Wer vertritt welche Interessen der Automobilindustrie? Und wer drängt auf die Bühne der Lobbyisten? Die klassischen Branchenverbände verlieren an Einfluss, Anti-Auto-Aktivisten erregen intelligent die Aufmerksamkeit der Politik.
Die Coronakrise schreibt die Geschichte des Luftverkehrs neu. Die historische Zäsur kostet hunderttausende Arbeitsplätze, stellt Strukturen auf den Kopf und bietet doch Chancen. Beim Klimaschutz geht es einen Schritt zurück, aber womöglich mehrere voran.
Die großen Handelsunternehmen sind alarmiert: Die SPD im Bundestag will die Anforderungen im Gesetz für Ladeinfrastruktur in Gebäuden hochschrauben. Der Handelsverband warnt vor Kosten von mehr als 3,6 Milliarden Euro. Die Sozialdemokraten halten das für übertrieben.
Biokraftstoffe sind politisch in der Defensive. Trotzdem werden Institute und Unternehmen mit viel Steuergeld für ihre Forschung gefördert. Das hat die FDP-Bundestagsfraktion durch eine Anfrage an das Umweltministerium erfahren. Die Liberalen fordern von der Regierung, bei der Umsetzung der EU-Erneuerbare-Energien-Richtlinie mehr Biosprit zu erlauben.
Vor zwei Jahren wurde das Berliner Mobilitätsgesetz verabschiedet, das die Verkehrswende in der Stadt voranbringen soll. Die Bilanz fällt durchwachsen aus. Was andere Städte daraus lernen können.
Gute Nachrichten mitten in der Coronakrise: Der Bund kann drei statt 1,3 Milliarden Euro für die Zellenforschung und -fertigung hierzulande ausgeben. Projekte zur Herstellung von Lithium-Ionen-Zellen mit einem Gesamtvolumen von 500 Gigawatt sind aktuell in Arbeit.
Volkswagen will alle 125 Fabriken auf einer IT-Plattform vernetzen. Amazon und Siemens sind an dem Großprojekt beteiligt, das die Produktivität der Werke in den kommenden Jahren um 30 Prozent steigern soll. Auch das Krisenmanagement soll die Cloud künftig erleichtern.
Reinhard Müller, Eigentümer des Berliner Euref-Campus, möchte im Gasometer Büros von Tesla stilvoll unterbringen. Doch es gibt einen Konflikt mit dem Denkmalschutz. Müller hat einen Trumpf in der Hand: das Design- und Entwicklungszentrum von Tesla, womöglich auch die Europazentrale.
Das Konjunkturprogramm zeigt Wirkung: Elektroautos werden bei Händlern und auf Portalen zu äußerst attraktiven Konditionen angeboten, vor allem für gewerbliche Leasingkunden. Der Vergleich zu Verbrennern lohnt sich – und ein Blick ins Kleingedruckte.
Mit den ersten 30 von bis zu 90 neuen ICE 5 baut die Deutsche Bahn den innerdeutschen und europäischen Fernverkehr massiv aus. Tagesspiegel Background hat Informationen über die Planungen des Schweizer Beratungsunternehmens SMA für den Deutschland-Takt 2030.
Fast unbemerkt baut Amazon eine Luftfracht-Flotte auf. Um die Klimaziele des Corona-Krisengewinners zu erreichen, sollen die Flugzeuge auch mit Öko-Kerosin fliegen. Ausgeliefert werden Pakete künftig mit 100.000 Elektrolieferwagen von Tesla-Konkurrent Rivian.
Die Ölraffinerien suchen nach Wegen, um auf dem Energiemarkt nicht ins Abseits zu geraten. Durch Umstellung auf neue Kraftstoffe wollen sie klimaneutral werden und einen Teil des Mobilitätsmarkts gegen den E-Antrieb verteidigen. Das bedeutet den Abschied von der alten Ölindustrie.
Eigentlich sollte der digitale Führerscheinantrag schon heute live gehen, aber Corona bremste den Prozess aus. Im Spätsommer soll der Pilotbetrieb im Main-Kinzig-Kreis in Hessen anlaufen – allerdings mit einer Notlösung für den Upload von Bild und Unterschrift.
Die Coronapandemie hat weltweit einen beispiellosen Run auf das Fahrrad ausgelöst. Händler, die in Europa produzieren, können die Nachfrage besser bedienen als jene, die ihre Räder und Komponenten aus Asien beziehen.
Die EU-Kommission plant, wichtige Verkehrsrouten in Zukunft systematisch mit alternativen Kraftstoffen zu versorgen. Dazu soll das Verkehrsnetz neu konzipiert werden – womöglich mit verbindlichen Vorgaben für Ladesäulen.
Anfang 2021 will die Autobahn GmbH des Bundes ihre App zur Verkehrssteuerung scharf schalten. Damit sollen Autofahrer Informationen erhalten, die ihnen Google Maps nicht bieten kann. Stephan Krenz, der Geschäftsführer der GmbH, und Personalchef Gunther Adler gaben am Montag Einblicke in den Personalaufbau und die Probleme des Unternehmens.
Nicht nur Volkswagen tut sich schwer mit der Entwicklung eines eigenen Betriebssystems für seine Fahrzeuge. Nun muss offenbar Software-Chef Christian Senger gehen. Gescheitert ist er an strukturellen Problemen der Branche.
Digitalisierung und Dekarbonisierung bringen tausende Autozulieferer an ihre Grenzen. Die Coronakrise sorgt nun auch noch für akute Existenznöte. Nicht nur die Politik will mit Kapital die Transformation retten. Jetzt steigen auch die Gewerkschaften ins Geschäft mit der Zukunft ein.
Zum Abschluss der Artikelreihe über Batterieforschung hat Tagesspiegel Background mit Experten von BMW gesprochen. Die Bayern bauen ihre Struktur für Zell- und Antriebsentwicklung aus, um ihre zwischenzeitliche Schwächephase bei Elektroautos zu überwinden.
Bislang arbeiteten Wissenschaftler hierzulande oft getrennt an Künstlicher Intelligenz und Mobilitätssystemen. Jetzt wollen sie beides zusammendenken. Ein Überblick über wichtige Entwicklungen und Köpfe der Mobility-KI-Szene.
Ein neues Gesetz soll das autonome Fahren im Autoland Deutschland ermöglichen. Es wäre weltweit das erste seiner Art. Noch fehlen allerdings die Fahrzeuge, mit denen das fahrerlose Fahren tatsächlich möglich wäre.
Im EU-Haushalt sind rund eine Milliarde Euro für die Weltraumpolitik eingeplant. Bis 2030 verfolgt der zuständige EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton ehrgeizige Ziele. Ab 2024 soll die neue Generation des europäischen Navigationssystem Galileo ausgerollt werden. Ein Tagesspiegel-Background-Interview.
„Öffi-Flat“ oder „Zwangsticket“: Die Idee, einen Einheitsbeitrag für alle Bürger zur ÖPNV-Nutzung zu erheben, ist bei den Bürgern nicht besonders populär. Das zeigt eine Umfrage im Auftrag von Tagesspiegel Background. Wenn das Bürgerticket jedoch gut vorbereitet wird, könnte es eine Chance haben.
Elektroautos sind im Taxigewerbe mit seinen 100.000 Fahrzeugen eine Randerscheinung. Zu groß sind die finanziellen und technischen Hürden für einen wirtschaftlichen Betrieb. Doch inzwischen gibt es Beispiele, die zeigen, wie die Branche die Antriebswende schaffen kann.
Andreas Renschler ist es nicht gelungen, bei der VW-Tochter Traton die Lkw-Hersteller Scania und MAN zusammenzuführen. Sein Nachfolger Matthias Gründler muss jetzt durch eine Modulstrategie wie bei Pkw die Kosten deutlich senken. MAN-Chef Joachim Drees wird durch VW-Produktionsvorstand Andreas Tostmann ersetzt.
Deutschland will beim Bau einer globalen Wasserstoffinfrastruktur den Ton angeben. Japan hat aber bereits einen technologischen Vorsprung im Anwendungsbereich und beim Transport des Energieträgers. Jetzt gibt es erste Ansätze zur Kooperation. Japans Hauptmotiv ist allerdings nicht der Klimaschutz.
Die Grünen im Bundestag werfen Verkehrsminister Andreas Scheuer vor, die Wirtschaftlichkeitsberechnungen für ÖPP-Projekte auf Autobahnen unter Verschluss zu halten. Die Öffentlich-Privaten-Partnerschaften dienten nur dazu, Investoren hohe Renditen zu verschaffen.
Der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellenverband stellt heute ein Modell vor, mit dem E-Fuels für Straße, Luft- und Schifffahrt auf die Flottenemissionen von Lkw und Pkw angerechnet werden könnten. Die Autobranche soll im Gegenzug mehr Brennstoffzellenfahrzeuge in den Markt bringen.
Die Hauptversammlung des Stuttgarter Autoherstellers findet heute virtuell statt. Die schlechte Stimmung der Aktionäre werden Vorstand und Aufsichtsrat trotzdem zu spüren bekommen. Große Investoren halten den Konzern für einen Sanierungsfall.
Deutschland ist das einzige EU-Land, dessen Behörden noch nicht auf digitale Frachtbriefe im Straßenverkehr eingestellt sind. Auch im Rest der EU gleicht die Dokumentation von Gütertransporten auf der Straße eher einem digitalen Flickenteppich. Eine neue EU-Regelung soll das ändern.
Im Streit um den Motorradlärm sind sich Politik, Zweiradbranche und TÜV einig: Nur einige Krachmacher sind das Problem. Und deren Maschinen sollte die Polizei stilllegen. Doch die sagt: Uns fehlt das notwendige Personal.
Nach der Zwangspause während des Corona-Lockdowns kämpfen sich die E-Tretroller-Verleiher zurück in den Markt. Mit der wieder steigenden Zahl der Fahrzeuge könnten jedoch alte Konflikte wieder aufflammen. Die Kommunen suchen nach wie vor nach Lösungen, um das Chaos zu ordnen.
Tencent, mittlerweile die wertvollste Firma in Asien, wird in Shenzhen eine nachhaltige und hypermoderne Smart City für 80.000 Menschen errichten. Dagegen kommen ähnliche amerikanische Projekte nicht voran oder werden gar eingestellt.
Der ehemalige VW-Topmanager Johann Jungwirth will jetzt bei Mobileye in Israel die Technologie für selbstfahrende Fahrzeuge weltweit auf die Straße bringen. Dabei hilft die Akquisition von Moovit: Die App hat mehr als 800 Millionen Nutzer weltweit in über 100 Ländern in mehr als 3000 Städten.
Kapitän KI soll übernehmen. Die Entwicklung von autonom fahrenden Schiffen ging rasant voran. Dann kam die Coronakrise. Jetzt fehlt Vorreitern das Geld. Die Gesetzgeber haben sowieso noch zu tun. Denn noch gar nicht in Sicht ist eine Regulierung der Roboter-Frachter.
Wenn es darum geht, Wasserstoff zum alltagstauglichen Energielieferanten zu machen, ist China vorne dabei. Will Deutschland noch mitspielen, ist es höchste Zeit, zu handeln. Ohne staatliche Unterstützung geht das nicht. Unser Asien-Korrespondent analysiert die Aufholpläne der Bundesrepublik.
Der deutsche Automarkt ist im Juni weiter stark geschrumpft. Der Präsident der Importeursverbands VDIK Reinhard Zirpel zeigt sich im Background-Gespräch dennoch verhalten optimistisch. Der Grund: das breite Angebot der internationalen Hersteller an Elektroautos.
Auch beim Wasserstoff spielen China und Asien schon ganz vorne mit. Deutschland kann noch eine Rolle spielen, wenn es den Deutschen gelingt, sich auf das Tempo der Chinesen einzustellen. Auftakt zu einer zweiteiligen Serie über die Lage.
Nächste Woche wird nach drei Jahren Verhandlungen im Europäischen Parlament ein Mobilitätspaket verabschiedet. Es soll Lkw-Fahrer unter anderem vor Sozialdumping schützen. Doch Schlupflöcher bleiben, Kontrollen sind schwierig. Das sind die Knackpunkte.
Mit Airbus gerät auch Europas industriepolitischer Stolz tief in den Sog der Coronakrise. Der Flugzeugbauer beantragte keine Staatshilfe, baut jetzt aber Stellen ab. Paris ist erzürnt, Berlin mahnt. Investitionen in den Klimaschutz sollen das Schlimmste verhindern.
Der Straßengüterverkehr im EU-Binnenmarkt ist geprägt von wochenlangem Nomadentum osteuropäischer Lkw-Fahrer. Am 9. Juli wird nach drei Jahren Verhandlungen im Europäischen Parlament ein Mobilitätspaket gegen das Sozialdumping verabschiedet. Wie die Zustände sind und was das EU-Paket bringt, beleuchtet Tagesspiegel Background in zwei Artikeln.
Eine Regulierung für Flugtaxi-Landeplätze gibt es noch nicht. Dabei ist diese Frage entscheidend für die ökonomischen Aussichten der Hersteller. Auch deutsche Unternehmen wollen loslegen, doch wann die ersten Drohnen in Europa starten werden, ist ungewiss.
Der Streit bei der Lufthansa droht zum Dauerzustand zu werden. Falls Großaktionär Thiele bei der Airline so agiert wie bei Knorr-Bremse, wird es Konflikte mit der Bundesregierung geben. Und dann sind da noch die politischen Ansichten des Milliardärs, die kaum zum Kranich passen.
Bei Lkw und Bussen mit Wasserstoffantrieb haben die deutschen Hersteller einen Trend verschlafen – wie zuvor bei Nutzfahrzeugen mit rein batterieelektrischem Antrieb. Zumindest Daimler ist jetzt aufgewacht. Doch andere Länder sind weiter.
Dem Europäischen Forschungsrat steht ein turbulentes Halbjahr bevor. In den kommenden Monaten muss nicht nur die finanzielle Ausstattung neu ausgehandelt, sondern auch der Präsidentenposten neu besetzt werden.
Noch bevor die Baugenehmigung steht, soll der Rohbau für die Gigafabrik errichtet werden. Kritiker werfen dem US-Unternehmen und den Behörden vor, vollendete Tatsachen zu schaffen.
Wirtschaftsminister Peter Altmaier überreicht heute bei Varta viel Fördergeld für eine Technik, die schon fast serienreif ist. Tagesspiegel Background wirft einen weiteren Blick voraus: Im vierten Teil der Artikelreihe zur Batterieforschung geht es um Technologien jenseits von Lithium-Ionen- und Festkörperakkus.
Im Gegensatz zu anderen Ländern ist die Nachfrage nach datenbasierten Kfz-Versicherungsmodellen hierzulande verhalten. Mit der zunehmenden Digitalisierung des Autos könnte sich das ändern. Die Politik ist gefordert, offene Fragen zu klären.
Tracing statt Lockdown: Darauf setzen während der Corona-Pandemie immer mehr produzierende Firmen, auch im Bereich Automotive. Eine Auswertung von Delphai für Tagesspiegel Background gibt einen Einblick in die wachsende Branche, die zunehmend Investoren lockt.
Die Rostocker Biotech-Firma Centogene will Passagieren am Frankfurter Flughafen künftig einen „Walk-Through-Test“ anbieten – zunächst als Modell. In China werden Testergebnisse von Fluggästen bereits an Betriebserlaubnisse der Airlines gekoppelt. Hierzulande gibt es Bedenken.
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier will die europäische Batteriezellfertigung mit Milliarden subventionieren. Einer der Profiteure: der baden-württembergische Batteriehersteller Varta. Es läuft gut für das Unternehmen.
Die Enquete-Kommission des Bundestages stimmt derzeit ihren Abschlussbericht final ab. Erstmalig stellt heute die Projektgruppe Künstliche Intelligenz und Mobilität den Entwurf ihres Berichts vor. Die wichtigsten Empfehlungen im Überblick.
Mit dem Gesetz für die Kohleregionen, das am Freitag verabschiedet werden soll, fördert der Bund zahlreiche Verkehrsprojekte. Dabei legt er beim Nutzen-Kosten-Verhältnis niedrigere Maßstäbe an als bei anderen Vorhaben. Das Gesetz hält noch weitere Bonbons für die Mobilitätsbranche bereit.
Automated Valet Parking, das Parken des Autos ohne Fahrer, wird in diesem Jahr in Serie gehen. Das bestätigen Daimler und der europaweit größte Parkhausbetreiber Apcoa. Das Bundesverkehrsministerium schränkt jedoch ein: Die aktuelle Rechtslage lasse grundsätzlich noch keinen Regelbetrieb von Parkhäusern mit der Technologie zu.
Apple hat diese Woche einen ins iPhone integrierten Autoschlüssel präsentiert, den BMW in seine 5er-Reihe einbaut. Eine Civey-Umfrage für Tagesspiegel Background zeigt: Die Kunden sind skeptisch. Auch beim Navi vertrauen sie eher auf die integrierten Lösungen der Autobauer.
In Sachen grüne Mobilität tut sich nichts in Europas Städten? Leipzig, Hamburg und der Städte- und Gemeindebund sehen das anders. ÖPNV- und Radverkehrsanteile hätten sich sehr wohl erhöht, dem EU-Rechnungshof fehlten jüngste Daten und außerdem bräuchten Änderungen im Mobilitätsverhalten Zeit.
Nach der Fusion mit Argo AI müssen sich rund 100 Mitarbeiter der VW-Tochter AID in München für autonomes Fahren einen neuen Job suchen. Das US-Start-up hat nach Informationen von Tagesspiegel Background überraschend ein Drittel der Belegschaft gekündigt.
Sinkende Nutzerzahlen, Kostendruck und Investitionsstau – die Anbieter stellen ihre Expansionsziele wegen akuter Unsicherheit zurück. In der Krise haben die Kunden ihr Verhalten geändert. Das könnte neue Geschäftschancen für Autos zum Ausleihen bieten.
Auf dem Gebiet der Batterietechnologie ist China ein Innovator, mit dem auch die deutschen Autohersteller eng zusammenarbeiten. Die chinesische Regierung hilft mit Subventionen und Protektionismus gegen die Konkurrenz aus Südkorea. Bald wird Peking weltweit die Standards setzen.
Zwei wichtige Gesetze zur Förderung der Elektromobilität verzögern sich im legislativen Verfahren. Wohnungseigentümer und Mieter werden erst später ihren Anspruch auf eine Ladestelle durchsetzen können. Experten kritisieren zudem, dass die Gesetze zu wenig ehrgeizig sind. Den Durchbruch für die E-Mobilität werde die Regierung so nicht schaffen.
Anbieterneutrale Paketstationen und Mikro-Depots sind ein Mittel, um Zustellverkehr in den Städten zu reduzieren. Das zeigt eine neue Studie des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung. Doch bei der Zuständigkeit schieben sich öffentliche Verwaltung und Wirtschaft gegenseitig die Verantwortung zu.
Die Chinesen dominieren den Batteriemarkt und sind globaler Technologieführer. Große deutsche Autozulieferer haben den Wettbewerb der Zellenhersteller abgehakt. Doch Europa gibt noch nicht auf: Ein von Ex-Tesla-Mitarbeitern gegründetes Start-up und ein binationales Konsortium versuchen die Aufholjagd.
Andreas Scheuer kommt in der Causa Pkw-Maut nicht zur Ruhe: Der Verkehrsminister hat den Beamten Stefan Stadler für wenige Monate zum Unternehmen Toll Collect geschickt. Ausgerechnet als Compliance-Geschäftsführer war der dafür mitverantwortlich, dass rechtswidrig hohe Summen ausgegeben wurden.
Weltweit warten 200.000 Seeleute wegen der Coronakrise darauf, ihr Schiff verlassen zu können. Auch auf dem deutschen Frachter „Peene Ore“ ist ein Teil der Crew schon 15 Monate unterwegs und ein Wechsel der Mannschaft nicht möglich. Tagesspiegel Background hat mit dem Kapitän telefoniert.
Bei E-Autobatterien ist China erstmals in der Geschichte des Autos in einem zentralen technologischen Innovationsbereich führend. Obwohl Deutschland und Europa den Anschluss suchen, wird der Abstand zum Westen eher größer. In einer dreiteiligen Serie skizziert Tagesspiegel Background das Rennen um die Poleposition.
Für Cybersicherheitsexperten sind Angriffe auf die Bordcomputer von Fahrzeugen ein Schreckensszenario. Die Vereinten Nationen haben nun neue Regeln für den Schutz vor solchen Angriffen entwickelt. Sie folgen dem Grundsatz „Security by Design“.