Weltweit warten 200.000 Seeleute wegen der Coronakrise darauf, ihr Schiff verlassen zu können. Auch auf dem deutschen Frachter „Peene Ore“ ist ein Teil der Crew schon 15 Monate unterwegs und ein Wechsel der Mannschaft nicht möglich. Tagesspiegel Background hat mit dem Kapitän telefoniert.
Bei E-Autobatterien ist China erstmals in der Geschichte des Autos in einem zentralen technologischen Innovationsbereich führend. Obwohl Deutschland und Europa den Anschluss suchen, wird der Abstand zum Westen eher größer. In einer dreiteiligen Serie skizziert Tagesspiegel Background das Rennen um die Poleposition.
Für Cybersicherheitsexperten sind Angriffe auf die Bordcomputer von Fahrzeugen ein Schreckensszenario. Die Vereinten Nationen haben nun neue Regeln für den Schutz vor solchen Angriffen entwickelt. Sie folgen dem Grundsatz „Security by Design“.
Die Bundesregierung hat eingesehen, dass der bisherige Ausbau der Ladeinfrastruktur unbefriedigend ist. Das Verkehrsministerium und die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur bereiten deshalb bis zum Herbst die Ausschreibung eines bundesweiten Schnellladenetzes vor.
Ausgerechnet der Stillstand der Airlines in der Coronakrise und die niedrigen Emissionen führen zu neuem Streit um den Klimaschutz im Luftverkehr. In den nächsten Tagen soll das Programm Corsia geändert werden – in einem entscheidenden Punkt.
Nach monatelangen Verhandlungen um eine Reform des Personenbeförderungsgesetzes bahnt sich ein Kompromiss an. In ihrer heutigen letzten Sitzung wollen sich Vertreter der Länder und die Regierung auf ein Eckpunktepapier einigen. Das Ergebnis wird nicht alle freuen.
Kommende Woche beginnen in vier Bundesländern die Sommerferien. Die meisten Urlauber werden in diesem Jahr mit dem Auto verreisen, wie eine Civey-Umfrage für Tagesspiegel Background zeigt. Eine Altersgruppe zeigt sich überraschend autofreundlich.
Ohne Open Data kein vernetzter Nahverkehr: Viele Verkehrsanbieter tun sich aber schwer damit. Ulm arbeitet im Rahmen eines EU-Projekts an einer Anwendung, die den Nahverkehr effizienter machen soll. Dazu braucht es Open Data von privaten und öffentlichen Unternehmen. Was andere davon lernen können.
Große Pläne für die deutsche EU-Ratspräsidentschaft hat Verkehrsminister Andreas Scheuer. Sie reichen von einer paneuropäischen Datenplattform über internationale Schnellzüge bis zu einem neuen Anlauf für eine Straßenfinanzierung auch durch Pkw-Fahrer.
Die Kurier-, Express- und Paketdienste (KEP) blicken trotz Corona-Schock langfristig optimistisch in die Zukunft. Zukunftstrends sind die Abendzustellung mit alternativen Antrieben und die Lieferung an Paketstationen. Von den Städten wünschen sich die Dienstleister mehr Platz für Ladezonen und Microhubs.
Die Bundesregierung präsentiert am 30. Juni den ersten deutschen Masterplan für einen besseren Bahnverkehr. Es gibt viel Geld und noch mehr Versprechen – doch Kritiker vermissen den nötigen großen Wurf.
Am Freitag sprechen Europas Staats- und Regierungschefs darüber, wie die 750 Milliarden Euro aus dem Brüsseler Corona-Paket verteilt werden. Tagesspiegel Background erklärt, wie der Prozess abläuft und wieviel Geld für Deutschland und seine Infrastruktur abfällt.
50-Euro-Gutscheine oder 60 Prozent zum Kaufpreis wie in Frankreich und Italien wird es für Fahrräder in Deutschland wohl nicht geben: Selbst die Grünen unterstützen eine pauschale Prämie, wie sie die Linke fordert, nicht mehr.
Die Bahn-Tochter DB Broadband sucht mit einer Ausschreibung Partner für den Ausbau des Glasfasernetzes. Die Politik und das Unternehmen One Fiber machen Druck. Die Ressourcen des Staatskonzerns sollen endlich besser genutzt werden.
Flugtaxis sollen langfristig autonom abheben. Das kalkulieren die meisten Investoren in zukünftige Geschäftsmodelle so ein. Doch zunächst wird es zehntausende Piloten brauchen. Unklar ist noch, wie deren Ausbildung aussehen soll. Dabei drängt die Zeit.
Der TÜV-Verband, die Prüforganisation Dekra und der Zentralverband des Kraftfahrzeuggewerbes warnen: Die Prüfung von Schadstoffen, die aus den Auspuffen von Pkw und Lkw kommen, muss wesentlich besser werden, um die Gesundheit der Menschen zu schützen. Bisher werde die Technik oft manipuliert.
Die Wasserstoffstrategie der Bundesregierung schafft mehr Spielraum für ambitionierte Erneuerbaren-Ziele im Verkehr. Der Wirtschaftsstaatssekretär unterstützt einen Vorschlag des Automobilverbandes für eine Quote von 23 Prozent. Die EEG-Umlagebefreiung für Wasserstoff will er in der großen EEG-Novelle regeln.
Seit Jahren zeigen Studien, dass der Einsatz von Drohnen wenig Rückhalt in der Bevölkerung genießt. Mit der steigenden Zahl an konkreten Diensten und praktischen Einsätzen müsste sich das ändern, oder? Das Gegenteil scheint der Fall zu sein, legt eine Sky Limits-Studie nahe.
Die Flughäfen hat der Stillstand des Luftverkehrs ebenso getroffen wie die Airlines. Im Rettungspaket der Regierung werden Airports aber gar nicht erwähnt. Einigen droht das Aus. Der Bund könne sich seiner Verantwortung für die Luftverkehrsinfrastruktur nicht einfach entledigen, kritisiert die Branche.
„Wir wollen nicht nur überleben, sondern dauerhaft gut werden“, sagt Raimund Klinkner, der Präsident des Deutschen Verkehrsforums, im Interview mit Tagesspiegel Background. Der ehemalige Chef von Knorr-Bremse erklärt, wie die Digitalisierung der Mobilitätsbranche helfen kann und was er demnächst mit EU-Kommissionsvize Frans Timmermanns besprechen wird.
Wo tut sich Volkswagen mit einem Ex-Geheimdienstchef zusammen, um die Cybersecurity seiner Autos zu verbessern? Na klar, in Israel. Ein Blick ins Hightech-Land, wo auch Daimler, BMW und Continental am vernetzten Fahren arbeiten.
Heute will das Bundeskabinett die Reform der Kfz-Steuer verabschieden. Im parlamentarischen Verfahren wird es noch Änderungen geben. Eine stärkere ökologische Lenkungswirkung als der Gesetzentwurf hätten hohe Zulassungssteuern wie in den Niederlanden. Doch die sind hierzulande politisch schwer durchzusetzen.
Springt die Nachfrage wieder an oder nicht? Das ist für Hildegard Müller die entscheidende Frage der kommenden Monate. „Ich sorge mich um die Arbeitsplätze“, sagt die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie im Background-Interview. Investitionen in Digitalisierung und neue Antriebe hält sie jedoch für unverzichtbar.
Die neue Chefin der größten Güterbahn Europas startet eine Wachstumsoffensive und will 25 Millionen Lkw-Ladungen pro Jahr auf die Schiene bringen. Helfen soll dabei eine digitale Plattform. Aber auch politische Weichenstellungen seien nötig, so die Vorstandschefin Sigrid Nikutta.
Die Bundesregierung schließt die Nutzung synthetischer Kraftstoffe für Pkw in ihrer Wasserstoffstrategie nicht aus. Selbst der direkte Einsatz von H2 in Autos sei teilweise sinnvoll. Das ist ein Sieg für die Industrie, die nun auf die Erfüllung weiterer Forderungen hofft.
Die neu gegründete Deutschlandtarifverbund GmbH soll den Tarifdickicht im deutschen Schienenverkehr lichten. In zwei Jahren soll ein einheitlicher Tarif eingeführt werden. Wie der genau aussehen soll, ist allerdings noch unklar. Die Branche arbeitet seit mehr als 15 Jahren an einem entsprechenden Konzept.
Während in der Coronakrise weltweit die Lieferketten zusammenbrachen, fuhren die Schiffe von Hapag-Lloyd weiter. Deutschlands größte Reederei durchlebt gerade einen Digitalisierungsschub. Eine Stippvisite beim Vorstandschef in Hamburg.
Schnelle Hilfe für Zulieferer in der Autobranche: Das Bundeskartellamt gibt eine pauschale Zustimmung für Verhandlungen mit Kunden, Banken und Partnern, um Insolvenzen zu verhindern. Der Autoindustrieverband VDA legt Richtlinien zur Durchführung der „Stakeholder-Gespräche“ vor.
Zwar können im Netz wieder Flixtrain-Tickets gebucht werden. Doch ob die grünen Züge ab Mitte Juni tatsächlich fahren, ist offen. Der Bahn-Wettbewerber, dem selbst keine Züge gehören, hat einen wichtigen Partner verloren. Die Suche nach neuen gestaltet sich schwierig.
42 Prozent der Deutschen wären dafür, dass Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge nur noch dann staatlich gefördert werden sollten, wenn sie zu mehr als 50 Prozent elektrisch gefahren werden. Das ergab eine Civey-Umfrage für Tagesspiegel Background. Technisch wäre eine Kontrolle des E-Anteils kein Problem.
Die Kfz-Steuer für stärker motorisierte Neuwagen soll deutlich steigen. Das trifft Autos, die besonders viel CO2 ausstoßen. Elektroautos dagegen sollen bis 2030 von der Steuer befreit bleiben. Das geht aus einem Gesetzentwurf hervor, der Tagesspiegel Background vorliegt.
Sehr zufrieden mit dem Konjunkturpaket der Bundesregierung ist Kurt-Christoph von Knobelsdorff, der neue Chef der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie NOW. Im Interview mit Tagesspiegel Background spricht er über die Chancen von Wasserstoff und das neue Förderregime für Ladesäulen.
Die Länder dürfen künftig den Gebührenrahmen für Bewohnerparken festlegen oder die Zuständigkeit an die Kommunen delegieren. „Überzogene“ Gebühren – wie von Verkehrsminister Scheuer befürchtet – dürfte es kaum geben, dennoch ist Fingerspitzengefühl angesagt.
Videokonferenzen statt Red-Eye-Flüge: Während des Corona-Stillstands merken viele Unternehmen, dass es auch ohne Geschäftsreisen geht. Erholt sich der Markt in Zukunft wieder? Das hängt auch von den neuen Hygienestandards der Verkehrsanbieter ab.
Sehr zufrieden mit dem Konjunkturpaket der Bundesregierung ist Kurt-Christoph von Knobelsdorff, der neue Chef der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie NOW. Im Background-Interview spricht er über grünen Wasserstoff aus Saudi-Arabien, die neue Förderung von Ladesäulen und eine mögliche Namensänderung der NOW.
Heute soll das umstrittene Mobilitätspaket im EU-Verkehrsausschuss eine weitere Hürde nehmen. Sein Ziel ist unter anderem, Schlupflöcher für Briefkastenfirmen zu schließen, die Sozialdumping betreiben. Einige Abgeordnete fürchten, dass sich die Rückkehrpflicht negativ auf die Lieferketten auswirkt.
Die Klimaziele bis 2030 wird der Verkehrssektor mit Elektroautos allein nicht erreichen. Die Nationale Plattform „Zukunft der Mobilität“ empfiehlt der Bundesregierung dringend Technologieoffenheit. Heute erscheint ihr zweiter Zwischenbericht.
Zwar ist die Koalition im Prozess um das Ringen einer Reform des Personenbeförderungsrechts einen Schritt weiter. Bei der Opposition stößt der aktuelle Entwurf jedoch auf Kritik. Und ein strittiger Punkt fällt offenbar ganz runter – zu groß sind die Differenzen zwischen CSU, CDU und SPD.
Die Bundesregierung nimmt viel Geld in die Hand, um Flotten von Sozialdiensten sowie Busse und Lkw klimafreundlicher zu machen. Nicht alle Probleme lassen sich aber mit Geld lösen. Experten sehen noch Nachbesserungsbedarf.
Die Bundesregierung schiebt den Automarkt in der Coronakrise an – aber anders, als es sich die Branche gewünscht hat. Elektromobilität, Zukunftsinvestitionen und Infrastruktur stehen im Mittelpunkt. Der Verbrennungsmotor verliert. Wären da nicht die Plug-in-Hybride.
Der Staatskonzern begrüßt das Konjunkturpaket und will „beinhart“ sein Zwölf-Milliarden-Investitionsprogramm durchziehen. Die Baustellen sollen trotz der Pandemie pünktlich fertig werden – selbst Stuttgart 21.
Nach 21 Stunden Verhandlung hat sich die Regierungskoalition am späten Mittwochabend auf ein 130 Milliarden Euro schweres Konjunkturpaket geeinigt. Die Auto-, Bahn-, Schifffahrt- und Luftverkehrsindustrie werden massiv unterstützt. Doch nicht alle Wünsche der Branche gingen in Erfüllung.
Die EU-Verkehrsminister konferieren heute darüber, wie der Verkehrssektor aus der Coronakrise kommen kann. Der deutsche Minister Andreas Scheuer stellt auch sein Programm für die deutsche EU-Ratspräsidentschaft vor.
Bei der Reform der entscheidenden EU-Richtlinie für die Ladeinfrastruktur streiten sich die Europäer um den richtigen Datenstandard. Der Ausweg könnte eine neue, weltweit geltende ISO-Norm sein. Bei deren Entwicklung haben Europäer und Amerikaner chinesische Bespitzelungswünsche zurückgewiesen.
Die für den weltweiten Luftverkehr zuständige UN-Organisation ICAO drängt auf die globale Einführung von Fieber-Checks und Covid-19-Schnelltests für sicheres Reisen. Mediziner und Branchenexperten aus Deutschland halten das für wenig sinnvoll. Jede Weltregion wird wohl ihren eigenen Weg gehen.
Selbst wenn sich die große Koalition darauf einigen könnte, den Strompreis deutlich zu senken, wäre das nicht der Durchbruch für die E-Mobilität. Experten sind sich einig, dass die Energiekosten nur ein Faktor unter vielen sind. Wichtig wäre auch eine höhere Belastung von Verbrennern.
Zum heutigen Weltfahrradtag erklärt die dänische Verkehrsplanerin Marianne Weinreich, warum das Rad eine Kapazitätslücke im öffentlichen Nahverkehr schließt, was Kaufprämien bringen und warum Mobilitätsservices weiblicher werden müssen.
Der Kauf von Elektroautos wird gefördert, in Zukunft womöglich noch üppiger. Allerdings gibt es erhebliche Zusatzkosten, insbesondere bei der Installation einer eigenen Ladestation. Eigenheimbesitzer fahren am günstigsten.
Kurz vor Pfingsten hatten sich EU-Kommission, Bundesregierung und Lufthansa-Management auf Eckpunkte für Staatshilfen geeinigt. Auch das Go des Aufsichtsrats ist jetzt da. Das Rettungspaket ist aber noch immer nicht in trockenen Tüchern.
Kurz vor dem heutigen Koalitionstreffen macht sich Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) für eine Autokaufprämie stark, auch für Verbrenner. Daneben will der Minister einen Rettungsschirm für den ÖPNV spannen, Milliarden in die Digitalisierung stecken und alternative Kraftstoffe fördern.
Prüfgesellschaften sollen künftig nicht nur das Fahrzeug, sondern auch die darin verbaute Software und Daten regelmäßig kontrollieren. Das ist eine der Empfehlungen der AG 6 der NPM, die heute zwei neue Berichte veröffentlicht. Tagesspiegel Background fasst die wichtigsten Punkte zusammen.
Zu wenig Pläne, Daten und Geld: Der EU-Rechnungshof kommt in einem Bericht zu dem ernüchternden Fazit, dass der Autoverkehr in Europas Städten trotz Fördermilliarden nicht weniger wird. Eine mögliche Lösung: Die Kommunen gehen künftig in Vorleistung – mit Einnahmen aus der Parkraumbewirtschaftung.
In der Koalition gibt es Streit darüber, wie großzügig das Rettungspaket für die Autoindustrie ausfallen soll. Das geplante Spitzengespräch bei der Kanzlerin fällt aus, Unterstützung dürfte es trotzdem geben. Aber der laute Ruf nach Staatshilfe ist der Branche nicht gut bekommen.
Südlich von Hannover misst die erste Anlage in Deutschland das Tempo von Autofahrern über einen längeren Abschnitt hinweg. Trotz großer Warnschilder wurden viele von ihnen geblitzt. Die SPD will diese Anlagen auch an anderen Stellen aufbauen. Die FDP stellt sich schützend vor die Autofahrer.
Bisher bieten nur wenige kommunale Versorger On-Demand-Fahrdienste oder Sharing-Angebote an – obwohl die Branche im Bereich der städtischen Mobilität ein Zukunftsfeld sieht. Nach wie vor fehlen allerdings funktionierende Geschäftsmodelle. Das liegt auch daran, dass die Suche nach Partnern nicht einfach ist.
Opposition und Umweltschützer vermissen im Lufthansa-Rettungspaket harte Auflagen der Bundesregierung für den Klimaschutz – und verweisen auf das Vorbild Frankreich. Bei näherer Betrachtung zeigt sich aber: Paris präsentiert sich nur grüner als Berlin.
Zwei prominente Zeugen hat der Untersuchungsausschuss zur Pkw-Maut für heute vorgeladen: Innenminister Horst Seehofer, der als früherer CSU-Chef eine wichtige Rolle spielte, und Martin Selmayr, den Kabinettschef des damaligen EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker. Doch Selmayr will nicht kommen, er muss juristisch gezwungen werden.
Der Ausbau der erneuerbaren Energien, eine grüne Wasserstoffwirtschaft, mehr Ladesäulen und saubere Mobilität in Städten und Regionen: Das Corona-Konjunkturpaket von EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen setzt jede Menge Anreize im Verkehrssektor.
Die Bundesregierung will der deutschen Autoindustrie in der Coronakrise helfen. Doch die Neuauflage einer Abwrackprämie, wie sie in der Finanzkrise 2009 eingeführt wurde, ist umstritten. Nachfrage beim damaligen IG-Metall-Vorsitzenden Berthold Huber: Wie kam sie zustande und wie hat sie gewirkt?
Der Rechnungshof empfiehlt in einem Sonderbericht an den Bundestag, die Milliardenhilfen an den Staatskonzern nur unter strengen Auflagen zu vergeben. Die DB darf nach dem Willen des Bundes bis zu 30 Milliarden Euro Schulden machen. Ein Bahn-Bündnis soll dafür sorgen, dass alle an einem Strang ziehen.
Der Lufthansa-Rettungsmarathon verlagert sich nach Brüssel. Die EU-Wettbewerbshüter prüfen den Entzug von Start- und Landerechten. Hinter dem juristischen Scharmützel stecken auch wirtschaftspolitische Konflikte innerhalb Europas. Es geht nicht nur um die Airline.
Das Fahrrad zählt zu den Gewinnern der Coronakrise – allerdings ändern Menschen ihr Mobiliätsverhalten nur langsam. Vor allem ein junges, urbanes Publikum kann sich neu fürs Zweirad begeistern. Das Umweltministerium schlägt vor, den Kauf mit bis zu 150 Euro zu fördern.
Der Corona-Fonds WSF hat nach langem Hin und Her grünes Licht für das Lufthansa-Rettungspaket gegeben. Während die Koalition weiter gespalten ist über ihre zukünftige Rolle, hakt es jetzt auch bei der finalen Abstimmung mit Brüssel. Die Kanzlerin erwartet sogar einen „harten Kampf“.
Der Corona-Fonds WSF hat nach langem Hin und Her grünes Licht für das Rettungspaket für die Lufthansa gegeben. Während sich die Koalition weiter gespalten zeigt über ihre zukünftige Rolle, hakt es jetzt auch noch bei der finalen Abstimmung mit Brüssel. Die Kanzlerin erwartet einen „harten Kampf“.
Wie hilft man der Autobranche in der Coronakrise wieder auf die Beine? Der Verkehrsminister wünscht sich eine Kaufprämie für fast alle Neuwagen, die Umweltministerin widerspricht vehement. Sie fordert ein Gesamtpaket, das die Kommunen stärkt und die Mobilitätswende voranbringt.
Mehr Kapazität und verbesserte Auslastungssteuerung sollen während der Corona-Pandemie für sicheres Reisen im Zug sorgen. Eine Reservierungspflicht lehnt die Deutsche Bahn ab. Die ICE-Flotte wird trotz der Umsatzeinbrüche weiter ausgebaut.