Nachhaltigkeit und Digitalisierung sind die zwei Mega-Themen unserer Zeit. Besonders auf lokaler Ebene stellt es sich aber immer noch als schwierig heraus, beide miteinander zu verknüpfen. Das zeigt eine neue Studie, die Tagesspiegel Background exklusiv vorab vorliegt. Unter anderem funktioniert demnach der Informationsfluss bei Förderprogrammen nicht.
Vielfalt ermöglichen, aber sich auf grundlegende gemeinsame Standards einigen – das ist das Ziel des Netzwerks Open and Agile Smart Cities. Michael Mulquin ist Botschafter des Netzwerks und Experte für Smart-City-Standards. Er hofft, dass Gaia-X einen Paradigmenwechsel bei urbaner Datenverwaltung ermöglicht.
Nach dem Scheitern des Onlinezugangsgesetzes wird es jetzt ernst mit einem Folgegesetz. Ein Referentenentwurf für das OZG 2.0 zeigt, wie es weitergehen soll.
Aufgrund einer umfassenden Beschlusslage zum Thema offene Software gilt Dortmund als eines der spannendsten Reallabore für Open Source in Deutschland. Nun will die Stadt auch in der Frage der Governance vorangehen und hat eine eigene Koordinierungsstelle zum Thema geschaffen. Der Prozess wird von anderen Städten und Expert:innen begleitet und aufbereitet.
Die EU hat sich zum Ziel gesetzt, in Anlehnung an das Silicon Valley, 100 regionale „Innovation Valleys“ zu schaffen. Die Innovationsökosysteme sollen Europa im Wettbewerb um die weltweite Technologieführerschaft voranbringen. Dabei adaptieren sie bereits bestehende und erprobte Ansätze.
Die Transformation des Bauwesens ist eine wichtige Stellschraube beim Kampf gegen den Klimawandel. Viele Städte wissen aber gar nicht, wie nachhaltig ihr aktuelle Gebäudebestand ist. Eine Plattform aus London will das ändern und setzt auf die Hilfe von Bürger:innen. Das Projekt soll bald auch in Deutschland starten.
Heute findet der zweite Teil der Jahrestagung des Deutschen Beamtenbunds statt. Gestern forderte die Gewerkschaft mehr Geld und Personal sowie eine digitalere Verwaltung. Faeser zeigte sich offen für eine Staatsreform.
Der technische Fortschritt bei Autos erleichtert nicht nur älteren Menschen das Fahren. Wer sich nicht mehr hinters Steuer wagt, ist jedoch auf den ÖPNV angewiesen. Das Saarland macht vor, wie sich mit Künstlicher Intelligenz Lücken schließen lassen.
Der Mobility Data Space ist ein Leuchtturmprojekt und soll als Blaupause für die Entwicklung weiterer Datenräume fungieren. Allerdings werden auch mehr als ein Jahr nach dem Start noch keine Daten über die Plattform ausgetauscht und Kommunen sind bisher nicht dabei.
Die G20 Global Smart Cities Alliance will weltweite Standards für verantwortungsvolle Smart Cities setzen. Ein neues Benchmarking-Tool soll Städten helfen, die Standards umzusetzen. Karlsruhe ist das einzige deutsche Mitglied in der Allianz – und stellt aktuell seine Datenstrategie nach internationalem Vorbild auf.
Neue EU-Regeln, unterschiedliche Voraussetzungen in den Kommunen und fehlende Unterstützung einiger Länder stellen das bundesweite Open-Data-Portal Govdata vor Herausforderungen. Der alte und der neue Leiter des Portals blicken im gemeinsamen Interview auf die bisherige Entwicklung des Portals zurück und erklären, was sich in Zukunft ändern muss.
Kinder und Jugendliche haben oft keine Möglichkeit, sich zu beteiligen, wenn es um die Gestaltung der eigenen Kommune geht. Durch das Projekt „Dein Cottbus der Zukunft“ sollen sie besser eingebunden werden. Kinder und Jugendliche können dort virtuell städtebauliche Simulationen erstellen. Dafür wird das beliebte Videospiel Minecraft genutzt.
Im Wärme-Mix der Zukunft könnte die Abwärme aus Rechenzentren eine relevante Rolle spielen. Obwohl es immer mehr Rechenzentren gibt, bleibt das Potenzial in Deutschland bislang jedoch weitgehend ungenutzt. Ein Projekt aus Stockholm zeigt, wie es gehen könnte: Mit strategischer Stadtplanung und einem Geschäftsmodell, das für die Betreiber attraktiv ist.
Welche Aspekte werden 2023 wichtig, wenn es um die Digitalisierung der Kommunen und der Verwaltung geht? Tagesspiegel Background hat Entscheider:innen aus Bundesressorts, Landesregierungen, Zivilgesellschaft und Verbänden gefragt, was sie von diesem Jahr erwarten und was sie selbst verändern wollen.
Die Digitalisierung der Verwaltung kommt immer noch nicht viel schneller voran. Gerumpelt hat es auch beim Smart-City-Förderprogramm des Bundes. Von Energie, Bildung über Mobilität und Gesundheit: Tagesspiegel Background mit einem Überblick über die wichtigsten Themen in diesem Jahr – und welche Entscheidungen wichtig werden.
Seit zwei Monaten ist das Verwaltungsnetz des Rhein-Pfalz-Kreises außer Betrieb. Der Neuaufbau wird wohl noch rund ein halbes Jahr dauern. Das rheinland-pfälzische Digitalministerium hat inzwischen Hilfsleistungen angeboten. Künftig will das Land all seine Kommunen schnell und effizient unterstützen – zum Beispiel mit der schnellen Eingreiftruppe MIRT-rlp.
Die schwedische Stadt Växjö gilt als die erste moderne Holzstadt in Europa. Sie beeindruckt mit ihrer skandinavischen Holzhaus-Architektur und Fortschritten in puncto Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Unterwegs in einer Stadt, die sich das Ziel gesetzt hat, fossilfrei zu werden, lange bevor dieses Konzept weitgehend zum Common Knowledge wurde.
Seit Juni 2020 förderte das Bundesgesundheitsministerium das Konsortium „Sormas@Demis“. Ende Dezember endet das Forschungsprojekt offiziell, die Förderung läuft aus. Was bedeutet das für die Arbeit in den Gesundheitsämtern und die Zukunft von Sormas in Deutschland?
Seit mehreren Jahren wird in Berlin an einer Digitalisierungsstrategie für die Stadt gearbeitet. Heute soll sie nun dem Berliner Senat vorgelegt werden. Chief Digital Officer und SPD-Politiker Ralf Kleindiek erklärt im Interview, welchen Rahmen das Papier vorgibt, wie Berlin künftig seine Daten pflegt und welche Projekte besonders wichtig sind.
Von einer fatalen Bilanz nach fünf Jahren OZG spricht der Normenkontrollrat in seinem neuesten Jahresbericht und formuliert Empfehlungen für das OZG 2.0. Kommunen müssten demnach stärker eingebunden werden.
Für die Ausschreibung zum Aufbau eines urbanen Datenraums nutzt die Stadt Freiburg als eine der ersten Kommunen Deutschlands ein innovatives Vergabeverfahren, das sogenannte Pre-Commercial-Procurement (PCP). Das Besondere an der Methode ist, dass der Auftraggeber vorher noch gar nicht weiß, was er nachher eigentlich kaufen will.
Georg Houben managt bei der EU-Kommission zwei zentrale Programme zur Unterstützung von Smart Cities. Im Interview spricht er über die Ursprünge der europäischen Smart-City-Förderung, die Verschmelzung mit Klima-Zielen und über die Herausforderungen beim Wissenstransfer.
Statuen in deutschen Städten zeigen meistens Männer. Ein Kunstprojekt aus München will darauf aufmerksam machen und hat digitale Statuen von Frauen gebaut. Durch Augmented Reality können sie an öffentlichen Orten platziert werden.
Im März ging der Govtech Campus an den Start. Er soll eine Plattform darstellen, die die Verwaltungen von Bund, Ländern und Kommunen mit der Tech-Szene zusammenbringt. Bisher war von den Aktivitäten nicht viel bekannt. Das soll sich nun ändern. Heute Abend werden in prominenter Runde die ersten Projekte vorgestellt. Tagesspiegel Background kennt sie bereits.
Eckpunkte für die Datenstrategie sind nicht rechtzeitig zum Digitalgipfel fertig geworden. Aber die Gründungskommission für das Dateninstitut hat ihren Bericht vorgestellt – demnach soll das Institut zuerst aus einem kommunalen Use Case lernen.
Singapur gilt als Smart-City-Vorreiter. Unter anderem entwickelt ein Forscherteam der TU München dort einen Mobilitätssimulator für das gesamte Stadtgebiet. Im Interview erklärt Projektleiter David Eckhoff, wie die Modellierung funktioniert, welche Datenbasis es gibt – und ob die Anwendung auch in anderen Städten implementiert werden könnte.
40 Smart-City-Modellprojekte des Bundes haben sich am Dienstag auf Einladung der Stadt Bamberg getroffen, um über ihre Vorhaben und Kooperationsmöglichkeiten zu diskutieren. Die Idee entstand aus der Not heraus: Während die Vernetzung durch die KTS noch anläuft, suchen Kommunen wie Bamberg möglichst schnell konkrete Kooperationen und Klarheit.
Der Bund möchte ein Update für die Cybersicherheitsarchitektur Deutschlands. Die Länder nicht – oder zumindest nicht alle und nicht unter den vorgesehenen Bedingungen. Wenn das BSI wie vom Bundesinnenministerium geplant zur Zentralstelle im staatlichen Cybersicherheitsgefüge werden soll, müssen beide Seiten noch einige Schritte aufeinander zugehen.
Sie vermittelt zwischen Kreisverwaltung und Bevölkerung, sie moderiert, knüpft Netzwerke und unterstützt ehrenamtliches Engagement: „Dorfcoach“ Laura Schuster bringt im Landkreis Lippe (Nordrhein-Westfalen) einiges in Bewegung. Ihre Mission: Das vorhandene Engagement in den 160 Dörfern stärken und den ländlichen Raum zukunftsfähig machen.
Seit September ist Laura Dornheim IT-Referentin und CDO Münchens. Im Gespräch mit Tagesspiegel Background erklärt sie, wie die bewegte Open-Source-Geschichte der Stadt fortgeschrieben wird, warum digitale Teilhabe ihr Schwerpunktthema ist und was sie über Äußerungen ihres Amtsvorgängers denkt, der den Münchner Grünen mangelnde IT-Kenntnisse vorgeworfen hat.
Wie schafft man es, die Meinung möglichst vieler Menschen in die Planung einer Smart City einfließen zu lassen? Eine Lösung könnten Bürgerräte sein, die per Losverfahren zusammengesetzt sind. Berlin und Kassel erproben das Konzept.
Seit anderthalb Jahrzehnten findet jährlich der Digitalgipfel statt – und die Probleme der Digitalisierung in Deutschland sind doch zum großen Teil noch die gleichen. Beteiligte sehen weiterhin eine Daseinsberechtigung für das Format, im Hintergrund reformiert die Regierung es. Donnerstag startet der Gipfel im neuen Format. Einige Themen mussten weichen.
Heute treffen sich die für digitale Verwaltung zuständigen Abteilungsleiter:innen vom Bund und den Ländern. Auf der Agenda stehen die großen Baustellen. Das Bundesinnenministerium bringt den neuesten Stand beim OZG 2.0 ein. Mögliche gesetzliche Änderungen liegen Tagesspiegel Background vor.
Erst Niedersachsen, dann das Saarland – und jetzt auch noch Hessen. Drei Bundesländer unterzeichnen eine Kooperationsvereinbarung mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Ein Überblick über die unterschiedlichen Kooperationsfelder und was das für die BSI-Zentralstelle bedeutet.
Der lokale Zweig der Open Government Partnership will Offenheit auf kommunaler Ebene stärken. Die beiden ersten deutschen Mitglieder haben sich nun einige Selbstverpflichtungen verpasst. Mit ihrer Themenwahl liegen sie voll im internationalen OGP-Trend, wie der internationale Programmkoordinator Tagesspiegel Background erklärt.
Heute treffen sich Vertreter:innen der 13 regionalen Open-Government-Labore zum Abschluss ihrer Projekte. Es sind Apps, Prozesse und Plattformen entstanden. Der Abschlussbericht liegt Tagesspiegel Background vor. Er zeigt, dass die Labore mit vielen Herausforderungen zu kämpfen hatten. Aus den Erfahrungen könnten zwei Kommunen künftig besonders profitieren.
Das Technologieunternehmen Govmind hat im Auftrag des Staatsministeriums Baden-Württemberg eine repräsentative Umfrage unter deutschen Govtech-Start-ups durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Probleme noch groß sind. Am besten funktioniert die Zusammenarbeit aktuell mit Kommunen. Der Smart-City-Bereich bietet viele Anwendungsfelder.
Heute treffen sich die Mitglieder eines internationalen Netzwerks, das sich mit der Building-Informationen-Modeling-Methode (BIM) beschäftigt, zur jährlichen Generalversammlung. Koordinatorin Alanna Gluck erklärt im Interview, warum internationale Kooperation beim digitalen Bauen und Planen wichtig ist und was das Netzwerk leisten kann.
Die Grünen tun sich weiterhin schwer mit der Registermodernisierung. Im Interview erklärt Digitalpolitikerin Misbah Khan, dass das Vorhaben aus ihrer Sicht verfassungswidrig bleibt und wie es nun weitergehen sollte. Zudem kämpfe die Ampel mit „gescheiterten Projekten“ aus der BMI-Zeit der Union. Das Onlinezugangsgesetz sollte komplett neu gedacht werden.
Die Netzbetreiber hinken bei den Versorgungszielen deutlich hinterher. Auf der Beiratssitzung der Bundesnetzagentur gestern mussten sie sich erklären. Finanzielle Sanktionen drohen nicht – vorerst.
Je präsenter Cyberangriffe werden, desto stärker steigt die Nachfrage nach Cyberversicherungen. Auch eine größere Zahl Kommunen hat schon unterschrieben. Kein Wunder, denn sie sind denselben Gefahren ausgesetzt wie Unternehmen. Schaut man jedoch genauer hin, zeigen sich auch Unterschiede in der Bewertung der abzudeckenden Risiken.
Im September zeigte sich, dass der Bund bei den eigenen Rechenzentren weit hinter den selbst gesteckten Nachhaltigkeitszielen zurückbleibt. Die Länder scheinen immerhin alle Ökostrom zu beziehen, doch die Zertifizierung mit dem Blauen Engel ist auch für sie eine Herausforderung.
Steffen Heß leitet die Hauptabteilung „Digital Innovation & Smart City“ am Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE). Als Teil der KTS betreut er die Arbeits- und Entwicklungsgemeinschaft zu urbanen Datenplattformen. Dabei steht das Thema Sicherheit offenbar noch nicht an erster Stelle – obwohl die Technologie schon da ist.
Duisburg und Gelsenkirchen beendeten kürzlich Smart-City-Partnerschaften mit dem chinesischen Technologiekonzern Huawei. Kooperationen hessischer Kommunen mit dem teilstaatlichen Unternehmen ZTE verliefen ebenfalls im Sand, könnten bald aber wieder anlaufen. In zumindest einer Kommune ist die Bereitschaft groß.
Die Uwe-Johnson-Bibliothek in Güstrow ist als „Bibliothek des Jahres in kleinen Kommunen und Regionen“ ausgezeichnet worden. Sie hat bereits vor Jahren ein modernes pädagogisches Medienkonzept eingeführt. Die Grundaufgabe einer Bibliothek bestehe darin, Informationsfreiheit zu garantieren, nicht Bücher aufzubewahren, lautet das Motto.
Jobportale nach möglichen Interessenten für eine Stelle zu durchsuchen, ist zeitaufwändig. Aber gerade die Verwaltung sucht händeringend Fachkräfte. KI kann hier helfen. Eine aktuelle Studie hat untersucht, wie gut KI bei der Suche nach Talenten ist, wie Talente auf eine KI-Akquise reagieren und ob Diskriminierung dabei ein Problem darstellt.
In Deutschland wird Glasfaser immer noch hauptsächlich mit Tiefbauverfahren verlegt. Das dauert lang und kostet viel. Deshalb wollen Unternehmen und Bundesregierung auch andere Verlegetechniken etablieren, denen Baubranche und Kommunen allerdings skeptisch gegenüberstehen. Am Freitag wurde erstmals der Entwurf für eine entsprechende DIN-Norm veröffentlicht.
Unfälle mit E-Rollern häufen sich. Seit der Zulassung der Vehikel 2019 steigen die Zahlen kontinuierlich. Das ruft die Politik auf den Plan, schon stehen Verbote im Raum. Die Branche verteidigt sich gegen die Kritik – und fordert eine Neuverteilung des Straßenraums.
Weltweit setzen sich sogenannte Fab Labs für zirkuläre Wirtschaft und Gesellschaft in ihren Städten ein. Das Labor in Barcelona koordiniert das Netzwerk und das dazugehörige Bildungsprogramm. Ein Besuch.
Im EU-Vergleich ist die Motivation der Lehrkräfte in Sachen Schuldigitalisierung hierzulande gering, zeigt eine aktuelle Studie. Warum das so ist, und was daraus folgt – darüber wurde gestern in Berlin auch bei der Konferenz Bildung Digitalisierung diskutiert.
Die Krisen der vergangenen drei Jahre haben auch die Industriestaaten getroffen, allerdings regional in unterschiedlichem Umfang – auch was die Digitalisierung betrifft. Dies ergibt sich aus dem neuen Datenreport der OECD, der in dieser Woche veröffentlicht wurde.
Nachhaltig, inklusiv und menschenzentriert wollen die Smart Cities der Welt sein. Hinter diesen Bekenntnissen verbergen sich unterschiedliche Strategien – und nicht immer sind Bürger:innen wirklich ein Teil davon. Mehrere internationale Netzwerke wollen das ändern.
Mit der offenen Mobilitätsdatenplattform Mobi Data BW will das Land Baden-Württemberg eine umfassende Datenbasis für die Verkehrswende schaffen. Bei einem Barcamp in Stuttgart kamen nun erstmals Stakeholder aus Kommunen, Verkehrsverbünden und Unternehmen zusammen. Dabei wurde auch deutlich, wo es noch Probleme gibt.
Fehlendes Personal, zu wenig Geld, rückwärtsgewandtes Mindset: Der zähe Ausbau der Fahrradinfrastruktur hat viel mit den Zuständen in den Kommunalverwaltungen zu tun. Drei Radverkehrs- und Stadtplaner:innen berichten, woran es in ihren Behörden hakt.
Die Digitalisierung der Kommunen ist keineswegs nur eine technische Angelegenheit. Sie steht und fällt mit qualifiziertem Personal. Das Brandenburger Schulungsprogramm „Smart City Manager:in“ soll Mitarbeiter:innen aus kommunalen Verwaltungen digitalfit machen.
Zu einem großen Wurf beim OZG 2.0 kam es zwar immer noch nicht, aber vergangene Woche stellten Bund und Länder ein paar grundsätzliche Weichen in Bezug auf die künftige föderale Zusammenarbeit im Bereich digitale Verwaltung. Bei der Frage nach der Finanzierung kehrte vorerst Ruhe ein.
Die Mittel für die Modellprojekte Smart Cities und die Städtebauförderung sind in den letzten Jahren zu großen Teilen nicht abgerufen worden. Die Haushälter im Bundestag wollen künftig genauer hinsehen. Die Grünen sprechen gar von einer „merkwürdigen Blackbox“. Die Kommunen haben eigene Erklärungen für den zaghaften Mittelabruf.
Die Themenwoche Verwaltungsdigitalisierung geht in die nächste Runde: Gestern wurde im Bundestag über einen Antrag der CDU/CSU-Fraktion gestritten, heute treffen sich Bund und Länder zur Sitzung des IT-Planungsrats. Ein Überblick über die Agenda.
Heute beginnt in Düsseldorf der elfte Deutsche Schulleitungskongress. 3.000 Teilnehmende werden erwartet und digitale Themen spielen eine zentrale Rolle. Welche Fragen stehen im Zentrum der Debatten? Welche technischen Lösungen und Methoden werden vorgestellt? Ein Überblick.
Ein wuseliges Treiben am Himmel wie bei einem Bienenschwarm: In Science-Fiction-Filmen sind Massen an Drohnen längst Leinwandrealität. Die Wirklichkeit ist von so einer Intensität aber sehr weit entfernt. Eine neues Regelwerk könnte dem Drohnengeschäft bald Auftrieb geben.
Innovation und öffentliche Verwaltung müssen kein Widerspruch sein, ganz im Gegenteil. Warum es wichtig ist, dass Staaten unternehmerisch sind, wie es um die Innovationskraft des deutschen Staates steht und welche Rolle Kommunen bei der Umsetzung neuer Prozesse spielen, erzählt Rainer Kattel, Professor für Innovation und öffentliche Verwaltung, im Interview.
Diese Woche soll es endlich grundlegende Weichenstellungen für die Zukunft des Onlinezugangsgesetzes geben. Doch überlagert werden wichtige inhaltliche Debatten von der wiederkehrenden Frage nach der Finanzierung im kommenden Jahr. Die Stimmung sei so schlecht wie schon lange nicht mehr, berichten Mitglieder des IT-Planungsrates.
Der Kunsthistoriker Max Hollein leitet mit dem Met Museum in New York eine der wichtigsten Kunstinstitutionen weltweit. Schon Jahre vor seinem Umzug von Frankfurt a.M. in die USA betonte er die Bedeutung der Digitalisierung für die Kultur. Ein Gespräch über Youtube, Reichweite und das universelle Museum.
Die Konferenzreihe „Stadt der Zukunft“ befasst sich in diesem Jahr mit den Wechselbeziehungen zwischen Gesundheit, Architektur und Umwelt. Unter dem Motto „Urbane Gesundheitslandschaften der Zukunft“ diskutieren die Teilnehmer:innen heute in Essen ein neues Leitbild für die „Gesunde Stadt“. Im Fokus steht unter anderem die Rolle der Krankenhäuser.
Schneller, billiger, besser: Building Information Modeling (BIM) gilt als die Zukunft des Bauens. Doch während andere Staaten sich bereits auf den Weg gemacht haben, ist Deutschland noch kein Pionier bei der Digitalisierung von Bauvorhaben. Der Bund will dafür sorgen, dass sich das ändert. Ein neues Portal soll dabei helfen. Es bleibt aber viel zu tun.
Deutsche Kommunen erkennen zunehmend die Chancen von Open Data und öffnen ihre Datenbestände. Aber gerade in kleinen Kommunen scheitert es an den Ressourcen. Eine aktuelle Umfrage der Bertelsmann Stiftung zeigt, welche Unterstützung sie brauchen. Die Ergebnisse liegen Tagesspiegel Background vorab vor.