Die rot-grüne Landesregierung Niedersachsens hat ihren Koalitionsvertrag vorgestellt. Die Kommunen will sie bei der Digitalisierung stärker als bisher unterstützen. Unter anderem sollen sie kostenlose Basisdienste erhalten und von Unterstützungs- und Beratungsleistungen profitieren.
Mit dem Projekt Brise („Building Regulations Information for Submission Envolvement“) will die österreichische Bundeshauptstadt Wien das Verwaltungsverfahren von der Baueinreichung bis zur Baugenehmigung komplett digitalisieren. Dadurch sollen die Prozesse schneller und effizienter werden.
Heute startet die „Berlin Science Week“, ein zehntägiges Wissenschaftsfestival mit 200 Veranstaltungen und 400 Referenten aus allen fachlichen Disziplinen. Das Event will zum „Davos der Wissenschaft“ werden. Im Rahmen des Programms finden viele Veranstaltungen zur Zukunft der Kommunen statt.
Seit 35 Jahren sind die Städte Paris und Berlin Partner. Auf die aktuellen Herausforderungen einer Metropole finden sie unterschiedliche Antworten, die gestern bei der Städtebaukonferenz Paris-Berlin diskutiert wurden.
Bremens Finanzstaatsrat und CIO Martin Hagen gilt innerhalb der Grünen als einer der größten Befürworter des Registermodernisierungsgesetzes. Im Interview mahnt er Tempo bei dem Vorhaben an, das er als das wichtigste Zukunftsprojekt der deutschen Verwaltung sieht. Zudem spricht er über das OZG 2.0, digitale Familienleistungen und die Smart City Bremen.
Im Koalitionsvertrag haben sich SPD, Grüne und FDP vorgenommen, ein Mobilitätsdatengesetz auf den Weg zu bringen. Es soll helfen, Mobilitätsangebote attraktiver und klimafreundlicher zu machen. Vergangene Woche kamen Stakeholder zusammen, um ihre Bedarfe zu melden. Manche sehen das geplante Gesetz kritisch.
Überfordert in der Coronakrise geriet vielen Gesundheitsämtern wichtige Aufgaben aus dem Blick. Das belegt eine aktuelle Umfrage, die heute veröffentlicht wird. Sie ist zugleich ein Plädoyer für mehr Digitalisierung, attraktivere Arbeitsbedingungen, bessere Öffentlichkeitsarbeit und klare Public-Health-Strategien.
Die spanische Stadt Valencia hat ihr Verkehrssystem in den vergangenen Jahren radikal umgebaut: Fußgängerzonen, mehr Radwege und ein dichteres ÖPNV-Netz gehören dazu. Heute soll sich entscheiden, ob die Hafenstadt 2024 den Titel der europäischen Umwelthauptstadt tragen darf.
Nach einem Cyberangriff am vergangenen Wochenende hat der Rhein-Pfalz-Kreises weiterhin keinen Zugriff auf die IT-Systeme, wie die Verwaltung am gestrigen Mittwoch mitteilte. Auch die Telefonanlage und E-Mailserver sind abgeschaltet. Ein mutmaßliches Bekennerschreiben soll nach Russland weisen.
Museen gehören meist nicht zu den Digitalvorreitern. Ein Förderprojekt des Bundes will das ändern. Eine digitale Plattform soll Beteiligung bei der Gestaltung von Ausstellungen ermöglichen. Erste Projekte sind vielversprechend. So konnte zum Beispiel ein Kunstwerk digital zusammengefügt werden, das in der analogen Welt auf verschiedene Häuser aufgeteilt ist.
In Deutschland sind rund 178.000 Menschen wohnungslos. Viele werden im Winter eine Übernachtungsmöglichkeit suchen, um sich vor eisigen Temperaturen zu schützen. Die Situation ist, nicht zuletzt seit Corona, sehr ernst: Im Vorjahr starben 23 Obdachlose durch Erfrieren. Die Kältehilfe-App in Berlin gibt einen Überblick über städtische Hilfsangebote.
Vergangene Woche fand der erste deutsche Citizen-Science-Wettbewerb statt. Vor allem drei Projekte stachen heraus und wurden ausgezeichnet. Sie kommen aus Hamburg, Mannheim und Dresden.
Bund, Länder und Kommunen arbeiten daran, sich zu öffnen, vor allem gegenüber der Zivilgesellschaft. Verpflichtende Ziele dazu stehen im dritten Nationalen Aktionsplan der Open Government Partnership. Aber die Umsetzung läuft langsamer als geplant. Im Bundeskabinett steht morgen ein Zwischenbericht auf der Agenda.
Radfahrer:innen klagen oft über lange Wartezeiten an Ampeln. Trügt der Eindruck? Eine neue Daten-Plattform verspricht Planer:innen in 2500 Städten mehr Wissen darüber, wo der Radverkehr ausgebremst wird. Tagesspiegel Background hat sich die Beta-Version angesehen.
Viele der geförderten Modellprojekte Smart Cities arbeiten an den gleichen Themen. Bevor Vernetzung oder Kooperation klappen kann, braucht es einen Überblick, wer woran arbeitet. Das soll eine neue Plattform ab kommender Woche ermöglichen.
Obwohl reichlich Mittel für die flächendeckende Versorgung mit Glasfaser vorhanden sein sollten, ist der Fördertopf nun leergeräumt. In diesem Jahr können Kommunen und Länder kein Geld mehr abholen. Der Bund sieht einen Erfolg darin, manche Länder ein Versagen.
Eine deutsche Betreibergesellschaft soll die Unabhängigkeit einer Microsoft-Cloud für die deutsche Verwaltung garantieren. Obwohl SAP und Arvato weiter über Details verhandeln, ist der Aufbau in vollem Gange. Der Chief Strategy Officer des öffentlichen IT-Dienstleisters Dataport hält das Delos-Konzept für sinnvoll – aber nur als ersten Schritt.
Vitako-Geschäftsführer und Euritas-Präsident Ralf Resch erklärt im Interview, warum kommunale IT als Kritis eingestuft werden sollte, wie die kommunale Ebene bei der Verwaltungsdigitalisierung besser eingebunden werden könnte und warum bei der Cloud-Nutzung weiterhin strenge Regeln bestehen müssten.
Offene Daten sind ein wichtiger Baustein von Smart Cities – der konkrete Nutzen ist teils aber weder Bürger:innen noch Stadtplaner:innen klar. Ein europäischer Open-Data-Wettbewerb will das ändern und zeichnet heute die besten Anwendungen aus.
Ein Programm eines Berliner Vereins will Datenkompetenz in die Klassenzimmer bringen und gleichzeitig das Klimabewusstsein junger Menschen fördern.
Bund und Länder sollten im Bereich Smart City in Basisdienste, zentrale Lösungen und Standardisierung investieren, statt einzelne Förderprogramme aufzulegen, fordert Felix Dinnessen, Public-Sector-Berater bei Deloitte. Vorbild könnte das Onlinezugangsgesetz sein.
Nicht nur in der Verwaltung, auch in Kultureinrichtungen ist ein „digitales Mindset“ gefragt. Mit Bundesmitteln entstehen nun Open-Source-Lösungen, die Opern, Museen und Konzerthäusern in ganz Deutschland Inspiration liefern sollen. Doch digitale Lösungen sind nicht das einzige, was es braucht, um Kunst und Kultur gegenwärtig zu machen.
Die öffentliche Verwaltung leidet unter massivem Fachkräftemangel, besonders im IT-Bereich. Auf dem Land und in kleinen Kommunen ist die Lage besonders drastisch. Doch geringe Gehälter sind nicht das einzige Problem. Altbackene IT-Umgebungen und fehlende Entfaltungsmöglichkeiten schrecken junge Bewerber:innen ab.
Sorgen und Fragen rund um Stabilität, Sicherheit und Datenschutz hemmen die Verbreitung von Open Source in der Verwaltung. Der Bund will noch in diesem Jahr mit einem eigenen Zentrum zum Thema an den Start gehen. In Sachsen-Anhalt hat eine Wissenschaftlerin ein eigenes Beratungsangebot initiiert, um Kommunen und Interessierten zu helfen.
Einige Wochen vor Ende der OZG-Frist bleiben Kernfragen, wie es weitergeht, ungeklärt. Heute treten Bund und Länder erneut zu einer Sondersitzung zusammen, um zu diskutieren, wie die Finanzierung 2023 aussieht, was im OZG 2.0 stehen und wie die Fitko-Spitze besetzt werden soll.
Das regionale Innovationsnetzwerk „s:ne“ aus Darmstadt hat fünf Jahre lang mit lokalen Akteuren an einer nachhaltigen Transformation der Region gearbeitet. Die Förderung endet jetzt zwar, aber ein Nachfolgeprojekt ist schon in Planung: Eine Plattform soll das gesammelte Wissen verfügbar machen.
Am Freitag wird beim Public Service Lab in Freiburg der Preis für gute Verwaltung 2022 vergeben. Dabei werden Projekte geehrt, die sich durch eine besonders starke Ausrichtung an den Bedürfnissen der Nutzer:innen orientieren. Tagesspiegel Background stellt die Gewinner bereits heute vor.
Auf der Wheelmap können Nutzer:innen barrierefreie Orte finden oder selbst eintragen. Weltweit sind mehrere Millionen Orte verzeichnet, die teils von der Community eingetragen wurden und teils aus externen Datenbanken stammen. Das Projekt ist mehrfach ausgezeichnet worden.
Im vergangenen Jahrhundert wurden in vielen Städten Straßenbahnnetze zurückgebaut und durch Busse ersetzt. Inzwischen sind die Bahnen wieder im Trend. Eines der größten deutschen Neubauprojekte seit Jahrzehnten zeichnet sich derzeit in Kiel ab.
Bei der Konferenz der European Citizen Science Association (ESCA) ging es vor allem um lokalen Klimaschutz und Partizipationsformate. Initiativen aus ganz Europa stellten ihre Bürgerforschungsprojekte für einen gesunden Planeten vor – darunter Praxisbeispiele aus Deutschland, England, der Schweiz und Spanien.
Vergangene Woche legte ein Bündnis aus der Zivilgesellschaft einen Entwurf für ein bundesweites Transparenzgesetz vor, der baden-württembergische Landesdatenschutzbeauftragte Stefan Brink preschte ebenfalls mit einem Vorschlag vor. Kommunen zeigen sich skeptisch. Dafür gebe es allerdings keinen Anlass, sagt Brink.
Beim digitalen Bauen hinkt Deutschland anderen Ländern hinterher. Doch Bundesregierung, Bauindustrie, Deutsche Bahn und Autobahn GmbH arbeiten daran, Building Information Modeling (BIM) bis 2025 zum Standard bei Infrastrukturprojekten zu machen.
Mit einem Antrag für eine Bundesförderung über die Modellprojekte Smart Cities ist Aschaffenburg 2020 gescheitert. Nun versucht die bayerische Stadt ihren Ansatz einer „Dialog City“ mit EU-Geldern umzusetzen. Andere europäische Städte sind mit an Bord. Kultur und Stadtgeschichte spielen eine wichtige Rolle, erzählt Bürgermeister Eric Leiderer im Interview.
Eine App soll in Cottbus das Lernen über die Vergangenheit interaktiv gestalten. Der „IWalk“ ist ein digitaler Stadtrundgang zur Geschichte der Jüd:innen und Judenverfolgung. Den technischen Rahmen dafür liefert eine internationale Organisation.
Die Modellprojekte Smart Cities sollen enger zusammenarbeiten. Sechs Workshops sollen den Startschuss für Arbeits- und Entwicklungsgemeinschaften bilden. In dieser Woche geht es los. Das erste Thema: urbane Datenplattformen. Langfristiges Ziel ist es, eine gemeinsame Plattform zu entwickeln.
In Kommunen können sogenannte Digitale Lotsen helfen, Kompetenzen und eine Offenheit für Digitalisierung in den Fachämtern zu verankern. Die Umsetzung ist aber ein Balanceakt: Es sind klare Konzepte und zugleich genügend Freiheiten nötig. Ein neues Papier gibt einen Überblick.
Die Anzahl an offenen Daten auf dem bundesweiten Portal Govdata könnte sich in den nächsten Jahren verdoppeln. Der IT-Planungsrat hat ein Projekt in Auftrag gegeben, das aktuell die Weichen für die Zukunft von Govdata stellt. Erste Ergebnisse liegen bereits vor.
Im hessischen Kassel hat gestern der Kongress „Digitale Städte – Digitale Regionen” stattgefunden. Unter dem Motto „Zielbild Klimaneutralität“ diskutierten zahlreiche regionale, aber auch internationale Gäste zu den Chancen, die Digitalisierung im Bereich Klimaschutz bietet.
Offene Daten entfalten ihr Potenzial erst, wenn sie auch gefunden und genutzt werden. Der Musterdatenkatalog, ein Tool der Bertelsmann-Stiftung, könnte dabei helfen. Schleswig-Holstein nutzt den Katalog dafür als erstes Bundesland. Das ist aber nur ein erster Schritt in Richtung einer neuen Form offener Daten: Linked Data.
Schleswig-Holstein will mit seiner Landesdatenstrategie eine „Datenbereitstellungsoffensive“ in Gang setzen. Digitalminister und Chef der Staatskanzlei Dirk Schrödter (CDU) setzt auf eine veränderte Ausbildung, ein Datenkompetenzzentrum und ein neues Mindset in der Verwaltung.
Der Fall der Caritas der Erzdiözese München und Freising wirft ein Schlaglicht auf die digitale Verletzlichkeit von sozialen Einrichtungen. Dabei zeigen auch zahlreiche Fälle in der Vergangenheit: Es herrscht Handlungsbedarf.
In Dortmund präsentieren in dieser Woche internationale Aussteller Ideen für den neuartigen Anbau von Lebensmitteln. Verschiedene Forschungsprojekte haben in Deutschland schon Projekte gestartet und zeigen, was in Städten möglich ist.
Globale Handelsketten funktionieren nicht mehr wie gewohnt, Energie- und Lebensmittelpreise steigen spürbar. Die vergangenen Monate haben gezeigt, wie abhängig wir von anderen sind. Lokale Produktion könnte helfen. Vanessa Borkmann, Forschungsleiterin am Fraunhofer IAO, sieht Lebensmittelproduktion als Baustein einer smarten urbanen Umgebung.
Sachsens CIO Thomas Popp nennt die offene Frage der Finanzierung und die Zuständigkeiten zwischen Bund, Ländern und Kommunen als größte Herausforderungen bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes. Sein Bundesland werde bis Ende des Jahres zumindest eine Leistung umsetzen.
Mit dem OZG-Booster sollten zumindest einige wichtige Leistungen noch in diesem Jahr flächendeckend digitalisiert werden. Doch auch das klappt nicht. Heute treffen sich Bund und Länder, um zu klären, was 2022 noch geschafft werden kann.
Die Modellprojekte Smart Cities sollen Maßnahmen für alle deutschen Kommunen pilotieren. Bei den geförderten Kommunen wurde jetzt Kritik am Begleitkonsortium, der KTS, laut: Vorgaben seien nachträglich geändert worden und das Gremium sei keine große Hilfe. Das zuständige Bauministerium widerspricht.
Die Fiware Foundation stellt Open-Source-Software-Bausteine für Smart Cities bereit, um auf Echtzeit-Daten zuzugreifen. Über 300 Städte nutzen die Technologie. Chief Executive Officer Ulrich Ahle sieht in Deutschland vor allem Nachholbedarf bei einheitlichen Schnittstellen. Hoffnung macht ihm das Projekt Gaia-X.
Der Verein Wattbewerb e.V. will den Fotovoltaik-Ausbau in deutschen Kommunen vorantreiben. Dafür greift er auf Daten eines Registers zurück, bereitet diese auf und erstellt aktuelle Rankings. Wer seine installierte Leistung als erste Stadt verdoppelt, gewinnt den ersten Durchlauf des Wettbewerbs.
In Berlin tauschen sich in dieser Woche Forschende und Expert:innen aus der Baubranche aus, um über nachhaltiges Bauen und Planen zu diskutieren. Das Natural Building Lab, das die Konferenz ausrichtet, hat bereits einige Ideen dazu entwickelt.
Heute veröffentlicht der Bitkom die Gesamtergebnisse des Smart-City-Rankings. In den Städten wurden sie mit Spannung erwartet – teils mit Vorfreude, teils mit Sorge und teils mit Stirnrunzeln. Die Methodik erscheint einigen intransparent, anderen fragwürdig.
Die Metropolregion Rhein-Neckar gehört zu den Smart-City-Modellprojekten der dritten Staffel. Am vergangenen Donnerstag haben die Verantwortlichen Einblicke in die Strategiephase gegeben, die jetzt zu Ende geht. Ein Schwerpunkt der Smart-Region-Konferenz lag auf der Frage, wie sich die Pilotprojekte auf andere Städte und Regionen übertragen lassen.
Die Berliner Finanzverwaltung hat gemeinsam mit der Technologiestiftung den Haushalt visualisiert und interaktiv durchsuchbar gemacht. Andere Kommunen können die Software frei nachnutzen – dabei gibt es allerdings ein Problem: Vielerorts liegen die Daten nicht im passenden Format vor.
Die digitale Verwaltung in Deutschland läuft schleppend. Die europäische Single-Digital-Gateway-Verordnung setzt dem in Teilen ein zeitliches Limit.
Hunderte Millionen Euro fließen in das Smart-City-Programm der Bundesregierung. Dabei werden aktuell 73 Modellkommunen gefördert. Vor Ort wächst allerdings der Unmut, weil die Vorgaben plötzlich strenger interpretiert werden als noch zum Start der Initiative. Im Fokus der Kritik steht die neue KTS.
Besucher:innen des Bochumer Rathauses können seit dem vergangenen Herbst ein digitales Navigationssystem nutzen, um sich zurechtzufinden. Besonders für Menschen mit Handicap bietet die App einen großen Mehrwert.
Eine nachhaltigere Mobilität wollen eigentlich alle Kommunen – doch häufig hapert es an der Umsetzung. Wie Hürden überwunden werden können und was es vom Bund braucht, darüber diskutierten gestern Experten auf einer Fachtagung des Umweltbundesamtes.
Wissenstransfer über Grenzen hinweg: Seit einigen Monaten tauschen sich im Rahmen des Programms „Vernetzt in Europa“ sechs deutsche Städte mit jeweils einem europäischen Partner über ihre Smart-City-Aktivitäten aus. In der letzten Woche hat eine Delegation aus Krefeld die bulgarische Hauptstadt besucht.
Die Bundesregierung bereitet laut Informationen von Tagesspiegel Background gerade eine Ausschreibung für eine Cloud-Infrastruktur in der Verwaltung vor. Dafür kommen mehrere Kandidaten in Frage. Der Konflikt um die Nutzung von Hyperscalern wird dadurch nicht final geklärt, es soll aber Transparenz und Tempo in den Prozess kommen.
Diese Woche wurden E-Government-Preise für den deutschsprachigen Raum vergeben. Bei der Fachjury hinterließen auch einige kommunale Vorhaben Eindruck. Tagesspiegel Background stellt die Vorzeigeprojekte vor.
Ransomware, DDoS, Sicherheitslücken und verdächtiges Verhalten in IT-Systemen. Die öffentliche Verwaltung in Mecklenburg-Vorpommern hatte in den letzten 12 Monaten immer wieder mit Sicherheitsvorfällen zu kämpfen. Die Regierung will ihre Informationssicherheit nun mit einer neuen Behörde zentraler organisieren.
Das hessische Innenministerium entwickelt im Rahmen des Projekts „Digitale Modellbehörde“ exemplarisch digitale Verwaltungsleistungen. Andere Behörden sollen die Prozesse nachnutzen und die digitale Transformation in den eigenen Häusern dadurch leichter bewerkstelligen können.
Im Ulmer Museum steht eine Box, die mittels Technologie unterschiedliche Sprachen übersetzen kann. Menschen unterschiedlicher Herkunft können sich hier treffen und miteinander reden. Ideen für weitere Anwendungsfelder in der Stadt sind schon da.
Deutschland will all seine Verwaltungsleistungen digitalisieren. Umgesetzt wird das von öffentlichen IT-Dienstleistern. Die Online-Services haben bisher kein Preisschild, es existiert auch kein freier Markt für sie. Nun gibt es einen Vorschlag für die Abrechnung.
Per Drag-and-Drop sollen sich Prozesse im öffentlichen Sektor digitalisieren lassen, dank Low oder No Code. In Hamburg wird eine Low-Code-Plattform für Verwaltungen von Bund, Ländern und Kommunen entwickelt. Auch andere Bundesländer sind aktiv. Experten sehen in dem Ansatz aber kein Allheilmittel.
Im europäischen Projekt „Next2Met“ helfen sich sechs Speckgürtel-Regionen in unterschiedlichen Ländern gegenseitig, um durch Digitalisierung attraktiver zu werden. In Mecklenburg-Vorpommern entsteht daraus aktuell ein internationales Netzwerk zu digitaler Gesundheit. Von anderen Staaten wird Deutschland als Nachzügler wahrgenommen.
Mit der „Digitalen Plattform Stadtverkehr“ will der Berliner Senat Nutzer:innen alle Informationen mit Mobilitätsbezug zur Verfügung stellen, und das möglichst umfassend und aktuell. Eingebunden werden viele externe Quellen über standardisierte Schnittstellen.