Während das Bundesarbeitsministerium ein Gesetz für ein Recht auf Heimarbeit plant, ist Homeoffice bei vielen Technologieunternehmen in Deutschland bereits Standard. Die Arbeitgeberseite warnt deshalb vor einer Überregulierung.
Nach dem Datenklau sollen die Sicherheitsbehörden aufrüsten. Doch ist es für sie schwer, IT-Fachkräfte zu werben - das liegt nicht nur an den höheren Gehältern in der Wirtschaft.
Ist der Datenklau von Hunderten Politikern am Ende nur ein Dummer-Jungen-Streich aus dem Internet? Es wäre nicht das erste Mal. Über „Doxing“, einen weltweiten Trend.
Nach dem Datenklau stehen die Sicherheitsbehörden in der Kritik: Sie hätten langsam und lückenhaft über den Vorfall informiert. Aber wer ist eigentlich zuständig für den Schutz der Sicherheit im Cyberspace? Ein Überblick.
Das Bundesamt für IT-Sicherheit wusste schon im Dezember von fünf Einzelfällen, zählte diese aber nicht zusammen. Nun hat sich der Innenminister zum ersten Mal geäußert.
Während Seehofer noch Informationen sammelt, grübeln Justizministerin Barley (SPD) und FDP-Digitalexperte Jimmy Schulz bereits über Möglichkeiten, Hackern den Datenklau in Zukunft zu erschweren.
Über hundert Politiker und Prominente waren von dem Hackerangriff betroffen. Ein You Tuber und zwei Politiker erzählen, wie sie davon erfahren haben und wie sie damit umgehen.
Einer der schwerwiegendsten illegalen Daten-Veröffentlichungen in der Geschichte der Bundesrepublik wirft viele Fragen auf: Was ist passiert? Wieso blieb der Account so lange online? Und wie kann man sich schützen?
Der Generalbundesanwalt prüft bereits, ob es einen geheimdienstlichen Hintergrund für den Angriff gibt. Betroffen von dem Hack sind Politiker aus dem Bundestag, dem Europaparlament und den Landtagen bis hin zu den Kommunen sowie Prominente.
Die CSU-Landesgruppe diskutiert heute über zwei Beschlussvorlagen, in denen es um Digitalisierung und Ethik geht - und ja, auch um Flugtaxis.
Fingerabdruck-Sensoren, Iris- und Venen-Scans: Biometrische Identifikationsverfahren versprechen Sicherheit, sind aber fast alle bereits durch Hacker umgangen worden.
Die CSU diskutiert heute über ihre Pläne für eine staatliche Netzinfrastrukturgesellschaft. Während es in der Koalition Unterstützer gibt, lehnt das von zahlreichen Funklöchern durchzogene Land Brandenburg die Idee ab.
Was wird 2019 aus Sicht der Digitalpolitik bringen? Gestern haben bereits Digitalpolitiker einen Ausblick gewagt. Heute erklären Jens Zimmermann (SPD) und Dieter Janecek (Grüne), welche Themen für sie auf der Agenda stehen.
Gerät die Versteigerung der 5G-Frequenzen ins Wanken? Neun Unternehmen haben vor Weihnachten Rechtsmittel gegen die Auflagen der Bundesnetzagentur eingelegt.
Die einen sehen eine „neue Eskalationsstufe im Lobbyismus“. Andere beobachten einen „grotesken Überbietungswettbewerb“ in Sachen Regulierung bei der Bundesregierung. Die Politik reagiert gespalten auf die 5G-Klagen.
Im neuen Jahr beginnt der Vorwahlkampf in den USA für die Präsidentschaftswahl 2020. Das amerikanische Wahlsystem ist weiterhin sehr anfällig für Manipulationen – wie ein US-Wissenschaftler beim CCC-Kongress zeigte.
Noch herrscht im politischen Berlin Winterpause. Am 14. Januar beginnt im Bundestag die erste Sitzungswoche des Jahres 2019. Zeit, einen Blick nach vorne zu wagen: Was wird uns das neue Jahr aus Sicht der Digitalpolitik bringen?
Auf dem 35. Chaos Communication Congress, dem „Klassentreffen“ der Hackerszene, ging es auch darum, neue Wege für Technik und Gesellschaft zu denken.
2018 war das Jahr der Strategien und Gremien. Ein Blick zurück auf Koalitionsverhandlungen, Regierungsbildung und die ersten Weichenstellungen in dieser Legislaturperiode.
Vom „Neuland“ spricht Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nicht mehr, wohl aber vom „noch nicht durchschrittenen Terrain“. Als Wegweiser hat die Politik 2018 zahlreiche Beratungsgremien eingerichtet.
Ein Amazon-Kunde wollte seine Daten abfragen - und bekam Alexa-Spracheingaben zugesandt, die von einem anderen Nutzer stammten. Der Fall wirft die Frage auf, wie sicher die Kundendaten bei den großen Plattformen sind.
Facebook soll Drittfirmen Zugang auf Nutzerdaten gewährt haben - manchmal sogar auf Privatnachrichten. Datenschutzexperten sagen, dass derzeit lediglich die „Spitze des Eisbergs“ sichtbar werde. Sie fordern politische Konsequenzen.
Kirsten Rulf führt ab Januar das Referat für „Grundsatzfragen der Digitalpolitik“. Die frühere Fernsehjournalistin, Harvard-Absolventin und KI-Forscherin will im Kanzleramt viel bewegen – via Spotify darf ihr dabei jeder zuhören.
Gestern hat das Kabinett einen Gesetzesentwurf zu einer neuen eID-Karte beschlossen. Weitere Änderungen für die Identifizierung von Bürgern und Unternehmen bei der Online-Verwaltung werden vorbereitet.
Deutschland will führend bei Künstlicher Intelligenz werden. Doch kann das gelingen, wenn der Frauenanteil laut einer Studie so gering ist wie in kaum einem anderen analysierten Land? Die neue DFKI-Chefin Jana Köhler ist optimistisch.
Was macht eine „vertrauenswürdige Künstliche Intelligenz" aus? Und wie beeinflusst die Digitalisierung den Arbeitsmarkt? Darum geht es in zwei Papieren, die diese Woche in Brüssel vorgestellt werden. Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen zur Diskussion.
Mit langem Vorlauf ist das erste „wichtige Vorhaben von gemeinsamem europäischen Interesse“ der EU beschlossen. Nun wird die europäische Mikroelektronik-Industrie subventioniert.
Die Übernahme deutscher Firmen aus dem Bereich kritischer Infrastrukturen soll durch eine Novelle der AWV für Investoren aus dem außereuropäischen Ausland erschwert werden.
In Paris trifft heute Bundeswirtschaftsminister Altmaier auf seinen Amtskollegen Le Maire. Beratergremien schlagen ihnen die Wiederbelebung der deutsch-französischen Digitalgipfel vor.
Das Team von Dorothee Bär wird vergrößert. Wer die Stellenausschreibung liest, erfährt viel über die Arbeit und den Fokus der Digitalstaatsministerin.
Die EU setzt die Förderung für europäische Forschung und Innovation fort – 120 Milliarden Euro stehen im Raum. Ein Überblick über Schwerpunkte und offene Fragen.
Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus hat eine Kennzeichnungspflicht für Social Bots gefordert. Das Echo dazu ist geteilt, angestoßen hat er damit jedoch eine wichtige Debatte: Wie soll die Bundesregierung mit politischen Manipulationsversuchen in sozialen Netzwerken umgehen?
Zwei Entscheidungen zum Digitalpakt Schule hat der Bundesrat am Freitag getroffen. Die nach Ansicht der Bundesregierung notwendige Grundgesetzänderung wurde in den Vermittlungsausschuss verwiesen. Der Digitalfonds, aus dem das Geld für die Schulen kommen soll, wurde aber beschlossen.
Die Personalstrategie in deutschen Behörden ist zu wenig auf Digitalisierung ausgerichtet - das spiegelt sich auch in den Services wider, wie eine aktuelle Studie zeigt. Die Hauptschuld sehen die Behördenleiter aber nicht bei sich.
In vielen Teilen Deutschlands gelten bereits heute Fahrverbote für alte Diesel-Autos. Um diese Fahrverbote auch überwachen zu können, soll das Straßenverkehrsgesetz geändert werden. Doch der Bundesrat sieht hier ein Grundrecht gefährdet.
Heute startete die Reallabore-Strategie des Wirtschaftsministeriums. Die Erwartungen aus Wirtschaft und Industrie sind groß, die Opposition sieht Bedarf für Nachbesserungen.
Die Situation ist absurd: Das deutsche Leistungsschutzrecht könnte 2019 am EuGH gekippt werden, während es auf EU-Ebene eingeführt werden soll. Das könnte den Staat Millionen kosten.
Hunderte Millionen Euro soll das Verteidigungsministerium für externe Berater ausgegeben haben. Ob das Geld gut angelegt war, ist umstritten. Aus der Opposition kommt heftige Kritik am Digitalisierungsprozess der Bundeswehr.
Zur Berateraffäre im Verteidigungsministerium gibt es nun einen Untersuchungsausschuss. Vorgeladen wird auch die frühere Staatssekretärin Katrin Suder. Was bedeutet das für ihre Rolle als Vorsitzende des Digitalrats der Regierung?
Bald geht die Amtszeit von Andrea Voßhoff als Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) zu Ende. Im Ausschuss Digitale Agenda hielt sie sich gestern mit Kritik nicht zurück.
Mit Reallaboren will das BMWi „das kreative Potenzial unseres Landes besser zur Entfaltung bringen“ – die Deregulierungsversuche könnten am Ende ein neues Gesetz hervorbringen.
Was lange währt, ist irgendwann überholt – zumindest bei der Provider-Haftung mehren sich Reform-Forderungen. Der Verband der Internetwirtschaft bringt sich zur Europawahl in Stellung.
So ähnlich wie Blockchain, aber doch anders: Das Identitäts- und Rechtemanagement FIDES der Bundesdruckerei könnte eine Lösung für das Bürgerkonto im E-Government sein – meinen die Bundesdruckerei und Thüringen.
Für KI „made in Europe“ braucht es als „Futter“ mehr Daten. Dass mit der neuen Open-Data-Richtlinie auch öffentliche Unternehmen ihre Datenschätze teilen sollen, gefällt denen und der Bundesregierung aber gar nicht.
Ein Social-Scoring-System auf den Straßen von Berlin – das wirft ein schwedischer Datenschützer dem Leihradanbieter Mobike vor. Die Berliner Aufsichtsbehörde reagiert.
Beim Omnibusgesetz zur Datenschutzgrundverordnung gibt es noch eine Menge Gesprächsbedarf – zum Beispiel bei der Vereinbarkeit von Datenschutz und Meinungsfreiheit, aber auch zu dem umfangreichen Werk insgesamt.
Die Gespräche dürften nicht einfach werden: Bundespräsident Steinmeier hat in China angekündigt, dass man sich über ethische Minimalstandards für KI austauschen will.
Wann wird welcher Teil der KI-Strategie im nächsten Jahr umgesetzt? Ein Minister und zwei Parlamentarische Staatssekretäre stellten sich den KI-Enquete.
Einmal „Neustart“, einmal „Wende“ – zwei Beschlüsse vom CDU-Parteitag vom vergangenen Wochenende.
Wie wichtig eine Debatte über die Ethik der Digitalisierung ist, hat der Bundespräsident auf seiner China-Reise vor Augen geführt bekommen, berichtet Sonja Álvarez aus Peking.
Eigentlich wollte der Bundestag in dieser Woche ein Datenschutz-Gesetz beschließen. Heute findet die Anhörung im Innenausschuss statt. Für Diskussionen sorgen unter anderem ein mögliches Abmahnverbot und die Speicherung von Behördenfunk-Daten.
Im Hasso-Plattner-Institut geht es um die Patientendaten der Zukunft: Beim Forum Digital Health diskutieren Experten über Trends und Visionen bei der Verbindung von IT und Medizin.
Yanmin Gu, Vize-Chef von Midea und Aufsichtsratsvorsitzender bei Kuka, erklärt im Interview die Pläne für Kuka in Deutschland – und warum deutsche Mentalität manchmal hinderlich sein kann.
Das neue Koordinierungsgremium der Regierung für Digitalpolitik hat erst einmal getagt, in der Digital-Gruppe im Kanzleramt fehlen noch etwa die Hälfte der Mitarbeiter. Das ergeben die Antworten auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion.
China ist Deutschland weit voraus bei der Anwendung von Künstlicher Intelligenz. Doch beim Besuch von Bundespräsident Steinmeier gibt sich das Land bescheiden – und wünscht sich eine engere Kooperation.
Tagesspiegel Background hat die drei Kandidaten für den CDU-Vorsitz zu ihren digitalpolitischen Positionen – und Visionen – befragt.
Mit einem ganzen Bündel von Maßnahmen will die Europäische Union gegen politische Desinformationskampagnen vorgehen. Der Aktionsplan wird heute in Brüssel vorgestellt.
China will weltweit führend im Bereich Künstliche Intelligenz werden. Beim heute beginnenden Staatsbesuch wird Bundespräsident Steinmeier deshalb wirtschaftliche Chancen und gesellschaftliche Risiken diskutieren.
Die Kanzlerin beliebt zu scherzen – recht locker durchstreift Angela Merkel (CDU) aktuelle Konflikte der Digitalpolitik und versucht sie zu erklären.
Leere Kühlschränke und Smart Home beeindrucken Peter Altmaier (CDU) nicht. Stattdessen sollen KI-Start-ups so gefördert werden, dass europäische „Big player" entstehen können.
Künstliche Intelligenz lässt Konkurrenten zusammenarbeiten und lockt Experten mit Projekten, die auch haptisch zu fassen sind. Auch wo die Daten herkommen, war Thema beim Digital-Gipfel.
Das „Once-Only“-Prinzip ist noch lange nicht umgesetzt, doch beim Digital-Gipfel wurde jetzt Version 2.0 vorgestellt: Die Verwaltung soll Daten mit der Wirtschaft austauschen können.
DGB und Beirat für Junge Digitale Wirtschaft haben klare Erwartungen an den Digitalgipfel und bringen Vorschläge mit nach Nürnberg .
Der Widerstand im Bundesrat gegen die Grundgesetzänderung für den Digitalpakt Schule formiert sich: Fünf Ministerpräsidenten kündigen die Anrufung des Vermittlungsausschusses an.
Grenzenloses Online-Shopping in Europa – das wollte die EU-Kommission ermöglichen. Ab heute gilt die entsprechende Verordnung – aber nicht bei allen Produkten und Dienstleistungen fallen die Schranken.
Nach der Abstimmung ist vor der Abstimmung: Der Jubel von Koalitionspolitikern und Opposition wird mit Blick auf die Abstimmung im Bundesrat zum Digitalpakt zumindest gedämpft.