Mit der Verabschiedung des neuen US-Verteidigungshaushalts rechnet die Denkfabrik FDD einen umfangreichen Bericht mit der Organisation des US-Cyberkommandos ab. Nach Jahren katastrophaler Desorganisation sollten die USA demnach einen gesonderte Cyberstreitkraft einrichten. Dass es entschiedener Veränderungen bedarf, bestreitet derweil kaum noch jemand.
Es ist ein altes Problem mit neuer Dynamik: Die Zahl der Überlastungsangriffe (DDoS) steigt rasant. Denn Cyberkriminelle nehmen neue Zielgruppen ins Visier und nutzen innovative Angriffstechniken.
Es gibt Bewegung beim Thema Cybersicherheitszertifizierung und Cloud-Dienste. Im jahrelangen Streit auf EU-Ebene konnten sich die Vertreter eines „EU first“-Ansatz nicht durchsetzen. Tagesspiegel Background liegt ein aktueller Entwurf des Zertifizierungsrahmens vor.
Das European Repository of Cyber Incidents (EuRepoC) sammelt Informationen und Wissen über Cyberkonflikte. Einmal im Monat werfen die Forschenden im Tagesspiegel Background Cybersecurity einen Blick auf die jüngsten Cyberoperationen und stellen die zentralen Trends vor.
BSI-Zentralstelle, NIS-2-Umsetzung oder Bundes-Ciso – die Liste der Cybersicherheitsvorhaben ist lang. Und noch weitestgehend im Bearbeitungsmodus. Im Interview spricht BSI-Präsidentin Claudia Plattner über Baustellen, Klagen der deutschen Industrie oder die Marke ihres Tablets.
In NRW sorgte ein Cyberzwischenfall beim Dienstleister SIT Ende vergangenen Jahres für digital nahezu arbeitsunfähige Kommunen – mit Folgen auch für die Wirtschaft. Im Interview spricht Wirtschaftsministerin Mona Neubaur über Sicherheit als Aufgabe von vier Landesministerien, den Forschungsstandort NRW und Bedenken gegenüber einer BSI-Zentralstelle.
Europas größter Luft- und Raumfahrkonzern Airbus übernimmt den IT-Sicherheitsdienstleister Infodas. Die Übernahme des Unternehmens mit 250 Mitarbeitern solle bis zum Jahresende abgeschlossen sein, teilte Airbus Defense and Space am Montag mit. Was das für den Mittelständler bedeutet, erzählt Thorsten Ecke von Infodas.
Die Cybersicherheitsanforderungen für Cloud-Betreiber werden hinter verschlossener Tür verhandelt. Klar ist, die Diskussion ist hitzig, und bislang schien es nicht, als sei eine Einigung in Sicht. In einem Brief mit konkreten Vorschlägen appellierte die französische Regierung für eine Einigung.
Die USA, Großbritannien und Neuseeland machen China für Cyberkampagnen gegen Politiker:innen und staatliche Institutionen verantwortlich. China dementiert, doch die Vorwürfe wiegen schwer und zeichnen ein dramatisches Bild.
Von Geldengpässen bis zu neuen Cybersicherheitsvorschriften werden die Auswirkungen des Angriffs auf den Dienstleister Change noch lange zu spüren sein. Die Täter scheinen sich unterdessen gegenseitig die Beute streitig zu machen. Unklar bleibt, welche Daten sie abziehen konnten.
Neue EU-Regeln für die Cybersecurity in Neuwagen dünnen in diesem Jahr die Modellpalette aus. Um sich das Aufrüsten betagter Modelle zu ersparen, lichten mehrere Hersteller das Sortiment. Ein Überblick über die betroffenen Unternehmen und die Hintergründe.
Der Bund will die deutschen Häfen stärken. Mit der am Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossenen Nationalen Hafenstrategie soll dieses Vorhaben Realität werden. Auch das Thema Cybersicherheit soll dabei eine Rolle spielen.
Unfall oder Sabotage? Diese Frage stellt sich häufig bei Schäden an Unterseeinfrastruktur, wie jüngst im Roten Meer. Dadurch wurden wichtige Datenverbindungen beeinträchtigt. Nachzuvollziehen, wie der Schaden zustande kam, genauso wie die Reparaturen, sind schwierig. Experten fordern dringend, die Resilienz zu erhöhen.
Die Standardisierung der Internetsicherheit muss von Grund auf neu gedacht werden und zwar von allen Beteiligten aus Industrie, Politik und Wissenschaft, schreiben Haya Schulmann und Michael Waidner in ihrer Kolumne. Sie plädieren für einen transparenten Wettbewerbsansatz für all jene Standards, welche die Sicherheit im Netz betreffen.
Mit einem Positionspapier wirbt das Bundesforschungsministerium für eine Zeitenwende an zivilen Forschungsinstituten und Hochschulen. Künftig sollen alle Stakeholder auch mehr militärisch relevante Forschung betreiben. Neben Leitlinien wird auch über Förderanreize nachgedacht.
Was bewegt Deutschlands CIOs und Cisos in Bezug auf die Sicherheit ihrer Unternehmen? Welche Technologien werden ihren Berufsalltag verändern? Und was wünschen sie sich von der Politik, um die Sicherheitslage zu verbessern? Andreas Schulte fragt nach.
Vergangene Woche informierte Microsoft darüber, dass Cyberakteure auf Sammlungen von Software-Quellcodes zugegriffen hätten. In der Vergangenheit hatte sich an der Informationspolitik des Konzerns Kritik geregt – wie beurteilen deutsche Digitalpolitiker:innen den aktuellen Fall und seine Bedeutung für die deutsche Verwaltung?
Den einen wird Protektionismus vorgeworfen, während andere sich um zu wenig Cloud-Anbieter in Europa sorgen – die Cybersicherheitsanforderungen für Cloud-Anbieter werden sich auf den Markt auswirken. Die Mitgliedsländer diskutieren seit Jahren über die genauen Kriterien, die Kommission versucht zu vermitteln. Nach einer Einigung sieht es weiterhin nicht aus.
Das Verteidigungsministerium will die Bundeswehr umbauen und eine eigene Streitkraft für den Cyber- und Informationsraum. Welche neue und alte Probleme es beim strukturellen Umbau gibt, zeigt der am Dienstag veröffentlichte Wehrbericht.
Vor allem KMU sind verunsichert, ob sie nun unter die neuen Cybersicherheitsregeln des nationalen NIS-2-Umsetzungsgesetzes fallen oder nicht. Auch auf EU-Ebene ist zwischen Kommission und Mitgliedstaaten dazu noch nicht das letzte Wort gesprochen. Daneben sind Zuständigkeiten für IT-Dienstleister zwischen Bund und Ländern noch unausgegoren.
Ganzheitliche Sicherheitskonzepte erfordern auch eine Überprüfung von Mitarbeitenden, die in sicherheitsrelevanten Funktionen in Unternehmen tätig sind, findet der BDI. In einem Positionspapier fordert er die Bundesregierung auf, die Möglichkeit zur Einführung einer freiwilligen Vertrauenswürdigkeitsüberprüfung zu schaffen.
Menschliches Versagen statt krimineller russischer Hacker: Die Abhöraffäre um die Bundeswehr-Offiziere ist wohl auf unzureichende Sicherheitsvorkehrungen zurückzuführen. Wie sichere IT zertifiziert wird und was der menschliche Faktor für die Cybersicherheit bedeutet.
Die Leitlinien zur Verbesserung der Cybersicherheit wurden aktualisiert. Von Schulen bis Großkonzernen sollen sie eingesetzt werden – und halten vor allem für Chefetagen viel Neues bereit. Nicht nur in den USA, sondern global.
Australiens Geheimdienstchef Mike Burgess skizziert einmal im Jahr die Bedrohungen für sein Land. In diesem Jahr kam zutage, dass Australien von einem Spionagenetzwerk ausgehorcht wird, das sich das „A-Team“ nennt. Dieses soll sogar einen ehemaligen Politiker rekrutiert haben. Vor allem in Canberra hat dies für Verärgerung gesorgt.
Seit der viel beschworenen Zeitenwende wird auch offener über Dual-Use und den Abbau von Grenzen zwischen wehrtechnischer und ziviler Forschung gesprochen. Nun hat die EFI-Kommission ihr jährliches Gutachten vorgelegt – auch hier spielt das Thema eine Rolle.
Neue Angriffsvektoren, Cloud Computing, Homeoffice. Die IT-Landschaft wandelt sich. Und damit ändern sich auch die Rahmenbedingungen für Cyberversicherer und für Unternehmen. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat daher erstmals seit dem Jahr 2017 neue Musterbedingungen veröffentlicht.
Ein delikates Datenleck wirft ein Schlaglicht auf staatliche chinesische Cyberspionage. Demnach haben das Ministerium für Staatssicherheit, das Militär und die Polizei jahrelang Spionageaufträge an eine private IT-Sicherheitsfirma namens I-soon erteilt. Eine Übersicht.
Die Bundesländer müssen EU-Vorgaben zu Cybersicherheit in der Verwaltung umsetzen. Eine Umfrage eines IT-Rechtsanwaltes lässt befürchten, dass viele nur die Mindestanforderungen umsetzen und die Kommunen außen vor lassen wollen. Über den Umgang mit öffentlichen IT-Dienstleistern gibt es einen Kompetenzstreit mit dem Bund.
Aktuell treffen Cyberangriffe immer häufiger die Kommunen. Bereits ein Mindestmaß an technischem Schutz würde das Problem deutlich verkleinern. Doch welche Rolle spielt hierbei das Recht der kommunalen Informationssicherheit? Nicolas Ziegler berichtet.
Der Einsatz von Spionage-Software sorgt in der EU zwar weiter für Skandale – viel unternommen wurde seit dem Abschlussbericht des Pega-Ausschusses des Europäischen Parlaments allerdings nicht. Die Abgeordneten Hannah Neumann und Sophie in 't Veld, beide ehemalige Mitglieder, machen der Kommission Vorwürfe.
Die Nachricht, dass ein Hacker das deutsche eID-System geknackt habe, verbreitete sich vergangene Woche wie ein Lauffeuer. Doch wie funktioniert der Angriff genau und wie kann er verhindert werden?
Fast die Hälfte der französischen Bevölkerung soll betroffen sein: Anfang Februar wurde in Datenbanken zweier Zahlungsdienstleister von Zusatzkrankenversicherungen in Frankreich eingebrochen.
Industrieunternehmen wollen zunehmend Versicherungsschutz gegen Cyberangriffe kaufen. Die Bafin warnt Versicherer davor, die Policen zu billig zu anzubieten: Die Schadenaufwendungen sind hoch.
Ihre Angriffe machten 25 Prozent der Ransomware weltweit aus – jetzt könnte es erstmal ruhig um die Gruppe Lockbit werden. Am Montag beschlagnahmten internationale Behörden erste Server, mittlerweile wurden drei Personen verhaftet. Die Entwicklungen im Überblick.
Nicht erst seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine sieht sich Estland immer wieder mit Aggressionen aus Russland konfrontiert. Nun hat der estnische Auslandsnachrichtendienst (VLA) seinen jährlichen Sicherheitsbericht veröffentlicht. Russische Einflussnahme im digitalen Raum spielt darin eine große Rolle.
Der Konflikt zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas spielt sich auch im Cyberraum ab. Ein neuer Bericht von Google nimmt die Cyberaktivitäten von Hamas, Israel und Iran vor und nach den Terrorangriffen am 07. Oktober unter die Lupe.
Vor dem Hintergrund der Münchener Sicherheitskonferenz wirbt Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst im Interview mit Tagesspiegel Background für ein europäisches Cyberökosystem und mehr Kooperation zum Schutz von Gesellschaft und Wirtschaft. Zum Thema Wirtschaftsschutz plant auch das Bundesinnenministerium einen Aufschlag.
Die Diskussionen um die Konvention zur Cyberkriminalität der UN zieht sich. In der ursprünglich letzten Sitzung wurde deutlich, dass es weiterhin Differenzen zwischen mehr demokratischen und mehr autokratisch regierten Ländern gebe. Im Sommer 2024 sollen die Verhandlungen nun weitergehen.
Allzu lange hat man sich in der EU auf alten geopolitischen Realitäten ausgeruht. Doch spätestens seit dem Russland-Ukraine-Krieg und den steigenden Spannungen zwischen China und Taiwan will man auch in Europa mehr Technologiesouveränität erreichen. Dabei braucht es aber mehr Bewusstsein für die eigenen Handlungsspielräume, kommentiert Dennis Kenji-Kipker.
Der diesjährige Report der Münchner Sicherheitskonferenz legt einen Schwerpunkt auf Herausforderungen durch Schlüsseltechnologien. Im Interview spricht Michael Vetter, Abteilungsleiter Cyber/Informationstechnik und CIO im BMVg, über den Einsatz dieser Technologien, die Bedeutung von digitaler Souveränität für die Bundeswehr und den OPLAN Deutschland.
Mit dem Investment in Quantum System finanziert der Berliner Wagniskapitalgeber Project A ein Start-up aus dem Bereich Dual Use. Im Interview spricht General Partner Uwe Horstmann über die Zeitenwende im Start-up-Ökosystem, Lehren für Unternehmen und Staat und wo er bei Investitionen die Grenze zieht.
Technologie spielt im Verteidigungssektor eine immer größere Rolle, wie nicht zuletzt die Kriege in der Ukraine und in Gaza deutlich machen. Auch der Aukus-Sicherheitspakt zwischen Australien, den USA und Großbritannien setzt auf Tech-Austausch. Er eröffnet zahlreiche Geschäftschancen. Eine haben jetzt zwei prominente frühere Politiker ergriffen.
Die Idee der Cybernation beschäftigt auch die deutsche Sicherheitsindustrie: Secunet-CEO Axel Deininger spricht im Interview über bessere industriepolitische Rahmenbedingungen, Standardisierung und warum ein gesamteuropäischer Ansatz notwendig wäre.
Geht es nach der BSI-Amtsleitung, soll Deutschland zur „Cybernation“ werden. Wie das aussehen kann, hat die Präsidentin grob skizziert. Doch wo stehen wir eigentlich – und wie weit ist es noch? Zu einigen dieser Kriterien hat sich die BSI-Präsidentin bereits geäußert – doch der Begriff sollte unbedingt weiter konkretisiert werden, meint Sven Herpig.
Die britische Regierung lud in dieser Woche Vertreter:innen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zur Konferenz nach London, um über den Einsatz und die Verbreitung von kommerzieller Spionagesoftware zu diskutieren. Interessant war nicht nur, wer teilnahmen – sondern auch wer nicht.
US-Behörden haben ein Botnetz der chinesischen staatsfinanzierten Hackergruppe „Volt Tayphoon“ aus hunderten privaten Routern zerstört. Es soll darauf ausgerichtet gewesen sein, Kritische Infrastruktur zu attackieren. Die Leiter von FBI, CISA und des US-Cyber-Kommando haben vor dem US-Kongress zur Cybersicherheitsbedrohung China Stellung genommen.
Schon seit einigen Jahren liefen die Vorarbeiten, vergangene Woche kam dann das Ergebnis: Die EU-Kommission veröffentlichte die Durchführungsverordnung für ein europäisches Cybersicherheitsschema. Das soll für wichtige Produkte wie Ausweise in Zukunft EU-weit für Sicherheit sorgen.
Open-Source-Software bildet das Rückgrat des globalen Softwareökosystems. Die Biden-Administration hat deshalb 2022 die Arbeitsgruppe OS3I ins Leben gerufen, die nach Lösungen sucht, um das Open-Source-Software-Ökosystem besser zu sichern. Am Dienstag hat die Gruppe ihren Fortschrittsbericht für das vergangene Jahr veröffentlicht.
Mit der NIS-2-Richtlinie werden tausende Unternehmen neue Cybersicherheitsstandards erfüllen müssen. Doch viele unterliegen auch noch anderen regulatorischen Verpflichtungen. Der BDI warnt nun, dass Unternehmen nicht durch überlappende gesetzliche Anforderungen inhaltsgleiche und kostspielige Maßnahmen umsetzen müssen.
Auch vor dem Hintergrund jüngster Meldungen über russische Desinformationskampagnen werden die Rufe nach konkreten Maßnahmen lauter. Das Bundesinnenministerium (BMI) arbeitet derzeit an einem Aktionsplan – ein Veröffentlichungsdatum ist allerdings noch nicht bekannt.
Nach einem vernichtenden Urteil für den ersten Versuch verteilte das Bundesinnenministerium einen zweiten Referentenentwurf für das Kritis-Dachgesetz. Dieses Mal gibt es für einige Fortschritte Lob. Doch noch immer bemängeln die Wirtschaftsverbände unklare Pflichten und hohe Aufwände. Wegen des neuen Aufsichtsregimes fürchten sie Verantwortungswirrwarr.
Über den Ausbau des BSI zur Zentralstelle wird seit über einem Jahr gestritten. Ein Konzeptpapier gibt Einblick, welche konkreten Aufgaben sich der Bund für die Cyberbehörde vorstellt. Die Ideen finden Anklang bei einigen Landesvertretern. Klar ist aber auch: Die Umsetzung wird teuer für den Bund und auch die Länder hätten noch Hausaufgaben zu erledigen.
Zum zweiten Mal hat der Europäische Auswärtige Dienst (EAD) seinen Bericht zur Bedrohung durch ausländische Informationsbeeinflussung und Einflussnahme veröffentlicht. Im Hinblick auf das Superwahljahr 2024 dürften zahlreiche Herausforderungen auf Demokratien zukommen.
Das European Repository of Cyber Incidents (EuRepoC) sammelt Informationen und Wissen über Cyberkonflikte. Einmal im Monat werfen die Forschenden im Tagesspiegel Background Cybersecurity einen Blick auf die jüngsten Cyberoperationen und stellen die zentralen Trends vor. Im neuen Jahr starteten sie mit einem Rückblick auf das Vergangene.
Das Metaverse eröffnet neue, digitale Welten. Doch wie auch in der analogen Welt, haben Kriminelle längst ihren Platz gefunden. Interpol analysiert in einem neuen Bericht das Metaverse aus der Perspektive der Strafverfolgung.
Die Aufseher der EZB haben in diesem Jahr die Widerstandsfähigkeit der Banken als Priorität ausgegeben. Pannen bei Dienstleistern sowie gezielte Cyberangriffe sind aus Sicht der deutschen Bafin die größten Risiken für den Finanzsektor. Eine Übersicht.
Das BMI hat mit einem Zwischenbericht Einblick gegeben, wie das BSI künftig unabhängiger agieren könnte. Während Stakeholder:innen die Ansätze diskutieren, gehen die politischen Diskussionen mit und zwischen den Ampelfraktionen weiter. Offen ist noch vieles, auch Grundsätzliches – etwa beim Schwachstellenmanagement.
Das Weltwirtschaftsforum hat seinen jährlichen Ausblick zur Cybersicherheitslage veröffentlicht. Als stärkste Risiken werden das wachsende Ungleichgewicht bei der Cyberresilienz öffentlicher Organisationen sowie Künstliche Intelligenz behandelt.
Marie Kondō hat mit ihrer Methode das Aufräumen revolutioniert. Tim Stuchtey möchte ihr keinesfalls Konkurrenz machen, plädiert aber für die Notwendigkeit digitaler Aufräumarbeiten. Warum Angst und das Sicherheitsgefühl zudem kein guter Ratgeber für eine rationale Cybersicherheit sind.
Mit i-Kfz kann man sein Fahrzeug ohne Weg zur Zulassungsstelle und ohne Wartezeit bequem online anmelden. Doch nur wenige Kommunen bieten die vollautomatisierte Online-Fahrzeugzulassung an. Die Gründe dafür sind vielfältig: Ein Problem ist der Mangel an ausreichend qualifizierten Auditor:innen.
China will mit Drohungen und wirtschaftlichen Sanktionen Einfluss auf den Ausgang der Präsidentschaftswahlen am Samstag in Taiwan nehmen, kritisieren taiwanesische Politiker. Auch Desinformationskampagnen sollen die Stimmung beeinflussen.
Was bewegt Deutschlands CIOs und Cisos in Bezug auf die Sicherheit ihrer Unternehmen? Welche Technologien werden ihren Berufsalltag verändern? Und was wünschen sie sich von der Politik, um die Sicherheitslage zu verbessern?
Die Bundesregierung will das BSI unabhängiger aufstellen. Wie das passieren soll, hat sie bisher nicht durchblicken lassen. Die Diskussion wird seit Jahren geführt. Entsprechend stehen Ideen im Raum – genau wie Vorbehalte. Während die Ampelparteien noch nach einem Konsens suchen, hat das zuständige Innenministerium schon Optionen ausgeschlossen.
Der Krieg in Nahost wird begleitet von einem digitalen Konflikt. Es lassen sich daraus Erkenntnisse über Cyberfähigkeiten im Kontext physischer Kriege ziehen. Bezieht man noch ältere Kriege mit ein, zeigt sich eine erstaunliche Kontinuität des digitalen Konfliktgeschehens, kommentiert Matthias Schulze.
Kurz vor Weihnachten legte das Bundesinnenministerium einen neuen Entwurf für ein Kritis-Dachgesetz vor. Seit vergangenen Sommer hat sich viel getan bei dem Regelungsvorhaben zur physischen Sicherheit kritischer Anlagen. Vor allem wurden etliche Kritikpunkte aus den Stellungnahmen zum ersten Entwurf aufgegriffen.