Prophylaktische Abschaltungen, verpatzter Offenlegungsprozess, Sorge wegen KI-Exploits: Die kritischen Schwachstellen PHP2Shell machen nicht nur weltweit Schlagzeilen, sondern zeigen die Anfälligkeit von Software-Lieferketten im KI-Zeitalter.
Normalerweise backen die Schweizer bei öffentlichen Ausschreibungen eher kleine Brötchen. Jetzt soll für sieben Milliarden Franken eine Regierungscloud erstellt werden. Florian Schütz wird sicherlich beratend zur Seite stehen, auch wenn sein Bundesamt für Cybersicherheit nicht hauptverantwortlich ist. Er setzt bei Cybersicherheit auf Eigenverantwortung.
Die Lenkungsgruppe der geplanten Nationalen Plattform für Forschungssicherheit kommt erstmals zusammen. Während Sicherheitsbehörden und Wissenschaft um Leitlinien ringen, streiten sich die Koalitionspartner darüber, wie viel Kontrolle die Wissenschaftsfreiheit verträgt.
Wie verwundbar sind die Systeme, die unseren Alltag am Laufen halten? Eine Studie von Palo Alto Networks zeigt: Im OT-Bereich kritischer Infrastrukturen fehlt es vielerorts an Transparenz. Sicherheitswerkzeuge laufen unkoordiniert nebeneinander, IT- und OT-Teams arbeiten oft getrennt. KI verschärft den Druck auf die Verteidiger deutlich.
Spätestens seit dem Hugging Face-Hack warnen Techkonzerne vor KI-generierten Krankheitserregern als existenzielle Bedrohung. Forschende zeichnen ein differenzierteres Bild. Es bleiben unbequeme Fragen über Deutschlands Vorbereitung.
Ein Hackerangriff auf Kühlsysteme in französischen Supermarktfilialen wirft die Frage nach der Sicherheit der Lebensmittelversorgung auf. Das zuständige Bundesamt warnt vor Nachahmern, das Innenministerium müsste das Kritis-Dachgesetz komplettieren und die Grünen sehen ihre Vorschläge ignoriert.
Der Bundestag will noch in diesem Jahr entscheiden, wie die Nachrichtendienste reformiert werden. Sachverständige haben in vier Punkten erhebliche verfassungsrechtliche Bedenken. Der Verfassungsschutzpräsident will nach zwei Jahren evaluieren.
Das ganze Ausmaß des Datenleaks nach dem Hackerangriff auf Berlin ist weiter unklar. Einblick gibt aber eine erste grobe Rechnung zu möglichen Schadenersatzansprüchen.
Die EU will Europas Cybersicherheit für das KI-Zeitalter rüsten. Der BDI begrüßt den Aktionsplan der Kommission vom Juli, fordert aber mehr Klarheit etwa bei Umsetzung, Zugang zu Rechenkapazitäten und Schutz von Geschäftsgeheimnissen. Neu ist der Vorschlag eines Abkommens zur gegenseitigen Anerkennung von Cybersecurity-Anforderungen mit den USA.
Mit der Umsetzung der NIS-2-Cybersicherheitspflichten ist es nicht weit her. Das BSI kündigt nun eine Durchsetzungsinitiative an. Bis zu ersten Bußgeldern dürfte der Weg aber trotzdem noch lang sein. Wie viel Durchsetzung bei den Unternehmen ankommt, ist auch eine Ressourcenfrage.
Donald Trump macht Geheimdienstkoordinator Jay Clayton zum neuen KI-Zar. Er leitet auch die neue KI-Task-Force. Damit nehmen die Strukturen zur US-Minimalregulierung Formen an. Details zu Auftrag, Besetzung und Zeitplan.
Ronja Kemmer ist seit Mai als IT-Beauftragte der Landesregierung Baden-Württembergs auch für die IT-Sicherheit zuständig. Mit zwölf Jahren Erfahrung in der Bundespolitik kann sie auf ein breites Netzwerk bauen. Sicherheitsfragen spielen nicht nur seit dem Cyberangriff in Berlin eine Rolle, auch für den Erfolg der Eudi-Wallet werden sie entscheidend sein.
Das BMI plant Rekordausgaben für Innere Sicherheit und Cybersicherheit. Der Bundesrechnungshof warnt jetzt in einem Schreiben an den Haushaltsausschuss des Bundestags: Ohne belastbare Bedarfsplanung und umsetzungsreife Vorhaben könnten die zusätzlichen Mittel ihre Wirkung verfehlen.
Trump und Xi vereinbaren einen KI-Dialog, doch in den USA deutet sehr viel darauf hin, dass sich die KI-Branche selbst regulieren wird. Unterdessen werden weitere Sicherheitsvorfälle bekannt. Der Überblick über die vergangenen Tage.
US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping haben einen KI-Dialog zwischen den beiden Regierungen vereinbart. Dabei soll es auch um Sicherheitsfragen gehen. Zunächst dürfte es darum gehen, gemeinsame Definitionen zu finden.
Wenn am heutigen Donnerstag Xi Jinping und Donald Trump verhandeln, wird es auch um gemeinsame KI-Themen gehen. Die Hoffnungen sind groß, die Erwartungen niedrig.
Australien hielt chinesische Überwachungskameras für ein Sicherheitsrisiko und baute sie aus Regierungsgebäuden aus. Doch nun tauchen Kameras des gleichen Herstellers in vernetzten Elektroautos auf. Ein ehemaliger Cyberberater warnt vor den Folgen.
Der Cyber Resilience Act verpflichtet Hersteller, ihren Produkten verständliche Informationen zur Cybersicherheit beizufügen. Doch dabei könnte ein bloßer juristischer Beipackzettel herumkommen, fürchtet Sicherheitsberaterin und Gründerin des Cyber Manual Movements, Sarah Fluchs. Im Interview erklärt sie, wie daraus eine nützliche Informationsquelle wird.
Dass die EU-Mitgliedsstaaten sich nicht mit einer zentralen Meldestelle für Cyber- und Datenschutzvorfälle abfinden würden, war abzusehen. Der jüngste Verhandlungsstand zur Trilog-Position zeigt: Von der Ursprungsidee ist fast nichts mehr übrig.
Selbstständige KI-Modelle, ungeplante Cyberangriffe – die vergangenen Wochen klangen nach Sci-Fi. Nachdem die Gründer von Open AI, Anthropic aber auch X AI bislang eher wenig Verantwortung übernommen hatten, kündigen sie jetzt Konsequenzen an. Cyberexperten zeigen sich skeptisch.
Der Cyberangriff auf Berlin zeigt, wie verwundbar Kommunen sind. Forschende ziehen Lehren aus dem Angriff und erklären, warum im Ernstfall jede Minute zählt.
Dort, wo Unternehmen für eigene IT-Abteilungen zu klein sind, ist es mit der Cybersicherheit oft nicht weit her. Mit Workshops und Förderprogrammen steuert Deutschland dagegen.
Ab dem 11. September greifen die Meldepflichten aus dem Cyber Resilience Act. Hersteller digitaler Produkte müssen schwerwiegende Sicherheitsvorfälle und aktiv ausgenutzte Schwachstellen in ihren Produkten melden. Was das Gesetz im Detail verlangt und wer jetzt aktiv werden muss.
Die Migration der Berliner Landes-IT zum zentralen Dienstleister ITDZ Berlin zieht sich seit zehn Jahren. Auch war bekannt, dass es an Schutz gegen Cyberangriffe mangelt. Ist der Einbruch auch eine Quittung für die schleppende Umsetzung?
Hochprofessionell und mit hoher krimineller Energie soll die Cyberkriminellengruppe Rhysida beim Angriff auf zwei Berliner Senatsverwaltungen vorgegangen sein. Auf ein hohes IT-Sicherheitsniveau trafen sie wohl nicht, vermutet eine Expertin. Wie der Angriff ablief und warum nicht verschlüsselt wurde.
Sicherheit habe bei der deutschen Eudi-Wallet höchste Priorität, betont Bundesdigitalminister Karsten Wildberger regelmäßig. Recherchen von Tagesspiegel Background zeigen: Die Fachleute, die das beurteilen könnten, wurden dabei nicht immer gehört.
Etwa 1,44 Millionen Dateien der Berliner Verwaltung stehen seit Freitag im Darknet. Das Datenleck enthält neben unzähligen personenbezogenen Daten auch sicherheits- und verteidigungsrelevante Unterlagen. Politiker und Experten äußern scharfe Kritik und fürchten weitreichende Folgen.
Der Mangel an IT-Fachkräften hat sich im Vergleich zu 2023 fast halbiert. Wirtschaftsprüfer fordern dennoch eine Fachkräfteoffensive, für sie steht und fällt damit Deutschlands digitale Resilienz. Für Unternehmen bleibt die Suche nach qualifizierten Fachkräften schwierig – insbesondere in der Cybersicherheit.
Bis Freitag noch läuft ein Ultimatum nach der Cyberattacke auf den Berliner Senat. Dieser bereitet sich bereits auf eine mögliche Veröffentlichung sensibler Daten vor. Betroffene Mitarbeiter werden informiert. Was bisher über den Angriff auf Berlins IT-Netz bekannt ist: Fragen und Antworten.
Wie konnten KI-Agenten von Open AI aus der eigenen Testumgebung ausbrechen? Zwei neue Berichte beantworten zentrale Fragen – und werfen neue auf.
Mit dem geplanten deutschen KI-Sicherheitsinstitut will die Bundesregierung international aufschließen. Doch dafür braucht sie nicht nur Geld und Rechenkapazitäten, sondern vor allem Spitzenforscher, weitgehende Autonomie und einen klaren Auftrag. Was Deutschland von Großbritannien und anderen Vorbildern lernen kann.
Nicht nur wegen der ausbleibenden Reform des „Hackerparagrafen“ muss die Cybersicherheitsforschung in Deutschland mit Rechtsunsicherheit leben. Athene in Darmstadt versucht, unklare Rechtsfragen auszuloten – mit Hilfe simulierter Gerichtsprozesse. Ein Besuch.
Wie konnten KI-Agenten von Open AI aus der eigenen Testumgebung ausbrechen? Ein offizieller Abschlussbericht und ein externer Sicherheitsaudit zeigen neue Details. Offen bleibt, warum die Agenten wochenlang offenbar unbemerkt den Angriff auf Hugging Face vorbereiten konnten.
Das BSI gewährt Unternehmen für die NIS-2-Registrierung eine weitere inoffizielle Frist bis Ende September. Branchenverbände berichten nach wie vor von Unsicherheiten in der Gesetzesanwendung und praktischen Hürden bei der Nutzung des Registieriungsportals.
Die Gesellschaft für Informatik fordert einmal mehr eine Reform des Computerstrafrechts. Und präsentiert dabei auch durchaus unkonventionelle Vorschläge.
Die Freizügigkeit in der Nutzung und Finanzierung durch Strafverfolgungsbehörden haben in Italien einen Spyware-Boom ausgelöst. Der gesättigte Binnenmarkt führt mittlerweile zur unkontrollierten Expansion – auch außerhalb der EU.
Die Entscheidung über den Sitz des deutschen AI Safety Institutes rückt näher: Saarbrücken hat Chancen, doch einige Experten halten Berlin für besser geeignet. Auch andere Standorte buhlen noch um Berücksichtigung.
Die Bundesregierung hat keinen belastbaren Überblick über den Stand der Cybersicherheit in ihren Behörden. So die Kritik des Bundesrechnungshofs. Das werde sich auch mit dem IT-Sicherheitscontrolling nicht ändern, das Digitalministerium und BSI derzeit aufbauen. Denn nach wie vor werde zu viel auf Selbstauskünfte und zu wenig auf Kontrollen gesetzt.
Nach einem Angriff auf die Berliner Senatskanzlei sind Teile der Verwaltung stark eingeschränkt. Unter anderem ist die Auszahlung von Sozialleistungen in Gefahr. Sensible Daten sollen nicht abgeflossen sein, heißt es vom Regierenden Bürgermeister.
Die Berliner Senatskanzlei berichtet von einem Angriff auf Teile der Verwaltung. Ein Krisenstab wurde eingerichtet. Aus einer betroffenen Verwaltung heißt es, man sei „ohne Internet und Mailkommunikation nach außen“.
Verfassungsschutz, Abschirmdienst und Bundesnachrichtendienst erhalten angesichts der wachsenden hybriden Bedrohung Deutschlands mehr Befugnisse. Das Bundeskabinett hat dazu eine umfassende Reform beschlossen. Erstmals dürfen Nachrichtendienste selbst im Inland operativ eingreifen.
Ob ein Angriff von einer KI oder einem Menschen ausgeht, ist rechtlich unerheblich, erklären Praktiker. Verfolgt ein KI-Tool eigene Ziele und kann dabei rechtswidrige Wege einschlagen, liegt die Verantwortung bei den Menschen oder Organisationen, die es bereitstellen. Komplexer wird die rechtliche Bewertung, wenn mehrere Beteiligte im Spiel sind.
Mit koordinierten Cyberangriffen versuchten russische Cyberakteure Ende Dezember 2025, das polnische Energienetz lahmzulegen. Neue Erkenntnisse zeigen, dass der Fall größer war als angenommen. Die Angreifer konnten mit einer bisher unbekannten Masche auf die Steuerungssysteme zugreifen.
Nach Open AI und Anthropic meldet auch das britische AI Security Institute Grenzüberschreitungen von KI-Agenten in Sicherheitstests. Details aus den Vorgängen legen dabei nicht nur neue Methoden, sondern auch eine Kooperation über verschiedene Ebenen hinweg nahe.
Wie gewissenhaft die Wirtschaft NIS-2 umsetzt, ist schwer zu beurteilen. Ein Indikator ist die schleppende Entwicklung der Registrierungszahlen. Doch nun mehren sich Zweifel an der geschätzten Gesamtzahl der Betroffenen. Unklar ist nur, ob tatsächlich deutlich mehr oder weniger als die viel zitierten 30.000 Unternehmen in den Anwendungsbereich fallen.
Die USA haben ein Einfuhrverbot für neue Wechselrichter und humanoide Roboter aus dem Ausland verhängt. Betroffen ist hauptsächlich China. Auch in Deutschland gibt es Einschränkungen für chinesische Produkte.
Als die EU-Kommission vorschlug, das Meldewesen unter mehr als einer Handvoll EU-Gesetzen zu vereinfachen, um Unternehmen das Leben leichter zu machen, erntete sie Zuspruch. Ob die angedachte zentrale Meldestelle wirklich kommt, müssen Parlament und Rat jedoch noch aushandeln. Und die haben entgegengesetzte Vorstellungen, wie inzwischen klar ist.
Quantenrepeater sind die Schlüsseltechnologie für die Quantenkommunikation – doch der Weg von der Forschung zur Praxis ist lang. Das Fraunhofer ISI hat eine Technologie-Roadmap veröffentlicht, die den aktuellen Entwicklungsstand und die Meilensteine der kommenden Jahrzehnte skizziert.
Open AI wollte die Cyberfähigkeiten seiner Modelle prüfen – und ließ sie dafür in einer unzureichend abgesicherten Testumgebung agieren. Die Modelle entkamen der Sandbox und griffen Hugging Face an. Was sind die Lehren aus dem Vorfall?
Cybersicherheitsvorgaben kennt die Bundesverwaltung schon lange, erfüllt sie aber nur in Teilen. Mit dem Programm Cyber Gov Secure wollen Digitalministerium und BSI das Niveau anheben. Die Ciso-Bund wird gestärkt, die Steuerung wird zentraler und verbindlicher. Damit das Programm wirken kann, braucht es aber noch die notwendigen Haushaltsmittel.
Das European Repository of Cyber Incidents (EuRepoC) sammelt Informationen und Wissen über Cyberkonflikte. Einmal im Quartal blicken die Forschenden gemeinsam mit der Deutschen Cyber-Sicherheitsorganisation (DCSO) auf die jüngsten Cyberoperationen und stellen die zentralen Trends vor.
Die EU und Großbritannien sanktionieren mehrere Akteure rund um die russischen Geheimdienste und ihre Cybersabotage-Strategie – und signalisieren dabei ein ganzheitlicheres Verständnis von Netzwerk und Bedrohung.
Wird das BSI bald sein Wissen über neue Schwachstellen mit den Nachrichtendiensten teilen müssen? Diesen cybersicherheitspolitischen Dammbruch wollen Bundesinnenministerium und Kanzleramt mit der Reform der deutschen Nachrichtendienste auf den Weg bringen. Aus Verbänden und Organisationen kommt heftige Kritik am Entwurf.
Andrei Zakharov ist ein russischer Investigativjournalist und Autor von zwei Büchern. Seit 2021 lebt er im Exil. Im Interview erzählt er, wie der russische Staat das Internet unter seine Kontrolle bringt, welches Land dabei als Vorbild gilt und wie sich die Strategie in den vergangenen Jahren geändert hat.
Das Innenministerium hat kurz vor der Sommerpause noch die Nachrichtendienstnovelle in Umlauf gebracht. Das Parlament befasst sich damit erst im Herbst, die Verbände haben trotzdem nur wenig Zeit für Rückmeldungen bekommen.
Das Kabinett hat am Montag den Haushaltsplan für 2027 beschlossen. Cybersicherheit wird als Eckwert zementiert, kleinere Posten dazu finden sich in fast allen Ressorts. Zentral gesteuert vom Digitalministerium. Ein Überblick.
Sicherheitsbehörden kaufen Bewegungsprofile, Standortdaten und Nutzerprofile bei kommerziellen Anbietern. Eine Studie der Friedrich-Naumann-Stiftung fordert dafür eine saubere Rechtsgrundlage und unabhängige Kontrolle. Die angestoßene Nachrichtendienstreform bietet sich dafür an. Der vorliegende Referentenentwurf schweigt zu dem Thema jedoch.
Mit einem Aktionsplan reagiert die EU-Kommission auf die Bedrohung durch hochleistungsfähige KI-Modelle wie Mythos für die Cybersicherheit. Einerseits sollen Modelle besser bewertet werden, bevor sie auf den EU-Markt kommen. Andererseits soll die EU eigene Frontier-Modelle entwickeln.
Das Open-Source-Ökosystem steckt in einer Cybersicherheitskrise. Grund sind die Fähigkeiten neuer Frontier-KI-Modelle beim Finden neuer Schwachstellen. Ein Zusammenschluss großer US-Tech- und KI-Unternehmen will nun das Gleichgewicht zwischen Angreifern und Verteidigern wiederherstellen.
Der Ausfall beim Bahnfunk und die Gefahr durch KI-Frontier-Modelle stehen am ersten Tag der Potsdamer Konferenz für Nationale Cybersicherheit im Fokus. Für eine präzise Einschätzung der Fähigkeiten von Mythos, Fable und Co. fehlt aber selbst den Experten der Zugang. Das stärkt den Ruf nach europäischen Alternativen.
Vor einem Jahr hat der CDU-Wirtschaftsrat seinen Strategieprozess für eine integrierte Cyberpolitik gestartet. Nun legt er seine Vision für die Cybernation nebst konkreten Maßnahmen und Meilensteinen vor.
Bedroht mangelnde Kabelsicherheit in Nord- und Ostsee den Ausbau der Offshore-Windkraft? Ein Blick auf Prozesse und Zuständigkeiten zeigt: Der Koordinierungsbedarf ist groß, wird aber im Moment kaum gedeckt.
Europa will seine digitale Souveränität auf ein gemeinsames Fundament stellen. Die EU-Kommission hat dazu ein ganzes Gesetzespaket formuliert, Deutschland und Frankreich ein gemeinsames Konzept vorgestellt. Doch Zersplitterung droht, denn schon seit Jahren können sich Deutschland und Frankreich nicht auf ein Cybersicherheitsschema für Clouds einigen.
Die Bundesregierung fördert ein führendes Zentrum für Cybersicherheitsforschung. Doch nun gibt es einen schweren Verdacht: Könnte es eine Eliteschmiede für chinesische Militärforscher sein?
Dass die US-Regierung Anthropic zwingen kann, aktuelle Modelle zu deaktivieren, ist nicht nur ein Warnsignal an den Rest der Welt. Der Präzedenzfall deutet erneut auf das Ende der Ära hin, in der neue Modelle für jedermann zugänglich sind.
Die jüngsten Fortschritte von KI-Modellen beim Finden und Ausnutzen von Schwachstellen sorgen für Gesprächsstoff. Doch wozu sind die Platzhirsche Mythos und GPT-5.5 wirklich in der Lage? Zwei Forschungsteams haben mit strukturierten Benchmarks eine Bewertungsgrundlage geschaffen. Derweil überrascht ein drittes Team mit einem autonom agierenden KI-Wurm.