Bisher tut sich Brandenburg noch nicht mit KI-Innovationen hervor. Den Schub soll eine neue Landesstrategie bringen. Beim tatsächlichen Einsatz, zum Beispiel an Schulen, nimmt man es mit dem Motto „Made in Brandenburg“ aber nicht so ernst. Pragmatisch also.
Im münsterländischen Ahaus wird Problemen wie Leerstand und Fachkräftemangel mit Smart-City-Innovationen begegnet. So können sich Bürger und Bürgerinnen zum Beispiel per QR-Code ein Bier bestellen, im Hotel selbst einchecken oder einen Heizstrahler bedienen. Dahinter steckt eine enge Zusammenarbeit zwischen der Stadt und dem Softwareunternehmen Tobit.
Die Kritik am OZG-Änderungsgesetz kommt neben Politiker:innen auch von Expert:innen. Bei der gestrigen Sachverständigenanhörung im Bundestag haben sie erklärt, woran es ihrer Meinung nach hakt. Außerdem kritisiert die Union den Zeitpunkt des Konsultationsprozesses, den das Innenministerium zur OZG-Umsetzung kürzlich angestoßen hat.
Bis Ende 2024 sollen die fünfzehn wichtigsten Verwaltungsleistungen für alle Bürger:innen im Netz zur Verfügung stehen. So will es der Bundeskanzler. Dazu sollen die Bundesministerien den Ländern unter die Arme greifen. Das Portemonnaie will der Bund dafür aber nicht öffnen.
Eine Art „Marktplatz“ für Smart-City-Lösungen soll den Transfer von Lösungen aus Modellprojekten in die Fläche ermöglichen. Damit eine solche Plattform wirklich zum Allheilmittel wird, bräuchte es neue technische und rechtliche Konstrukte. Ein Überblick über bestehende Angebote – und ihre Grenzen.
Schleswig-Holstein hat seine Digitalstrategie beschlossen und zwölf Leitlinien formuliert. Um die Verwaltung zu transformieren und digitale Souveränität zu gewährleisten will das Land proprietäre Software langfristig durch Open-Source-Lösungen ersetzen.
Daten so aufzubereiten, dass Maschinen auch den Kontext dahinter verstehen können, ermöglicht neue digitale Prozesse. Expert:innen sehen in Linked Data eine Chance, das Innenministerium sieht darin „einen wichtigen Baustein“. Erste Projekte sind angelaufen.
Mit über 800 Millionen Euro wollte der Bund die Smart Cities fördern. Bis jetzt ist aber nur ein Bruchteil des Geldes abgerufen worden. Zwar wird es langsam mehr, doch auch an der Auswahl der Vorhaben gibt es Kritik.
Morgen eröffnet der Govtech Campus Baden-Württemberg in Heilbronn. Der Vorstand Ammar Alkassar spricht über die Ziele des Vereins, über dessen Schwerpunkt, die Künstliche Intelligenz, sowie über deren Potenzial für die Verwaltung.
Eine Web-Anwendung von Forschenden verknüpft verschiedene Daten, um Risiko-Prognosen für Landwirt:innen zu erstellen. Im besten Fall können sie dann frühzeitig reagieren und sich gegen die Folgen der Klimakrise wappnen. In Bayern wird das Projekt gefördert.
Digitale Technologien können helfen, urbane Räume an das sich verändernde Klima anzupassen. Vier Städte haben dafür in den vergangenen Jahren Fördermittel vom Bundesbauministerium bekommen. Wie sollen diesen Projekten helfen und was ist aus ihnen geworden?
Forschungsleiter Jens Libbe vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) plädiert dafür, dass Kommunen sich selbst aktiv mit KI auseinandersetzen und eigene Regeln und Normen für den Umgang mit ihr entwickeln. Die Technologie biete der Verwaltung ein großes Entlastungs- und Rationalisierungspotenzial.
Der Smart-City-Stufenplan soll regeln, wie einzelne Projekte auf viele Städte übertragen werden und welche Aufgaben Bund, Länder und Kommunen dabei haben. Wer daran mitarbeitet und welche Leitfragen heute diskutiert werden.
Das Breitbandportal soll den Glasfaserausbau in den Kommunen beschleunigen. Während die Länder Hessen und Rheinland-Pfalz das von ihnen entwickelte Portal bereits landesweit ausrollen, geht es in anderen Bundesländern langsamer voran. Und nicht jedes Land plant, die digitale Lösung überhaupt einzusetzen.
Das Thema Smart City betrifft alle Bereiche einer Stadt, entsprechend viele Stakeholder sind beteiligt. Um die Rolle der Stadtwerke ging es gestern in Wuppertal. Die Abstimmung ist nicht immer einfach, die Frage nach Finanzierung und Betriebsmodell ist ungeklärt, an der Förderpolitik hagelt es Kritik.
Städten und Gemeinden in Hessen können in einem digitalen Kataster brachliegende Flächen finden, um sie in die Bauplanung einzubeziehen. Das soll die fortschreitende Bebauung außerhalb von Städten reduzieren. Das Projekt hat aktuell beim E-Government-Wettbewerb den zweiten Preis in der Kategorie „Bestes Projekt Nachhaltigkeit und Digitalisierung“ gewonnen.
Seit fünf Jahren fördert Schleswig-Holstein digitale Projekte in den Landesressorts. Aktuell startet eine neue Runde des Förderprogramms, die auf den bisherigen Projekten aufbaut. Vor allem aus den Problemen und gescheiterten Projekten will man dabei lernen.
Städte müssen selbstverantwortlich Maßnahmen zur Informationssicherheit umsetzen. Die Stiftung Neue Verantwortung (SNV) hat in einer aktuellen Bedarfsanalyse die Anforderungen von Mitarbeitenden aus 34 deutschen Städten geprüft, um festzustellen, ob die vorhandenen Leistungen ihren Bedürfnissen in städtischen Verwaltungen gerecht werden.
In zehn Thesen kritisieren Forschende die aktuelle Lage in der Berliner Verwaltung und schlagen Reformen vor. Bei der Digitalisierung plädieren sie unter anderem dafür, die Kompetenzen noch stärker zu bündeln – und mehr zu investieren. Ihre Ratschläge dürften nicht nur für Berlin interessant sein.
Die Digitalisierung der kommunalen Verwaltungen gestaltet sich in Nordrhein-Westfalen nicht ganz einfach. Trotz der komplexen Struktur in dem Land will Digitalministerin Ina Scharrenbach (CDU) diese vorantreiben und hat dafür viele Projekte angestoßen. Doch die Budgetkürzungen des Bundes für OZG-Leistungen bereiten NRW Schwierigkeiten.
Deutschland gliedert sich bezüglich räumlicher und sozialer Aspekte in vier unterschiedliche Gebiete, heißt es in einer aktuellen Studie zu Ungleichheiten des Landes. Darin beschreiben die Autor:innen, wie sich der ländliche und urbane Raum in den vergangenen Jahren verändert hat und wie Bund und Länder die Entwicklung positiv beeinflussen könnten.
In Mannheim sammeln stationäre und mobile Sensoren im Rahmen eines Pilotprojekts Wetter- und Klimadaten zu Wind, Luft und Niederschlag. Diese sollen in Zukunft der Stadt dabei helfen, Entscheidungen für Klimamaßnahmen zu treffen.
Städte verarbeiten auf ihrem Weg zur Smart City künftig immer mehr personenbezogene Daten. Damit sie dabei den Datenschutz und die Privatsphäre der Bürger:innen wahren, hat eine internationale Arbeitsgruppe rund um den deutschen Bundesdatenschutzbeauftragten ein Arbeitspapier zu Smart Cities beschlossen. Darin geben sie Empfehlungen für Städte und Industrie.
Wichtige Daten für Stadtplaner:innen liegen meist in unterschiedlichen Abteilungen der Verwaltung, oft sogar bei unterschiedlichen kommunalen Einrichtungen – etwa Wasserwerken, Stadtwerken, oder Entsorgungsbetrieben. Eine neue kommunale Infrastruktur soll das Datenteilen zwischen diesen Stellen erlauben.
Sachsen-Anhalt hat seine digitale Vision für das Jahr 2030 bekannt gegeben. Geprägt ist sie von der Erkenntnis, dass konsequente Digitalisierung einen Kulturwandel innerhalb der Belegschaft voraussetzt. Ein New-Work-Konzept soll die Transformation begleiten.
Beim Open Government Summit haben sich gestern zum ersten Mal im großen Stil Vertreter:innen der inzwischen über 100 lokalen Mitglieder der internationalen Initiative getroffen. Sie tauschten Erfahrungen rund um Open Government auf regionaler und lokaler Ebene aus.
Estland gilt als digitaler Vorzeigestaat. Open-Government-Expertin Maiu Lauring kritisiert, dass die Auswirkungen auf die Demokratie nicht mitgedacht worden sind und fordert mehr Tools für eine aktive Zivilgesellschaft. In Tallinn organisiert sie aktuell ein neues Beteiligungsformat.
Die Stadt Kassel hat rund um ein Freibad Sensoren angebracht, um herauszufinden, wie viel Wasser Bäume brauchen, wie hoch der Besucherstrom ist oder wie belastet das Gebiet von Verkehr ist. Zusätzlich können Bürger:innen im dazugehörigen Sensoriklabor „Aurea“ erfahren, was sich hinter den Messungen verbirgt. Damit möchte die Stadt klimaresilienter werden.
Die Beteiligung der Bürger:innen in der Stadtplanung über Augmented Reality birgt großes Potential. Doch einige Schwierigkeiten bleiben für Kommunen trotz Implementierung der neuen Technologie bestehen. Um diesen zu begegnen gibt es bereits einige Ansätze.
Homeoffice und mobiles Arbeiten sind in den Landesverwaltungen seit Corona verbreiteter als zuvor. Doch die Ausgestaltung der Regelungen unterscheidet sich zum Teil erheblich. Viele Länder verknüpfen den Anspruch auf Homeoffice mit der Teilnahme an Desksharing-Modellen.
Bürger:innen sollen das Aufstiegs-Bafög zur Förderung bei der beruflichen Fortbildung künftig über ein Onlineportal beantragen können. Die OZG-Leistung aus Sachsen-Anhalt soll diverse Funktionen mitbringen und schnell Anklang in weiteren Bundesländern finden.
Nach dem Höhepunkt der asiatischen Bikesharing-Schwemme vor fünf Jahren hat sich die öffentliche Debatte längst auf E-Scooter verlagert. Doch das Leihrad ist keineswegs tot, sondern hat als Teil des öffentlichen Nahverkehrs seine Daseinsberechtigung gefunden.
Seit 2015 nutzt die Stadt Schwabmünchen eine App zur digitalen Kontrolle und Wartung von Bäumen, Friedhöfen und Spielplätzen. Seit vergangenem Sommer erfasst die Anwendung auch geschützte Tierarten. Das spart nicht nur Zeit, sondern erleichtert auch die Zusammenarbeit mit den Ämtern und Behörden.
Sevilla ist die europäische Hauptstadt des smarten Tourismus 2023. Die Stadtverwaltung erhebt und nutzt Daten, um die Lebensqualität in der Stadt systematisch nach klar definierten Prinzipien zu verbessern und die Bedürfnisse von Einheimischen und Touristen in Einklang zu bringen.
Die SPD-Bundestagsfraktion will sowohl Schienennetze, erneuerbare Energien und digitale Infrastrukturen schneller ausbauen als auch Wohnungs- und Städtebau zukunftsgerechter gestalten. Dafür müssen Bund und Länder Planungs- und Genehmigungsverfahren modernisieren, fordert die Fraktion in Positionspapieren, die sie auf ihrer Klausurtagung beschließen will.
Beim Hochwasserschutz müssen Bund, Länder und Kommunen zusammenarbeiten. Aber die Zuständigkeit für Gewässer ist auf die föderalen Ebenen verteilt. Das bundesweite Informationssystem für Pegelstände kann deshalb aktuell keine Daten der Länder integrieren. Smart-City-Projekte planen währenddessen eigene Projekte.
Im Juli hatte der Bundesrat einen dicken Packen an Forderungen für das OZG-Änderungsgesetz vorgelegt. Der Bund lenkt jedoch nur an wenigen Stellen ein.
Digitale Zwillinge bieten große Potenziale für die kommunale Stadtentwicklung. Dennoch kommen sie in Kommunen selten zum Einsatz. Warum sie die digitalen Modelle nicht häufiger nutzen und wie sie die Herausforderungen umgehen könnten, zeigt eine neue Studie des Bundesbauinstituts.
Im Projekt „Klips“ will die sächsische Landeshauptstadt Hitzeinseln nicht nur identifizieren, sondern mithilfe von Künstlicher Intelligenz auch vorhersagen, wo sie entstehen. Grundlage ist ein engmaschiges Netz von Sensoren, die im gesamten Stadtgebiet verteilt sind.
Mit digitalen Zwillingen arbeiten mittlerweile viele Städte. Die Vegetation spielt aber dabei meist eine untergeordnete Rolle. Im Projekt Green Twins bezieht die estnische Hauptstadt Tallinn diese Ebene bewusst mit ein. Um die Planung von Bäumen und Grünanlagen zu optimieren, aber auch als Beteiligungsinstrument.
Städtische Gemeingut-Initiativen liegen im Trend. Ob und wie die sogenannten Urban Commons funktionieren, untersucht jetzt ein ganzes Netzwerk europäischer Hochschulen.
Start-ups gewinnen nur einen Bruchteil aller öffentlichen Aufträge. Ein genaues Bild der Lage fehlt aber. Der Verein Staat-up hat einen Start-up-Beschaffungsindex entwickelt und hofft, dass Behörden dadurch Start-up-freundlicher werden. Hamburg hat den Index als erstes eingeführt.
Obwohl der Digitalisierungsbedarf des öffentlichen Sektors sowohl in den Verwaltungen als auch bei IT-Dienstleistern gesehen wird, stockt der Prozess an vielen Stellen. Welche Hemmnisse diese beiden Gruppen bei der Digitalisierung der Verwaltung sehen und wie sie vorangetrieben werden könnte, zeigt eine aktuelle Studie.
Um Innovation und Digitalisierung auch in den Jobcentern voranzubringen, initiierten die hessischen Kommunalen Jobcenter gemeinsam mit dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration das Innovationslabor „Innolab“. Das Besondere an dem Projekt: Die Ideen kommen direkt von den Jobcenter-Mitarbeitenden der 16 Optionskommunen.
Der Ärger unter den Ländern ist groß: 2024 sollen keine Gelder mehr vom Bund kommen, um die Entwicklung und den Roll-out von EfA-Leistungen zu finanzieren. Schleswig-Holstein hat deshalb schon bei einigen Projekten die Zusammenarbeit mit dem Bund gekündigt – die anderen Länder wollen zunächst abwarten.
Ein wichtiges Smart-City-Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag nimmt Form an: Lange war unklar, was es mit dem angekündigten Smart-City-Stufenplan auf sich hat. Jetzt soll ein neuer Beirat das Thema übernehmen. Die Mitglieder haben unterschiedliche Vorstellungen von dem Ergebnis.
Deutschland hat es auch in diesem Jahr nicht an die Spitze des europäischen Innovationsindex geschafft. Der Blick auf den regionalen Vergleich innerhalb des Landes zeigt, wie sich kommunale Innovationsstrategien auswirken. Hier gibt es einige Vorreiter, aber auch Probleme.
Christian Knebel, Geschäftsführer von Publicplan, hat sich über die Open Source Business Alliance (OSBA) für die Plattform Open Code eingesetzt. Sie soll zur Plattform für Open-Source-Software in der Verwaltung werden. Gut ein Jahr nach dem Start zieht Knebel Bilanz: Wichtige Aspekte habe man nicht mitgedacht und teils sei die Verwaltung zu ängstlich.
Monatelang nach dem passenden Kitaplatz suchen – und am Ende doch eine Absage erhalten. Das ist die Realität für viele Eltern. Mit der Open-Source-Software Kitamatch sollen Kitaplätze schneller, fairer und transparenter vergeben werden.
Für viele Städte ist die eigene Facebook-Seite der wichtigste Kanal, um Informationen mit ihren Bürger:innen zu teilen. Die Datenschutzkonferenz hält ihren Betrieb allerdings für rechtswidrig und verweist auf Urteile des Europäischen Gerichtshofs. Ein wichtiges Urteil in Deutschland steht indes noch aus.
Grüne Rechenzentren arbeiten nicht nur mit erneuerbaren Energien, sie geben auch Wärme zum Heizen ab. Die bayerischen Grünen haben untersuchen lassen, wie das Bundesland seine Rechenzentren grüner machen kann. Was andere Länder und Kommunen daraus lernen können.
Helle Aufregung um den Haushalt: Statt wie dieses Jahr 377 Millionen plant die Ampel für das kommende Jahr nur mit 3 Millionen für die Verwaltungsdigitalisierung. Die finanzielle Lage ist nicht so düster, wie es den Anschein hat – doch dafür droht Ärger an anderer Front.
Im vergangenen Jahr lieferte das bayerische Digitalgesetz die rechtliche Basis für eine Anstalt öffentlichen Rechts, die vom Land und den Kommunen getragen wird. Die sogenannte Baykommun soll die Digitalisierung der Kommunalverwaltungen vorantreiben und befindet sich nun mitten im Aufbau. Wie geht es weiter und welche Ziele werden verfolgt?
Auf dem Marktplatz ist es einfach: Eine Kommune kann Dritten Flächen zur Verfügung stellen und dafür Geld nehmen. Das geht im digitalen Raum nicht ohne weiteres. Karlsruhe hat deshalb eine virtuelle öffentliche Einrichtung gegründet, um die eigene Stadt-App mit möglichst vielen Inhalten füllen zu können.
Während San Francisco plant, die Genehmigung für Roboshuttles weiter auszuweiten, stocken hierzulande die für dieses Jahr angekündigten Projekte für autonome Taxidienste. Woran liegt das? Eine Spurensuche.
Seit einigen Jahren basteln Politik und IT-Dienstleister an einer Microsoft-Office-Alternative für die Verwaltung. Der geplante „souveräne Arbeitsplatz“ ist aber weiterhin in der Aufbauphase – ein flächendeckender Regelbetrieb scheint noch weit entfernt. Im Schulbereich könnte es in einem Bundesland bald die erste große Nutzendengruppe geben.
Hamburg testet aktuell zusammen mit Mobilitätsunternehmen, wie beide Seiten Daten miteinander teilen können. Ein Ideenwettbewerb sollte zeigen, was aus der Kombination der Daten von Verwaltung und Wirtschaft möglich wird. Jetzt steht der Gewinner fest.
Um digitale Resilienz aufzubauen, benötigen Kommunalverwaltungen Fachkräfte und eine gute und sichere IT-Infrastruktur. Wie eine aktuelle Studie zeigt, mangelt es trotz positiver Ansätze an beidem. Die Verantwortlichen setzen auf automatisierte Prozesse und Cloudlösungen, um ihre Ziele dennoch zu erreichen.
Das Statistische Bundesamt hat gemeinsam mit den Statistischen Landesämtern ein Tool entwickelt, das bis auf die Straße genau Gegenden mit dem höchsten Unfallvorkommen ausmachen kann. Der „interaktive Unfallatlas“ soll nun Städten in ganz Deutschland dabei helfen, den Verkehr sicherer zu machen.
Auf den letzten Drücker hat die Bundesregierung den Vorentwurf für den Nationalen Aktionsplan Open Government veröffentlicht. Auch einige Bundesländer beteiligen sich wieder – und haben dabei einen gemeinsamen Fokus auf offene Daten rund um kommunale Finanzen.
Eine Veranstaltung des Daten-Kompetenzzentrums für Städte und Regionen (DKSR) zeigt, wie Sensordaten von Radfahrenden die Verkehrsinfrastruktur von Städten verbessern können. Systematisch nutzen die Städte die Daten bislang allerdings kaum. Zehn Modellkommunen machen in einem Projekt in Baden-Württemberg vor, wie es funktioniert.
Proaktive Verwaltung funktioniert in Deutschland bisher kaum. Bürger:innen müssen sich selbst darum kümmern, zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Anträge zu stellen. Ein Softwareentwickler zeigt in einem Prototyp, wie Bürger:innen das Problem mit einer App selbst in die Hand nehmen könnten. Es fehlt aber noch eine Perspektive für die Umsetzung.
Das baden-württembergische Institut für Seenforschung nutzt Satellitendaten, um den Zustand der stehenden Gewässer des Landes zu überwachen. Die Aufbereitung der Rohdaten ist zwar komplex und kostet viel Zeit, doch bietet sie auch große Vorteile für diejenigen, die sie nutzen – zum Beispiel die Landkreise.
Waymo und Cruise sehen sich in San Francisco vor einer Abstimmung über die Ausweitung ihres Robotaxi-Services in der Stadt mit Widerstand konfrontiert. Was Europa daraus für die Einführung der Technologie lernen kann.
Menschen radikalisieren sich zunehmend im digitalen Raum. Um Präventionsmaßnahmen dagegen zu entwickeln, hat das Innenministerium im Jahr 2021 sechs Modellkommunen gefördert. Inwiefern diese ihr Wissen aus den Projekten verstetigen oder weitergegeben können, ist meist noch unklar. Einige Ansätze gibt es aber.
Die Stadt Eberswalde testet in einem Pilotprojekt ein System zur Ultra-Früherkennung von Waldbränden. Und zwar „erschnüffeln“ Sensoren mithilfe von KI den Geruch eines Schwefelbrandes und schlagen Alarm.