Bund und Länder haben verschiedene Programme für Smart Cities. Im Beirat für den Smart-City-Stufenplan sitzen sie an einem Tisch. Laut Elisabeth Kaiser, parlamentarische Staatssekretärin im Bauministerium, sollen die Beiratsmitglieder übergeordnete Fragen dort gemeinsam klären – ohne das Thema zentral zu steuern.
Behörden nutzen zunehmend KI-Anwendungen, um effizienter zu arbeiten. Damit wird der Ruf nach Licht in den KI-Blackboxen laut – wo setzt die Verwaltung die Technologie ein und welche Daten und Modelle kommen zum Einsatz? Die Bertelsmann Stiftung hat sich angeschaut, wie KI-Register Transparenz schaffen könnten und dabei auch ins europäische Ausland geblickt.
Mehrere Kommunen entwickeln gemeinsam in einem Verein eine urbane Datenplattform. Der Ansatz könnte für die Smart-City-Modellprojekte eine wichtige Rolle spielen. Das Versprechen: Die Kommunen sollen Anbieter-unabhängig bleiben. Sowohl Hyperscaler als auch kommunale Unternehmen könnten die Plattform betreiben.
Ein Cyberangriff auf einen einzelnen IT-Dienstleister hat die öffentliche Verwaltung in 72 Kommunen in Nordrhein-Westfalen lahmgelegt. An ein zurück zum Normalzustand ist auch nach knapp zwei Wochen nicht zu denken. Dabei arbeiten der Dienstleister, die Kommunen und die Landesregierung unter Hochdruck an Lösungen. Ein Statusbericht.
Forschende haben untersucht, wie Kommunen digitale Zwillinge und Datenplattformen aufbauen und betreiben. Technisch, organisatorisch und finanziell zeigte sich dabei ein Flickenteppich an Ansätzen.
Gestern und heute findet der Digitalgipfel der Bundesregierung in Jena statt. Aber wo steht die Kommune mit ihren eigenen Bemühungen, eine Smart City zu sein? Erste Projekte aus dem Modellprojekt sind umgesetzt. Es steht bereits die Frage im Raum, was nach der Förderung passiert.
Für zukunftsfeste Städte braucht es Experimente auf Quartiersebene, finden die Mitglieder der Future District Alliance. Heute Abend stellen sie Fachpolitikern ihre Forderungen vor. KI, rechtliche Änderungen und neue politische Formate sollen innovative Quartiersentwicklung möglich machen. Tagesspiegel Background gibt vorab Einblick in die Empfehlungen.
Deutschlands erstes Reallabor der Energiewende hängt eng mit der digitalen Transformation von Kommunen zusammen. Digitale Lösungen sind nötig, um Sektoren zu vernetzen sowie Bedarf und Produktion aufeinander abzustimmen. Bei einigen Themen stößt das Projekt aber noch an Grenzen.
Die Testphase der KI-Anwendung F13 aus Baden-Württemberg hat sich verlängert. Nach wie vor wird das Assistenzsystem für die Verwaltung nicht in Bundes- und Kommunalbehörden getestet, die Priorität liegt laut baden-württembergischem Staatsministerium auch nicht beim Testen auf anderen Verwaltungsebenen, sondern an einer anderen Stelle.
Seit vier Jahren kommen die Digitalminister:innen der Bundesländer regelmäßig zusammen, um über digitalpolitische Themen zu sprechen. Bislang waren die Treffen allerdings nur informell. Das soll sich nun ändern.
Wie Open Source, Künstliche Intelligenz, neue Roll-out-Strukturen und eine bessere Datennutzung die deutsche Verwaltung digitalisieren könnten, haben Vertreter:innen aus Bund, Ländern und Kommunen auf der diesjährigen Smart Country Convention viel diskutiert. Über das Ziel sind sich alle einig, über den Weg dahin nicht.
Ingolstadt hat Serienfahrzeuge mit Ampeln vernetzt. Tempo-Empfehlungen am Armaturenbrett zeigen die Geschwindigkeit an, mit der das Auto die nächste Grünphase erreicht. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz sollen die Ampeldaten und Informationen von Verkehrssensoren den Verkehrsfluss verbessern.
Lange hat es gedauert - nun endlich haben sich Bund und Länder auf einen Pakt zur Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren geeinigt. Besonders im Bereich des Mobilfunkausbaus bieten die Maßnahmen dabei viel Potenzial. Und das digitale Verfahren soll in Zukunft zum Standard werden.
Nachdem es mit dem im vergangenen Jahr gegründeten Smart-City-Board nicht weiterging, haben vier der ehemaligen Teilnehmer eine neue Initiative gestartet. Sie haben die vielen Themen rund um Smart Cities in acht Domänen aufgeteilt und suchen jetzt Mitstreiter:innen, um ein gemeinsames Papier zu formulieren.
Morgen treffen sich die Digitalbeauftragten von Bund und Ländern zur letzten IT-Planungsratssitzung dieses Jahr. Auf der Agenda stehen Grundsatzfragen zu Cloud und Registermodernisierung, Absprachen zur Efa-Betriebsfinanzierung und ein Neuanfang für die föderale Digitalstrategie.
Gestern ist André Göbel sein neues Amt als Fitko-Chef angetreten. Im Interview erzählt er, was in den ersten Monaten auf seiner To-do-Liste steht, wie die Organisation skaliert werden kann und welche Architekturentscheidungen jetzt getroffen werden müssen.
In Brandenburg zahlen junge Menschen mit einer App nur die Hälfte der Taxikosten – die andere Hälfte zahlt das Land. Bisher mussten Nutzer:innen dafür an speziellen Verkaufsstellen Gutscheine auf Papier erwerben. Jetzt soll eine App den Prozess vereinfachen.
Aufgrund eines Cyberangriffs auf einen kommunalen IT-Dienstleister in Nordrhein-Westfalen sind zahlreiche Kommunen in dem Bundesland digital nicht erreichbar. Rathäuser sollen für den Publikumsverkehr geschlossen bleiben, zahlreiche Dienstleistungen können nicht angeboten werden. Ein erster Überblick.
Mehrere EU-Programme sollen Städten helfen, klimaneutral und smart zu werden. Die zersplitterte Förderlandschaft müsste besser koordiniert werden, zeigt ein aktueller Bericht des Europäischen Rechnungshofs. Er nennt die größten Hürden für den Transfer von Ergebnissen.
Ulrich Ahle ist ab morgen neuer CEO der europäischen Gaia-X Association. Er kommt vom deutschen Open-Source-Anbieter Fiware, der Smart-City-Lösungen entwickelt. Beim Mega-Cloud-Projekt Gaia-X will er mehrere Baustellen angehen. Firmen und Städte aus Deutschland sollten sich in den nächsten zwei Jahren auf Ergebnisse einstellen.
Mit einem Kommunalpakt wollten Bund, Länder und Kommunen die OZG-Umsetzung beschleunigen. Neue Strukturen sollten den Roll-out von Leistungen in Kommunen verbessern. Knapp vier Monate nach Beschluss hat sich noch nicht viel getan.
Immer mehr Städte setzen auf digitale Zwillinge für eine präzisere und nachhaltigere Stadtplanung. Die schwedische Großstadt Göteborg geht in puncto Design und Funktionsumfang aber einen anderen Weg als viele andere.
Nachdem einige Abgeordnete angezweifelt haben, ob die Smart-City-Gelder des Bundes wirklich in modellhafte Projekte fließen, reagieren die Verantwortlichen und erklären die einzelnen Maßnahmen im Kontext ihrer Smart-City-Strategien. Die KTS macht klar, was sie unter „modellhaft“ versteht.
In Zeiten der Klimakrise müssen Behörden auch die Digitalisierung der Verwaltung nachhaltig gestalten. Dafür wählen Bund, Länder und Kommunen unterschiedliche Wege und berücksichtigen die Empfehlungen des IT-Planungsrats aus dem März 2022 zu Green IT bisher nur zum Teil.
Im Wohnquartier „Smart-City-Forst“, einem bundesweit einzigartigen Pilotprojekt im brandenburgischen Forst, wohnen ältere Menschen mit Demenz. Um ihnen ein sicheres Leben zu ermöglichen, werden sie von innovativen Smart-Home-Technologien und einem lokalen Versorgungs- und Betreuungsnetz unterstützt. Dafür müssen mehrere Parteien eng zusammenarbeiten.
Bund und Länder unterstützen die kommunale Cybersicherheit mit etlichen Angeboten. Doch während es in einigen Bereichen Dopplungen gibt, klaffen in anderen Versorgungslücken. Eine Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung analysiert die Förderlandschaft und gibt Empfehlungen für eine zielgerichtete Weiterentwicklung.
Das neue Zentrum für Digitale Souveränität ist auf dem Papier vor fast einem Jahr gegründet worden, aber hatte bisher kein eigenes Personal. Jetzt sind erste Ausschreibungen online. Die nächsten Meilensteine warten und auf EU-Ebene gibt es bereits Partner.
Städte und Gemeinden müssen jetzt schon Ausschreibungen vorbereiten, um künftig die kommunale Wärmeplanung zu leisten. Anna-Lena Meiners vom Verein Civitas Connect rät, bei der Ausschreibung und Auftragsvergabe auf Datensouveränität zu achten und sich am besten schon jetzt technisch vorzubereiten.
Bei einer öffentlichen Anhörung im Bauausschuss des Bundestags geht es morgen um zwei Anträge der Opposition zum Thema Smart Cities. Die geladenen Sachverständigen kritisieren die aktuelle Förderpolitik und machen Vorschläge für besseres Experimentieren, Übertragen und Verstetigen.
Daten sind für die Entwicklung zur Smart City unentbehrlich. Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung beschreibt in einem aktuellen Leitfaden, wie Kommunen Strategien für ihren Umgang mit Daten umsetzen können und wie sie ihre dafür notwendige Datensouveränität sichern können.
Seit gut sechs Monaten läuft der neue Förderaufruf für die Gigabitförderung des Bundes nun und schon übersteigt das Volumen der Anträge die Mittel um ein Vielfaches. Einen Förderstopp soll es aber nicht geben, heißt es vom BMDV. Die Branche reagiert unterschiedlich.
Rheinland-Pfalz hat eine aktualisierte Digitalstrategie vorgelegt, in der es sein Leitbild für das Jahr 2030 skizziert. Das Land will die öffentliche Verwaltung krisenfester machen und die Bürgerservices stärker am Nutzen ausrichten. Automatisierung und KI spielen dabei eine wichtige Rolle.
Bisher tut sich Brandenburg noch nicht mit KI-Innovationen hervor. Den Schub soll eine neue Landesstrategie bringen. Beim tatsächlichen Einsatz, zum Beispiel an Schulen, nimmt man es mit dem Motto „Made in Brandenburg“ aber nicht so ernst. Pragmatisch also.
Im münsterländischen Ahaus wird Problemen wie Leerstand und Fachkräftemangel mit Smart-City-Innovationen begegnet. So können sich Bürger und Bürgerinnen zum Beispiel per QR-Code ein Bier bestellen, im Hotel selbst einchecken oder einen Heizstrahler bedienen. Dahinter steckt eine enge Zusammenarbeit zwischen der Stadt und dem Softwareunternehmen Tobit.
Die Kritik am OZG-Änderungsgesetz kommt neben Politiker:innen auch von Expert:innen. Bei der gestrigen Sachverständigenanhörung im Bundestag haben sie erklärt, woran es ihrer Meinung nach hakt. Außerdem kritisiert die Union den Zeitpunkt des Konsultationsprozesses, den das Innenministerium zur OZG-Umsetzung kürzlich angestoßen hat.
Bis Ende 2024 sollen die fünfzehn wichtigsten Verwaltungsleistungen für alle Bürger:innen im Netz zur Verfügung stehen. So will es der Bundeskanzler. Dazu sollen die Bundesministerien den Ländern unter die Arme greifen. Das Portemonnaie will der Bund dafür aber nicht öffnen.
Eine Art „Marktplatz“ für Smart-City-Lösungen soll den Transfer von Lösungen aus Modellprojekten in die Fläche ermöglichen. Damit eine solche Plattform wirklich zum Allheilmittel wird, bräuchte es neue technische und rechtliche Konstrukte. Ein Überblick über bestehende Angebote – und ihre Grenzen.
Schleswig-Holstein hat seine Digitalstrategie beschlossen und zwölf Leitlinien formuliert. Um die Verwaltung zu transformieren und digitale Souveränität zu gewährleisten will das Land proprietäre Software langfristig durch Open-Source-Lösungen ersetzen.
Daten so aufzubereiten, dass Maschinen auch den Kontext dahinter verstehen können, ermöglicht neue digitale Prozesse. Expert:innen sehen in Linked Data eine Chance, das Innenministerium sieht darin „einen wichtigen Baustein“. Erste Projekte sind angelaufen.
Mit über 800 Millionen Euro wollte der Bund die Smart Cities fördern. Bis jetzt ist aber nur ein Bruchteil des Geldes abgerufen worden. Zwar wird es langsam mehr, doch auch an der Auswahl der Vorhaben gibt es Kritik.
Morgen eröffnet der Govtech Campus Baden-Württemberg in Heilbronn. Der Vorstand Ammar Alkassar spricht über die Ziele des Vereins, über dessen Schwerpunkt, die Künstliche Intelligenz, sowie über deren Potenzial für die Verwaltung.
Eine Web-Anwendung von Forschenden verknüpft verschiedene Daten, um Risiko-Prognosen für Landwirt:innen zu erstellen. Im besten Fall können sie dann frühzeitig reagieren und sich gegen die Folgen der Klimakrise wappnen. In Bayern wird das Projekt gefördert.
Digitale Technologien können helfen, urbane Räume an das sich verändernde Klima anzupassen. Vier Städte haben dafür in den vergangenen Jahren Fördermittel vom Bundesbauministerium bekommen. Wie sollen diesen Projekten helfen und was ist aus ihnen geworden?
Forschungsleiter Jens Libbe vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) plädiert dafür, dass Kommunen sich selbst aktiv mit KI auseinandersetzen und eigene Regeln und Normen für den Umgang mit ihr entwickeln. Die Technologie biete der Verwaltung ein großes Entlastungs- und Rationalisierungspotenzial.
Der Smart-City-Stufenplan soll regeln, wie einzelne Projekte auf viele Städte übertragen werden und welche Aufgaben Bund, Länder und Kommunen dabei haben. Wer daran mitarbeitet und welche Leitfragen heute diskutiert werden.
Das Breitbandportal soll den Glasfaserausbau in den Kommunen beschleunigen. Während die Länder Hessen und Rheinland-Pfalz das von ihnen entwickelte Portal bereits landesweit ausrollen, geht es in anderen Bundesländern langsamer voran. Und nicht jedes Land plant, die digitale Lösung überhaupt einzusetzen.
Das Thema Smart City betrifft alle Bereiche einer Stadt, entsprechend viele Stakeholder sind beteiligt. Um die Rolle der Stadtwerke ging es gestern in Wuppertal. Die Abstimmung ist nicht immer einfach, die Frage nach Finanzierung und Betriebsmodell ist ungeklärt, an der Förderpolitik hagelt es Kritik.
Städten und Gemeinden in Hessen können in einem digitalen Kataster brachliegende Flächen finden, um sie in die Bauplanung einzubeziehen. Das soll die fortschreitende Bebauung außerhalb von Städten reduzieren. Das Projekt hat aktuell beim E-Government-Wettbewerb den zweiten Preis in der Kategorie „Bestes Projekt Nachhaltigkeit und Digitalisierung“ gewonnen.
Seit fünf Jahren fördert Schleswig-Holstein digitale Projekte in den Landesressorts. Aktuell startet eine neue Runde des Förderprogramms, die auf den bisherigen Projekten aufbaut. Vor allem aus den Problemen und gescheiterten Projekten will man dabei lernen.
Städte müssen selbstverantwortlich Maßnahmen zur Informationssicherheit umsetzen. Die Stiftung Neue Verantwortung (SNV) hat in einer aktuellen Bedarfsanalyse die Anforderungen von Mitarbeitenden aus 34 deutschen Städten geprüft, um festzustellen, ob die vorhandenen Leistungen ihren Bedürfnissen in städtischen Verwaltungen gerecht werden.
In zehn Thesen kritisieren Forschende die aktuelle Lage in der Berliner Verwaltung und schlagen Reformen vor. Bei der Digitalisierung plädieren sie unter anderem dafür, die Kompetenzen noch stärker zu bündeln – und mehr zu investieren. Ihre Ratschläge dürften nicht nur für Berlin interessant sein.
Die Digitalisierung der kommunalen Verwaltungen gestaltet sich in Nordrhein-Westfalen nicht ganz einfach. Trotz der komplexen Struktur in dem Land will Digitalministerin Ina Scharrenbach (CDU) diese vorantreiben und hat dafür viele Projekte angestoßen. Doch die Budgetkürzungen des Bundes für OZG-Leistungen bereiten NRW Schwierigkeiten.
Deutschland gliedert sich bezüglich räumlicher und sozialer Aspekte in vier unterschiedliche Gebiete, heißt es in einer aktuellen Studie zu Ungleichheiten des Landes. Darin beschreiben die Autor:innen, wie sich der ländliche und urbane Raum in den vergangenen Jahren verändert hat und wie Bund und Länder die Entwicklung positiv beeinflussen könnten.
In Mannheim sammeln stationäre und mobile Sensoren im Rahmen eines Pilotprojekts Wetter- und Klimadaten zu Wind, Luft und Niederschlag. Diese sollen in Zukunft der Stadt dabei helfen, Entscheidungen für Klimamaßnahmen zu treffen.
Städte verarbeiten auf ihrem Weg zur Smart City künftig immer mehr personenbezogene Daten. Damit sie dabei den Datenschutz und die Privatsphäre der Bürger:innen wahren, hat eine internationale Arbeitsgruppe rund um den deutschen Bundesdatenschutzbeauftragten ein Arbeitspapier zu Smart Cities beschlossen. Darin geben sie Empfehlungen für Städte und Industrie.
Wichtige Daten für Stadtplaner:innen liegen meist in unterschiedlichen Abteilungen der Verwaltung, oft sogar bei unterschiedlichen kommunalen Einrichtungen – etwa Wasserwerken, Stadtwerken, oder Entsorgungsbetrieben. Eine neue kommunale Infrastruktur soll das Datenteilen zwischen diesen Stellen erlauben.
Sachsen-Anhalt hat seine digitale Vision für das Jahr 2030 bekannt gegeben. Geprägt ist sie von der Erkenntnis, dass konsequente Digitalisierung einen Kulturwandel innerhalb der Belegschaft voraussetzt. Ein New-Work-Konzept soll die Transformation begleiten.
Beim Open Government Summit haben sich gestern zum ersten Mal im großen Stil Vertreter:innen der inzwischen über 100 lokalen Mitglieder der internationalen Initiative getroffen. Sie tauschten Erfahrungen rund um Open Government auf regionaler und lokaler Ebene aus.
Estland gilt als digitaler Vorzeigestaat. Open-Government-Expertin Maiu Lauring kritisiert, dass die Auswirkungen auf die Demokratie nicht mitgedacht worden sind und fordert mehr Tools für eine aktive Zivilgesellschaft. In Tallinn organisiert sie aktuell ein neues Beteiligungsformat.
Die Stadt Kassel hat rund um ein Freibad Sensoren angebracht, um herauszufinden, wie viel Wasser Bäume brauchen, wie hoch der Besucherstrom ist oder wie belastet das Gebiet von Verkehr ist. Zusätzlich können Bürger:innen im dazugehörigen Sensoriklabor „Aurea“ erfahren, was sich hinter den Messungen verbirgt. Damit möchte die Stadt klimaresilienter werden.
Die Beteiligung der Bürger:innen in der Stadtplanung über Augmented Reality birgt großes Potential. Doch einige Schwierigkeiten bleiben für Kommunen trotz Implementierung der neuen Technologie bestehen. Um diesen zu begegnen gibt es bereits einige Ansätze.
Homeoffice und mobiles Arbeiten sind in den Landesverwaltungen seit Corona verbreiteter als zuvor. Doch die Ausgestaltung der Regelungen unterscheidet sich zum Teil erheblich. Viele Länder verknüpfen den Anspruch auf Homeoffice mit der Teilnahme an Desksharing-Modellen.
Bürger:innen sollen das Aufstiegs-Bafög zur Förderung bei der beruflichen Fortbildung künftig über ein Onlineportal beantragen können. Die OZG-Leistung aus Sachsen-Anhalt soll diverse Funktionen mitbringen und schnell Anklang in weiteren Bundesländern finden.
Nach dem Höhepunkt der asiatischen Bikesharing-Schwemme vor fünf Jahren hat sich die öffentliche Debatte längst auf E-Scooter verlagert. Doch das Leihrad ist keineswegs tot, sondern hat als Teil des öffentlichen Nahverkehrs seine Daseinsberechtigung gefunden.
Seit 2015 nutzt die Stadt Schwabmünchen eine App zur digitalen Kontrolle und Wartung von Bäumen, Friedhöfen und Spielplätzen. Seit vergangenem Sommer erfasst die Anwendung auch geschützte Tierarten. Das spart nicht nur Zeit, sondern erleichtert auch die Zusammenarbeit mit den Ämtern und Behörden.
Sevilla ist die europäische Hauptstadt des smarten Tourismus 2023. Die Stadtverwaltung erhebt und nutzt Daten, um die Lebensqualität in der Stadt systematisch nach klar definierten Prinzipien zu verbessern und die Bedürfnisse von Einheimischen und Touristen in Einklang zu bringen.