Heute treffen sich die für digitale Verwaltung zuständigen Abteilungsleiter:innen vom Bund und den Ländern. Auf der Agenda stehen die großen Baustellen. Das Bundesinnenministerium bringt den neuesten Stand beim OZG 2.0 ein. Mögliche gesetzliche Änderungen liegen Tagesspiegel Background vor.
Erst Niedersachsen, dann das Saarland – und jetzt auch noch Hessen. Drei Bundesländer unterzeichnen eine Kooperationsvereinbarung mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Ein Überblick über die unterschiedlichen Kooperationsfelder und was das für die BSI-Zentralstelle bedeutet.
Der lokale Zweig der Open Government Partnership will Offenheit auf kommunaler Ebene stärken. Die beiden ersten deutschen Mitglieder haben sich nun einige Selbstverpflichtungen verpasst. Mit ihrer Themenwahl liegen sie voll im internationalen OGP-Trend, wie der internationale Programmkoordinator Tagesspiegel Background erklärt.
Heute treffen sich Vertreter:innen der 13 regionalen Open-Government-Labore zum Abschluss ihrer Projekte. Es sind Apps, Prozesse und Plattformen entstanden. Der Abschlussbericht liegt Tagesspiegel Background vor. Er zeigt, dass die Labore mit vielen Herausforderungen zu kämpfen hatten. Aus den Erfahrungen könnten zwei Kommunen künftig besonders profitieren.
Das Technologieunternehmen Govmind hat im Auftrag des Staatsministeriums Baden-Württemberg eine repräsentative Umfrage unter deutschen Govtech-Start-ups durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Probleme noch groß sind. Am besten funktioniert die Zusammenarbeit aktuell mit Kommunen. Der Smart-City-Bereich bietet viele Anwendungsfelder.
Heute treffen sich die Mitglieder eines internationalen Netzwerks, das sich mit der Building-Informationen-Modeling-Methode (BIM) beschäftigt, zur jährlichen Generalversammlung. Koordinatorin Alanna Gluck erklärt im Interview, warum internationale Kooperation beim digitalen Bauen und Planen wichtig ist und was das Netzwerk leisten kann.
Die Grünen tun sich weiterhin schwer mit der Registermodernisierung. Im Interview erklärt Digitalpolitikerin Misbah Khan, dass das Vorhaben aus ihrer Sicht verfassungswidrig bleibt und wie es nun weitergehen sollte. Zudem kämpfe die Ampel mit „gescheiterten Projekten“ aus der BMI-Zeit der Union. Das Onlinezugangsgesetz sollte komplett neu gedacht werden.
Die Netzbetreiber hinken bei den Versorgungszielen deutlich hinterher. Auf der Beiratssitzung der Bundesnetzagentur gestern mussten sie sich erklären. Finanzielle Sanktionen drohen nicht – vorerst.
Je präsenter Cyberangriffe werden, desto stärker steigt die Nachfrage nach Cyberversicherungen. Auch eine größere Zahl Kommunen hat schon unterschrieben. Kein Wunder, denn sie sind denselben Gefahren ausgesetzt wie Unternehmen. Schaut man jedoch genauer hin, zeigen sich auch Unterschiede in der Bewertung der abzudeckenden Risiken.
Im September zeigte sich, dass der Bund bei den eigenen Rechenzentren weit hinter den selbst gesteckten Nachhaltigkeitszielen zurückbleibt. Die Länder scheinen immerhin alle Ökostrom zu beziehen, doch die Zertifizierung mit dem Blauen Engel ist auch für sie eine Herausforderung.
Steffen Heß leitet die Hauptabteilung „Digital Innovation & Smart City“ am Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE). Als Teil der KTS betreut er die Arbeits- und Entwicklungsgemeinschaft zu urbanen Datenplattformen. Dabei steht das Thema Sicherheit offenbar noch nicht an erster Stelle – obwohl die Technologie schon da ist.
Duisburg und Gelsenkirchen beendeten kürzlich Smart-City-Partnerschaften mit dem chinesischen Technologiekonzern Huawei. Kooperationen hessischer Kommunen mit dem teilstaatlichen Unternehmen ZTE verliefen ebenfalls im Sand, könnten bald aber wieder anlaufen. In zumindest einer Kommune ist die Bereitschaft groß.
Die Uwe-Johnson-Bibliothek in Güstrow ist als „Bibliothek des Jahres in kleinen Kommunen und Regionen“ ausgezeichnet worden. Sie hat bereits vor Jahren ein modernes pädagogisches Medienkonzept eingeführt. Die Grundaufgabe einer Bibliothek bestehe darin, Informationsfreiheit zu garantieren, nicht Bücher aufzubewahren, lautet das Motto.
Jobportale nach möglichen Interessenten für eine Stelle zu durchsuchen, ist zeitaufwändig. Aber gerade die Verwaltung sucht händeringend Fachkräfte. KI kann hier helfen. Eine aktuelle Studie hat untersucht, wie gut KI bei der Suche nach Talenten ist, wie Talente auf eine KI-Akquise reagieren und ob Diskriminierung dabei ein Problem darstellt.
In Deutschland wird Glasfaser immer noch hauptsächlich mit Tiefbauverfahren verlegt. Das dauert lang und kostet viel. Deshalb wollen Unternehmen und Bundesregierung auch andere Verlegetechniken etablieren, denen Baubranche und Kommunen allerdings skeptisch gegenüberstehen. Am Freitag wurde erstmals der Entwurf für eine entsprechende DIN-Norm veröffentlicht.
Unfälle mit E-Rollern häufen sich. Seit der Zulassung der Vehikel 2019 steigen die Zahlen kontinuierlich. Das ruft die Politik auf den Plan, schon stehen Verbote im Raum. Die Branche verteidigt sich gegen die Kritik – und fordert eine Neuverteilung des Straßenraums.
Weltweit setzen sich sogenannte Fab Labs für zirkuläre Wirtschaft und Gesellschaft in ihren Städten ein. Das Labor in Barcelona koordiniert das Netzwerk und das dazugehörige Bildungsprogramm. Ein Besuch.
Im EU-Vergleich ist die Motivation der Lehrkräfte in Sachen Schuldigitalisierung hierzulande gering, zeigt eine aktuelle Studie. Warum das so ist, und was daraus folgt – darüber wurde gestern in Berlin auch bei der Konferenz Bildung Digitalisierung diskutiert.
Die Krisen der vergangenen drei Jahre haben auch die Industriestaaten getroffen, allerdings regional in unterschiedlichem Umfang – auch was die Digitalisierung betrifft. Dies ergibt sich aus dem neuen Datenreport der OECD, der in dieser Woche veröffentlicht wurde.
Nachhaltig, inklusiv und menschenzentriert wollen die Smart Cities der Welt sein. Hinter diesen Bekenntnissen verbergen sich unterschiedliche Strategien – und nicht immer sind Bürger:innen wirklich ein Teil davon. Mehrere internationale Netzwerke wollen das ändern.
Mit der offenen Mobilitätsdatenplattform Mobi Data BW will das Land Baden-Württemberg eine umfassende Datenbasis für die Verkehrswende schaffen. Bei einem Barcamp in Stuttgart kamen nun erstmals Stakeholder aus Kommunen, Verkehrsverbünden und Unternehmen zusammen. Dabei wurde auch deutlich, wo es noch Probleme gibt.
Fehlendes Personal, zu wenig Geld, rückwärtsgewandtes Mindset: Der zähe Ausbau der Fahrradinfrastruktur hat viel mit den Zuständen in den Kommunalverwaltungen zu tun. Drei Radverkehrs- und Stadtplaner:innen berichten, woran es in ihren Behörden hakt.
Die Digitalisierung der Kommunen ist keineswegs nur eine technische Angelegenheit. Sie steht und fällt mit qualifiziertem Personal. Das Brandenburger Schulungsprogramm „Smart City Manager:in“ soll Mitarbeiter:innen aus kommunalen Verwaltungen digitalfit machen.
Zu einem großen Wurf beim OZG 2.0 kam es zwar immer noch nicht, aber vergangene Woche stellten Bund und Länder ein paar grundsätzliche Weichen in Bezug auf die künftige föderale Zusammenarbeit im Bereich digitale Verwaltung. Bei der Frage nach der Finanzierung kehrte vorerst Ruhe ein.
Die Mittel für die Modellprojekte Smart Cities und die Städtebauförderung sind in den letzten Jahren zu großen Teilen nicht abgerufen worden. Die Haushälter im Bundestag wollen künftig genauer hinsehen. Die Grünen sprechen gar von einer „merkwürdigen Blackbox“. Die Kommunen haben eigene Erklärungen für den zaghaften Mittelabruf.
Die Themenwoche Verwaltungsdigitalisierung geht in die nächste Runde: Gestern wurde im Bundestag über einen Antrag der CDU/CSU-Fraktion gestritten, heute treffen sich Bund und Länder zur Sitzung des IT-Planungsrats. Ein Überblick über die Agenda.
Heute beginnt in Düsseldorf der elfte Deutsche Schulleitungskongress. 3.000 Teilnehmende werden erwartet und digitale Themen spielen eine zentrale Rolle. Welche Fragen stehen im Zentrum der Debatten? Welche technischen Lösungen und Methoden werden vorgestellt? Ein Überblick.
Ein wuseliges Treiben am Himmel wie bei einem Bienenschwarm: In Science-Fiction-Filmen sind Massen an Drohnen längst Leinwandrealität. Die Wirklichkeit ist von so einer Intensität aber sehr weit entfernt. Eine neues Regelwerk könnte dem Drohnengeschäft bald Auftrieb geben.
Innovation und öffentliche Verwaltung müssen kein Widerspruch sein, ganz im Gegenteil. Warum es wichtig ist, dass Staaten unternehmerisch sind, wie es um die Innovationskraft des deutschen Staates steht und welche Rolle Kommunen bei der Umsetzung neuer Prozesse spielen, erzählt Rainer Kattel, Professor für Innovation und öffentliche Verwaltung, im Interview.
Diese Woche soll es endlich grundlegende Weichenstellungen für die Zukunft des Onlinezugangsgesetzes geben. Doch überlagert werden wichtige inhaltliche Debatten von der wiederkehrenden Frage nach der Finanzierung im kommenden Jahr. Die Stimmung sei so schlecht wie schon lange nicht mehr, berichten Mitglieder des IT-Planungsrates.
Der Kunsthistoriker Max Hollein leitet mit dem Met Museum in New York eine der wichtigsten Kunstinstitutionen weltweit. Schon Jahre vor seinem Umzug von Frankfurt a.M. in die USA betonte er die Bedeutung der Digitalisierung für die Kultur. Ein Gespräch über Youtube, Reichweite und das universelle Museum.
Die Konferenzreihe „Stadt der Zukunft“ befasst sich in diesem Jahr mit den Wechselbeziehungen zwischen Gesundheit, Architektur und Umwelt. Unter dem Motto „Urbane Gesundheitslandschaften der Zukunft“ diskutieren die Teilnehmer:innen heute in Essen ein neues Leitbild für die „Gesunde Stadt“. Im Fokus steht unter anderem die Rolle der Krankenhäuser.
Schneller, billiger, besser: Building Information Modeling (BIM) gilt als die Zukunft des Bauens. Doch während andere Staaten sich bereits auf den Weg gemacht haben, ist Deutschland noch kein Pionier bei der Digitalisierung von Bauvorhaben. Der Bund will dafür sorgen, dass sich das ändert. Ein neues Portal soll dabei helfen. Es bleibt aber viel zu tun.
Deutsche Kommunen erkennen zunehmend die Chancen von Open Data und öffnen ihre Datenbestände. Aber gerade in kleinen Kommunen scheitert es an den Ressourcen. Eine aktuelle Umfrage der Bertelsmann Stiftung zeigt, welche Unterstützung sie brauchen. Die Ergebnisse liegen Tagesspiegel Background vorab vor.
Die rot-grüne Landesregierung Niedersachsens hat ihren Koalitionsvertrag vorgestellt. Die Kommunen will sie bei der Digitalisierung stärker als bisher unterstützen. Unter anderem sollen sie kostenlose Basisdienste erhalten und von Unterstützungs- und Beratungsleistungen profitieren.
Mit dem Projekt Brise („Building Regulations Information for Submission Envolvement“) will die österreichische Bundeshauptstadt Wien das Verwaltungsverfahren von der Baueinreichung bis zur Baugenehmigung komplett digitalisieren. Dadurch sollen die Prozesse schneller und effizienter werden.
Heute startet die „Berlin Science Week“, ein zehntägiges Wissenschaftsfestival mit 200 Veranstaltungen und 400 Referenten aus allen fachlichen Disziplinen. Das Event will zum „Davos der Wissenschaft“ werden. Im Rahmen des Programms finden viele Veranstaltungen zur Zukunft der Kommunen statt.
Seit 35 Jahren sind die Städte Paris und Berlin Partner. Auf die aktuellen Herausforderungen einer Metropole finden sie unterschiedliche Antworten, die gestern bei der Städtebaukonferenz Paris-Berlin diskutiert wurden.
Bremens Finanzstaatsrat und CIO Martin Hagen gilt innerhalb der Grünen als einer der größten Befürworter des Registermodernisierungsgesetzes. Im Interview mahnt er Tempo bei dem Vorhaben an, das er als das wichtigste Zukunftsprojekt der deutschen Verwaltung sieht. Zudem spricht er über das OZG 2.0, digitale Familienleistungen und die Smart City Bremen.
Im Koalitionsvertrag haben sich SPD, Grüne und FDP vorgenommen, ein Mobilitätsdatengesetz auf den Weg zu bringen. Es soll helfen, Mobilitätsangebote attraktiver und klimafreundlicher zu machen. Vergangene Woche kamen Stakeholder zusammen, um ihre Bedarfe zu melden. Manche sehen das geplante Gesetz kritisch.
Überfordert in der Coronakrise geriet vielen Gesundheitsämtern wichtige Aufgaben aus dem Blick. Das belegt eine aktuelle Umfrage, die heute veröffentlicht wird. Sie ist zugleich ein Plädoyer für mehr Digitalisierung, attraktivere Arbeitsbedingungen, bessere Öffentlichkeitsarbeit und klare Public-Health-Strategien.
Die spanische Stadt Valencia hat ihr Verkehrssystem in den vergangenen Jahren radikal umgebaut: Fußgängerzonen, mehr Radwege und ein dichteres ÖPNV-Netz gehören dazu. Heute soll sich entscheiden, ob die Hafenstadt 2024 den Titel der europäischen Umwelthauptstadt tragen darf.
Nach einem Cyberangriff am vergangenen Wochenende hat der Rhein-Pfalz-Kreises weiterhin keinen Zugriff auf die IT-Systeme, wie die Verwaltung am gestrigen Mittwoch mitteilte. Auch die Telefonanlage und E-Mailserver sind abgeschaltet. Ein mutmaßliches Bekennerschreiben soll nach Russland weisen.
Museen gehören meist nicht zu den Digitalvorreitern. Ein Förderprojekt des Bundes will das ändern. Eine digitale Plattform soll Beteiligung bei der Gestaltung von Ausstellungen ermöglichen. Erste Projekte sind vielversprechend. So konnte zum Beispiel ein Kunstwerk digital zusammengefügt werden, das in der analogen Welt auf verschiedene Häuser aufgeteilt ist.
In Deutschland sind rund 178.000 Menschen wohnungslos. Viele werden im Winter eine Übernachtungsmöglichkeit suchen, um sich vor eisigen Temperaturen zu schützen. Die Situation ist, nicht zuletzt seit Corona, sehr ernst: Im Vorjahr starben 23 Obdachlose durch Erfrieren. Die Kältehilfe-App in Berlin gibt einen Überblick über städtische Hilfsangebote.
Vergangene Woche fand der erste deutsche Citizen-Science-Wettbewerb statt. Vor allem drei Projekte stachen heraus und wurden ausgezeichnet. Sie kommen aus Hamburg, Mannheim und Dresden.
Bund, Länder und Kommunen arbeiten daran, sich zu öffnen, vor allem gegenüber der Zivilgesellschaft. Verpflichtende Ziele dazu stehen im dritten Nationalen Aktionsplan der Open Government Partnership. Aber die Umsetzung läuft langsamer als geplant. Im Bundeskabinett steht morgen ein Zwischenbericht auf der Agenda.
Radfahrer:innen klagen oft über lange Wartezeiten an Ampeln. Trügt der Eindruck? Eine neue Daten-Plattform verspricht Planer:innen in 2500 Städten mehr Wissen darüber, wo der Radverkehr ausgebremst wird. Tagesspiegel Background hat sich die Beta-Version angesehen.
Viele der geförderten Modellprojekte Smart Cities arbeiten an den gleichen Themen. Bevor Vernetzung oder Kooperation klappen kann, braucht es einen Überblick, wer woran arbeitet. Das soll eine neue Plattform ab kommender Woche ermöglichen.
Obwohl reichlich Mittel für die flächendeckende Versorgung mit Glasfaser vorhanden sein sollten, ist der Fördertopf nun leergeräumt. In diesem Jahr können Kommunen und Länder kein Geld mehr abholen. Der Bund sieht einen Erfolg darin, manche Länder ein Versagen.
Eine deutsche Betreibergesellschaft soll die Unabhängigkeit einer Microsoft-Cloud für die deutsche Verwaltung garantieren. Obwohl SAP und Arvato weiter über Details verhandeln, ist der Aufbau in vollem Gange. Der Chief Strategy Officer des öffentlichen IT-Dienstleisters Dataport hält das Delos-Konzept für sinnvoll – aber nur als ersten Schritt.
Vitako-Geschäftsführer und Euritas-Präsident Ralf Resch erklärt im Interview, warum kommunale IT als Kritis eingestuft werden sollte, wie die kommunale Ebene bei der Verwaltungsdigitalisierung besser eingebunden werden könnte und warum bei der Cloud-Nutzung weiterhin strenge Regeln bestehen müssten.
Offene Daten sind ein wichtiger Baustein von Smart Cities – der konkrete Nutzen ist teils aber weder Bürger:innen noch Stadtplaner:innen klar. Ein europäischer Open-Data-Wettbewerb will das ändern und zeichnet heute die besten Anwendungen aus.
Ein Programm eines Berliner Vereins will Datenkompetenz in die Klassenzimmer bringen und gleichzeitig das Klimabewusstsein junger Menschen fördern.
Bund und Länder sollten im Bereich Smart City in Basisdienste, zentrale Lösungen und Standardisierung investieren, statt einzelne Förderprogramme aufzulegen, fordert Felix Dinnessen, Public-Sector-Berater bei Deloitte. Vorbild könnte das Onlinezugangsgesetz sein.
Nicht nur in der Verwaltung, auch in Kultureinrichtungen ist ein „digitales Mindset“ gefragt. Mit Bundesmitteln entstehen nun Open-Source-Lösungen, die Opern, Museen und Konzerthäusern in ganz Deutschland Inspiration liefern sollen. Doch digitale Lösungen sind nicht das einzige, was es braucht, um Kunst und Kultur gegenwärtig zu machen.
Die öffentliche Verwaltung leidet unter massivem Fachkräftemangel, besonders im IT-Bereich. Auf dem Land und in kleinen Kommunen ist die Lage besonders drastisch. Doch geringe Gehälter sind nicht das einzige Problem. Altbackene IT-Umgebungen und fehlende Entfaltungsmöglichkeiten schrecken junge Bewerber:innen ab.
Sorgen und Fragen rund um Stabilität, Sicherheit und Datenschutz hemmen die Verbreitung von Open Source in der Verwaltung. Der Bund will noch in diesem Jahr mit einem eigenen Zentrum zum Thema an den Start gehen. In Sachsen-Anhalt hat eine Wissenschaftlerin ein eigenes Beratungsangebot initiiert, um Kommunen und Interessierten zu helfen.
Einige Wochen vor Ende der OZG-Frist bleiben Kernfragen, wie es weitergeht, ungeklärt. Heute treten Bund und Länder erneut zu einer Sondersitzung zusammen, um zu diskutieren, wie die Finanzierung 2023 aussieht, was im OZG 2.0 stehen und wie die Fitko-Spitze besetzt werden soll.
Das regionale Innovationsnetzwerk „s:ne“ aus Darmstadt hat fünf Jahre lang mit lokalen Akteuren an einer nachhaltigen Transformation der Region gearbeitet. Die Förderung endet jetzt zwar, aber ein Nachfolgeprojekt ist schon in Planung: Eine Plattform soll das gesammelte Wissen verfügbar machen.
Am Freitag wird beim Public Service Lab in Freiburg der Preis für gute Verwaltung 2022 vergeben. Dabei werden Projekte geehrt, die sich durch eine besonders starke Ausrichtung an den Bedürfnissen der Nutzer:innen orientieren. Tagesspiegel Background stellt die Gewinner bereits heute vor.
Auf der Wheelmap können Nutzer:innen barrierefreie Orte finden oder selbst eintragen. Weltweit sind mehrere Millionen Orte verzeichnet, die teils von der Community eingetragen wurden und teils aus externen Datenbanken stammen. Das Projekt ist mehrfach ausgezeichnet worden.
Im vergangenen Jahrhundert wurden in vielen Städten Straßenbahnnetze zurückgebaut und durch Busse ersetzt. Inzwischen sind die Bahnen wieder im Trend. Eines der größten deutschen Neubauprojekte seit Jahrzehnten zeichnet sich derzeit in Kiel ab.
Bei der Konferenz der European Citizen Science Association (ESCA) ging es vor allem um lokalen Klimaschutz und Partizipationsformate. Initiativen aus ganz Europa stellten ihre Bürgerforschungsprojekte für einen gesunden Planeten vor – darunter Praxisbeispiele aus Deutschland, England, der Schweiz und Spanien.
Vergangene Woche legte ein Bündnis aus der Zivilgesellschaft einen Entwurf für ein bundesweites Transparenzgesetz vor, der baden-württembergische Landesdatenschutzbeauftragte Stefan Brink preschte ebenfalls mit einem Vorschlag vor. Kommunen zeigen sich skeptisch. Dafür gebe es allerdings keinen Anlass, sagt Brink.
Beim digitalen Bauen hinkt Deutschland anderen Ländern hinterher. Doch Bundesregierung, Bauindustrie, Deutsche Bahn und Autobahn GmbH arbeiten daran, Building Information Modeling (BIM) bis 2025 zum Standard bei Infrastrukturprojekten zu machen.