Der amerikanische Präsident Donald Trump will das Paris-Abkommen kündigen. Doch das dauert mindestens vier Jahre.
Die Forschungspolitik ist für ein rohstoffarmes Land wie Deutschland zentral, um als Wirtschaftsstandort zu bestehen. Dementsprechend äußern sich alle Parteien dazu in ihren Wahlprogrammen. FDP, Grüne und die AfD wollen eine steuerliche Abschreibung für Forschungsausgaben von Unternehmen. Die Linke und die SPD setzen dagegen auf höhere Forschungsausgaben des Staates. Allein für die Energieforschung gab die Bundesregierung 2016 rund 876 Millionen Euro aus.
Unter dem Titel „Abgeschaltet und jetzt?“ diskutierte ein Fachpublikum im Tagesspiegel über den Rückbau und die Endlagersuche.
Bei der Wahl zur französischen Nationalversammlung kandidiert Anna Deparnay-Grunenberg für die Grünen in einem französischen Auslandswahlkreis, der Deutschland und mehrere osteuropäische Länder umfasst. Sie ist Deutsch-Französin und Vorsitzende der Grünen-Fraktion im Stuttgarter Rathaus. Im Gespräch mit Tagesspiegel-Background erklärt sie, wie die Energiewende in Frankreich weitergehen wird.
Die Firmenstruktur des tschechischen Energiekonzerns EPH ist undurchsichtig. Befürchtet wird, dass der Konzern für Folgeschäden nicht haftbar gemacht werden kann.
In dieser Woche will der amerikanische Präsident Donald Trump entscheiden, ob er die USA aus dem Pariser Klimaabkommen führen will, oder ob die USA Teil des Vertrags bleiben. Was bedeutet das für die globale Klimapolitik?
Im Kopernikus-Programm will die Bundesregierung der Energieforschung mit einer sehr langfristigen Förderung über mindestens zehn Jahre die Sicherheit geben, in Ruhe neue Lösungen für die Energiewende zu finden. Vier Konsortien haben sich dafür gebildet. Sie erforschen die Themen Stromnetze, Power-to-X, Industrieprozesse und Systemintegration.
Wie geht es weiter mit dem Finanzierungsinstrument Green Bonds? Daniel Shurey, Analyst bei Bloomberg New Finance, sieht große Chancen, aber auch noch Regulierungsbedarf.
Schärfere Abgasvorschriften machen den Autoherstellern zu schaffen. Um ihre Verbrennungsmotoren weiter nutzen zu können, haben sie eine Verzögerungstaktik gefunden: synthetische Kraftstoffe.
In einer Studie für die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung analysiert der Leipziger Professor für Energiemanagement Thomas Bruckner, was den Stadtwerken den Wandel schwer macht.
Mit Grundlagenforschung für die Energieversorgung der Zukunft beschäftigt sich das Team um Professor Andreas Schmid am Umweltforschungszentrum in Leipzig.
Der australische Klimaforscher Benjamin Henley erwartet, dass die Welt schon Mitte der 2020er Jahre um 1,5 Grad heißer geworden sein könnte. Forscher von Climate Analytics sehen die Lage weniger dramatisch.
Der Zubau von Photovoltaik in Deutschland bleibt weit hinter dem Zielkorridor im EEG zurück. Hier sollte eine vorausschauende Industriepolitik ansetzen, meinen Experten zum Fall Solarworld.
Die energiepolitischen Prioritäten der NRW-Landesparteien könnten unterschiedlicher nicht sein.
Auf Digitalisierung und Blockchain stürzen sich Energieversorger ebenso wie Start-ups.
Werden die erneuerbaren Energien kräftig ausgebaut, können damit die Arbeitsplätze in der Braunkohle ersetzt werden. Allerdings würde nur jeder fünfte Job direkt in den betroffenen Abbauregionen geschaffen. Das ergibt eine Studie des Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) für Greenpeace Energy.
Koalitionsvertrag von CDU und SPD im Saarland
207 Investoren mit rund 15 Billionen Dollar Anlagevermögen fordern die G7 und die G20 zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens auf.
Der britische Thinktank ODI versucht eine Systematik zu finden, um den Abbau klimaschädlicher Subventionen in der Europäischen Union und im Rahmen des Pariser Klimaabkommens nachvollziehbar zu machen.
Ursula Heinen-Esser rechnet in langen Zeiträumen: Sie ist verantwortlich dafür, ein Endlager für den Atommüll zu finden und zu bauen, das auch in einer Million Jahren noch sicher sein muss. Ein anspruchsvolles Projekt, für das die CDU-Politikerin Allianzen über Parteigrenzen hinweg bildet.
Ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts Schleswig hat 2015 beim Ausbau der Windkraft in Schleswig-Holstein „alles über den Haufen geschmissen“, klagt die Landesregierung.
In Deutschland gibt es bereits jede Menge saubere Energie. Die Herausforderung besteht in Systemintegration und Sektorkopplung. Fünf Projekte möchten zeigen, wie das gelingen kann.
Der Chef der Afrikanischen Entwicklungsbank (AfDB), Akinwumi Adesina, erklärt im Interview mit dem Tagesspiegel-Background, wie er in zehn Jahren 75 Millionen Menschen auf dem Land mit Strom versorgen will.
Philipp Schröder, Chef von Sonnen, spricht im Interview mit Background über verschleuderten Ökostrom, Batteriespeicher im Stromnetz und die Vorteile der Blockchain-Technologie.
Deutschland muss in der Forschung mehr tun, um bei der Energiewende konkurrenzfähig zu bleiben. Das war der Tenor einer Podiumsdiskussion am Dienstag im Bundeswirtschaftsministerium. Es beteiligten sich Vertreter von Innogy, Siemens, der Universität Hohenheim, dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und dem Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE).
Für den Energiemix strebt die EU einen Anteil von Erneuerbaren von 27 Prozent im Jahr 2030 an. Was passiert, wenn die Fortschritte zu langsam sind, steht in der Governance-Verordnung.
Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass Deutschland bei der Genehmigung des Kohlekraftwerks Moorburg bei Hamburg die Naturschutzbelange nicht ausreichend geprüft hat. Das vorläufige Urteil finden Sie hier:
Jan Michael Hess, Gründer des Berliner Ecosummit, spricht über die deutsche Cleantech-Szene, Herausforderungen an Investoren und zukünftige „Unicorns“.
BDEW-Hauptgeschäftsführer Stefan Kapferer hat die wichtigsten Forderungen seines Verbandes für die nächste Legislaturperiode formuliert:
Am 23. April findet die erste Runde der Präsidentschaftswahlen in Frankreich statt. Hier die energiepolitischen Programme der Kandidaten:
Durch den Brexit verliert Deutschland einen starken und versierten Partner bei den Verhandlungen um mehr Klimaschutz in Europa, meinen Experten. Außerdem könnten die Preise der Zertifikate im Emissionshandel fallen. Im gemeinsamen Strommarkt möchte Großbritannien aber bleiben.
Landtagswahlen
Die Vergabe des Berliner Stromnetzes entwickelt sich zu einer endlosen Hängepartie. Nun hat Vattenfall die Gerichte angerufen, weil der Konzern sich unfair behandelt fühlt. Über das Fernwärmenetz wird erst im Sommer verhandelt.
Der Energieforschungsbericht fasst die Ausgaben und Forschungsfelder im Jahr 2016 zusammen. In diesem Jahr wird die moderne Energieforschung 40 Jahre alt.
Alle zwei Jahre lässt das Bundesumweltministerium die Einstellungen der Deutschen zur Umwelt- und Klimapolitik erforschen. Die jeweiligen Minister können sich der Unterstützung in der Bevölkerung sicher sein.
Zu Gesprächen gebe es gar keine Alternative sagt Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth über seine Gespräche mit der neuen amerikanischen Regierung in Washington. Aber wenn dort die Umweltstandards gesenkt würden, "müssen wir eine Art Brandmauer errichten".
Frankreich strukturiert seine Energieversorgung um. Der Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch soll bis 2020 auf 23 Prozent steigen. Noch aber ist der staatliche Energiekonzern EDF der Platzhirsch.
"Nutzen statt Abregeln" ist das Prinzip, nach dem innovative Stromerzeuger den Zuschlag in den geplanten Innovationsausschreibungen bekommen sollen. Das sieht ein Vorschlag des Bundesverbandes Erneuerbare Energie vor. Das Wirtschaftsministerium arbeitet derweil erst einmal die Verordnung für die technologieübergreifenden Ausschreibungen aus.
Bisherige Reformvorschläge für den darnieder liegenden Emissionshandel der EU beschränkten sich vor allem auf ein Backloading von überzähligen Zertifikaten. Einen neuen Ansatz verfolgt das Institut für Weltwirtschaft.
Trotz Rekordsonneneinstrahlung und Ausbauankündigungen kommt der türkische Solarmarkt bisher nur langsam in Fahrt. Bürokratie, Importbeschränkungen, eine zu wenig ambitionierte Energiewendepolitik sowie die angespannte politische Situation hemmen Investitionen.
Herbert Schein, Chef der Varta Microbattery, über Hörgeräte, schnurlose Kopfhörer und Autobatterien
Der Cheflobbyist der Autoindustrie, Matthias Wissmann, spricht im Interview mit dem Tagesspiegel über die Umbrüche in seiner Branche und die Chancen für eine Blaue Plakette, um die Luftschadstoffe in den Städten in den Griff zu bekommen.
Im September 2016 ist der Atomkritiker Klaus Traube gestorben. Er sollte eigentlich Kalkars Schnellen Brüter bauen und wandte sich dann von der Atomenergie ab. Dafür wurde er bespitzelt und unter Druck gesetzt.
Häuser mit einer Energie-Flatrate sind im Bau teurer. Aber innerhalb von zwölf bis 15 Jahren hat sich der Mehraufwand amortisiert.
Das Tauziehen zwischen dem rot-rot-grünen Berliner Senat und Vattenfall um das Berliner Stromnetz hat fast etwas von einem Justizkrimi. Der Finanzsenator hat eine schlaue Strategie.
Agora Verkehrswende legt Grundsatzpapier vor: Notwendig sei eine Umstellung auf alternative Antriebe und Kraftstoffe und eine Änderung der Mobilitätsgewohnheiten, um den Verkehr bis 2050 weitestgehend zu dekarbonisieren.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ist vor dem schleswig-holsteinischen Verwaltungsgericht abgeblitzt. Er wollte erreichen, dass Diesel-Pkw, die EU-Grenzwerte auf der Straße überschreiten, nicht mehr verkauft werden dürfen. Die Begründung des Gerichts überzeugt den BUND nicht.
Der Umbau der Wärmeversorgung wird komplex. Mehrere Studien haben in den vergangenen Monaten versucht, den Prozess zu durchdenken. Sie kommen vom Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE), der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, den Grünen, von Agora Energiewende und vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung.
Die anwendungsorientierte Forschung profitiert am meisten von staatlichen Forschungsgeldern. Auch Unternehmen können sich beteiligen. Ein Überblick über die Förderpolitik von Bund und Ländern.
Abgeordnete aus den Koalitions- und Oppositionsfraktionen wollen im Ausschuss Änderungen am Netzentgeltmodernisierungsgesetz durchsetzen, um eine Belastung von KWK-Anlagen zu verhindern. Die geplante Abschaffung der vermiedenen Netzentgelte stellt die Wirtschaftlichkeit vieler Anlagen in Frage.
SPD-Fraktionsvize Hubertus Heil über die Energiepolitik eines Kanzlers Martin Schulz, die Zukunft der Lausitz und die Fehler der Autoindustrie
Energie-Verbandschef Stefan Kapferer über hohe Strompreise, die Zukunft der Braunkohle und Berlins Stadtwerke-Pläne