Verteilnetze nehmen den größten Teil des erneuerbaren Stroms auf. Damit das auch künftig gelingt, werden die technischen Regeln überarbeitet. Das Reiner Lemoine Institut in Berlin forscht an Open-Source-Datenbanken, um die Verteilnetze noch besser zu verstehen.
Die FDP will den Markt über den Zubau von Erzeugungskapazität und das Tempo der Energiewende entscheiden lassen. Der Einspeisevorrang und die Förderung für erneuerbare Energien sollen abgeschafft werden.
Der Klimaschutz braucht ein grundlegendes Steuerungsinstrument - den CO2-Preis. Das ist die Grundannahme der Foschungsarbeit "Ökologische Steuerreform 2.0 - Vorschlag für die Einführung einer CO2-Steuer" der Schultz Project Consult. Der Preis soll 100 Euro pro Tonne CO2 auf den Primärenergieeinsatz für Stromerzeugung und Wärme betragen. Im Verkehrssektor soll der Preis bei 200 Euro pro Tonne CO2 liegen.
Um das Pariser Klimaziel zu erreichen braucht es nach Einschätzung von sechs prominenten Klimaforschern vier Zutaten: Innovation, Institutionen, Infrastrukturen und Investitionen.
Smart Markets sind Koordinationsinstrumente für die Verbesserung des Netzengpassmanagements. Sechs Modelle haben Ecofys und Fraunhofer IWES entwickelt.
Die Kennzeichnung von Regionalstrom ist ein erster Schritt auf dem Weg zu regionalen Strommärkten. Nach der Bundestagswahl könnte es weiter gehen.
In ihrem Programm zur Bundestagswahl fordert die Partei, die Klimaschutzziel aufzugeben und die Förderung der erneuerbaren Energien sowie der Energieeffizienz einzustellen.
Der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz hat gute Nachrichten: Die Kosten für das Management von Netzengpässen sind 2016 stark gesunken. Das hat verschiedene Gründe. Auch die Netzstabilität ist hoch - trotz oder gerade wegen der hohen Quote an Ökostrom im Netz.
100 Prozent erneuerbare Energien in der Stromversorgung bis 2030 sind die neue Zielmarke.
Alles in allem schaffen die Stadtwerke den Weg in die Energiewende. Aber es gibt vor allem in Ostdeutschland und im Ruhgebiet einige Unternehmen, die stark verschuldet sind - und stark verschuldeten Kommunen gehören.
Bei Stromleitungen stehen die Hersteller meist vor der Alternative: Kupfer oder Aluminium als Leitermaterial? Beides hat Vor- und Nachteile.
BDEW und VKU sprechen sich u.a. für eine langsamere Öffnung der Förderung für erneuerbare Energien zwischen den EU-Staaten aus.
Die Zustimmung zur Energiewende ich unverändert hoch. Trotzdem müssen Poltik und Wissenschaft gute Strategien entwickeln, um den notwenigen Strukturwandel zu vermitteln.
Die Einschätzungen hinsichtlich des Mehrwerts einer Vertretung der Verteilnetzbetreiber auf europäischer Ebene fallen bei BDEW und VKU unterschiedlich aus. Einig sind sich die Verbände aber in ihrer Kritik an der geplanten Auswahlpraxis für Mitgliedsunternehmen der sogenannten EU DSO Entity. Dieser würde kleine und mittlere Netzbetreiber zu stark benachteiligen. Klaus-Dieter Borchardt, Direktor der Generaldirektion Energie, trat dieser Kritik am Dienstag in Berlin entgegen.
Die beiden wichtigen Hochspannungsleitungen sollen 2025 in Betrieb gehen. Das klappt aber nur, wenn Klagen das Verfahren nicht zu sehr verzögern.
Das Wirtschaftsministerium will mit dem Pilotvorhaben auch testen, wie der Ausbau erneuerbarer Energien von der Aufnahmefähigkeit des Verteilernetzes abhängig gemacht werden kann.
Die Grünen haben zwei Gutachten vorgelegt, die Zweifel an der Notfallbeherrschung in dem bayerischen Atomkraftwerk aufkommen lassen.
Jetzt muss nur noch der Rat zustimmen: Am 2. März hat das Europäische Parlament für die Ausweitung der Informationspflichten der Mitgliedstaaten zu bilateralen Energieabkommen gegenüber der EU-Kommission gestimmt.
Es gibt mehrere Dutzend Klimaklagen, die in verschiedenen Teilen der Welt vorangetrieben werden. Die spektakulärste Entscheidung gab es schon 2015 in den Niederlanden. Aber dass ein Flughafenausbau am Klimaschutz scheitert wie in Wien ist auch eine Premiere. Ein Überblick
Wer hat was zu sagen in der amerikanischen Klima- und Energiepolitik?
Blockchain könnte die Tendenz der Energiewende zur Dezentralität unterstützen. Das wird aus den ersten Anwendungen deutlich, die die Software bereits einsetzen.
Eine Studie im Auftrag des Industrieausschusses des EU-Parlaments kommt zu dem Schluss, dass die Investitionen in den europäischen Energiesektor zu gering ausfallen, um die Energie- und Klimaziele für 2030 und 2050 zu erreichen. Derzeit würden 50 bis 60 Mrd. Euro jährlich im Bereich Erzeugung investiert. Notwendig seien bis zu 80 Mrd. Euro. Auch die Investitionen in die Stromnetze und Speicher müssten stark zunehmen.
Am 17. Februar 2017 haben sich Union und SPD auf ein Eckpunktepapier zur Mieterstromförderung geeinigt. Das Originalpapier können Sie hier herunterladen.
Die Stromnetzbetreiber wollen sich keine Regionalen Betriebszentren (ROCs) unter der Kontrolle der Europäischen Kommission vor die Nase setzen lassen. Sie arbeiten auf freiwilliger Basis längst eng zusammen.
Mit einer neuen EU-Verordnung über Kapazitätsmärkte wäre ein goldener Handschlag für alte Kohlekraftwerke nicht mehr möglich. Bisher scheint das die Bundesregierung nicht zu stören.
Die Jülicher Kugeln sind seit Jahren ein ungelöstes Problem. Die Genehmigung für das Zwischenlager in Jülich ist gerichtlich aufgehoben worden. Der vom Forschungsministerium bevorzugte Export in die USA ist hochumstritten.
Die Umweltschutzorganisation Urgewald apelliert an die KfW, Kredite für eine neue Gaspipeline genau zu prüfen. Kürzlich scheiterten Pläne für ein ähnliches Projekt. Die EU arbeitet weiter an einer Strategie für eine sichere Versorgung mit Erdgas.
Durch die Ausschreibungen ab 2017 wird das Geschäft für die Bioenergie schwieriger. Bewerben können sich aber auch bereits bestehende Anlagen. Sie bekommen dann eine Anschlussförderung, nachdem ihre Betreiber schon 20 Jahre lang die Festvergütung kassiert haben.
Erdgas ist im Moment zu teuer, um für die Stromproduktion konkurrenzfähig zu sein. Seine Infrastruktur ist aber wichtig für die Zukunft, beispielsweise für Methan, das aus Ökostrom hergestellt wird. Wie man die Kohle zurückdrängen und das Gas fördern sollte, wurde auf einer Veranstaltung der Grünen-Bundestagsfraktion deutlich.
Pumpspeicher sind eine erprobte Technologie zur Stromspeicherung. Sie haben einen hohen Wirkungsgrad, aber unter den bisherigen Bedingungen rechnen sie sich nicht.
Die neu eingeführten Netzausbaugebiete können erstmals zum 1. Januar 2020 angepasst werden. Die Windbranche fürchtet, dass dadurch die Produktion von günstigem Ökostrom und die Sektorkopplung auf Jahre hinaus blockiert werden können.
Die Bundesregierung ist gründlich beim Versuch, ihre Dienstreisen glaubwürdig klimaneutral zu stellen. Doch auch für Firmen gibt es Möglichkeiten, den eigenen Ruf auf diesem Feld zu verbessern.
Auch vier Jahre nach der Einführung von Strafzöllen gegen China hat sich die Mehrheit der Solarunternehmen nicht gegen Solarworld durchsetzten können. Die Strafzölle werden wohl weiter geführt.
Monatelang ist über ein Fördermodell für Mieterstrom vom Dach verhandelt worden. Nun haben sich die Koalitionsfraktionen geeinigt und wollen noch in der zu Ende gehenden Legislaturperiode ein Fördergesetz durch den Bundestag bringen.
Zwei Pilotprojekte zeigen, wie Windkraft und Speicher künftig ineinandergreifen könnten. Der VDE bereitet dafür schon die technischen Regeln vor.
Weder für Juristen noch für Energieexperten ist nachvollziehbar, warum das Land Berlin nur das Fernwärmenetz übernehmen will, aber nicht die Erzeugungsanlagen. Ohne Kraftwerke könnte Berlin im Ernstfall den Versorgungsauftrag nicht erfüllen.
Energieministerin Brigitte Zypries (SPD) hat kurz vor Ende der Legislaturperiode noch einiges vor.
Die Debatte über Grenzwerte für Quecksilber nimmt nach der Ratifizierung der Minamata-Konvention an Fahrt auf.
Mit ihrer Novelle des Energie- und Stromsteuergesetzes will die Bundesregierung Anreize zur Einsparung von CO2-Emissionen im Verkehr setzen. Dazu wird die steuerliche Begünstigung von Erdgaskraftstoffen, wie vom Bundestag gefordert, verlängert. Darüber hinaus wird der Einsatz von Elektrofahrzeugen im ÖPNV steuerlich gefördert. Mit dem Gesetzentwurf werden zudem das 2014 überarbeite EU-Beihilferecht und die EU-Energiesteuerrichtlinie in deutsches Recht überführt.
Wien will die Energieversorgung konsequent mitbedenken, wenn neue Stadtteile gebaut werden. Das Vorbild für den Wiener Energieplaner Bernd Vogl ist die Schweizer Bankenmetropole Zürich. Dort werden nur noch dort Häuser gebaut, wo es Abwärmequellen für die Wärmeversorgung gibt, berichtete er beim Fachforum Energie des Tagesspiegels am 7. Februar 2017 in Berlin.
China will saubere Technologien im eigenen Land weiter stark ausbauen. Ob deutsche Unternehmen etwas von diesem Kuchen abbekommen? Eher nicht, meinen Experten. Um das Abfließen von Know-how durch Firmenkäufe der Chinesen in Deutschland zu verhindern, werden inzwischen sogar Restriktionen diskutiert.