Der Smart-City-Stufenplan soll den Wissenstransfer zwischen Smart Cities verbessern. Angebote der KTS könnten ausgebaut werden. Ein Blick auf die bestehenden Angebote – und die Lehren daraus.
Die Idee einer neun Kilometer langen Radbahn unter der U1 in Berlin kam schon 2015 auf. Fast ein Jahrzehnt später wird nun ein Testfeld eröffnet. Die zweimonatige Erprobungsphase soll zeigen, ob das Reallabor ein Leuchtturmprojekt wird und Signalwirkung über Berlin hinaus entfaltet.
Der Kölner Digitalausschuss hat entschieden, dass Wohnsitzanmeldungen und Anmeldungen zur Ehe künftig auch im Videoidentifikationsverfahren möglich sind. Ausschlaggebend waren positive Erfahrungen aus Wiesbaden. Dort zog eine überwältigende Mehrheit das Video-Verfahren jenem mit elektronischem Personalausweis vor.
Sicherheitskräfte wie Feuerwehren geraten ins Visier von Cyberkriminellen. Um vor allem die Wachen in den Kommunen zu schützen, haben BSI und Feuerwehrverband jetzt Checklisten veröffentlicht. Die sollen aber nur der Anfang sein.
Digitale Modelle können Kommunen dabei helfen, stark vom Klimawandel betroffene Gebiete zu identifizieren und zu prognostizieren. Was die Warnsysteme leisten, welche Kommunen bereits entsprechende Lösungen einsetzen und was es dabei zu beachten gilt.
Sie heißen Muckl, Kora oder Colon Sültemeyer und sollen die Kommunikation zwischen Bürger:innen und kommunaler Verwaltung verbessern. Wie gut sind diese Chatbots und wie intelligent sind sie? Ein Besuch bei den digitalen Herrschaften.
Lange wurde er erwartet, vergangene Woche hat die Bundesnetzagentur ihn veröffentlicht: den Zwischenbericht zur Auswertung der ersten bei der Monitoring-Stelle für den doppelten Ausbau von Glasfasernetzen gemeldeten Fälle. Das Ergebnis bestärkt offenbar alle Beteiligten in ihrer Ansicht.
Erstmals hat der Digitalverband Bitkom einen Länderindex veröffentlicht. Das Ranking ergänzt den jährlichen Smart-City-Index und misst den Digitalisierungsgrad der Länder in vier Kategorien. Die Stadtstaaten belegen Spitzenpositionen, doch kein einziges Land schneidet in allen Kategorien gut ab.
Cyberattacken auf Hochschulen häufen sich – auch in Nordrhein-Westfalen. Deshalb wurde dort eine Selbstlernakademie für Cyber- und Informationssicherheit, SecAware NRW, eingerichtet. Im Interview mit Jan Paul Reimann erläutert der Gelsenkirchener Informatikprofessor Norbert Pohlmann, was man sich von dem Projekt erhofft.
Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen bieten ihren Städten und Gemeinden seit Kurzem an, freiwillige Sicherheitschecks zu absolvieren. Durchgeführt werden sie von privaten Dienstleistern. Verbindliche Maßnahmen sind damit aber nicht verbunden.
Jedes Jahr landen in Fundbüros rund zehntausende Gegenstände, die in Bussen und Bahnen oder in Geschäften vergessen wurden. Eine neue Software erhöht die Chance, Verlorenes zurückzubekommen.
Parken ist in Straßburg mitunter richtig teuer. Nun wird die Kontrolle ausgeweitet, um Falschparker:innen in der Elsass-Metropole häufiger zur Kasse bitten zu können. Dafür setzt die Stadtverwaltung auf Scan-Autos. Ist der Einsatz auch ein Muster für Deutschland?
Nach dem Cybervorfall beim IT-Dienstleister Südwestfalen IT konnte auch die Stadt Lüdenscheid im Anschluss nicht mehr auf die bereitgestellten Fachverfahren und Infrastrukturen zugreifen und war in den Dienstleistungen für die Bürger stark eingeschränkt. Welche Lehren zieht die Politik?
Der AI Act ist beschlossen. Nun gilt es, die Umsetzung der neuen Regeln für Künstliche Intelligenz vorzubereiten – auch in den Kommunen. Dass dabei vielerorts noch Gelassenheit vorherrscht, liegt auch an der verbreiteten Unterdigitalisierung, sagen Experten. Außerdem fehlen klare Ansagen vom Bund.
Forschende haben systematisch ausgewertet, wie sich die Nutzung urbaner Grünräume durch die Pandemie verändert hat. Aus der Vielzahl an Studien und Aufsätzen lässt sich klar herauslesen, welcher Faktor über den Zugang zu den Flächen entscheidet. Die Schlussfolgerung für die Stadtplanung liegt auf der Hand.
Das Land Nordrhein-Westfalen ernennt das Bergische Land zur „Modellregion Cybersicherheit“. In Interview spricht Stephan A. Vogelskamp, Leiter der regionalen Wirtschaftsförderung, über die Vergabe des Förderprojekts, über seine Erwartungen an die örtliche Wirtschaft und über das Fernziel einer selbstfinanzierten Cyberabwehr.
Der Fokus des geplanten Smart-City-Stufenplans wird langsam klarer. In seiner Sitzung am Dienstag entschied sich der Beirat für den Fokus auf zwei Themen. Dem Landwirtschafts- und dem Bauministerium könnten dabei wichtige Rollen als Träger zukommen.
Das Thema Smart City ist komplex, da kann man schonmal vor lauter Technologie-Projekten das große Ziel aus den Augen verlieren. Mit einer Management-Methode zur Messung von Zielen und Wirkung wollen Freiburg und Köln das verhindern. Zwei Jahre lang haben sie die Methode getestet und das Ergebnis jetzt dokumentiert.
Das EU-Großprojekt „European Testing and Experimental Facility (TEF) for Smart Cities and Communities“ will Künstliche Intelligenz schneller in praktische Produkte überführen und Forschung und Wirtschaft miteinander vernetzen. Eine Veranstaltung in Berlin gab einen Überblick über den Fortschritt.
Verwaltungsleistungen zentral an einer Stelle zu betreiben, ist keine neue Idee. Doch seit dem OZG-Gipfel im Bundeskanzleramt kommt langsam Bewegung in die Sache. Derweil feilen einige Länder an ihren eigenen Zentralisierungsideen. Was bedeutet das für die Kommunen?
Im Rahmen des Förderprogramms „Modellprojekte Smart Cities“ will die Stadt das Bewusstsein der Bevölkerung für Müllvermeidung und Recycling stärken. Im Herbst will sie die Module ausschreiben.
XPlanung ist der wichtigste Standard für raumbezogene Daten und gilt als Fundament für die Digitalisierung der Bauleitplanung. Der IT-Planungsrat hatte seine flächendeckende Einführung bereits 2017 beschlossen. Der Rollout in den Kommunen nimmt aber erst seit einem Jahr Fahrt auf.
Vergangene Woche übergab die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) ihr Jahresgutachten an die Bundesregierung. Dort wird der Sachstand der „Sozialen Innovationen“ inspiziert und Verbesserungsvorschläge formuliert – darunter finden sich auch Überraschungen.
Der Lübecker Stadtwerke-Chef Jens Meier sieht in der digitalen Daseinsvorsorge eine Kernaufgabe für kommunale Unternehmen. Die Rechtslage ist aber nicht eindeutig. Die Zuständigkeit müsste bundesweit klar geregelt werden, meint Meier. Und er fordert mehr Möglichkeiten, mit Stadtwerken aus anderen Kommunen zu kooperieren.
Das Viertel Gellerup in Aarhus will in den nächsten Jahren eine energiepositive Bilanz erreichen – so sollen beispielsweise E-Autos als mobile Energiespeicher zum Einsatz kommen. Welche Lehren Projektverantwortliche auch für andere Kommunen ziehen.
Indiens Premierminister Narendra Modi rief die Smart Cities Mission vor neun Jahren aus. Mit dem Mega-Stadtentwicklungsprojekt waren große Hoffnungen verbunden. Im Juni geht es zu Ende. Hat es Indiens Städte nachhaltig vorangebracht?
Wie können Smart Cities menschenzentriert gestaltet werden? Diese Frage stellte sich das Wohn- und Siedlungsprogramm der Vereinten Nationen – und entwickelt aktuell mit Expert:innen aus der ganzen Welt internationale Leitlinien dafür. Programmdirektorin Isabel Wetzel erklärt im Interview, was sie erreichen sollen.
Die Belange von Kleinstädten sollen stärker in den Fokus rücken – das ist das Ziel der Kleinstadtakademie, die nun ins brandenburgische Wittenberge zieht. Der Handlungsbedarf auch in Sachen IT und Digitalisierung ist gewaltig – doch setzt die Akademie hier den Fokus?
Das OZG 2.0 ist mit der Einigung der Ampelfraktionen der Ziellinie einen Schritt näher. Neu sind unter anderem der Rechtsanspruch auf digitale Verwaltungsleistungen, eine Standardisierungsfrist und ein vereinfachter Login bei der Bund-ID. Doch bei den kommunalen Spitzenverbänden kommen die Ideen alles andere als gut an.
In Baden-Württemberg will eine Genossenschaft die KI-Aktivitäten der Regionen vernetzen und internationale Initiativen für den Mittelstand und für die Behörden vor Ort anschlussfähig machen. Projektleiter Thomas Usländer vom Fraunhofer IOSB setzt auf neue Formen von Public-Private-Partnerships.
Morgen trifft sich die Arbeitsgruppe für den Smart-City-Stufenplan zum dritten Mal. Dabei sollen die ersten Textbausteine diskutiert werden. Die Themenliste ist lang, alle Mitglieder konnten Vorschläge einbringen. Welche Flughöhe das Ganze haben wird, ist unklar. Bei zwei Themen sind die Differenzen besonders groß.
Beim „internationalen Digitaldialog“ in Nairobi zeigten Städte aus verschiedenen Ländern ihre Smart-City-Projekte. Im Fokus stand die Nutzung von Daten für nachhaltige Stadtplanung. Das südafrikanische Open Cities Lab nutzt solche Projekte, um daran anschließend eine ganzheitliche Datenstrategie für Städte zu erstellen.
Bei Schlaganfällen kommt es auf jede Minute an. Die Metropolregion Rhein-Neckar hat Rettungswägen aufgerüstet, damit Patienten schon auf der Fahrt ins Krankenhaus schnell richtig behandelt werden können. Dabei helfen sollen 5G und Künstliche Intelligenz.
In Schorndorf soll ChatGPT den Mitarbeiter:innen die Arbeit erleichtern. Eine Dienstanweisung legt fest, was dabei erlaubt ist und was nicht. Die Verfasser haben sich dabei am Europäischen AI Act orientiert.
Die EU will den Datenaustausch zwischen Behörden und Kurzzeitvermietungsplattformen verbessern. Kern eines neuen Gesetzesentwurfs ist die EU-weite Harmonisierung der Vorgaben. Airbnb und Städtetag halten den Text für richtungsweisend.
Für 16 Verwaltungsleistungen hat der IT-Planungsrat sich im Oktober auf eine Kostenteilung zwischen Bund und Ländern geeinigt. Tagesspiegel Background hat in den Ländern nachgefragt, wie genau sie die Anbindung der Kommunen an alle digitalen EfA-Leistungen bezahlen wollen. Langfristige Planungssicherheit gibt es nirgends.
Die Mitarbeiter:innen der Berliner Senatsverwaltung könnten künftig schneller werden bei der Beantwortung von schriftlichen Anfragen. Ein neues KI-Tool soll sie bei der Recherche entlasten. Das Berliner City Lab hat das Projekt entwickelt. Das Tool liefert jetzt Antworten auf Fragen rund um die Politik in Berlin.
Eine gute Kooperation zwischen Schulen, Schulträgern und Aufsicht ist Voraussetzung für eine erfolgreiche digitale Transformation des Bildungswesens. Doch die bestehenden Strukturen sehen nur wenig Raum für Zusammenarbeit vor. Welche Spielräume es dennoch gibt und wie sie genutzt werden können, zeigt ein neues Impulspapier des Forums Bildung Digitalisierung.
Seit wenigen Tagen demonstriert ein neues Reallabor für digitale Zwillinge des Bundes am Beispiel der Hamburger Köhlbrandbrücke das Potenzial digitaler Abbilder von Brücken. Was das Verkehrsministerium als Paradigmenwechsel in der Verkehrsinfrastruktur feiert, ist auch für Kommunen hochrelevant.
Bayern hat im Rahmen des Förderprojekts „Twin By“ 18 Städte und Gemeinden dabei unterstützt, digitale Zwillinge anhand von konkreten Anwendungsfällen zu entwickeln. Beispiele aus Kempten, Forchheim und dem Landkreis Kulmbach zeigen den Mehrwert der digitalen Abbilder auf kommunaler Ebene.
Das Deutsch-französische Zukunftswerk bringt Kommunen aus beiden Ländern seit 2019 zusammen. Sie tauschen sich zu nachhaltiger Transformation aus und teilen Best Practices. Jetzt haben sie ihre Erfahrungen in Handlungsempfehlungen übersetzt.
Dass Open-Source-Software Vorteile hat, ist den meisten Verwaltungen klar. Für Fördergeld vom Bund ist Open Source zum Teil Voraussetzung. Aber noch scheitern Verantwortliche in der Praxis an ihren Idealen. Eine neue Studie zeigt, was Kommunen anders machen müssten.
Sechs deutsche Kommunen haben ein Programm getestet, um schutzsuchende Menschen aus der Ukraine mithilfe eines Algorithmus der passenden Stadt zuzuweisen. Das soll helfen, die Bedürfnisse der Geflüchteten besser zu beachten. Und es soll Kommunen ein höheres Mitspracherecht bei der Gestaltung des Aufnahmeprozesses geben.
Neue europäische Pilotprojekte sollen Datenräume bauen, die Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Gesellschaft in verschiedenen EU-Mitgliedern vernetzen sollen. EU-Regeln könnten das künftig für alle nötig machen. Wien, Freiburg und Hamburg sehen die Chancen und planen schon erste Projekte.
Mit i-Kfz kann man sein Fahrzeug ohne Weg zur Zulassungsstelle und ohne Wartezeit bequem online anmelden. Doch nur wenige Kommunen bieten die vollautomatisierte Online-Fahrzeugzulassung an. Knappe Umsetzungsfristen sind nur eines von vielen Problemen.
Einen Personalausweis beantragen, das Auto zulassen oder ein Gewerbe anmelden bequem vom Sofa aus? Brandenburger Kommunen bauen ihre Online-Angebote aus. Doch oft ist noch der Besuch im Amt notwendig.
Als Vorreiter für die Bereitstellung von offenen Daten gilt Schleswig-Holstein. Die Landesverwaltung will die eigenen Daten jetzt besser nutzen, als Entscheidungsgrundlage und für eine moderne Verwaltung. Die neue Landesdatenstrategie sieht dafür neue Organisationsstrukturen, technische Infrastrukturen und Fortbildungen vor.
Der Beschaffungsindex hat vergangenes Jahr gezeigt, dass Start-ups bei Aufträgen in der öffentlichen Verwaltung schlechte Chancen haben. Hamburg will seine Vergabeverfahren Start-up-freundlicher gestalten und hat eine neue Experimentierklausel eingeführt.
Schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren gelten als wichtiger Faktor, wenn es darum geht, Wohnraum zu schaffen und wichtige Infrastrukturprojekte voranzutreiben. KI-Anwendungen könnten dabei helfen, mehr Tempo zu machen.
Die Liste hochwertiger Datensätze liegt seit Dezember 2022 vor. Bis Mitte des Jahres müssen Behörden die Daten aus dieser Liste bereitstellen. Noch immer gibt es bundesweit keine einheitliche Handreichung dazu. Einige Länder und Kommunen schmieden nun auf eigene Faust Pläne.
Im japanischen Fujisawa entsteht eine smarte Modellstadt. Die eingesetzten Technologien sollen helfen, klimaneutral zu leben. Das funktioniert, indem alle Daten zentral gesammelt und ausgewertet werden – bei einem Konzern.
Was hat sich in diesem Jahr bei der digitalen Stadtentwicklung getan? Was muss nächstes Jahr besser werden? Wir haben in einigen Kommunen nachgefragt. Die Antworten zeigen: Smart City und digitale Verwaltung sehen überall anders aus. Einige Forderungen an die Politik kristallisieren sich aber heraus.
Besonders kleine Kommunen sind mit Herausforderungen wie fehlenden Ressourcen konfrontiert, wenn sie ihre Prozesse digitalisieren wollen. Doch die Ende-zu-Ende-Digitalisierung ist auch hier das Ziel, damit Mitarbeitende entlastet werden. Die Stadt Korschenbroich in NRW gibt einen Einblick, wie Kommunalverwaltungen mit den Schwierigkeiten umgehen können.
Das Problem ist nicht neu: Zu wenig Parkplätze führen zu verstopften Straßen, Einsatzfahrzeuge kommen im Ernstfall nicht durch. Bürger:innen haben das Problem in Lübeck erkannt, die Stadt hat in wenigen Monaten eine Lösung gefunden. Smarte Parksensoren an Kreuzungen sind seit wenigen Monaten im Rahmen des Projekts „Kreuzung frei“ im Einsatz.
Der Psychiater und Stressforscher Mazda Adli und sein Team gehen der Frage nach, wie sich eine Stadt eigentlich anfühlt. Im Rahmen eines Citizen-Science-Projekts laden sie Bürger:innen ein, Stress- und Wohlfühlorte in einer App zu sammeln. Die Daten sollen eine gesündere Stadtplanung ermöglichen.
Pilotprojekte in Städten und Landesbehörden haben in Baden-Württemberg gezeigt, wie die Verwaltung Daten besser nutzen kann. Die Ergebnisse sollen in die neue Datenstrategie des Landes einfließen. Eine Reihe an möglichen Maßnahmen liegt schon auf dem Tisch.
Zusammen mit einem Forschungsinstitut hat die Solinger Verwaltung ein cloudbasiertes Modell in die Anwendung gebracht, mit dem Zukunftsszenarien simuliert werden können. Das klappt nur, wenn das System mit den richtigen Daten aus der Kommune gefüttert wird.
Im Programm „Integrationsmacher:innen“ entstehen aktuell Apps, Karten oder Netzwerke für bessere lokale Integrationsarbeit. Dafür kommen Expert:innen aus Wirtschaft oder Zivilgesellschaft für einige Monate in die Verwaltung, um Projekte mit neuer Perspektive umzusetzen.
Seit dem Start vor gut einem Jahr steigen die Nutzendenzahlen des BIM-Portals kontinuierlich. Der Start der zweiten Phase im November verspricht eine stärkere Ausrichtung auf die Stakeholder. Fachpolitiker:innen kritisieren die mangelnde Bekanntheit des Portals.
Heute läuft die Frist in der Single-Digital-Gateway-Verordnung ab, deren Ziel es ist, dass die wichtigsten Verwaltungsleistungen EU-weit bereitgestellt werden. Was haben Deutschland und die EU bisher geschafft?
Das Organisationskonto soll Unternehmen Zugang zu zentralen Verwaltungsleistungen bieten. Doch bisher ist das Konto weder flächendeckend verfügbar noch wirklich bekannt, kritisiert der Bundesverband der Deutschen Industrie. In einem Positionspapier macht der Verband Verbesserungsvorschläge.
Forschende von Fraunhofer haben sich in einer Studie mit der Frage beschäftigt, was Kommunen tun müssen, um langfristig ihre Daten optimal zu verwalten und zu nutzen. Tagesspiegel Background hat mit dem Projektleiter gesprochen und stellt die Kernthesen des noch unveröffentlichten Papiers exklusiv vor.
In Nürnberg hilft ein sogenannter Wohngeld-Roboter, digital gestellte Anträge schneller zu erfassen. Vor allem seit der Wohngeldreform sorgt das für eine Entlastung der Beschäftigten und spart Zeit. Der Bot kann allerdings nur unter bestimmten Bedingungen arbeiten.
Für KI-Systeme gibt es zahlreiche Einsatzszenarien in Verwaltungen. Besonders Behörden in Kommunen können von der Unterstützung durch Künstliche Intelligenz profitieren. Doch dafür müssen sie sich an Regularien halten: Neben Landes- und Bundesgesetzen wirken sich auch europäische Gesetze auf die kommunale KI-Nutzung aus.
Am kommenden Mittwoch findet in Regensburg die Regionalkonferenz der Smart-City-Modellprojekte des Bundes statt. Ko-Kreativität steht dabei im Fokus. Tagesspiegel Background hat mit der Projektleiterin des Regensburger Labors der kreativen Köpfe gesprochen. Das Labor verfolgt einen ko-kreativen Ansatz, der auf Design Thinking basiert.
In einem Pionierprojekt haben Züricher Bürger:innen Mobilitätsdaten erhoben und geteilt, um der Stadt eine nachhaltigere Planung zu ermöglichen. Das Projekt beruht auf einem Genossenschaftsmodell, das sich hohe ethische Standards auf die Fahnen schreibt.