Bei der EU-Kommission tritt das Verbot der App in Kraft. Deutsche Spitzenpolitiker und Parteien wollen dagegen ihre Aktivitäten bei Tiktok nicht einschränken. Im Gegenteil.
Im Internet Crime Report versucht sich das FBI jährlich an einem Gesamtlagebild für Cybercrime – und rechnet Opferzahlen und Schäden auf. Das soll auch bei der Prävention gegen alte und neue Betrugsmaschen helfen. Doch die Dunkelziffer dürfte wesentlich höher sein.
Viele Aspekte der Post-Quanten-Kryptographie werden theoretisch und wissenschaftlich behandelt. Das Thema der Migration hin zu einer quantenresisten IT-Sicherheit hat aber auch ganz praktische Aspekte. In der Automobilindustrie und bei sicheren Computernetzen stellt man sich bereits auf eine Zeit nach dem Quantencomputer ein.
Cyberangriffe nehmen zu und auch die EU-Institutionen sind davon betroffen. Die Kommission hat im vergangenen Jahr einen Entwurf für mehr Resilienz europäischer Institutionen und Einrichtungen veröffentlicht. Das Parlament hat den Entwurf nun beschlossen.
Ob Azubis, Angestellte oder Chef:in: Cyberkriminelle entwickeln zunehmend zielgruppengenaue Attacken, um über die Schwachstelle Mensch in Firmennetzwerke zu gelangen. Dabei können auch neue Technologien zum Einsatz kommen.
Palantirs Software Gotham ist sicher, meldete das Bayerische Landeskriminalamt gestern anlässlich der Vorstellung der von der Landesregierung veranlassten Überprüfung. Nicht alle Mitglieder im Innenausschuss sind zufrieden mit den sparsamen Auskünften. Zu Recht, meint Sicherheitsexperte Sebastian Schreiber.
Die Sicherheitsprüfung von Komponenten chinesischer Hersteller hat bei den Netzbetreibern für Ärger gesorgt. Die Huawei-Technik auszubauen wäre ein „Funknetz-Alptraum“, den auch die Verbraucher zu spüren bekommen könnten, hieß es etwa. Kolumnist Tim Stuchtey fragt sich indes, was die Telekommunikationsbranche in den vergangene Jahren verpasst hat?
Die von der Regierung Netanjahu angekündigte Justizreform bringt seit Wochen hunderttausende Israelis auf die Straße. Kritiker:innen sehen in dem Vorhaben eine ernsthafte Bedrohung des demokratischen Fundaments des Staates. Auch der sonst neutrale Tech-Sektor des Landes positioniert sich zunehmend.
Vor dem Hintergrund weltweit zunehmender Spannungen kündigt die Kurzvideo-App Tiktok auch in Europa weitreichende Maßnahmen an, um die Sorgen vor einer Einflussnahme des chinesischen Staates zu zerstreuen. Derweil kündigt sich im US-Senat Zustimmung für ein Verbot der App an.
Zuletzt verbot das dänische Verteidigungsministerium seinen Angestellten die Nutzung der App Tiktok auf Dienstgeräten. In den USA wird gar über eine generelle Verbannung debattiert. Doch was ist dran an den Vorwürfen? Ein Kommentar von Background-Kolumnisten Dennis-Kenji Kipker.
Gefälschte oder manipulierter Medieninhalte wuchern in sozialen Medien und Chatgruppen und gefährden so das faktische Fundament einer geteilten politischen Öffentlichkeit. Eine neues kryptographisches Konzept soll in Zukunft einen überprüfbaren Standard für die Authentizität von Inhalten im Internet etablieren und für Nutzer:innen einsehbar machen.
Die Bundesregierung verschärft die Prüfungen im 5G-Netz, im Raum steht die Sorge vor Hintertüren chinesischer Anbieter. Das könne zu einem „Funknetz-Alptraum“ führen, warnen die Telekommunikationsanbieter und fordern schon Schadensersatz.
Cyberrisiken gelten wegen hoher Schadenssummen als schwer versicherbar. Innovative Finanzierungsmodelle drängen auf den Markt und auch für kleine und mittelständische Unternehmen entstehen neue Angebote. Ein Überblick über aktuelle Entwicklungen am Markt.
Gegen die mutmaßlichen Verantwortlichen einer weltweit agierende Ransomware-Gruppierung ist den Behörden ein Ermittlungserfolg gelungen. Die kriminelle Vereinigung wird mit einigen der schwersten Ransomware-Angriffe der letzten Jahre in Verbindung gebracht.
Noch immer können einige Karlsruher Schulen nach einem Cyberangriff nicht auf ihre IT-Systeme zugreifen. Solche Vorfälle könnten sich häufen, denn viele Schulen fangen gerade erst mit der Digitalisierung an. Im Ringen um Breitbandinternet und digitale Endgeräte droht die IT-Sicherheit vernachlässigt zu werden.
Mit der Covid-19-Pandemie hat die Digitalisierung in Deutschland einen starken, wenn auch oft unorganisierten, Schub erhalten. Dienstleistungen mussten schnell online zugänglich gemacht werden, was meist neue Prozesse und oft zusätzliche IT-Ressourcen erforderte. Was das für CISOs bedeutet – und welche Herausforderungen sonst noch auf der Agenda stehen.
Die Industrie blickt mit Sorge auf den jüngsten Entwurf zum European Cybersecurity Certification Scheme for Cloud Services (EUCS). Eine Studie, die heute in Brüssel vorgestellt wird, warnt vor dramatischen Auswirkungen – auch für die Cybersicherheit im europäischen Markt.
Auch Straftaten digitalisieren sich und so spielen heute elektronische Beweise in der Strafverfolgung eine entscheidende Rolle. USA und Europäische Union haben nun die Verhandlungen über die grenzüberschreitende elektronische Sicherung elektronischer Beweise wieder aufgenommen. Doch es gibt Fallstricke.
Lang erwartet, nun endlich da: Die US-Regierung hat am Donnerstag ihre nationale Cybersicherheitsstrategie vorgestellt. Darin steckt nicht nur das Bekenntnis zu mehr internationaler Zusammenarbeit und neuen Vorschriften, sondern auch ein Paradigmenwechsel. Ein Überblick.
Müsste, sollte, könnte: US-Bundesbehörden nehmen Empfehlungen, um die Cyberabwehr zu stärken, offenbar nicht besonders ernst. Die Folge: vom Kindergarten bis zur Bohrinsel – überall steigt das Risiko, dass Kritische Infrastrukturen ausfallen, persönliche Daten gestohlen oder Systeme missbraucht werden.
Die Debatte um ein Tiktok-Verbot geht weiter, auch das EU-Parlament untersagt die Nutzung. In der Bundesregierung sieht man dagegen keinen Handlungsbedarf, die Installation wird ohnehin in allen Ministerien unterbunden. Ein Sonderfall ist jedoch das Gesundheitsministerium.
Mit Angriffen gegen die Grundlagen des Maschinellen Lernens selbst kann es Angreifenden gelingen, Künstliche Intelligenz dazu zu bringen, vertrauliche Interna preiszugeben. Die eingeschleusten vergifteten Daten zielen dabei auf die fundamentalen Unterschiede zwischen menschlichem und Maschinellem Lernen.
Ein TV-Satiriker macht sich über den BSI-Präsidenten lustig. Der wird daraufhin zwangsversetzt – mitten im Ukraine-Krieg. Wie konnte es dazu kommen? Tagesspiegel Background und das Handelsblatt haben mit vielen Beteiligten gesprochen und vertrauliche Dokumente eingesehen, um den Entscheidungsprozess nachzuzeichnen.
Seit Jahren mahnen Sachverständige den Reformbedarf bei Deutschlands Cybersicherheitsarchitektur an. Passiert ist bislang nichts. Warum ein Upgrade dringend erforderlich ist und was helfen könnte, kommentiert Sven Herpig.
Natalia Oropeza verantwortet als Chief Cybersecurity Officer die digitale Sicherheit von Siemens – im Interview spricht die Managerin über branchen- und sektorübergreifende Kooperation, den Informationsaustausch zwischen Wirtschaft und Politik und warum Cybersicherheit noch zu wenig strategisch verstanden wird.
Auch in den USA steht die Social-Media-Plattform Tiktok unter dem Druck der Regulatoren, denn auch in Washington ist man besorgt über einen vermeintlichen Zugriff des chinesischen Staates. Das Unternehmen will nun weitreichende Zugeständnisse machen, um sein lukratives Geschäft zu retten.
Welche Behörde Deutschland im Cyberernstfall verteidigen soll, wird aktuell noch in der Bundesregierung debattiert. Im Interview spricht Staatssekretär und Bundes-CIO Markus Richter darüber, wer aktuell handeln müsste. Außerdem äußert er sich zur Causa Schönbohm und dessen Nachfolgerin Claudia Plattner.
Die Google-Tochter Mandiant zählt zu den Unternehmen, die im Zuge des Ukraine-Krieges regelmäßig Berichte über russische Operationen im Cyber- und Informationsraum veröffentlichen. Vizepräsidentin Sandra Joyce spricht im Interview über Lehren aus dem Krieg, Verzahnung von Desinformation und Cyberangriffen und neue Allianzen unter Cyberkriminellen.
Annahmen, wie der Krieg der Zukunft auch im Cyberraum geführt werden würde, gab es viele. Doch haben sich diese bewahrheitet? Und welche Lehren können wir heute, ein Jahr nach Kriegsbeginn, über russische Operationen im Cyber- und Informationsraum ziehen? Ein Essay.
Nukleare Abschreckung, Cybersecurity und Ausbildung: Mit dem historischen Verteidigungsbudget in Höhe von 413 Milliarden Euro, das Staatschef Emmanuel Macron für den Zeitraum 2024 bis 2030 angekündigt hat, will er die französische Armee „transformieren”. Damit reagiert Frankreich auf den Ukraine-Krieg, sendet aber auch ein deutliches Signal an seine Partner.
Für die Bundesverwaltung gelten einheitliche Regeln, wie die Informationssicherheit organisiert werden soll. Die Umsetzung in den Ressorts ist alles andere als einheitlich. Das zeigen schon unterschiedliche Rahmenbedingungen für die wichtige Stelle der Informationssicherheitsbeauftragten. Nicht immer ist ihre Unabhängigkeit zweifelsfrei gewährleistet.
Im Zuge des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine gerät die gezielte Nutzung von Desinformation als ein Element hybrider Taktiken verstärkt in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung. Doch es fehlt an einem gesamtgesellschaftlichen Verständnis und entsprechenden Zuständigkeiten, kommentiert Alexander Szanto.
Das Bundesverfassungsgerichtsurteil von letzter Woche zu automatisierter Datenauswertung bei der Polizei hat Datenschützer:innen erfreut. Die Behörden müssen die Vorgaben jetzt umsetzen.
Seit Beginn des Krieges in der Ukraine nehmen Hacker vermehrt Flughäfen ins Visier. Deren IT-Infrastruktur besteht in vielen Bereichen aus vernetzten Segmenten unterschiedlicher Unternehmen, was sie anfällig macht. Mit der zunehmenden Digitalisierung der Abläufe wird der Schutz immer wichtiger.
Die NIS-2-Richtlinie soll die Cybersicherheitszone innerhalb der Europäischen Union nachhaltig festigen und erweitern. Generell begrüßt das auch der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). Bei der Umsetzung in nationales Recht formuliert der Verband nun aber zwölf Erwartungen an die Politik – ein Überblick.
Die Wilken Software Group wurde im vergangenen Oktober Opfer eines Cyberangriffs. Anders als viele andere Mittelständler kommunizierten die Ulmer den Vorfall offensiv. Im Interview erläutert CTO Jörn Struck die Hintergründe.
Die Unionsfraktion hat bei der Bundesregierung nachgefragt, wie der aktuelle Informationsstand in der Huawei-Debatte ist. Auf einige der Fragen konnte die Regierung allerdings nicht antworten, weil sie darüber gar keine Kenntnisse hat.
Lieferanten, neue Formen der Mobilität oder die zunehmende Vernetzung: Für die Automobilbranche ergeben sich zahlreiche Cybersicherheitsrisiken. Doch wie verletzlich ist die Branche? Eine Untersuchung von Trend Micro soll bekannte Risiken aufzeigen und neue benennen.
Fünf Tage nahm sich Digitalminister Volker Wissing Zeit für seine Baltikum-Reise – und machte Digitalisierung zum Schwerpunktthema. Die baltischen Staaten gelten als Vorbild in Sachen Digitalisierung, auch Wissing reist mit neuen Erkenntnissen zurück – auch in der Cybersicherheit.
Die Münchner Sicherheitskonferenz vor dem Hintergrund eines Angriffskriegs in Europa drehte sich auch um Fragen der digitalen Resilienz und Innovation – und die Wehrhaftigkeit liberaler Demokratien im Zuge von Desinformationskampagnen und Cyberoperationen. Ein Rückblick auf München.
Die Zahl der Cyberangriffe wächst – und mit ihr die Anforderungen an die Firmen-IT. Doch Unternehmen fühlen sich mit den Herausforderungen an die Sicherheit häufig allein gelassen. Das belegt eine Studie der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK).
Der Europäische Rat arbeitet an seiner Fassung des Cyber Resilience Acts. Zuletzt hat er vor allem die Systematik zur Einteilung vernetzter Produkte in die verschiedenen Risikokategorien überholt. Unstimmigkeiten gibt es noch immer. Andere kontroverse Punkte wie der Zeitraum für die Update-Pflicht und die Umsetzungsfristen bleiben bestehen.
Am Vorabend der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) drehte sich bei der Innovation Night alles um das Thema Kooperation. In den nächsten Tagen ist die Konferenz – erstmals ohne eine Einladung an die russische Führung – geprägt vom Austausch in einer stark veränderten Welt. Ein Überblick über Personen und Themen zum ersten Tag in München.
Das Thema Abschreckung wird auch für den Cyber- und Informationsraum diskutiert. Im Interview erklärt Michael Vetter, Chief Information Officer (CIO) im Bundesverteidigungsministerium, wie diese aussieht und warum Rüstungskontrolle auch hier die Maxime sein sollte.
Seit einiger Zeit agiert die Nato immer selbstbewusster, was den Aufbau offensiver Cyberkapazitäten betrifft – und stößt dabei auf Hindernisse. Denn die alten Logiken thermonuklearer Abschreckung lassen sich nicht ohne weiteres auf den Cyberspace übertragen. Über den Platz der Allianz in einem neuen Zeitalter der Kriegsführung.
In Frankfurt erlebt Lufthansa den Zusammenbruch der Check-in-Systeme. In der Folge kommt der Betrieb am ganzen Flughafen stundenlang zum Erliegen. Der Grund sind durchtrennte Kabel an einer Bahnstrecke. Auf den Ausfall der Software folgt am Freitag noch ein Streik an sieben Flughäfen.
Die Cybersicherheit ist sowohl für den zivilen als auch für den militärischen Sektor immens wichtig, eine Trennung in der Forschung sollte entsprechend überwunden werden. Das ist eine der Kernthesen aus dem 15. Gutachten der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI). Ein Überblick über die wichtigsten Punkte.
Ein internationales Reporterteam hat enthüllt, dass eine israelische Firma Wahlmanipulation, Propaganda und Fake News als Dienstleistung anbietet – ohne Skrupel, was Kunden und Ziele betrifft, und auf einem offenbar beispiellos hohen technischen Niveau.
Sven Weizenegger leitet seit Juni 2020 den Cyber Innovation Hub der Bundeswehr (CIHBw): Vor dem Hintergrund der Münchner Sicherheitskonferenz spricht er im Interview über Sicherheit als Innovationsfeld, Agilität in der Bundeswehr und ein neues Programm des Hubs, das Unternehmertum auch unter Soldat:innen verankern soll.
Dass Länder unabhängige Kommunikation brauchen, zeigt sich gerade wieder im Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine. Gestern hat das Europa-Parlament mit einer „historischen Mehrheit“ das neue Programm für sichere Konnektivität der EU angenommen. Das Kernstück, eine neue Satellitenkonstellation (IRIS²), soll Europa bis 2027 unabhängig machen.
Der Hamburger Rechnungshof kritisiert in seinem Jahresbericht die Hochschulen für mangelnde IT-Sicherheit. Hochschulen kämpfen wie andere Organisationen mit knappen Ressourcen und fehlenden Fachkräften. Die IT-Strukturen sind außerdem komplex und Sicherheitsstandards nur schwer durchzusetzen.
Auch wenn es manchen schmerzte: Die russische Regierung wurde in den vergangenen Jahren immer zur Münchner Sicherheitskonferenz eingeladen. Der Angriffskrieg gegen die Ukraine änderte das. Was in diesem Jahr sonst noch anders ist.
Russlands Krieg gegen die Ukraine offenbart mit zunehmender Dauer gnadenlos Defizite der europäischen Verteidigungsfähigkeit. Deutschland ist mit Problemen nicht allein. Was kann helfen? Diese Woche tagen die Nato-Verteidigungsminister:innen.
Im Juli beginnt Claudia Plattner als neue Präsidentin des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Dort hat sie nicht nur inhaltliche Aufgaben, sondern muss auch das Vertrauen in die Behörde wieder herstellen. Ein Überblick über ihre wichtigsten Themen.
Ein Mitarbeiter des deutschen Auslandsnachrichtendienstes soll geheime Erkenntnisse an Russland verraten haben. Nun tauchen neue Details auf. Auch die Eigensicherung des BND soll geprüft werden – etwa im Bereich IT-Sicherheit.
Manch ein Unternehmen entscheidet sich nach einer erfolgreichen Cyberattacke für die Flucht nach vorne und spricht über den Vorfall, auch um andere für die Thematik zu sensibilisieren. Doch das bleibt die Ausnahme, meist verschweigen Betroffene entsprechende Vorfälle. Warum?
Twitter hat in jüngster Zeit nicht unbedingt mit Positiv-Nachrichten geglänzt. Das Unternehmen entsperrt kritische Accounts, entlässt Inhaltmoderator:innen und will den Zugang für die Wissenschaft einschränken. Der in der vergangenen Woche veröffentlichte Basisbericht passt in dieses Bild.
Russland und China beeinflussen auf unterschiedlichste Weise Informationen im Internet. Der Bericht des Europäischen Auswärtigen Dienstes hat die unterschiedlichen Strategien analysiert. So soll zukünftig besser gegen Einflusskampagnen vorgegangen werden können.
Das Analyseunternehmen Graphika untersucht Datenströme in sozialen Netzwerken. Ende 2022 beobachte es die Aktivitäten der chinesischen Beeinflussungsoperation „Spamouflage“ auf Facebook, Twitter und Youtube. Ein neuer Bericht des Unternehmens legt nun erstmals die Nutzung von KI-generierten Avataren in gefälschten Nachrichtenvideos offen.
Einmal mehr sorgt Twitter für Negativschlagzeilen – die Plattform stellt ab heute ihre freien Programmierschnittstellen (APIs) ein. Forschende befürchten, Twitter werde so zu einer Black Box. Auch bei der gestrigen Anhörung im Digitalausschuss blieb Twitter konkrete Antworten schuldig.
Nach einem Cyberangriff war das Unternehmen aus der Maschinen- und Anlagenbaubranche nach drei Wochen wieder einsatzfähig. Möglich machte das ein Mix aus Vorbereitung, externer Unterstützung und einer guten Portion Glück. Im Interview berichten der IT-Leiter, der anonym bleiben möchte, und der Leiter des externen Incident-Response-Teams über den Vorfall.
Lamentieren statt Lösungen finden – so gestaltet sich derzeit die Debatte um die dringend benötigten IT-Fachkräfte. Wie wir sie stattdessen führen sollten und was wirklich helfen könnte, kommentiert Dennis-Kenji Kipker.
Bereits seit Wochen wurde über Claudia Plattner als neue BSI-Chefin spekuliert, am Dienstag unterschrieb sie ihren Vertrag. Plattner ist die erste Frau an der Spitze der Cybersicherheitsbehörde. Anders als ihr Vorgänger Arne Schönbohm hat sie einen Hintergrund in Mathematik und Erfahrungen in einer Behörde.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat seine „Zukunftsstrategie Forschung und Innovation“ erarbeitet. Angenommen werden soll das Papier heute im Bundeskabinett. Die Strategie liest sich wie ein Kompromisssammlung der Ampel-Koalition mit einem starken Anteil an Cybersicherheitsmaßnahmen.
Nach dem Abschuss eines mutmaßlichen chinesischen Spionageballons durch die USA sieht China schweren Schaden für die Beziehungen. Ein weiterer Ballon über Kolumbien stammt ebenfalls aus China. Dabei ist der Zwischenfall in den Beziehungen der beiden Großmächte keinesfalls ein Einzelfall.
Seit knapp sechs Jahren unterstützt die Zentrale Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich (ZITiS) deutsche Sicherheitsbehörden – bislang jedoch nur auf der Grundlage eines Ministererlasses. Durch ein eigenes Gesetz soll die ZITiS einen sicheren Rechtsrahmen sowie mehr Befugnisse und Aufgaben erhalten, geht aus Eckpunkten des BMI hervor.