gestern ging das Bürokratieentlastungsgesetz IV wie erwartet durch den Bundestag. Die Regierungsparteien und die Union stimmten dafür, die Linke dagegen und die AfD enthielt sich. Damit sind zum Beispiel digitale Arbeitsverträge bald legal.
Immer mehr Unternehmen lizenzieren ihre Künstliche-Intelligenz-Produkte als Open Source. Unter anderem der AI Act bietet einen Anreiz dafür. Abgesehen von Hochrisikosystemen erlaubt er nämlich diverse Ausnahmen für KI-Systeme, die unter freier Lizenz stehen. Doch wie offen ist offen? Welchen Anforderungen das Label Open Source bei KI eigentlich genügen soll, ist bislang nicht ausgemacht. Um sogenanntes „Open Washing“ künftig besser entlarven zu können, hat die Open Source Initiative kürzlich eine Definition publiziert, an der sich die Lizenzen künftig messen lassen sollen. Friederike Moraht berichtet.