Bei Schlaganfällen kommt es auf jede Minute an. Die Metropolregion Rhein-Neckar hat Rettungswägen aufgerüstet, damit Patienten schon auf der Fahrt ins Krankenhaus schnell richtig behandelt werden können. Dabei helfen sollen 5G und Künstliche Intelligenz.
In Schorndorf soll ChatGPT den Mitarbeiter:innen die Arbeit erleichtern. Eine Dienstanweisung legt fest, was dabei erlaubt ist und was nicht. Die Verfasser haben sich dabei am Europäischen AI Act orientiert.
Die EU will den Datenaustausch zwischen Behörden und Kurzzeitvermietungsplattformen verbessern. Kern eines neuen Gesetzesentwurfs ist die EU-weite Harmonisierung der Vorgaben. Airbnb und Städtetag halten den Text für richtungsweisend.
Für 16 Verwaltungsleistungen hat der IT-Planungsrat sich im Oktober auf eine Kostenteilung zwischen Bund und Ländern geeinigt. Tagesspiegel Background hat in den Ländern nachgefragt, wie genau sie die Anbindung der Kommunen an alle digitalen EfA-Leistungen bezahlen wollen. Langfristige Planungssicherheit gibt es nirgends.
Die Mitarbeiter:innen der Berliner Senatsverwaltung könnten künftig schneller werden bei der Beantwortung von schriftlichen Anfragen. Ein neues KI-Tool soll sie bei der Recherche entlasten. Das Berliner City Lab hat das Projekt entwickelt. Das Tool liefert jetzt Antworten auf Fragen rund um die Politik in Berlin.
Eine gute Kooperation zwischen Schulen, Schulträgern und Aufsicht ist Voraussetzung für eine erfolgreiche digitale Transformation des Bildungswesens. Doch die bestehenden Strukturen sehen nur wenig Raum für Zusammenarbeit vor. Welche Spielräume es dennoch gibt und wie sie genutzt werden können, zeigt ein neues Impulspapier des Forums Bildung Digitalisierung.
Seit wenigen Tagen demonstriert ein neues Reallabor für digitale Zwillinge des Bundes am Beispiel der Hamburger Köhlbrandbrücke das Potenzial digitaler Abbilder von Brücken. Was das Verkehrsministerium als Paradigmenwechsel in der Verkehrsinfrastruktur feiert, ist auch für Kommunen hochrelevant.
Bayern hat im Rahmen des Förderprojekts „Twin By“ 18 Städte und Gemeinden dabei unterstützt, digitale Zwillinge anhand von konkreten Anwendungsfällen zu entwickeln. Beispiele aus Kempten, Forchheim und dem Landkreis Kulmbach zeigen den Mehrwert der digitalen Abbilder auf kommunaler Ebene.
Das Deutsch-französische Zukunftswerk bringt Kommunen aus beiden Ländern seit 2019 zusammen. Sie tauschen sich zu nachhaltiger Transformation aus und teilen Best Practices. Jetzt haben sie ihre Erfahrungen in Handlungsempfehlungen übersetzt.
Dass Open-Source-Software Vorteile hat, ist den meisten Verwaltungen klar. Für Fördergeld vom Bund ist Open Source zum Teil Voraussetzung. Aber noch scheitern Verantwortliche in der Praxis an ihren Idealen. Eine neue Studie zeigt, was Kommunen anders machen müssten.
Sechs deutsche Kommunen haben ein Programm getestet, um schutzsuchende Menschen aus der Ukraine mithilfe eines Algorithmus der passenden Stadt zuzuweisen. Das soll helfen, die Bedürfnisse der Geflüchteten besser zu beachten. Und es soll Kommunen ein höheres Mitspracherecht bei der Gestaltung des Aufnahmeprozesses geben.
Neue europäische Pilotprojekte sollen Datenräume bauen, die Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Gesellschaft in verschiedenen EU-Mitgliedern vernetzen sollen. EU-Regeln könnten das künftig für alle nötig machen. Wien, Freiburg und Hamburg sehen die Chancen und planen schon erste Projekte.
Mit i-Kfz kann man sein Fahrzeug ohne Weg zur Zulassungsstelle und ohne Wartezeit bequem online anmelden. Doch nur wenige Kommunen bieten die vollautomatisierte Online-Fahrzeugzulassung an. Knappe Umsetzungsfristen sind nur eines von vielen Problemen.
Einen Personalausweis beantragen, das Auto zulassen oder ein Gewerbe anmelden bequem vom Sofa aus? Brandenburger Kommunen bauen ihre Online-Angebote aus. Doch oft ist noch der Besuch im Amt notwendig.
Als Vorreiter für die Bereitstellung von offenen Daten gilt Schleswig-Holstein. Die Landesverwaltung will die eigenen Daten jetzt besser nutzen, als Entscheidungsgrundlage und für eine moderne Verwaltung. Die neue Landesdatenstrategie sieht dafür neue Organisationsstrukturen, technische Infrastrukturen und Fortbildungen vor.
Der Beschaffungsindex hat vergangenes Jahr gezeigt, dass Start-ups bei Aufträgen in der öffentlichen Verwaltung schlechte Chancen haben. Hamburg will seine Vergabeverfahren Start-up-freundlicher gestalten und hat eine neue Experimentierklausel eingeführt.
Schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren gelten als wichtiger Faktor, wenn es darum geht, Wohnraum zu schaffen und wichtige Infrastrukturprojekte voranzutreiben. KI-Anwendungen könnten dabei helfen, mehr Tempo zu machen.
Die Liste hochwertiger Datensätze liegt seit Dezember 2022 vor. Bis Mitte des Jahres müssen Behörden die Daten aus dieser Liste bereitstellen. Noch immer gibt es bundesweit keine einheitliche Handreichung dazu. Einige Länder und Kommunen schmieden nun auf eigene Faust Pläne.
Im japanischen Fujisawa entsteht eine smarte Modellstadt. Die eingesetzten Technologien sollen helfen, klimaneutral zu leben. Das funktioniert, indem alle Daten zentral gesammelt und ausgewertet werden – bei einem Konzern.
Was hat sich in diesem Jahr bei der digitalen Stadtentwicklung getan? Was muss nächstes Jahr besser werden? Wir haben in einigen Kommunen nachgefragt. Die Antworten zeigen: Smart City und digitale Verwaltung sehen überall anders aus. Einige Forderungen an die Politik kristallisieren sich aber heraus.
Besonders kleine Kommunen sind mit Herausforderungen wie fehlenden Ressourcen konfrontiert, wenn sie ihre Prozesse digitalisieren wollen. Doch die Ende-zu-Ende-Digitalisierung ist auch hier das Ziel, damit Mitarbeitende entlastet werden. Die Stadt Korschenbroich in NRW gibt einen Einblick, wie Kommunalverwaltungen mit den Schwierigkeiten umgehen können.
Das Problem ist nicht neu: Zu wenig Parkplätze führen zu verstopften Straßen, Einsatzfahrzeuge kommen im Ernstfall nicht durch. Bürger:innen haben das Problem in Lübeck erkannt, die Stadt hat in wenigen Monaten eine Lösung gefunden. Smarte Parksensoren an Kreuzungen sind seit wenigen Monaten im Rahmen des Projekts „Kreuzung frei“ im Einsatz.
Der Psychiater und Stressforscher Mazda Adli und sein Team gehen der Frage nach, wie sich eine Stadt eigentlich anfühlt. Im Rahmen eines Citizen-Science-Projekts laden sie Bürger:innen ein, Stress- und Wohlfühlorte in einer App zu sammeln. Die Daten sollen eine gesündere Stadtplanung ermöglichen.
Pilotprojekte in Städten und Landesbehörden haben in Baden-Württemberg gezeigt, wie die Verwaltung Daten besser nutzen kann. Die Ergebnisse sollen in die neue Datenstrategie des Landes einfließen. Eine Reihe an möglichen Maßnahmen liegt schon auf dem Tisch.
Zusammen mit einem Forschungsinstitut hat die Solinger Verwaltung ein cloudbasiertes Modell in die Anwendung gebracht, mit dem Zukunftsszenarien simuliert werden können. Das klappt nur, wenn das System mit den richtigen Daten aus der Kommune gefüttert wird.
Im Programm „Integrationsmacher:innen“ entstehen aktuell Apps, Karten oder Netzwerke für bessere lokale Integrationsarbeit. Dafür kommen Expert:innen aus Wirtschaft oder Zivilgesellschaft für einige Monate in die Verwaltung, um Projekte mit neuer Perspektive umzusetzen.
Seit dem Start vor gut einem Jahr steigen die Nutzendenzahlen des BIM-Portals kontinuierlich. Der Start der zweiten Phase im November verspricht eine stärkere Ausrichtung auf die Stakeholder. Fachpolitiker:innen kritisieren die mangelnde Bekanntheit des Portals.
Heute läuft die Frist in der Single-Digital-Gateway-Verordnung ab, deren Ziel es ist, dass die wichtigsten Verwaltungsleistungen EU-weit bereitgestellt werden. Was haben Deutschland und die EU bisher geschafft?
Das Organisationskonto soll Unternehmen Zugang zu zentralen Verwaltungsleistungen bieten. Doch bisher ist das Konto weder flächendeckend verfügbar noch wirklich bekannt, kritisiert der Bundesverband der Deutschen Industrie. In einem Positionspapier macht der Verband Verbesserungsvorschläge.
Forschende von Fraunhofer haben sich in einer Studie mit der Frage beschäftigt, was Kommunen tun müssen, um langfristig ihre Daten optimal zu verwalten und zu nutzen. Tagesspiegel Background hat mit dem Projektleiter gesprochen und stellt die Kernthesen des noch unveröffentlichten Papiers exklusiv vor.
In Nürnberg hilft ein sogenannter Wohngeld-Roboter, digital gestellte Anträge schneller zu erfassen. Vor allem seit der Wohngeldreform sorgt das für eine Entlastung der Beschäftigten und spart Zeit. Der Bot kann allerdings nur unter bestimmten Bedingungen arbeiten.
Für KI-Systeme gibt es zahlreiche Einsatzszenarien in Verwaltungen. Besonders Behörden in Kommunen können von der Unterstützung durch Künstliche Intelligenz profitieren. Doch dafür müssen sie sich an Regularien halten: Neben Landes- und Bundesgesetzen wirken sich auch europäische Gesetze auf die kommunale KI-Nutzung aus.
Am kommenden Mittwoch findet in Regensburg die Regionalkonferenz der Smart-City-Modellprojekte des Bundes statt. Ko-Kreativität steht dabei im Fokus. Tagesspiegel Background hat mit der Projektleiterin des Regensburger Labors der kreativen Köpfe gesprochen. Das Labor verfolgt einen ko-kreativen Ansatz, der auf Design Thinking basiert.
In einem Pionierprojekt haben Züricher Bürger:innen Mobilitätsdaten erhoben und geteilt, um der Stadt eine nachhaltigere Planung zu ermöglichen. Das Projekt beruht auf einem Genossenschaftsmodell, das sich hohe ethische Standards auf die Fahnen schreibt.
Bund und Länder haben verschiedene Programme für Smart Cities. Im Beirat für den Smart-City-Stufenplan sitzen sie an einem Tisch. Laut Elisabeth Kaiser, parlamentarische Staatssekretärin im Bauministerium, sollen die Beiratsmitglieder übergeordnete Fragen dort gemeinsam klären – ohne das Thema zentral zu steuern.
Behörden nutzen zunehmend KI-Anwendungen, um effizienter zu arbeiten. Damit wird der Ruf nach Licht in den KI-Blackboxen laut – wo setzt die Verwaltung die Technologie ein und welche Daten und Modelle kommen zum Einsatz? Die Bertelsmann Stiftung hat sich angeschaut, wie KI-Register Transparenz schaffen könnten und dabei auch ins europäische Ausland geblickt.
Mehrere Kommunen entwickeln gemeinsam in einem Verein eine urbane Datenplattform. Der Ansatz könnte für die Smart-City-Modellprojekte eine wichtige Rolle spielen. Das Versprechen: Die Kommunen sollen Anbieter-unabhängig bleiben. Sowohl Hyperscaler als auch kommunale Unternehmen könnten die Plattform betreiben.
Ein Cyberangriff auf einen einzelnen IT-Dienstleister hat die öffentliche Verwaltung in 72 Kommunen in Nordrhein-Westfalen lahmgelegt. An ein zurück zum Normalzustand ist auch nach knapp zwei Wochen nicht zu denken. Dabei arbeiten der Dienstleister, die Kommunen und die Landesregierung unter Hochdruck an Lösungen. Ein Statusbericht.
Forschende haben untersucht, wie Kommunen digitale Zwillinge und Datenplattformen aufbauen und betreiben. Technisch, organisatorisch und finanziell zeigte sich dabei ein Flickenteppich an Ansätzen.
Gestern und heute findet der Digitalgipfel der Bundesregierung in Jena statt. Aber wo steht die Kommune mit ihren eigenen Bemühungen, eine Smart City zu sein? Erste Projekte aus dem Modellprojekt sind umgesetzt. Es steht bereits die Frage im Raum, was nach der Förderung passiert.
Für zukunftsfeste Städte braucht es Experimente auf Quartiersebene, finden die Mitglieder der Future District Alliance. Heute Abend stellen sie Fachpolitikern ihre Forderungen vor. KI, rechtliche Änderungen und neue politische Formate sollen innovative Quartiersentwicklung möglich machen. Tagesspiegel Background gibt vorab Einblick in die Empfehlungen.
Deutschlands erstes Reallabor der Energiewende hängt eng mit der digitalen Transformation von Kommunen zusammen. Digitale Lösungen sind nötig, um Sektoren zu vernetzen sowie Bedarf und Produktion aufeinander abzustimmen. Bei einigen Themen stößt das Projekt aber noch an Grenzen.
Die Testphase der KI-Anwendung F13 aus Baden-Württemberg hat sich verlängert. Nach wie vor wird das Assistenzsystem für die Verwaltung nicht in Bundes- und Kommunalbehörden getestet, die Priorität liegt laut baden-württembergischem Staatsministerium auch nicht beim Testen auf anderen Verwaltungsebenen, sondern an einer anderen Stelle.
Seit vier Jahren kommen die Digitalminister:innen der Bundesländer regelmäßig zusammen, um über digitalpolitische Themen zu sprechen. Bislang waren die Treffen allerdings nur informell. Das soll sich nun ändern.
Wie Open Source, Künstliche Intelligenz, neue Roll-out-Strukturen und eine bessere Datennutzung die deutsche Verwaltung digitalisieren könnten, haben Vertreter:innen aus Bund, Ländern und Kommunen auf der diesjährigen Smart Country Convention viel diskutiert. Über das Ziel sind sich alle einig, über den Weg dahin nicht.
Ingolstadt hat Serienfahrzeuge mit Ampeln vernetzt. Tempo-Empfehlungen am Armaturenbrett zeigen die Geschwindigkeit an, mit der das Auto die nächste Grünphase erreicht. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz sollen die Ampeldaten und Informationen von Verkehrssensoren den Verkehrsfluss verbessern.
Lange hat es gedauert - nun endlich haben sich Bund und Länder auf einen Pakt zur Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren geeinigt. Besonders im Bereich des Mobilfunkausbaus bieten die Maßnahmen dabei viel Potenzial. Und das digitale Verfahren soll in Zukunft zum Standard werden.
Nachdem es mit dem im vergangenen Jahr gegründeten Smart-City-Board nicht weiterging, haben vier der ehemaligen Teilnehmer eine neue Initiative gestartet. Sie haben die vielen Themen rund um Smart Cities in acht Domänen aufgeteilt und suchen jetzt Mitstreiter:innen, um ein gemeinsames Papier zu formulieren.
Morgen treffen sich die Digitalbeauftragten von Bund und Ländern zur letzten IT-Planungsratssitzung dieses Jahr. Auf der Agenda stehen Grundsatzfragen zu Cloud und Registermodernisierung, Absprachen zur Efa-Betriebsfinanzierung und ein Neuanfang für die föderale Digitalstrategie.
Gestern ist André Göbel sein neues Amt als Fitko-Chef angetreten. Im Interview erzählt er, was in den ersten Monaten auf seiner To-do-Liste steht, wie die Organisation skaliert werden kann und welche Architekturentscheidungen jetzt getroffen werden müssen.
In Brandenburg zahlen junge Menschen mit einer App nur die Hälfte der Taxikosten – die andere Hälfte zahlt das Land. Bisher mussten Nutzer:innen dafür an speziellen Verkaufsstellen Gutscheine auf Papier erwerben. Jetzt soll eine App den Prozess vereinfachen.
Aufgrund eines Cyberangriffs auf einen kommunalen IT-Dienstleister in Nordrhein-Westfalen sind zahlreiche Kommunen in dem Bundesland digital nicht erreichbar. Rathäuser sollen für den Publikumsverkehr geschlossen bleiben, zahlreiche Dienstleistungen können nicht angeboten werden. Ein erster Überblick.
Mehrere EU-Programme sollen Städten helfen, klimaneutral und smart zu werden. Die zersplitterte Förderlandschaft müsste besser koordiniert werden, zeigt ein aktueller Bericht des Europäischen Rechnungshofs. Er nennt die größten Hürden für den Transfer von Ergebnissen.
Ulrich Ahle ist ab morgen neuer CEO der europäischen Gaia-X Association. Er kommt vom deutschen Open-Source-Anbieter Fiware, der Smart-City-Lösungen entwickelt. Beim Mega-Cloud-Projekt Gaia-X will er mehrere Baustellen angehen. Firmen und Städte aus Deutschland sollten sich in den nächsten zwei Jahren auf Ergebnisse einstellen.
Mit einem Kommunalpakt wollten Bund, Länder und Kommunen die OZG-Umsetzung beschleunigen. Neue Strukturen sollten den Roll-out von Leistungen in Kommunen verbessern. Knapp vier Monate nach Beschluss hat sich noch nicht viel getan.
Immer mehr Städte setzen auf digitale Zwillinge für eine präzisere und nachhaltigere Stadtplanung. Die schwedische Großstadt Göteborg geht in puncto Design und Funktionsumfang aber einen anderen Weg als viele andere.
Nachdem einige Abgeordnete angezweifelt haben, ob die Smart-City-Gelder des Bundes wirklich in modellhafte Projekte fließen, reagieren die Verantwortlichen und erklären die einzelnen Maßnahmen im Kontext ihrer Smart-City-Strategien. Die KTS macht klar, was sie unter „modellhaft“ versteht.
In Zeiten der Klimakrise müssen Behörden auch die Digitalisierung der Verwaltung nachhaltig gestalten. Dafür wählen Bund, Länder und Kommunen unterschiedliche Wege und berücksichtigen die Empfehlungen des IT-Planungsrats aus dem März 2022 zu Green IT bisher nur zum Teil.
Im Wohnquartier „Smart-City-Forst“, einem bundesweit einzigartigen Pilotprojekt im brandenburgischen Forst, wohnen ältere Menschen mit Demenz. Um ihnen ein sicheres Leben zu ermöglichen, werden sie von innovativen Smart-Home-Technologien und einem lokalen Versorgungs- und Betreuungsnetz unterstützt. Dafür müssen mehrere Parteien eng zusammenarbeiten.
Bund und Länder unterstützen die kommunale Cybersicherheit mit etlichen Angeboten. Doch während es in einigen Bereichen Dopplungen gibt, klaffen in anderen Versorgungslücken. Eine Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung analysiert die Förderlandschaft und gibt Empfehlungen für eine zielgerichtete Weiterentwicklung.
Das neue Zentrum für Digitale Souveränität ist auf dem Papier vor fast einem Jahr gegründet worden, aber hatte bisher kein eigenes Personal. Jetzt sind erste Ausschreibungen online. Die nächsten Meilensteine warten und auf EU-Ebene gibt es bereits Partner.
Städte und Gemeinden müssen jetzt schon Ausschreibungen vorbereiten, um künftig die kommunale Wärmeplanung zu leisten. Anna-Lena Meiners vom Verein Civitas Connect rät, bei der Ausschreibung und Auftragsvergabe auf Datensouveränität zu achten und sich am besten schon jetzt technisch vorzubereiten.
Bei einer öffentlichen Anhörung im Bauausschuss des Bundestags geht es morgen um zwei Anträge der Opposition zum Thema Smart Cities. Die geladenen Sachverständigen kritisieren die aktuelle Förderpolitik und machen Vorschläge für besseres Experimentieren, Übertragen und Verstetigen.
Daten sind für die Entwicklung zur Smart City unentbehrlich. Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung beschreibt in einem aktuellen Leitfaden, wie Kommunen Strategien für ihren Umgang mit Daten umsetzen können und wie sie ihre dafür notwendige Datensouveränität sichern können.
Seit gut sechs Monaten läuft der neue Förderaufruf für die Gigabitförderung des Bundes nun und schon übersteigt das Volumen der Anträge die Mittel um ein Vielfaches. Einen Förderstopp soll es aber nicht geben, heißt es vom BMDV. Die Branche reagiert unterschiedlich.
Rheinland-Pfalz hat eine aktualisierte Digitalstrategie vorgelegt, in der es sein Leitbild für das Jahr 2030 skizziert. Das Land will die öffentliche Verwaltung krisenfester machen und die Bürgerservices stärker am Nutzen ausrichten. Automatisierung und KI spielen dabei eine wichtige Rolle.