Die Arbeitsatmosphäre zwischen Verkehrsminister Volker Wissing und seinen Länderkolleg:innen scheint nachhaltig gestört. In der Ampel-Koalition gerät Wissing ob seiner schlechten Klimabilanz unter Druck, weiter günstige ÖPNV-Tickets zu ermöglichen. Genervt dringen auch die Kommunen auf eine rasche Lösung.
Die Bodenabfertiger an den Flughäfen haben dem Plan, tausende Gastarbeiter für die Vorfeld-Arbeit anzuwerben, für das kommende Jahr eine Absage erteilt. Für die Flughäfen ist eine verstärkte Automatisierung eine Möglichkeit, den Personalbedarf mittelfristig zu senken.
Für die Pünktlichkeitskrise bei der Bahn gibt es viele Gründe, zeigt ein Besuch im Berliner Hauptbahnhof. Lukas Iffländer vom Fahrgastverband Pro Bahn will deshalb die Fahrpläne anpassen. Die Deutsche Bahn lehnt das bisher ab.
Marktforscher, Universitäten und Forschungseinrichtungen haben das Realexperiment Neun-Euro-Ticket begleitet – und kommen teilweise zu unterschiedlichen Ergebnissen. Vor allem, wenn es um die Klimawirkung des Tickets geht.
Das vom Verkehrsministerium vorgelegte Klimaschutz-Sofortprogramm spart zu wenig CO2 ein, um die Vorgaben bis 2030 zu erfüllen. Der Expertenrat verzichtet deshalb auf eine vertiefende Prüfung. Umweltorganisationen fordern ein Durchgreifen von Kanzler Olaf Scholz.
Kohle- und Mineralölzüge haben im Schienennetz nun Vorrang. Im Wirtschaftsministerium befürchtet man aber weiter Energie-Engpässe durch Logistikprobleme. Die Union kritisiert hingegen die Einschränkung des Schienengüterverkehrs für die Industrie.
Nächste Woche endet der Aktionszeitraum für das Neun-Euro-Ticket. Eine aktuelle Auswertung deutet darauf hin, dass der Klimaschutzeffekt größer ist als gedacht. Die Verkehrspolitikerinnen und -politiker der Ampel-Koalition streiten um die Deutungshoheit der Ergebnisse.
Der Trend zum E-Antrieb macht auch vor Wohnmobilen nicht halt. Auf dem Caravan-Salon am Wochenende zeigen die Hersteller E-Reisemobile auf Basis von Transportern der meisten großen Hersteller. Doch es gibt noch einige technische Hürden.
Alle Jahre wieder wird über klimaschädliche Privatjets diskutiert. Diesmal schärft die Energiekrise den Blick auf den horrenden Pro-Kopf-Verbrauch. Frankreich will nun handeln und auf EU-Ebene eine spürbare CO2-Bepreisung durchsetzen.
Von der Vereinheitlichung des Zugsicherungssystems über den Fahrkartenkauf bis hin zu überflüssigen Regeln: National denkende Verkehrspolitiker und Bahnbetreiber erschweren der EU die Verwirklichung eines gemeinsamen europäischen Bahnnetzes. Dabei wird das für das Erreichen der Klimaziele dringend benötigt.
In Neufundland wollen Kanzler Olaf Scholz und Wirtschaftsminister Robert Habeck heute eine Energie-Partnerschaft mit Kanada besiegeln. Grüner Wasserstoff und Ammoniak aus der windreichen Region sollen bei der Dekarbonisierung des Verkehrssektors helfen. Das Land könnte zudem vermehrt Metalle für E-Auto-Batterien liefern.
In jedem zweiten Elektroauto stecken Chips des deutschen Herstellers Infineon. Die Hälfte seines Umsatzes macht der Dax-Konzern mit der Autoindustrie, die händeringend Halbleiter braucht. Im Background-Gespräch gibt Peter Schiefer, Chef des Konzernbereichs, Einblick in die Abhängigkeiten und Treiber des Geschäfts.
Die Deutsche Bahn soll eine sichere Infrastruktur garantieren und tauscht seit dem tödlichen Unglück bei Garmisch bundesweit brüchige Betonschwellen im Eiltempo aus. Die Ermittlungen gegen vier DB-Beschäftigte dauern an. Doch Risiken wie Spardruck und Kontrollmängel hat auch die Politik zu verantworten.
Nicht nur die Zellenhersteller kommen aus Asien, auch ihre Maschinenlieferanten. Die große Nachfrage bringt die Marktführer an Kapazitätsgrenzen und damit deutsche Mittelständler ins Spiel. Ohne die Politik wird aber wohl kein Geschäft daraus.
In deutschen Städten gibt es immer mehr Fahrradstraßen. Doch mit den Regeln, die dort gelten, kennt sich die Mehrheit nicht aus. Warum das so ist und wie Kommunen versuchen, das zu ändern.
Gewerblich genutzte Lastenräder können die Verkehrswende in der urbanen Straßenlogistik nachhaltig vorantreiben. Pilotprojekte zeigen jedoch, dass Unternehmen hohe Anschaffungskosten scheuen und ihnen Vorbilder fehlen. Auch die städtischen Infrastruktur ist bislang nicht tauglich für Lastenräder.
Der spanische Hersteller Talgo hat Lieferprobleme wegen Corona. Der milliardenschwere Rahmenvertrag umfasst hundert Fahrzeuge. Der ICE 3 neo von Siemens soll dagegen im Dezember starten.
Die schwarz-grüne Landesregierung will den öffentlichen Nahverkehr deutlich ausbauen. Zur Finanzierung sollen Städte und Kommunen zusätzliche Abgaben einführen dürfen. Die Landkreise haben Einwände gegen das Konzept von Verkehrsminister Winfried Hermann.
Mit den steigenden Verkaufszahlen von Pedelecs klettern auch die Unfallzahlen in die Höhe. Die Infrastruktur hinkt dem Boom des Fahrrads hinterher. Beim Verkehrsgerichtstag suchen Expert:innen nach Lösungen – von neuer Technik bis hin zum Kulturwandel.
Für einige Tage dürften sich die Rheinpegel etwas erholen. Für die Zeit danach nimmt Verkehrsminister Volker Wissing die Eisenbahn in die Pflicht und bereitet Fahrgäste auf weitere Verspätungen vor. Grüne und FDP streiten derweil, wie die Binnenschifffahrt trotz Klimakrise gesichert werden kann.
Das europäische Netzwerk aus E-Autobauern und Zellherstellern wächst. Die chinesische CATL baut in Debrecen eine Fabrik für 7,3 Milliarden Euro. Die Sorge vor einem Mangel an Batteriezellen schwindet. Aber es sind noch weitere Milliarden-Investitionen notwendig.
Illah Nourbakhsh ist Professor an der renommierten Carnegie Mellon Universität in Pittsburgh. Die frühere Industriestadt im US-Bundesstaat Pennsylvania gilt als eines der Zentren für autonomes Fahren. Nourbakhsh hält die Vision fahrerloser Roboautos allerdings für eine Fiktion – und warnt vor deren sozialen Folgen.
Sollte der Konsum von Cannabis und Alkohol im Straßenverkehr gleich behandelt werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich unter anderem der heute startende Deutsche Verkehrsgerichtstag. Der TÜV-Verband warnt vor den Folgen des Konsums, ein höherer Grenzwert sende ein falsches Signal.
Ein BMW iX verursacht einen schweren Unfall, bei dem ein Mensch stirbt und neun schwer verletzt werden. Der Hersteller dementiert, dass das Fahrzeug autonom fuhr. Begriffe und Regeln stiften häufig Verwirrung.
Wer durch Skandinavien fährt, erkennt sofort, wie die E-Mobilität das Straßenbild in Norwegen dominiert. Dagegen fallen Schweden und Dänemark deutlich ab. Wie kommt das? Ein Ortstermin.
Jenseits der Loreley fahren kaum noch Frachtschiffe. Auch der Umstieg auf die Schiene gelingt bisher nicht. Doch zumindest für die Kohletransporte im Herbst sehen sich die Güterbahnen gut gerüstet.
Damit die Binnenschifffahrt am Rhein trotz niedrigen Pegelstands aufrechterhalten werden kann, will Verkehrsminister Volker Wissing das Flussbett vertiefen. Die Umweltverbände sowie Gemeinden am Rhein sehen das kritisch und fordern, stattdessen bei den Schiffen anzusetzen.
Die Legalisierung von Cannabis bedeute natürlich nicht, dass man unter dessen Einfluss ein Fahrzeug steuern darf, sagt Bundesverkehrsminister Volker Wissing im Interview. Was er Konsumenten rät, wie er Einsatzkräfte auf den Straßen besser schützen und das E-Roller-Chaos in Städten eindämmen will.
Die Irrfahrt eines fehlgeleiteten ICE im Bahnhof Brühl bei Köln hat am Samstagabend beträchtliche Sachschäden und erhebliche Betriebsstörungen auf der Strecke Köln-Koblenz verursacht. Für einen Experten ist der Fall exemplarisch für die Versäumnisse in der Personalpolitik des DB-Konzerns.
Bis zu zwei Jahren Lieferzeit, Bestellstop und weniger Prämie vom Staat schrecken Autokäufer nicht ab. Elektroautos bleiben attraktiv, wie eine exklusive Civey-Umfrage zeigt. Gewerbekunden reagieren empfindlicher als Private.
Der Fachkräftemangel in der Bahn-Branche könnte die Verkehrswende ausbremsen. Das legt eine Studie des Bundes nahe. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Die eigentlichen Probleme liegen tiefer, sagen Experten.
Heute soll das US-Repräsentantenhaus die „Inflation Bill“ durchwinken, die auch eine Förderung von E-Autos vorsieht. Autohersteller protestieren gegen die darin enthaltenen strengen Auflagen. Sie könnten den Markthochlauf sogar ausbremsen, warnen sie.
Matthias von Randow, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft, rechnet mit weniger Flugausfällen, warnt vor der Abschaffung der Vorkasse und hofft auf spanische Arbeitskräfte, um die Personallücken zu schließen.
Ende des Jahres will BMW dank einer neuartigen Batterietechnologie 1000 Kilometer Reichweite mit dem riesigen E-SUV iX schaffen. Der zuständige Ingenieur Jürgen Hildinger erklärt, warum BMWs Zusammenarbeit mit dem US-Start-up One praxisrelevante Ergebnisse bringt.
Wegen der vielen Verspätungen verlängert die Bahn ihre Umsteigezeiten. Mehr Personal soll Folgeverspätungen minimieren. Der Fahrgastverband Pro Bahn ist skeptisch.
In Deutschland wird eine Übergewinnsteuer kontrovers diskutiert, in Spanien, Italien und Großbritannien ist sie bereits beschlossen – der Widerstand der Unternehmen ist jedoch groß. In Italien haben viele schlicht nicht gezahlt, in Großbritannien bekommen Energiekonzerne einen Nachlass, wenn sie dafür in neue Erdölförderung investieren. Ein Überblick.
Der Abbau der E-Auto-Förderung in der Volksrepublik zieht sich länger hin als erwünscht. Corona hat Produktion und Nachfrage ausgebremst. Nun soll Ende des Jahres Schluss damit sein. Doch hinter den Kulissen macht die Auto-Lobby Druck.
Laut Grundgesetz sind Bundesländer für den Nahverkehr in Deutschland zuständig. Doch aus ihren eigenen Haushalten gaben viele Länder in der Vergangenheit kaum Geld dafür aus, die Mittel kamen überwiegend vom Bund. Das zeigt eine exklusive Background-Auswertung von Zahlen des Bundesrechnungshofs.
Nach vielen Verzögerungen kommt das Rheintal-Projekt in ruhige Bahnen. Doch zum einen sind die Folgen der Havarie vor fünf Jahren längst nicht ausgestanden. Und zum anderen mahnen Verkehrsunternehmen an, dringend Lehren aus Rastatt zu ziehen.
Die Ampel-Parteien nutzen den Streit über die Fortführung von günstigen ÖPNV-Tickets, um ihre weltanschaulichen Differenzen zu zeigen. Das macht es immer schwieriger, eine Nachfolge-Lösung zu finden. Dabei gäbe es Ansätze für einen Kompromiss. Eine Analyse.
Die ganze Autoindustrie braucht sie, aber das Angebot ist knapp: Programmierer, Daten-Spezialisten, System-Architekten. Zulieferer wie Continental treiben viel Aufwand, um die Konstrukteure des Autos der Zukunft zu finden.
Über einen Sprecher signalisierte Verkehrsminister Wissing Interesse an einer Verlängerung des Neun-Euro-Tickets. Doch sein Parteichef Christian Lindner blockt den Vorstoß umgehend ab. Nun fordern allerdings SPD und Grüne schnelle Gespräche dazu mit den Ländern.
Das Gros des Klima- und Transformationsfonds (KTF) ist für die Bereiche Industrie, Gebäude und Energieeffizienz vorgesehen. Trotz der insgesamt um etwa 7,4 Milliarden Euro höheren Investitionen und Zuschüsse im Vergleich zu 2022, entfallen 1,5 Milliarden Euro weniger auf Maßnahmen im Verkehrssektor. Ein Überblick.
Immer mehr E-Moped- und E-Bike-Hersteller bauen ihre Lieferketten um – und suchen Lieferanten in Europa und Deutschland, um ihre Abhängigkeit von Fernost zu reduzieren. Der Trend ist nicht erst seit Ausbruch der Coronakrise zu beobachten. Aus verschiedenen Gründen.
Eine Berliner Schule bildet Bodenpersonal aus – wenn jemand kommt. Viele Ausbildungsplätze bleiben leer. Die Branche hat längst ein Imageproblem. Auch deshalb fehlen Fachkräfte.
Der Lufthansa-Konzern erholt sich wirtschaftlich. Die Verluste der Passagier-Airlines konnten so weit begrenzt werden, dass die Cargo- und Techniksparten unter dem Strich für einen Quartalsgewinn sorgen. Doch für die Kostenkontrolle in der Corona-Pandemie zahlt Lufthansa mittlerweile einen hohen Preis.
Mini, Fiat 500, VW Polo: Kleinwagen sind beliebt. Die Zahl elektrischer Modelle ist aber überschaubar. Daran wird sich wenig ändern, solange hohe Entwicklungskosten und Batteriepreise den Herstellern einen Strich durch die Rechnung machen.
Neun-Euro-Ticket: Der Staatskonzern kassiert bei ICE-Buchungen auch für Anschlussfahrten im Regionalverkehr den vollen Preis – damit zahlen Fahrgäste teils 60 Euro zu viel. Die Bahn kann kein Fehlverhalten erkennen und verweist auf gesetzliche Vorschriften zur „Durchtarifierung“.
Stadtviertel, die durch Spielstraßen und neue U-Bahnlinien aufgewertet werden, bergen die Gefahr, finanziell schlechter gestellte Menschen an den Stadtrand zu drängen. Doch das ist kein Automatismus, sagen Forscher. Und warnen vor einfachen Schlüssen.
Die Halbleiterhersteller und ihre Kunden in der Automobilindustrie blicken nervös nach Taiwan. Zwei Drittel der Chip-Auftragsproduktion stammen von dort. Ohne die schon jetzt knappen elektronischen Bauteile stünde die Branche vor dem Kollaps.
Schneller als alle Klimagesetze könnte ein einheitlicher europäischer Luftraum die Emissionen im Luftverkehr deutlich senken, sind sich EU-Kommission und Airlines einig. Doch die nächsten Reformschritte hängen seit geraumer Zeit im Trilog-Verfahren fest. Die Nationalstaaten sehen die Luftraumkontrolle als Teil ihrer Souveränität.
Als erstes Schiff nach Abschluss des Getreideabkommens soll die „Razoni“ heute Istanbul erreichen. Ob die Ukraine so in den nächsten Monaten endlich ihr Getreide in relevanten Mengen exportieren kann, bleibt fraglich. Die alternative Route über Land ist trotz aller Bemühungen weiter kaum leistungsfähig.
Sogenannte Flugzeugfriedhöfe liegen in trockenen Wüstengebieten. Dort werden ausrangierte Flieger häufig jahrzehntelang geparkt, bevor sie recycelt oder umfunktioniert werden. Was das für die Umwelt bedeutet, ist unklar. EU-weite Regeln gibt es nicht.
Mit der Reform der Erneuerbaren-Energien-Richtlinie wird die EU Quoten für E-Fuels beschließen, die den Markthochlauf antreiben sollen. Doch wie viel das dazu beitragen kann, dass Luft- und Schifffahrtsunternehmen ihre Klimaziele erreichen, ist offen.
Zugteile fehlen, den gebuchten Platz gibt es nicht. Die 15 häufigsten Störungen im Betriebsablauf und wie die Bahn sie erklärt.
Die 5000 Piloten der Lufthansa-Kerngesellschaften haben unsichere Jahre hinter sich, mehrmals kündigte ihr Arbeitgeber Personalabbau an. Die Kurzarbeit und Tarifzugeständnisse in der Coronakrise haben die einst stattlichen Einkommen schrumpfen lassen. Damit soll jetzt Schluss sein.
Stark erhöhte Krankenstände brachten den S-Bahnverkehr in Köln drei Tage lang weitgehend zum Erliegen. Der Staatskonzern macht dafür Corona verantwortlich. Der Betriebsratschef sieht hingegen strukturelle Probleme und warnt vor ähnlichen Zuständen im ganzen Land.
Der DB-Konzern schreibt nach Milliardenverlusten erstmals wieder schwarze Zahlen – allerdings nicht im Kerngeschäft auf der Schiene. Insbesondere beim Sorgenkind DB Cargo ist keine Trendwende in Sicht.
Würde auch der letzte Rest an russischem Gas nicht mehr fließen, gingen in den Autowerken die Lichter aus. Um dies zu verhindern, spart die Branche, wo sie kann. Im Ernstfall wäre sie auf die Bundesnetzagentur angewiesen.
Die geplante Ladeinfrastruktur für Nutzfahrzeuge könnte zu spät kommen, fürchtet Hermes-Manager Marco Schlüter im Background-Interview. Außerdem spricht er über das Potenzial von Wasserstoff-Antrieben und über Verwaltungen, die den Wirtschaftsverkehr bei der Quartiersplanung ausblenden.
Verkehrsminister Volker Wissing hat bisher keinen Ersatz für den zurückgetretenen DB-Aufsichtsratschef Odenwald gefunden. Immerhin sind nun Namen möglicher Nachfolger zu hören. Bei der Halbjahresbilanz wird Bahnchef Richard Lutz heute wohl einen operativen Gewinn verkünden.
Ein neues technisches und rechtliches Experiment soll Unternehmen im städtischen Kontext dazu zu bringen, Daten untereinander und mit der Verwaltung teilen. Die Stadt erhofft sich davon Informationen für eine nachhaltige Verkehrsplanung.
München will nicht länger Stau-Hauptstadt sein. Um bei der Verkehrswende schneller voranzukommen, hat die Stadt Strukturen verändert. Katrin Habenschaden, Zweite Bürgermeisterin Münchens, hat mit Background über Erfolge und Grenzen gesprochen.
Am Rhein sinken die Pegelstände. Das behindert Kohle- und Mineralöltransporte. Die Krise kommt angesichts des Ukraine-Kriegs zur Unzeit. Die Politik hat es versäumt, den Fluss rechtzeitig auszubauen, und auch die Eisenbahn kann kaum helfen.
Die von der Ampel-Koalition beschlossene Reduzierung der E-Auto-Förderung wird von der Autoindustrie scharf kritisiert. Aus der Politik und von Umweltverbänden kommen hingegen Forderungen nach weitergehenden Maßnahmen.
Der Bauunternehmer Stefan Bögl glaubt nicht nur an die Zukunft der Magnetschwebebahn, er baut auch die Züge. Potenzial für das Nahverkehrssystem sieht er vor allem in Asien, berichtet der Unternehmer im Background-Podcast.