doch nicht alle Bundesländer nutzen den Service.
Dass so viele Ressorts in der Vergangenheit im Bereich Smart City und Smart Region aktiv waren, wurde in den Ampel-Verhandlungen als Problem erkannt. Kommunen brauchen eine bessere Übersicht, Förderprogramme sollen sich besser voneinander abgrenzen, lautete das Ziel. Bisher hat sich allerdings noch nicht viel getan. Das BMBF startete nun ein neues Programm.
In den nächsten Monaten fahren erste Autos selbstständig auf den Straßen. Wie bereiten sich Prüfstellen wie der Tüv Süd vor, um solche Systeme auf Zuverlässigkeit zu prüfen? Ein Ortsbesuch in Ungarn.
Im Rahmen des von der Stadt Wien geförderten Aktionsprogramms „Grätzloase“ gestalten Bürgerinnen und Bürger ihre Nachbarschaft neu. Kern des guten Gelingens ist ein konstruktiver Antrags- und Genehmigungsprozess, in den die Fachabteilungen der Stadt früh involviert sind.
Die Bilanz der ersten Phase der interkommunalen Kooperation im Rahmen des deutsch-französischen Zukunftswerks fällt positiv aus. Jetzt laufen die Vorbereitungen für die zweite Phase, in der die nachhaltige Stadt- und Raumplanung im Mittelpunkt steht.
Automatische Jalousien, Klimamonitoring und Krisenerkennung: Smarte Technik kann Senior:innen das Leben im eigenen Haus erleichtern. Doch den Weg dorthin muss die Politik erst noch ebnen, so Anton Zahneisen, Leiter des Forschungsprojekts „9x selbstbestimmt Wohnen in Oberfranken“ im Interview. Was es braucht, sei eine kommunale Gesamtstrategie.
Das Breitbandportal soll die Prozesse beim Glasfaserausbau beschleunigen. Technisch steht die Lösung nun. Ob der bundesweite Rollout im Rahmen des Onlinezugangsgesetzes klappen zeitnahe klappen wird, ist noch unklar. Aktuell testen nur wenige Pilotkommunen die Anwendung. Zudem gibt es auf kommunaler Ebene noch offene Fragen zur Finanzierung.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) soll im Bereich Cybersicherheit künftig zur Zentralstelle für Bund, Länder und Kommunen werden. BSI-Präsident Arne Schönbohm spricht im Interview über die Vorteile einer einheitlichen Anlaufstelle und mögliche Angriffe auf Energieversorger und Kommunen in den kommenden Monaten.
Die Verwaltung müsse es der Privatwirtschaft nachmachen und ihre Services auf Plattformen anbieten, fordern Expert:innen des Beratungsunternehmens Init in einem Papier, das heute veröffentlicht wird und Tagesspiegel Background vorab vorliegt. Der Bund sieht noch Herausforderungen in der praktischen Umsetzung.
Die Lebensrealitäten junger Menschen verlagern sich zunehmend in den digitalen Raum. Diese Entwicklung stellt auch die Sozialarbeit vor neue Herausforderungen. Das Projekt „Digital Streetworker“ des Bayerischen Jugendrings zeigt, wie zeitgemäße Kinder- und Jugendarbeit funktionieren kann.
Recycling ist gut und wichtig für die Umwelt. Doch manchmal ist es gar nicht so einfach zu wissen, was in welche Tonne gehört – vor allem als Tourist im Ausland. Die Junker-App, eine Anwendung, die von drei Informatiker:innen aus Bologna entwickelt wurde, will in Italien und bald in weiteren Staaten Europas Abhilfe schaffen.
Quartiere sind ein wichtiger Baustein der lokalen Energiewende. Viele Kommunen zerbrechen sich den Kopf darüber, wie sie Wohngebiete mit alternativen Energieträger versorgen können. Ebenso in Stuttgart: Im neuen „Neckarpark“ werden Heizwärme und Warmwasser aus der Kanalisation gewonnen. Ein Vorreiterprojekt für die baden-württembergische Landeshauptstadt.
Die Registermodernisierung ist eine der tragenden Säulen der modernen Verwaltung. Doch obwohl das Projekt noch in den Startlöchern steckt, ist der Zeitplan wohl nicht zu halten. Auf kommunaler Ebene herrscht Unsicherheit, wer die anfallenden Kosten bezahlen soll.
Martin Raubal leitet das internationale Vorreiterprojekt „Digital Underground“ in Singapur. Die digitale Kartierung des Untergrunds könnte dem Stadtstaat bei zukünftigen Bauprojekten Zeit und Kosten sparen und die Sicherheit der Arbeiter erhöhen. Eine Herausforderung besteht in der Verknüpfung von bestehenden mit neu erfassten Daten.
Nur noch ein paar Wochen, dann ist Oktober. Mehr Abwasserüberwachung in den Kommunen soll helfen, der befürchteten Coronawelle im Herbst zu begegnen. Berliner Forscher sind gedanklich schon weiter.
Stadtviertel, die durch Spielstraßen und neue U-Bahnlinien aufgewertet werden, bergen die Gefahr, finanziell schlechter gestellte Menschen an den Stadtrand zu drängen. Doch das ist kein Automatismus, sagen Forscher. Und warnen vor einfachen Schlüssen.
Das brandenburgische Bad Belzig ist gemeinsam mit einer Nachbargemeinde eines der Smart-City-Modellprojekte des Bundes. Der kleine Ort begreift sich allerdings mehr als Smart Village. Die Herausforderungen sind andere als in der Großstadt – von der Nähe zu Berlin profitiert man aber stark.
Standards werden im Smart-City-Bereich noch zu selten vorgegeben, obwohl viele Fördergelder fließen. Das kritisiert Joachim Schonowski, der Kommunen bei der Digitalisierung berät und beim Deutschen Institut für Normung einen Smart-City-Kreis leitet. Der Bund könnte zudem überdenken, ob er den richtigen Ansatz bei der Förderung digitaler Kommunen verfolgt.
Die Smart-Village-App bündelt wichtige Informationen für Bürger:innen kleiner Städte in Brandenburg. Entwickelt wurde sie zusammen mit der Stadt Bad Belzig. Mittlerweile arbeiten 20 Kommunen mit der Open-Source-Anwendung und erweitern ihre Funktionen kontinuierlich.
Die geplante Ladeinfrastruktur für Nutzfahrzeuge könnte zu spät kommen, fürchtet Hermes-Manager Marco Schlüter im Interview mit Tagesspiegel Background. Kommunale Verwaltungen müssten zudem zentrale Ansprechpartner:innen bereitstellen und bei der Quartiersplanung Impulse von Paketunternehmen aufnehmen.
Ein Konglomerat aus Forschung, Wirtschaft und Politik arbeitet seit 2019 an der Zukunft der Landwirtschaft vor dem Hintergrund des Klimawandels. Beim Projekt „Land-Innovation-Lausitz“ geht es aber nicht nur um die Erprobung neuer Agrartechnologien, sondern auch darum, diese zur Marktreife zu bringen.
Im gleichen Maße wie der weltweite Hunger steigt, wachsen auch die Metropolen des Globalen Südens immer weiter an. Die Städte besonders armer Länder setzt das zunehmend unter Druck. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit sieht einen möglichen Lösungsansatz darin, vor Ort Digitalisierung zu fördern.
München will nicht länger Stau-Hauptstadt sein. Um bei der Verkehrswende schneller voranzukommen, hat die Stadt Strukturen verändert. Katrin Habenschaden, Zweite Bürgermeisterin Münchens, hat mit Tagesspiegel Background über Erfolge und Grenzen gesprochen. Von der neu gewählten CDO erwartet sie neuen Schwung bei der Digitalisierung.
Digitale Lösungen bergen im energieintensiven Gebäudesektor großes Einsparpotenzial. Start-ups haben das erkannt. Die Energiekrise lässt die Nachfrage nach ihren Dienstleistungen wachsen. Grund zur Euphorie sieht der Bundesverband Deutsche Start-ups allerdings noch nicht.