Bei der IT-Sicherheitsmesse It-sa in Nürnberg kommt am zweiten Tag die Branche zusammen, auch einige prominente Vertreter:innen sind vor Ort. Dabei kommen auf einigen Podien durchaus auch heikle Debatten auf – etwa in Bezug auf das Schwachstellenmanagement.
Zum 18. Mal trifft sich das Internet Governance Forum (IGF) – die UN-Konferenz wurde am Montag vom japanischen Ministerpräsidenten Fumio Kishida in Kyoto eröffnet. Ein zentrales Thema sind Chancen, Risiken und Regulierung von Künstlicher Intelligenz. Tobias Bacherle (Grüne) nimmt an der Konferenz teil und berichtet im Interview.
Ali El Kaafarani ist Gründer und CEO des Post-Quanten-Kryptografie-Unternehmens PQ Shield und Forscher am mathematischen Institut der Universität Oxford. Die Post-Quanten-Kryptografie, die er seit gut einem Jahrzehnt akademisch begleitet, braucht jetzt einen Fahrplan für die Praxis, fordert der Mathematiker.
Die Terrororganisation Hamas attackiert Israel. Warum die weltberühmten Geheimdienste des jüdischen Staates und der USA den Angriff nicht vorgesehen haben.
Seit 2009 findet in Nürnberg die IT-Sicherheitsmesse It-sa statt. Mit fast 700 Ausstellern und über 15.000 Besuchern im Jahr 2022 gehört die Veranstaltung zu den meistbesuchten Veranstaltungen der Branche. Das dürfte auch in diesem Jahr so sein – welche Themen auf der Agenda stehen.
In China dürfte Cybersicherheit nicht nur dem Schutz vor digitalen Angriffen aus dem Ausland dienen. Die Durchsetzung eben jener bietet auch ein Werkzeug zum Machterhalt von Partei- und Staatschef Xi Jinping – auch durch eine eigens geschaffene Behörde.
Eine Sicherheitslücke in der Programmbibliothek libwebp könnte schwerwiegende Auswirkungen auf die Sicherheit haben. Derzeit wird die Lücke nicht ausgenutzt, aber betroffene Programme sind sehr weit verbreitet.
Desinformation beschränkt sich mittlerweile nicht nur auf Text. Mit KI können sowohl Bilder als auch täuschend echte Videos – Deepfakes – kreiert werden. Christopher Nehring geht in seinem Gastbeitrag darauf ein, wie sie zunehmend das Vertrauen in Information und Fakten zerrütten.
Der diesjährige Defense Report von Microsoft sieht eine zunehmende Ausgereiftheit von Cyberangreifer:innen, die sich im nationalstaatlichen Interesse verstärkt Spionageaktivitäten zuwenden. Dabei scheint sich vor allem Russland auf alte Stärken zurückzubesinnen.
Die Online Safety Bill sei eines der fortgeschrittensten Gesetze weltweit, findet die britische Regierung. Technologieministerin Michelle Donelan sagte sogar: „Großbritannien wird der sicherste Ort sein, um Online zu gehen." Doch es gibt auch potenzielle Schwachstellen und Datenschutzbedenken.
Die Fortschritte bei Künstlicher Intelligenz spielen auch in militärischen Konflikten eine Rolle, wie sich im Ukraine-Krieg zeigt. Doch wie relevant sind sie für die Auseinandersetzung? Was steht noch bevor? Und wie wappnen sich andere Staaten gegen Angriffe?
Bereits seit Jahren ist die Reform des nationalen Cyberstrafrechts erklärtes Ziel der politischen Agenda – und bereits seit Jahren ist ebenjene Reform schon mehr als überfällig. Die Klage eines Software-Dienstleisters gegen einen IT-Experten offenbart erneut die Dringlichkeit, meinen Dennis-Kenji Kipker und Sebastian Rockstroh.
In den Trilogverhandlungen zum Cyber Resilience Act versuchen EU-Kommission, -Parlament und -Rat ihre Ansätze für sicherere vernetzte Produkte durchzusetzen. Welche Variante die Deutsche Industrie jeweils bevorzugt, hat ihr Verband in einem Papier zusammengefasst. Der Anwendungsbereich soll demnach eng ausfallen, die Umsetzungsfrist möglichst lang.
Das GNU-Projekt feiert sein 40-jähriges Bestehen und betont die Sicherheit und Datenschutzfreundlichkeit von freier Software. Doch im Wettbewerb und bei öffentlichen Ausschreibungen bleibe die freie Software Alternative und nicht Standard, stellt die GNU-Bewegung fest.
Deutschland muss mehr tun für Bildung, Wissenschaft und Innovation, sonst ist der gesellschaftliche Fortschritt im Land in Gefahr – das gilt auch für die Cybersicherheit. Es braucht deshalb mehr exzellente anwendungsnahe Forschung und Unterstützung durch Wirtschaft, Staat und Forschungseinrichtungen, meint Haya Shulman.
Das European Repository of Cyber Incidents (EuRepoC) sammelt Informationen und Wissen über Cyberkonflikte. Einmal im Monat werfen die Forschenden im Tagesspiegel Background Cybersecurity einen Blick auf die jüngsten Cyberoperationen und stellen die zentralen Trends vor.
Eigentlich wollte das Bundesinnenministerium schon vor Monaten die Wirtschaft zu neuen IT-Sicherheitsregeln beteiligen. Nun haben die Verbände ein Diskussionspapier mit Auszügen des Gesetzentwurfs bekommen. Verglichen mit früheren Fassungen gibt es inhaltlich kaum Überraschungen. Lockerungen bei den Nachweispflichten dürften die Unternehmen aber freuen.
Beim zweiten Tag der Länder- und Ressortübergreifenden Krisenmanagementübung eines massiven Cyberangriffs steigt der Druck auf die Behördenmitarbeitenden. Innerhalb kurzer Zeit müssen sie Trinkwasserversorgung und digitale Kommunikation priorisieren. Gleichzeitig gibt es Unruhe in der Bevölkerung.
Die Europäische Agentur für Cybersicherheit (Enisa) hat einen aktuellen Bericht über künftige Gefahren und Bedrohungen veröffentlicht. Das Dokument stellt potenzielle Schwachstellen und Gefahrenquellen vor und beschreibt mögliche Szenarien. Dabei stehen vor allem Angriffe von staatlich geförderten Akteuren im Fokus.
Das Bundesinnenministerium nimmt zum vierten Mal Anpassungen seiner Definitionen für Kritische Infrastrukturen vor. Damit werden nun auch für die Abfallbranche IT-Sicherheitsvorgaben wirksam. Zudem nimmt das Ministerium Cybersicherheitsvorfälle zum Anlass, den bislang zu hoch angesetzten Schwellenwert für Krankenkassen zu korrigieren.
Zwei Tage lang üben Bund und Länder den Fall eines regierungskritischen Cyberangriffs auf deutsche Behörden. Am ersten Tag lief alles nach Plan, doch am zweiten wird eine Verschärfung der Lage erwartet. Ein Überblick über das Szenario und die Krisentreffen.
In der Reihe „Schwachstellen im Fokus“ stellen wir Sicherheitslücken, Schwachstellen oder Schadsoftware vor, die in den vergangenen Tagen von sich Reden gemacht haben. Eine mysteriöse Gruppe setzt eine besonders gut erweiterbare Schadsoftware ein, die frei programmiert und ergänzt werden kann.
Die Bundesregierung hat eine neue Raumfahrtstrategie vorgestellt. Im Background-Interview erklärt Raumfahrtkoordinatorin Anna Christmann, wie sie das All stärker regulieren und die heimische Weltraumwirtschaft stärken will.
Gerät Deutschland großflächig in eine akute Krise, ist eines der größten Hindernisse für das Management wohl der Föderalismus. Seit 2004 üben Bund und Länder deshalb regelmäßig die Zusammenarbeit im Bevölkerungsschutz. Mit drei Jahren Verspätung geht es in der Lükex 2023 um die Bewältigung eines Cyberangriffes auf den Staat. Was geübt wird – und was nicht.
Australiens ranghöchster Militäroffizier hat in einer Rede vor komplexen und miteinander verwobenen Bedrohungen gewarnt: Darunter sind hoch entwickelte militärische Fähigkeiten, Klimawandel und KI-gesteuerte Gefahren.
Noch steht die Vereinigung zum Austausch von Cybersicherheitsinformationen zwischen den europäischen Domain-Vergabestellen ganz am Anfang. Das Modell Information Sharing and Analysis Center (ISAC) hat sich bereits in anderen Branchen bewährt und soll Domain-Infrastruktur vor Angriffen schützen.
Vielgestaltig sind die Methoden und Technologien, mit denen man Schadsoftware aufspüren und unschädlich machen will. Signatur- und verhaltensbasierte Verfahren und Sandboxing gehören zu den bekannteren unter ihnen. Nun zeigt ein Start-up einen kreativen und eigenständigen Ansatz.
Die US-Space Force hat eine neue Einheit geschaffen, die Satelliten angreifen und neutralisieren soll. So will man China abschrecken und die eigene Satelliteninfrastruktur schützen. Über einen Paradigmenwechsel in der Weltraum-Strategie der USA.
Mit der Veröffentlichung eines Berichts macht China den US-amerikanischen Geheimdienst NSA für Spionageoperationen gegen den Huawei-Konzern verantwortlich. Doch die Vorwürfe sind keineswegs neu, sondern rund zehn Jahre alt. Was steckt also hinter der vermeintlichen Enthüllung?
Die Softwarekomponente Curl gehört zu den am häufigsten eingesetzten Open-Source-Bibliotheken. Eine umstrittene Schwachstellenmeldung macht dem Projekt zu schaffen. Der Entwickler Daniel Stenberg sieht grundsätzliche Probleme im Prozess um CVE-Reports.
Laut einer kürzlich veröffentlichten Umfrage verfangen Desinformationen nicht oder wirken sich zumindest nicht politische Meinungsbildung aus. Glück gehabt? Christopher Nehring geht in seinem Gastbeitrag der Frage nach, wie sich Erfolg bei Desinformation und Propaganda überhaupt messen lässt.
Was bewegt Deutschlands CIOs und Cisos in Bezug auf die Sicherheit ihrer Unternehmen? Welche Technologien werden ihren Berufsalltag verändern? Und was wünschen sie sich von der Politik, um die Sicherheitslage zu verbessern?
Innenministerin Nancy Faeser hat offenbar eine genaue Vorstellung davon, wie in der Huawei-Debatte weiterverfahren werden soll. Teile ihres Plans wurden in den vergangenen Tagen öffentlich. Doch nicht alle beteiligten Ressorts in der Bundesregierung sehen das ähnlich. Droht der nächste Streit?
Zum ersten Mal stellt sich die neue Chefin des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) den Fragen der Parlamentarier:innen im Bundestag. Sie setzt klare Schwerpunkte – und fordert mehr Geld für das BSI. Parallel dazu bemüht sich Innenministerin Nancy Faeser (SPD) um Schadensbegrenzung in der Causa Schönbohm.
Nachdem ein neuer Referentenentwurf zum NIS2-Umsetzungsgesetz der Bundesregierung bekannt geworden ist, hat der Bundesverband der Deutschen Industrie seine Stellungnahme erweitert. Welche neuen Kritikpunkte formuliert die Industrie an den Gesetzgeber?
Seit dem 1. Juli ist es in ersten Apotheken möglich, ein E-Rezept mit der elektronischen Gesundheitskarte abzurufen. Ab Anfang 2024 wird es verbindlicher Standard in der Arzneimittelversorgung. Doch wie sicher ist das digitale Rezept? Und wie ist es um die Sicherheit sensibler medizinischer Patientendaten bei der Übertragung und in den Apotheken bestellt?
Die britische Cybersicherheitsbehörde NCSC hat ein sogenanntes Forschungs-Problem-Buch veröffentlicht. Dort sind die wichtigsten Fragen gesammelt, die es in den kommenden Jahren zu beantworten gilt. Neben dem Kampf gegen Phishing gehöre auch die Sicherheit von Hardware-Fremdkomponenten zu den Top-Problemen der IT-Welt, heißt es.
Die EU entwickelt EuroQCI, eine Infrastruktur für abhörsichere Kommunikation. Kryptografische Schlüssel werden durch quantenphysikalischer Effekte generiert, um auch in Zukunft sicher zu sein. Bestandsaufnahme zu einem Pionierprojekt.
Unternehmen erkennen Cybersicherheit als Chance und wollen damit im Wettbewerb punkten. Dies ist eines der Ergebnisse einer gemeinsamen Studie des IT-Sicherheitsanbieters Trend Micro mit dem Brandenburgischen Institut für Gesellschaft und Sicherheit (BIGS). Im Interview spricht BIGS-Direktor Tim Stuchtey über die Hintergründe dieser Entwicklung.
Israels Pegasus-Skandal hat politische Spannungen ausgelöst. Während bei Strafverfolgungsbehörden die Untersuchung auf Kritik stößt, enthüllt die jüngste Entdeckung neuerer Spyware-Programme, dass die Technologie weiterentwickelt wurde und Online-Werbung zur Infektion einsetzen kann.
Unternehmen, die für US-Behörden arbeiten, sollen zu besserem Schwachstellen-Handling verpflichtet werden. Das Pentagon macht vor, wie es geht. Doch Hunderttausende Unternehmen sind nicht so leicht auf Linie zu bringen.
Der Bedarf an mehr Konsultation im Bereich von Technologien und Digitalpolitik ist groß. Das unterstrichen Vertreter:innen des Auswärtigen Amtes und des Bundesministeriums für Verkehr und Digitales beim 14. Internet Governance Forum Deutschland in Berlin. Sie versprachen, die Praxis der nationalen Stakeholder-Dialoge zu Digitalthemen neu zu beleben.
Das US-Verteidigungsministerium hat am Dienstag seine Cyberstrategie veröffentlicht. Nachdem diese bereits im Mai als Verschlusssache an den Kongress übermittelt und einzelne Inhalte bereits veröffentlicht wurden, ergibt sich nun das breite Bild der Ansätze.
Das Thema Desinformation beschäftigt Politiker:innen, Wissenschaftler:innen oder Sicherheitsexpert:innen – welche Mittel helfen gegen die gefährlichen Botschaften, die Gesellschaften unterhöhlen und destabilisieren sollen? Christopher Nehring geht der Frage nach, ob eine eigene Behörde die Antwort sein kann – und wirft dazu einen Blick ins Ausland.
Über Jahre wickeln Kriminelle auf Hunderten Servern in einem unterirdischem Bunker an der Mosel Drogendelikte, Datenhehlerei und Falschgeldgeschäfte ab. Die Anklage sieht sie der Beihilfe schuldig, das Landgericht folgt dem nicht. Nun hat der BGH dazu entschieden.
Im Europaparlament wird über die Grenzwerte für Schadstoffe in der Luft gestritten. Manchen Abgeordneten gehen die Vorgaben zu weit, sie befürchten neue Diskussionen um Fahrverbote.
Schlüsseltechnologien wie Quantencomputer stellen auch den Bereich Verteidigung vor Herausforderungen. Auf einem Symposium sucht die BWI am Mittwoch und Donnerstag mit Partnern aus Politik, Wissenschaft und Militär nach Antworten. Vorab sprach Matthias Görtz, CTO der BWI, über Pilotprojekte, digitale Verteidigung und das Spannungsfeld Risiko und Steuergeld.
Städte müssen selbstverantwortlich Maßnahmen zur Informationssicherheit umsetzen. Die Stiftung Neue Verantwortung (SNV) hat in einer aktuellen Bedarfsanalyse die Anforderungen von Mitarbeitenden aus 34 deutschen Städten geprüft, um festzustellen, ob die vorhandenen Leistungen ihren Bedürfnissen in städtischen Verwaltungen gerecht werden.
Wie soll der Staat mit Zero-Day-Schwachstellen umgehen? Im Koalitionsvertrag formuliert die Ampel eine eindeutige Position: Schwachstellen müssen geschlossen werden. Vertreter des BKA und anderer Sicherheitsbehörden fordern hingegen ein flexibleres Vorgehen. Haya Shulman und Michael Waidner über das Für-und-Wider beider Positionen.
Ein großer Teil des Datentransfers im Internet ist verschlüsselt, doch Quantencomputer könnten dem ein Ende bereiten. Wieso heutige Verschlüsselung so anfällig gegen Quantencomputer ist und was die Post-Quantenkryptografie dagegen tun will.
In der Reihe „Schwachstellen im Fokus“ stellen wir Sicherheitslücken, Schwachstellen oder Schadsoftware vor, die in den vergangenen Tagen von sich Reden gemacht haben. Eine bereits ausgenutzte Schwachstelle betrifft Apple-Geräte. Und wieder wird sie der NSO Group zugeschrieben.
Am Mittwoch trifft sich der deutsche Ableger des Internet Governance Forum (IGF) zum 14. Mal, um Fragen der globalen und lokalen Netzpolitik zu besprechen. Die Denic, Registrierstelle für .de-Domains, stellt seit diesem Jahr das Sekretariat. Vorstand Tom Keller über Ziele, Schwierigkeiten des Multi-Stakeholder-Modells und die zentralen Themen des Treffens.
Im August veröffentlichte die israelische Zeitung „Haaretz“ einen Bericht, nachdem pakistanische Sicherheitsbehörden Spionagesoftware des Unternehmens Cellebrite eingekauft haben sollen. Wie die Spyware ins Land gelangte und wie die israelische Regierung gegen entsprechende Exporte vorgeht.
Unternehmen müssen ihre Daten vor kriminellen Hackergruppen schützen, das ist inzwischen meist verinnerlicht worden. Aber inwiefern haben Mitarbeitende eine Mitverantwortung für die Cybersicherheit an ihrem Arbeitsplatz und wo beginnt die Verantwortung der Unternehmensführung? Diese und andere Fragen beantwortet Andreas Lüning von G Data im Interview.
In Großbritannien behält die nationale Cybersicherheitsbehörde NCSC die hiesige Start-up-Szene genau im Auge und identifiziert, welche Lösungen bei den Herausforderungen im Cyberspace geeignete Hilfestellungen bieten könnten. Peter Stäuber hat mit einem Teilnehmer gesprochen und stellt das Programm vor.
Chinesische Soft Power prasselt weltweit auch über soziale Medien auf ihre Nutzer:innen ein. Aufwand und Ertrag mögen für China in keinem Verhältnis zueinander stehen, aber wichtige Erfolge feiert die Strategie allemal – vor allem in Taiwan.
Die chinesische Regierung nimmt durch Cyberangriffe Einfluss auf die Innenpolitik Australiens. Dabei wird durch die Verbreitung von Hetznachrichten über Fake Accounts Stimmung gegen die australische Politik gemacht. Der Analyst des als pro-amerikanisch geltenden Thinktanks ASPI, Albert Zhang, berichtet im Interview über das chinesische Vorgehen.
Nur jedes zehnte Unternehmen in Deutschland erstattet nach einer Cyberattacke Anzeige. Die Polizei spürt Misstrauen gegenüber ihren Ermittlungen. Dabei können Unternehmen durchaus von einer Anzeige profitieren.
Die Vereinigten Staaten haben den Einsatz von Cyberkräften im Ausland stark ausgeweitet, um Partnerländer bei der Verteidigung von feindlichen Hacker:innen zu unterstützen. Dabei soll es sich um rein defensive Einsätze handeln. Daran gibt es auch Kritik.
Die Telematikinfrastruktur ist auf dem Weg zur TI 2.0 – im Mittelpunkt steht dabei das Konzept der Zero-Trust-Architektur. Ein Konsortium aus Industrie und Forschung setzt dieses um und hat nun Details zur Vorbereitung vorgestellt.
In der Reihe „Schwachstellen im Fokus“ stellen wir Sicherheitslücken, Schwachstellen oder Schadsoftware vor, die in den vergangenen Tagen von sich Reden gemacht haben. Eine besonders schwerwiegende Schwachstelle im verschlüsselten Funkstandard Tetra beruht auf einer bewusst eingebauten Hintertür im Algorithmus.
Cyberangriffe kosten die deutsche Wirtschaft rund 206 Milliarden Euro im Jahr. Das geht aus der Studie hervor, die der Digitalverband Bitkom am Freitag gemeinsam mit dem Verfassungsschutz in Berlin vorstellte. Zugenommen hat demnach die organisierte Kriminalität.
Mehrmals hat es in der jüngeren Vergangenheit Cyberangriffe auf Autozulieferer gegeben, so das BSI im aktuellen Lagebericht Automotive. Den größten Schaden richteten dabei Cybererpresser:innen an. Mit der zunehmenden Vernetzung in Fahrzeugen und Verkehrsinfrastrukturen nehmen die Risiken noch zu.
Nach einem Cyberangriff im Juli steht Microsoft für seine Sicherheitspraktiken in der Kritik. FDP-Digitalpolitiker Volker Redder kritisiert die fehlende Transparenz des Unternehmens und fordert, es auf politischer Ebene zur Rede zu stellen.