Der Autozulieferer Vitesco warnt vor einem weiter ungebremsten Anstieg der Strompreise. Im Background-Gespräch fordert CEO Andreas Wolf die Politik zum Handeln auf. Die gesamte Wertschöpfungskette sei in Gefahr.
Durch den Abwehrschirm der Bundesregierung könnte Bahnstrom bald günstiger werden. Die Länder fordern trotzdem weiter mehr Geld für den ÖPNV wegen gestiegener Kosten. Vor dem heutigen Spitzentreffen von Kanzler Scholz und den Ministerpräsident:innen ist die Debatte um den 9-Euro-Nachfolger blockiert.
Der Rechtsrahmen für das autonome Fahren füllt sich: Deutschland war Pionier, die EU hat nachgezogen. Jetzt regelt Brüssel auch noch die Haftung beim Einsatz künstlicher Intelligenz. Doch die Industrie ist nicht ganz zufrieden.
Der Markt für Mobilitätsdaten entwickelt sich nicht wie erhofft: Die Fahrzeugbauer stellen immer noch zu wenige Daten zur Verfügung, außerdem sind sie nicht einheitlich. Die EU-Kommission will den Europäischen Mobilitätsdatenraum mit neuen Regeln anschieben.
Der Kostenvorsprung des E-Autos im Vergleich zu Benziner oder Diesel hat sich halbiert. Studien sehen sogar den Verbrenner wieder vorne. Dienstleister wie DCS geben Entwarnung: Der Trend sei nicht nachhaltig und der Preis allein definiere nicht den Wettbewerbsvorteil.
Die Deutsche Bahn erhöht ab Dezember die Flex-Preise im Fernverkehr für ICE und IC um fast sieben Prozent und verweist auf die Inflation und speziell die Energiekosten. Der Fahrgastverband Pro Bahn fordert von der Politik niedrigere Trassenpreise.
Müssen die Parkplätze mit den immer größeren Fahrzeugen wachsen? Ja, findet die einflussreiche Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen und passt ihr Bemessungsfahrzeug an SUV-Maße an. Wissenschaftler und Zivilgesellschaft präsentieren einen Gegenentwurf, der sich an Bekleidungsgrößen orientiert.
Spätestens seit dem Cyberangriff auf Maersk 2017 ist Cybersicherheit ein wichtiges Thema für Reedereien. Expert:innen vermissen bislang den Willen bei vielen Akteuren. Vor allem auf hoher See sei IT-Security eher vergleichbar mit Flipflops als mit Schutzstiefeln.
Angesichts der explodierenden Strom- und Gaspreise werden die Hilferufe auch aus der Automobilindustrie lauter. EU-Kommission, Bund und Länder bereiten weitere Entlastungspakete vor.
Das Sommerchaos an Flughäfen hat die Grenzen und Baustellen der Flughafensicherheit aufgezeigt. Neben dem allgemeinen Fachkräftemangel, kritisieren Expert:innen vor allem das komplizierte Zuständigkeitssystem. Neue Modelle und Technologien sollen Entlastung bringen.
Verkehrsminister Volker Wissing hat nach einigen Querelen Ersatz für den zurückgetretenen DB-Aufsichtsratschef Michael Odenwald gefunden. Staatssekretär Werner Gatzer wird neuer Chefaufseher. Derweil explodieren bei der geplanten zweiten S-Bahn-Hauptstrecke in München die Kosten auf fast acht Milliarden Euro.
Wenn sich die Länder der Welt heute zum Treffen der UN-Luftfahrtorganisation Icao treffen, ist traditionell bestenfalls die Einigung auf den kleinsten gemeinsamen Nenner zu erwarten. Das sei beim Thema Klimaschutz nicht zu akzeptieren, kritisieren Experten und Politiker.
Für die Verkehrswende soll das Bahnnetz wieder wachsen. Doch bisher werden kaum Strecken reaktiviert. Allianz pro Schiene und der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen machen dafür vor allem zwei Probleme verantwortlich. Von Bund und Ländern fordern sie mehr Engagement.
Gemeinsam mit dem belgischen Chemiekonzern Umicore investiert Volkswagen drei Milliarden Euro in eine Kathodenfertigung für den europäischen Batteriemarkt. Es könnte der entscheidende Schritt für den Aufbau einer Zulieferindustrie sein.
In den Stellwerken der bundeseigenen DB Netz AG häufen sich die Probleme und im Fernverkehr die Verspätungen – vor allem wegen lange absehbarer und hausgemachter Defizite. Vor allem die Personalprobleme verschärfen sich.
Der Bund machte die Ergebnisse der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zum Modernisierungspakt im ÖPNV immer wieder zur Bedingung für weitere Gelder. Die Zwischenergebnisse einer Unterarbeitsgruppe zeigen nun, dass die Länder ein Defizit von mehr als 30 Milliarden Euro erwarten.
Bevor Elektro-Lkw in Serie gehen, muss die Ladeinfrastruktur und deren Netzanbindung geplant und an wichtigen Verkehrsadern installiert sein. Die Politik hat das erkannt. Der Aufbau kommt dennoch nicht schnell genug voran, beklagen Hersteller wie die VW-Tochter Traton.
In weiten Teilen Italiens ist der öffentliche Verkehr keine gute Alternative zum eigenen Wagen. Die Regierung von Mario Draghi wollte das ändern. Die Parlamentswahl am Sonntag droht die Verkehrswende nun abzuwürgen.
Mit seinem fahrbereiten Prototyp Gen.Travel zeigt der VW-Konzern, wie er sich das Auto der Zukunft vorstellt: Es holt seine Passagiere zu Hause ab und bringt es über Nacht an weit entfernte Ziele – natürlich fahrerlos. Bis dahin hat die VW-Softwareabteilung Cariad noch einiges an Arbeit vor sich.
Die ukrainische Eisenbahn hält seit Monaten die Versorgung im Land aufrecht. CEO Oleksandr Kamyshin war diese Woche in Berlin, um den Schulterschluss mit den europäischen Partnern zu suchen. Ein Gespräch über den Betrieb im Krieg und den Wiederaufbau.
Wasserstoff als Energieträger ist ein vielversprechender Technologiepfad hin zum emissionsfreien Fliegen. Bis zum Bau größerer Flugzeuge wird es noch dauern, aber für kleine Modelle soll es in den kommenden Jahren in die Luft gehen. Ein Brandenburger Unternehmen sieht sich in Europa an der Spitze, dank eines ausgeklügelten Tanksystems.
Die Automobiltechnik ist in einem Umbruch, wie es ihn noch nie gab. Ein weiteres Feld neben dem E-Antrieb und automatisiertem Fahren ist Drive-by-Wire. War bisher das Lenkrad über die Lenksäule mechanisch mit der Vorderachse verbunden, wird der Lenkbefehl in Zukunft elektronisch weitergegeben.
Die Deutsche Bahn steckt bis 2030 eine Rekordsumme in neue Züge. Profitieren werden der Fern-, Regional- und Güterverkehr. Die Investitionen sind auch notwendig: Jahrelang wurde der Fuhrpark auf Verschleiß gefahren.
Berlin ist ein bedeutender Standort der Bahnindustrie. Doch der Platzhirsch Alstom kämpft mit Problemen. Mit dem Fokus auf die Digitalisierung will der Konzern sein Hennigsdorfer Werk endlich besser auslasten. Im Stadtteil Pankow feiert der Rivale Stadler derweil mit Batteriezügen Erfolge.
Seit dem Ende der Corona-Maßnahmen nehmen auch Geschäftsreisen wieder deutlich zu. Dabei spielt das Thema Nachhaltigkeit eine immer größere Rolle. Auch weil eine neue EU-Richtlinie umfassende Berichtspflichten zu Klima- und Umweltschutzbemühungen auch für viele mittelständische Unternehmen vorsieht.
Der politische Konflikt zwischen der Europäischen Union und Ungarn verschärft sich weiter. Doch die deutschen Autohersteller kümmert das wenig. Sie überdenken ihre Investitionen in dem Land überhaupt nicht und verweisen auf die Zuständigkeit der Politik.
Auf der heute beginnenden Messe IAA Nutzfahrzeuge machen die Lkw-Hersteller klar: Sie setzen auf rein batterieelektrische Fahrzeuge, aber auch auf die Brennstoffzelle und den Wasserstoff-Verbrennungsmotor. Der deutsche Hersteller Quantron präsentiert einen neuen Reichweiten-Weltmeister.
Eine neue Arbeitsgruppe soll bis Mitte Oktober konkrete Vorschläge für ein Neun-Euro-Nachfolge-Modell vorlegen. Die Länder sind bereit, sich an der Finanzierung eines bundesweiten Flatrate-Tickets zu beteiligen – vorausgesetzt, der Bund gleicht die erhöhten Energie- und Personalkosten aus.
Ab 2027 soll an allen neuen und renovierten E-Ladesäulen die Zahlung per Kreditkarte möglich sein. So sieht es eine Einigung der Parlamentsberichterstatter über die AFIR-Verordnung vor, über die Anfang Oktober im EU-Verkehrsausschuss abgestimmt wird. Offen ist noch, ob es Strafen für nicht eingehaltene Ziele geben soll.
„Seltene Erden und Lithium sind bald wichtiger als Öl und Gas“, sagt EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Handelsabkommen, fokussiertere Kritikalitätsbewertung, Finanzierung und Bevorratung sollen helfen, Europas Abhängigkeit bei Metallen von China zu reduzieren.
Nach dem Inkrafttreten des Gesetzes zum autonomen Fahren wollen private Anbieter und Verkehrsunternehmen auf dem Robotaxi-Markt Fuß fassen. Ein Mobilitätsforscher ist skeptisch. Etablierten Konzernen räumt er kaum Chancen ein.
Mit der Riedbahn beginnt 2024 die Korridorsanierung der Deutschen Bahn. Das Konzept führt zu sechsmonatigen Sperrungen von Hauptstrecken. Die Branche trägt das mit, Erfolge werden sich erst nach einiger Zeit einstellen.
Das Unternehmen Swiss Clean Battery startet 2024 die Serienproduktion von Feststoffbatterien. Autohersteller haben schon Vorverträge über die Lieferung von Akkus abgeschlossen, erfuhr Background vom Schweizer Firmenchef Roland Jung auf dem Car Battery Kongress in Braunschweig.
Bei der gestrigen Sitzung haben die Abgeordneten im EU-Parlament erstmals Mindestquoten für die Verwendung von Wasserstoff und E-Fuels festgelegt. Die Industrie begrüßte diesen Schritt.
Nach Kritik aus der Branche hat das Bundesverkehrsministerium den Entwurf zum neuen Masterplan Ladeinfrastruktur überarbeitet, derzeit findet die Ressortabstimmung statt. Ladesäulenbetreiber warnen derweil weiterhin vor einer Überregulierung.
Kondensstreifen tragen laut DLR ähnlich viel zur Erderwärmung bei wie die CO2-Emissionen eines Flugzeugs. Doch der Fokus der Klimapolitik liegt auf den Emissionen. Dabei ließe sich mit Anreizen zur Vermeidung von Kondensstreifen viel erreichen für das Klima.
Der Wettbewerb bei Zügen mit alternativen Antrieben nimmt immer mehr Fahrt auf. Alstom will mit einem Wasserstoffzug einen Weltrekord aufstellen. Konkurrent Stadler setzt stärker auf Akkuzüge, schließt Wasserstoff aber nicht aus. Siemens will neue Maßstäbe setzen.
Heute votiert das EU-Parlament über Novellen zum Green Deal, darunter die Erneuerbaren-Energien-Richtlinie. Erwartet wird, dass das Parlament den vorliegenden Entwurf annimmt. Zudem geht es um eine Definition für grünen Wasserstoff und eine Abgabe für Mineralkonzerne.
Ende September soll das Ziel der Klimaneutralität für die Branche bis 2050 auf UN-Ebene formal beschlossen werden. Das Ziel sei aber nicht mit dem globalen Kompensationssystem Corsia vereinbar, so Kritiker, wichtiger seien nachhaltige Kraftstoffe. Ein US-Unternehmen will beide Ansätze durch CO2-Abscheidung aus der Luft vereinen.
Eine nachhaltigere Mobilität wollen eigentlich alle Kommunen – doch häufig hapert es an der Umsetzung. Wie Hürden überwunden werden können und was es vom Bund braucht, darüber diskutierten gestern Experten auf einer Fachtagung des Umweltbundesamtes.
Die enorm gestiegenen Strom- und Gaspreise führen zu Produktionseinschränkungen bei Autozulieferern. Nach einer Umfrage des Branchenverbandes VDA will mehr als ein Fünftel der Unternehmen Investitionen ins Ausland verlagern, gut die Hälfte verschiebt oder streicht diese Ausgaben.
Die Nachfrage nach Nachtzug-Verbindungen ist groß, doch die meisten Vorhaben kommen kaum voran. Nationale Vorschriften, hohe Trassenpreise in Deutschland und fehlende Wagen behindern den Markteintritt vieler Eisenbahnen. Ein Überblick.
Die Ampel will die profitabelste Tochter der Deutschen Bahn AG verkaufen. Der Konzern würde damit deutlich kleiner, wäre aber noch lange nicht saniert. Über die Verwendung der Verkaufserlöse gibt es unterschiedliche Vorstellungen.
CSU-Chef Markus Söder fordert die Wiedereinführung des Tankrabatts. Die Linke will per Übergewinnsteuer die Spritpreise senken. Bei Autofahrer:innen kommen diese Vorschläge gut an, zeigt eine Umfrage für Tagesspiegel Background.
Bundesregierung und Industrie setzen große Hoffnung in die europäische Batterieindustrie. Doch während viel Geld in Forschung fließt, mangelt es an Ausbildungsmöglichkeiten für Facharbeiter und Techniker, klagen Autozulieferer. Eine europäische Batterieakademie soll Abhilfe schaffen.
Die Flughäfen stehen nach Corona und Sommerchaos vor Veränderungen. Der Betrieb soll stabiler und umweltfreundlicher werden. Der Hauptstadtflughafen BER muss aufpassen, dass er von der Entwicklung im Luftverkehr nicht abgekoppelt wird, so die Erkenntnis aus den Expertengesprächen beim Future Mobility Summit.
Für CO2-neutrale Binnenschiffe sind viele Lösungen im Gespräch. Noch sind diese aber nicht serienreif. Die Schifffahrt droht ihr Image als umweltfreundliches Transportmittel zu verlieren.
Mit dem Deutschlandnetz will die Bundesregierung die Henne-Ei-Problematik beim Ausbau der Ladeinfrastruktur durchbrechen. Insbesondere in den Kommunen passiert aber oft noch zu wenig, was mit dem hohen finanziellen Risiko zu tun hat. Dieses sollten sie sich mit der Industrie teilen, so ein Plädoyer beim Future Mobility Summit.
Welche Möglichkeiten synthetische Kraftstoffe für die Dekarbonisierung des Verkehrssektors bieten können, darüber diskutierten gestern Experten beim Future Mobility Summit. Zwar ist ihre Herstellung nur unter Einsatz großer Mengen erneuerbarer Energie möglich, doch gerade im Energietransport bieten sie Vorteile.
Ein Nachfolger des Neun-Euro-Tickets tut Not – allerdings sollte dafür auch das Angebot stimmen. Das war eine der Botschaften auf dem Future Mobility Summit des Tagesspiegels. Dafür müssten Planungs- und Genehmigungsverfahren beschleunigt und die Chancen der Digitalisierung besser genutzt werden.
Günstige Preise allein werden den Nahverkehr nicht voranbringen, findet Henrik Falk. Der Chef der Hamburger Hochbahn setzt neben klassischem ÖPNV auf Shuttles, Sharing-Fahrzeuge und Mobilitätsplattformen. Wie er so private Autos überflüssig machen will, erklärt er im Background-Interview.
Etwas über ein Jahr nachdem die EU-Kommission das Fit-for-55-Paket für mehr Klimaschutz vorgelegt hat, beginnen die entscheidenden Verhandlungen zwischen den Institutionen. Die Gesetzesinitiativen für verschärfte Flottengrenzwerte und mehr Klimaschutz in der Luftfahrt bilden den Auftakt.
Deutschland ist bei der Fahrradinfrastruktur schon ziemlich weit, findet Arlette van Gilst, Direktorin für Fahrradpolitik im niederländischen Verkehrsministerium. Nachholbedarf sieht sie hierzulande noch bei der Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Kommunen. Auch die Niederlande seien noch längst nicht am Ziel.
Wegen Liefer- und Produktionsproblemen liefert Siemens die von der ÖBB bestellten neuen Nachtzüge sechs Monate später als geplant. Fahrgäste dürfen sich auf mehr Komfort und Privatsphäre freuen.
Der Einsatz von Elektrobussen im Linienverkehr ist komplex. Entscheidend für den Erfolg sind Reichweite und Ladeinfrastruktur. Fördertöpfe gibt es reichlich, doch sie sind schnell leer. Juristen sehen deshalb Konfliktstoff, denn ohne Subventionen ist die Transformation derzeit noch unmöglich.
Der Preis für ein bundesweites ÖPNV-Abo ist nun Verhandlungsmasse von Bund und Ländern. Gerade für Großstadtbewohner sind dabei nur 49 Euro wirklich attraktiv. Verbraucher- und Verkehrsverbände fordern zudem ein Sozialticket. Die wichtigsten Fragen im Überblick.
Die Ampel-Koalition will in ihrem Entlastungspaket, dass Bund und Länder über ein Neun-Euro-Nachfolgeticket für den ÖPNV verhandeln. Sie ist bereit, dafür jährlich 1,5 Milliarden Euro zu zahlen – wenn die Länder mitziehen. Doch aus Bayern kommt direkt eine Absage.
Die deutschen Autozulieferer kommen durch E-Autos unter großen Druck. Denn viele Unternehmen hängen noch immer stark an der Produktion von Teilen für Benzin- und Dieselmotoren. Bei E-Auto-Teilen mit hoher Wertschöpfung haben asiatische Firmen einen großen Vorsprung.
Einen Flug Monate vor dem Abheben voll zu bezahlen, das sei eine unfaire Verteilung des Risikos zulasten der Verbraucher, findet VDR-Präsident Christoph Carnier. Verbraucherschützer und das Land Niedersachsen sehen das auch so. Der Verband schlägt nun ein zunächst paralleles System vor, in dem Kunden die Wahl haben.
Der Verkehrssektor ist weit von seinen Klimazielen entfernt. Nicht nur die CO2-Emissionen steigen, auch die Kosten pro Kilometer. Wie gelingt die Mobilitätswende? Die Verkehrsforscherin und Psychologin Meike Jipp, Co-Vorsitzende des Expertenbeirats „Klimaschutz in der Mobilität“, im Background-Gespräch über Anreize und Sanktionen.
Italien steht vor einem Rechtsruck, und daran könnte der Verkauf des Alitalia-Nachfolgers ITA Airways an einen ausländischen Investor scheitern. Ein Konsortium um Lufthansa galt lange als Favorit, doch Ministerpräsident Mario Draghi hat sich anders entschieden. Viel Zeit bleibt nicht mehr.
Per Selfie erlaubt FDP-Chef Christian Lindner Verkehrsminister Volker Wissing, ernsthaft mit den Ländern über eine Nachfolgelösung für das Neun-Euro-Ticket zu verhandeln. Doch die sind wütend, weil sie als Blockierer dastehen. SPD und Grüne wollen Wissing rasch auf ein konkretes Modell festlegen.
Mit zwei Studien will die Umweltorganisation Greenpeace der Bundesregierung einen Rat für ihr Klimaschutzpaket geben: Eine Zulassungssteuer würde die Pkw-Flotte deutlich klimafreundlicher machen. Gleichzeitig ließe sich die heutige soziale Schieflage bei den Kaufprämien beseitigen.
Einige Etat-Linien in dem siebenjährigen EU-Haushalt sind bereits mit dem Entwurf für 2023 aufgebraucht. Das EU-Parlament fordert deshalb, dass das Budget aufgeknüpft und neu verhandelt wird. Auch in vielen Verkehrsbereichen drängt der zuständige Ausschuss auf mehr Geld.
Angesichts massiv steigender Energiekosten zeichnet sich ab, dass immer weniger Händler kostenlosen Ladestrom zur Verfügung stellen. Nicht nur der Strompreis setzt die Unternehmen unter Druck, auch der Gesetzgeber hilft nach.
Verkehrsminister Volker Wissing will die Binnenschifffahrt verstärkt auf Niedrigwasser einstellen. Doch die Branche ist unzufrieden: Aktionspläne und Beschleunigungskommissionen könnten das eigentliche Problem nicht lösen.